Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.307 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ayleen915«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Spiegel-Bestseller vom 28.08. mit Robert Seethaler, Nele Neuhaus und Ulrike Renk
Werbung:
Vorhin hat der Spiegel auf seiner Webseite wieder eine neue Ausgabe seiner Bestsellerlisten veröffentlicht, und hier möchten wir euch die Bücher vorstellen, die es in dieser Woche neu dorthin geschafft haben. Insgesamt gab es dieses Mal in den von uns betrachteten Teillisten neun Neuzugänge. Die kompletten Spiegel-Bestseller findet ihr durch einen Klick hier.

An der Spitze der Hardcover-Bestsellerliste hat sich so gut wie nichts getan: Robert Seethaler verteidigte mit seinem Roman »Der letzte Satz« den ersten Platz vor Stephenie Meyers neuem »Twilight«-Band »Bis(s) zur Mitternachtssonne«. Delia Owens schob sich mit ihrem Weltbestseller »Der Gesang der Flusskrebse«, der nun schon über ein Jahr dabei ist, wieder einmal auf den Bronzerang. Im gleichen Verlagshaus wie Delia Owens' Dauerbrenner, nämlich dem Hanser Verlag, ist David Grossmans Roman »Was Nina wusste« veröffentlicht worden, und dieser schaffte auf Platz Neun den höchsten Neueinstieg dieser Woche. Darin berichtet der Booker-Preisträger auf Basis einer tatsächlichen Geschichte von drei Frauen: Gili, die zum neunzigsten Geburtstag ihrer Großmutter beschließt, mit ihr und der titelgebenden Nina auf eine kroatische Gefängnisinsel zu reisen, um dort einen Film zu drehen, wofür die alte Dame ihre Lebensgeschichte vollständig erzählen soll. Sie wurde einst in der Tito-Ära von der jugoslawischen Geheimpolizei verhaftet und gab ihre sechsjährige Tochter weg, anstatt einfach zu gestehen. »Was Nina wusste« ist 352 Seiten stark und hat einen Preis von 25 Euro.

Die zweite Neueinsteigerin wurde vom Spiegel nicht als solche gekennzeichnet, da sich ihr Buch in der Vorwoche schon auf einem protokollierten Rang befunden hatte, der sich jedoch jenseits der Top Zwanzig befand und somit nicht veröffentlicht wurde. Die Rede ist von Lisa Eckhart und ihrem Debütroman »Omama« aus dem Zsolnay Verlag. Darin begleitet die kontrovers diskutierten Kabarettistin ihre eigene Oma Helga auf einem wilden Ritt durch die Nachkriegszeit, angefangen von der Pubertät in der Zeit der Besatzung über eine Etappe in der Provinz, über die Wendejahre, in denen sie Busreisen nach Ungarn organisiert, bis hin in die Gegenwart, in der sie mit ihrer Enkelin um einen Kapitän fehdet. »Omama« hat einen Umfang von 384 Seiten und kostet 24 Euro.

Auf dem zwanzigsten Platz hat es auch Jane Gardam knapp auf die Bestsellerliste geschafft. Ihr Roman »Robinsons Tochter«, der im Verlag Hanser Berlin herausgegeben wurde, geleitet die Leserschaft ins England des Jahres 1904, in dem das Mädchen Polly zu frommen Tanten ans Meer gerät und sich hier zu einer unbeugsamen Rebellin entwickelt. Daraus entwickelt sich ein Leben, das beinahe ein Jahrhundert umspannen wird und in dem Polly viele Facetten, vor allem aber auch ihre Bestimmung kennenlernen wird. Das Werk der englischen Schriftstellerin ist 318 Seiten dick und kostet 24 Euro.

