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 Veranstaltungshinweis: "Frauen zählen im Literaturbetrieb" am 1. Dezember, HKW Berlin [WERBUNG!]
Wie gerecht geht es im Literaturbetrieb zu? Und wie geschlechterneutral sind Kritiken und Besprechungen? Vermutlich fragen Sie sich, ob das wirklich von Belang sein kann. Ist es wohl. Und geahnt hat man es vielleicht. Denn was schon immer sichtbar war, ist die Reproduktion männlicher Führung in Verlagen. Ein von Frauen dominiertes Terrain wird zu ganz überwiegendem Teil von Männern an der Spitze bestimmt. Das scheint inzwischen ziemlich zementiert. Aber wer hätte geglaubt, dass sich dieses Phänomen ganz unauffällig, ja teilweise unbewusst, auf dem eher neutralen Feld der Kritik wiederholt?

Das Projekt »Frauen zählen« (das aus einem Runden Tisch von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum Thema »Frauen in Kultur und Medien« hervorgegangen ist) kommt zu verblüffenden Erkenntnissen: Zweidrittel der Rezensionen großer Medien befassen sich mit von Männern geschriebenen Büchern. Während Rezensentinnen relativ ausgewogen Männer und Frauen rezensieren, rezensieren Rezensenten zu Dreivierteln Männer. Die Liste ließe sich fortsetzen und auf Literaturpreise, Stipendien, Auszeichnungen übertragen.

Wie kann das sein, dass sich gerade im Literaturbetrieb noch so wenig an der Ungleichbehandlung der Geschlechter geändert hat? Und was sind die erfolgversprechenden Strategien für Männer und Frauen, sich aus den alten Gewohnheiten und Strukturen zu lösen?

Darüber reden Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des BRANCHENTREFF LITERATUR in Berlin am 1. Dezember im Haus der Kulturen der Welt (17:00 - 19:00 Uhr). Unter der Moderation von Shelly Kupferberg (rbb) sind u.a. auf dem Podium die Schriftstellerin Alina Herbing (»Niemand ist bei den Kälbern«) und der Mitherausgeber der Zeitschrift Merkur, Ekkehard Knörer.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des

DRITTEN BERLINER BRANCHENTREFFS LITERATUR
30.November-02.Dezember 2018
LITERATUR SICHTBAR MACHEN
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Der Branchentreff ist ins Leben gerufen worden, um literarische Urheber wirtschaftlich zu stärken. In Workshops, Vorträgen und auf Podien geht es unter anderem um :
KOOPERATIONEN,
LITERARISCHE GENOSSENSCHAFTEN
FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN von Büchern oder Zeitschriften
IM SCHATTEN DES LITERATURBETRIEBS: ÜBERSETZER
NEUE MEDIENFORMATE oder ALTMODISCHE LITFAßSÄULEN.
SICHTBARKEIT VON FRAUEN IM LITERATURBETRIEB
POLITISCHE EINFLUSSNAHME.

Zum Programm:
https://www.literaturszene.berlin/branchentreff/#1540474355925-a7dc37e7-befe

Der Branchentreff Literatur findet im Rahmen des Projekts WiSU statt ( Wirtschaftliche Stärkung der UrheberInnen in der freien Literaturszene Berlin) und wurde von dem Literaturhaus Lettrétage e.V. ins Leben gerufen. WISU wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Sabine Schaub
SCHWINDKOMMUNIKATION
Margarete Schwind und Sabine Schaub GbR
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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10623 Berlin
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