Das Siegertreppchen der Paperback-Rangliste sieht genauso wie in der Vorwoche aus: Nele Neuhaus verteidigte mit ihrem Sheridan-Grant-Roman »Zeiten des Sturms« den ersten Platz vor Jean-Luc Bannalecs Krimi »Bretonische Spezialitäten« und vor »Dunkel«, dem Auftakt zu Ragnar Jónassons »Hulda-Trilogie«. Bis auf den elften Rang schaffte es indessen der höchste Neueinsteiger. Dabei handelt es sich um Harlan Coben und den Thriller »Der Junge aus dem Wald«, der erst am Montag veröffentlicht worden ist. In dem 464 Seiten starken Werk lernt man einen brillianten Privatdetektiv namens Wilde kennen, der einst als kleiner Junge allein und ohne Erinnerungen in einem Wald gefunden worden war. Er soll nun in einem Fall ermitteln, der zunächst lediglich wie ein Highschooldrama anmutet, jedoch alsbald große Kreise zieht und an dem mächtige Personen beteiligt sind. Der Thriller aus dem Goldmann Verlag kostet fünfzehn Euro.

Auf dem achtzehnten Platz fand sich Geneva Lee mit ihrem Liebesroman »Royal Secrets« wieder, dem zehnten Band ihrer »Royals-Saga« als dem Hause blanvalet. Darin wird die Liebesgeschichte von Clara und Alexander, um die es seit dem siebten Band geht, fortgesetzt. Und für die beiden wird es nun brenzliger denn je zuvor, denn eine politische Verschwörung großen Ausmaßes spielt sich ab, ein Verräter befindet sich unmittelbar in Alexanders Nähe, und Clara und ihr ungeborenes Kind sind das Ziel des Ganzen. »Royal Secrets« ist zum Preis von 12,99 Euro zu bekommen und hat einen Umfang von 321 Seiten.

Bei den Taschenbüchern verlor der Vorwochenerste Karsten Dusse den Spitzenplatz. Sein Roman »Achtsam morden« kam nur noch auf der dritten Position ins Ziel, da sich gleich zwei Neueinsteiger an ihm vorbeikatapultierten. Ganz nach oben ging es für Ulrike Renk, die sich dort mit ihrem neuen Buch »Träume aus Samt« aus dem Aufbau Verlag positionieren konnte, dem vierten Teil ihrer großen Seidenstadt-Saga über das »Schicksal einer Familie«. Darin haben es die deutschen Juden um Ruth Meyer im August des Jahres 1940 nach Amerika geschafft und versuchen sich dort an einem steinigen Neuanfang, während sie um ihre in Deutschland verbliebenen Verwandten bangen müssen. Bald wirbt ein junger Soldat um Ruth ... und dummerweise zieht es ihn genau in den Krieg, dem sie gerade entkommen ist. Die »Träume aus Samt« sind 576 Seiten lang und kostet 12,99 Euro.

Direkt hinter Ulrike Renk landete Daniel Holbe mit dem Kriminalroman »Der Flüsterer«, dem zwanzigsten Band der einst von Andreas Franz ersonnenen (und fast zehn Jahre nach dessen Tod immer noch in großen Lettern mit dessen Namen beworbenen) Julia-Durant-Reihe. Die Kommissarin reist dieses Mal nach München, da ihr Exmann ermordet wurde und dort beerdigt wird. Noch ehe sie zurück in Frankfurt ist, kommt es zu einem weiteren Verbrechen in ihrem Bekanntenkreis, und kurz darauf wird noch eine frühere Kollegin ermordet. Es scheint also, als habe es ein Serienmörder auf ihr Umfeld abgesehen. »Der Flüsterer« ist eine Veröffentlichung des Knaur Verlages, hat einen Umfang von 384 Seiten und kostet 10,99 Euro.

Auf dem siebten Rang fand sich J.D. Robb mit ihrem Eve-Dallas-Roman »So tödlich wie die Liebe« neu ein, wenngleich das Buch aus dem gleichen Grund wie das oben erwähnte Werk von Lisa Eckhart nicht als Neuzugang markiert wurde. In dem Krimi, der vor geraumer Zeit schon mal im Weltbild Verlag herausgegeben wurde und nun dank des blanvalet Verlags auch für Non-Weltbild-Kunden erhältlich ist, kommt es zum Mord an einem Fitnesstrainer, welcher der Inbegriff eines Machos war und alles andere als sympathisch auf die Ermittlerin wirkt. Dennoch muss sie das Geheimnis seines Todes entschlüsseln und hat dazu eine lange Liste potenzieller Feinde abzuarbeiten. »So tödlich wie die Liebe« kostet zehn Euro und ist 576 Seiten stark.

Last but not least hat es auch Lucinda Riley frisch auf die Taschenbuch-Bestsellerliste geschafft. Ihr Roman »Das Schmetterlingszimmer« holte sich Rang Sechzehn. Wer die Spiegel-Bestsellerliste schon länger verfolgt, wird sich womöglich noch daran erinnern können, dass die Geschichte im vergangenen Sommer schon auf der Paperback-Bestsellerliste für Furore gesorgt hatte. Am 17. August hat der Goldmann Verlag nun eine mit zehn Euro deutlich preiswertere Taschenbuch-Ausgabe nachgeschoben, so dass das Werk noch einmal zahlreiche neue Käufer fand.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der letzte Satz vom 19.10.2020 15:09:
» Gustav Mahler ist auf seiner letzten Reise unterwegs. Es ist die Überfahrt von New York nach Europa zurück. Er hat große Erfolge gehabt und ist berühmt, aber sein Leben war nicht einfach. Als Erwachsener hat er immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen gehabt und von seinen vielen Kindern sind eine Reihe verstorben. Besonders der Tod seiner geliebten kleinen Tochter hat ihm zugesetzt. Nun ist er an Deck des Schiffes, erträgt die Schmerzen und hängt seinen Erinnerungen nach. Dieser Roman ist mein erstes Buch von Robert Seethaler. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch mich konnte die Geschichte nicht so richtig packen. Die Zeiten wechseln ständig und ich wusste manchmal nicht, in welcher Zeit sich Mahler mit seinen Gedanken gerade befand, zumal er manchmal glaubt, etwas zu sehen, was er gar nicht sehen kann wie seine verstorbene Tochter. Mahler setzte bei seiner Arbeit hohe Maßstäbe an und machte es Orchestern und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Omama vom 14.10.2020 13:31:
» Mag man, oder auch nicht Lisa Eckhart erzählt die Geschichte ihrer Großmutter Helga seit deren Jugendjahren. Die Erzählung beginnt 1945, als die Russen als Besatzer einfielen, später wird Helga genauso wie ihre Schwester Inge von der Mutter aufs Land geschickt. Dieses Buch wird man wohl entweder mögen oder so gar nichts mit anfangen können. Ich gehöre leider in die zweite Kategorie. Zwar gibt es einige Passagen, die durchaus spannend sind, mir fehlte jedoch der rote Faden in der Erzählung, zu sehr kommt die Erzählerin vom Hundertsten ins Tausendste. Die Sprache ist recht derb geraten. Dabei verteilt Lisa Eckhart die spitzesten Spitzen, die es überhaupt gibt, sie sind gut durchdacht und scheren sich um kein Tabu. Dennoch habe ich das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen, zu sehr war ich genervt von der Erzählweise der Autorin. Vielleicht käme ein Live-Vortrag als abendfüllendes Programm gut rüber, als Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Eve Dallas 39 - So tödlich wie die Liebe vom 06.10.2020 17:28:
» Zum 39. Mal dürfen wir mit Lieutenant Eve Dallas und ihrem Team ermitteln. Der vorliegende Fall verlangt Eve einiges ab. Sie ist ja normalerweise immer dafür, den Ermordeten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und setzt alles daran, Täter zu finden und dingfest zu machen. Diesmal fällt ihr das etwas schwerer, denn das Opfer, der Fitnesstrainer Trey Ziegler, war ein ausgemachter Macho, selbstverliebt und sehr unsympathisch. Dennoch bemüht sich Eve mit dem gleichen Eifer wie immer um die Aufklärung des Falls, denn sie ist der Überzeugung, dass jedes Opfer es verdient hat, dass die Tat aufgeklärt wird. Allerdings macht ihr dieser Fall auch sehr viel Arbeit, denn das Opfer hat vielen Frauen übel mitgespielt und daher gibt es viele potentielle Verdächtige, die Frauen selbst, deren Männer bzw. Partner oder gibt es noch ein ganz anderes Motiv? Für mich war da reichlich Spielraum, selbst mit zu ermitteln und aber ich hatte …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Der Junge aus dem Wald vom 03.10.2020 18:13:
» Die neue Harlan Coben Reihe beginnt mit dem " Der Junge aus dem Wald". Es ist wichtig sich zu Beginn im Hinterkopf zu behalten, dass es hier um den Einstieg in eine Buchreihe geht. Daraus ergibt sich dann, dass im Inhalt des Buches, viele Fragen über Wildes (Hauptprotagonist der neuen Reihe) Herkunft auch im Verlauf nicht aufgeklärt werden. Ich hatte aufgrund des Klappentextes angenommen, dass sich die Story um Wilde dreht und über seinen Lebenslauf ab der Auffinde-Situation bis zur Übernahme einer Sicherheitsagentur. Wie er als Kind im Wald "gelandet ist- ein weiteres ungeklärtes Mysterium. Im Eigentlichem beginnt die aktuelle Erzählung mit einem Mann (Wilde), der eine mehr als geheimnisvolle Vergangenheit & Werdegang hat. Seine mütterliche Vertraute, die Rechtsanwältin Hester, engagiert ihn, aufgrund seiner militärischen & persönlichen Expertise, in einem geheimnisumwobenen Entführungsfall. Die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von JoanStef
Kommentar zu Der letzte Satz vom 23.09.2020 11:44:
» Robert Seethaler schreibt über die Erinnerungen und Gedanken des Komponisten, Dirigenten und Musikdirektors Gustav Mahler. Zu dem Zweck platziert ihn auf ein Schiff und zwar oben am Deck. Der Blick aufs Meer gibt ihm Ruhe, so meint er. Umsorgt wird er von einem Jungen, der immer dann erscheint, wenn Mahler einen Wunsch hat. Unten sitzt seine Frau Anna mit Tochter Alma. Die zweite Tochter starb. Nein, das war kein Buch für mich. Es stand ja auf der Longlist zum „Deutschen Buchpreis 2020“ und der Autor wird immer wieder sehr gelobt. Es war das erste Werk von ihm, welches ich las. Es soll ja ein Roman sein, jedoch ist es eine Aneinanderreihung von teil zusammenhanglosen Sätzen. Immer wieder schweifen die Gedanken des Musikers ab. Die Fäden werden nicht zu einem Zopf zusammengefügt. Dann wiederum gibt es ausführliche Dialoge zwischen Mahler und seiner Frau, die aber nichts vom Ende und den Auswirkungen der Diskussion verraten. Herr Seethaler ist ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Das Schicksal einer Familie 4 - Träume aus Samt vom 19.09.2020 11:59:
» Als die Lage in Deutschland für die jüdischen Familien immer schlimmer wurde, haben die Meyers so darauf gehofft, dass sie nach Amerika reisen dürfen. Aber Karl hatte zu lange gezögert und dann hing alles von Ruth ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in England, sind die Meyers nun auf dem Weg nach Amerika. Die Hoffnung, dass sie dort zur Ruhe kommen können, war groß, doch schon bald stellt sich Ernüchterung ein. Auf der Überfahrt hat sich Karl übers Ohr hauen lassen und es ist auch nicht leicht, in Chicago Fuß zu fassen, obwohl die Freunde der Meyers alles vorbereitet haben. Aber Ruth und Karl finden sehr schnell eine Arbeit, trotzdem müssen sie den Gürtel enger schnallen. Außerdem machen sie sich Sorgen um die Zurückgebliebenen in Deutschland. Zudem kommt auch in Amerika der Krieg wieder näher. Ruth lernt Eddie kennen, der Soldat ist und schon bald eingezogen wird. Werden Ruth und Eddie eine gemeinsame …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Das Schicksal einer Familie 4 - Träume aus Samt vom 16.09.2020 11:46:
» Ein tolles Finale Es ist August 1940. Ruth Meyer hat es endlich geschafft, mit ihren Eltern und Schwester Ilse nach Amerika zu auszureisen. Ob man sie als Juden in der Fremde willkommen heißen wird? Zunächst sieht es nicht so gut aus, denn Ruths Vater fällt auf einen Betrüger herein. Sie wollen nach Chicago, denn dort wohnen inzwischen Freund von ihnen. Ruth versucht sich einzurichten doch sie brauchen auch eine Arbeit. Und immer muss sie an die in Deutschland Zurückgebliebenen denken. Doch dann hat sie bald andere sorgen, denn ein junger Mann macht ihr den Hof. Doch leider ist er Soldat und muss in den Krieg ziehen. Meine Meinung Auch bei diesem vierten Band betone ich, dass er zum einem großen Teil auf Wahrheit beruht. Natürlich ist auch Fiktion dabei, das geht gar nicht anders, wenn der Protagonist das Buch nicht selbst schreibt bzw. geschrieben hat. Ulrike Renk kann sich auf die Tagebücher der Protagonistin Ruth Meyer berufen. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Sheridan Grant 3 - Zeiten des Sturms vom 14.09.2020 14:32:
» Das große Finale der Sheridan Grant-Trilogie Zunächst glaubt Sheridan, nun endlich die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben: Paul. Die baldige Hochzeit soll das Glück vollenden. Doch es kommen Zweifel in ihr auf. Ist Paul wirklich der Richtige für sie? Als sich eine unverhoffte Möglichkeit bietet, dass sie ihre Träume verwirklichen kann, ergreift sie die Chance. Doch je weiter sie auch von Nebraska flieht, ihre Vergangenheit wird immer ein Teil von ihr bleiben. Im dritten Band trifft man viele der bekannten Charaktere wieder, lernt aber auch viele neue interessante Personen kennen. Besonders spannend war für mich, in das Musikbusiness einzutauchen. Der dritte Band gefällt mir mit Abstand am besten. Auch wenn der zweite Band (Straße nach Nirgendwo) bereits weit spannender als der erste Teil (Sommer der Wahrheit) war, ist das Finale großartig gelungen. Nele Neuhaus hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine sehr talentierte Autorin ist. Gerne mehr Romane von ihr!«
– geschrieben von Schlaflos
Kommentar zu Was Nina wusste vom 09.09.2020 13:43:
» Dem israelische Schriftsteller David Grossman ist ein großartiges Buch gelungen. Der Leser begleitet primär drei Frauen aus der gleichen Familie bei der Entstehung eines Dokumentarfilms über ihre drei ineinander verschlungene Lebensgeschichten. Es handelt sich bei den Frauen um die neunzigjährige Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili. Vera wurde von Nina - als diese sechs Jahre alt war - getrennt und in das berüchtigte Umerziehungslager auf Goli otok während Titos Diktatur im ehemaligen Jugoslawien verschleppt. Dort wird sie schwer misshandelt. Die Trennung von der Tochter Nina und die Lagererlebnisse haben einschneidende Auswirkungen auf die drei Frauen. Sie hadern mit ihrem Schicksal und versuchen sich von dem Familientrauma zu lösen. Allen drei ist auf unterschiedlich verworrene Art bewusst, dass - wenn überhaupt- sie nur zusammen einen Ausweg aus diesem Schlamassel finden können. Soweit der Stoff, aus dem die Geschichte …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Mogul
Kommentar zu Der letzte Satz vom 04.09.2020 23:12:
» Als ich "Der letzte Satz" zum ersten mal in der Hand gehalten habe, habe ich befürchtet, dass Robert Seethaler es nicht schaffen wird, in so einem kurzen Buch wirklich viel von Mahlers Leben darzustellen. Leider haben sich diese Befürchtungen teilweise bewahrheitet. Seethaler berichtet in "Der letzte Satz" nur von einem eher kurzen Ausschnitt aus Mahlers Leben, mit einigen wenigen Rückblicken dabei. Wenn man sich also nicht schon ein wenig mit Gustav Mahlers Biografie auskennt, wird man durch das Buch vermutlich verwirrter zurückgelassen als man vorher war. Auch Seethalers Prosa enthält zwar den einen oder anderen zitierungswürdigen Satz, ist grundsätzlich aber eher durchschnittlich. Außerdem hätte er für meinen Geschmack gerne etwas mehr über Mahlers Beziehung zur Musik darstellen können, da dies ja ein bedeutender Punkt in dessen Leben war. Stattdessen bezieht sich Seethaler sehr auf Mahlers …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Der Bücherwald

 
Autorentags: Andreas Franz, Daniel Holbe, David Grossman, Delia Owens, Geneva Lee, Harlan Coben, Jane Gardam, J.D. Robb, Jean-Luc Bannalec, Karsten Dusse, Lisa Eckhart, Lucinda Riley, Nele Neuhaus, Ragnar Jónasson, Robert Seethaler, Stephenie Meyer, Ulrike Renk
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
Geschrieben von: Karsten Dusse (10. Juni 2019)
1,10
[8 Blogs]
1,53
[1922 User]
Das Schicksal einer Familie 4 - Träume aus Samt
Geschrieben von: Ulrike Renk (18. August 2020)
1,00
[3 Blogs]
1,43
[202 User]
Das Schmetterlingszimmer
Geschrieben von: Lucinda Riley (19. August 2019)
2,65
[1 Blog]
1,92
[1309 User]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
2,00
[1 Blog]
1,53
[2011 User]
Der Junge aus dem Wald
Geschrieben von: Harlan Coben (24. August 2020)
1,75
[3 Blogs]
2,37
[249 User]
Der letzte Satz
Geschrieben von: Robert Seethaler (3. August 2020)
2,50
[2 Blogs]
2,17
[414 User]
Die Royals-Saga 10 - Royal Secrets
Geschrieben von: Geneva Lee (17. August 2020)
1,50
[2 Blogs]
1,25
[28 User]
Eve Dallas 39 - So tödlich wie die Liebe
Geschrieben von: J.D. Robb (17. August 2020)
1,63
[38 User]
Georges Dupin 9 - Bretonische Spezialitäten
Geschrieben von: Jean-Luc Bannalec (16. Juni 2020)
1,61
[681 User]
Hulda-Trilogie 1 - Dunkel
Geschrieben von: Ragnar Jónasson (1. Mai 2020)
2,15
[7 Blogs]
2,33
[681 User]
Julia Durant 20 - Der Flüsterer
Geschrieben von: Daniel Holbe (17. August 2020)
1,63
[271 User]
Omama
Geschrieben von: Lisa Eckhart (17. August 2020)
2,50
[113 User]
Robinsons Tochter
Geschrieben von: Jane Gardam (17. August 2020)
Sheridan Grant 3 - Zeiten des Sturms
Geschrieben von: Nele Neuhaus (3. August 2020)
1,00
[1 Blog]
1,94
[471 User]
Twilight-Saga 5 - Bis(s) zur Mitternachtssonne
Geschrieben von: Stephenie Meyer (4. August 2020)
1,00
[1 Blog]
1,65
[286 User]
Was Nina wusste
Geschrieben von: David Grossman (17. August 2020)
1,51
[101 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz