Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.210 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »magdalena56«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Spiegel-Bestseller vom 22.1. mit Michel Houellebecq, David Safier und Delia Owens
Werbung:
Zwölf Bücher haben es in dieser Woche ganz neu auf die drei Spiegel-Bestsellerlisten geschafft, die wir hier Woche für Woche unter die Lupe nehmen. Im nun folgenden Bericht werden wir sie euch kurz vorstellen. Um die kompletten Listen zu sehen, müsst ihr dagegen die Webseite der Zeitschrift aufrufen. Alles zu den fünf Neuzugängen der letzten Woche findet ihr derweilen an dieser Stelle.

Neuzugänge bei den Hardcover-Ausgaben

Michel Houellebecq hat in dieser Woche mit seinem neuen Roman »Vernichten« die Hardcover-Bestsellerlisten in Österreich und der Schweiz direkt auf dem ersten Platz geentert, wie wir euch in diesem Artikel berichtet haben, und in unseren »heimischen« Büchercharts lief es ganz genauso. Der zwiespältig betrachtete französische Starautor nimmt seine Leser in dem Buch mit ins Jahr 2027, in dem die französischen Präsidentschaftswahlen anstehen und ein Spitzenbeamter aus dem Wirtschaftsministerium ermitteln soll, was es mit einem Video auf sich hat, in dem die Hinrichtung eines der Kandidaten dargestellt wird. Während es in der Folge zu Anschlägen kommt, muss er sich obendrein mit Eheproblemen auseinandersetzen. Auf diese Weise wird ein Bild von den Schnittmengen von Politischem und Privaten entwickelt, es wird gezeigt, wie Gesellschaft und Politik miteinander zusammen funktionieren, und welche Rolle die Liebe dabei spielt, wird ebenfalls thematisiert. Erschienen ist das Buch im Dumont Verlag.

Der Krimi »In ewiger Freundschaft« von Nele Neuhaus und der Thriller »Playlist« von Sebastian Fitzek, die in der vergangenen Woche ganz oben rangiert hatten, mussten wegen Houellebecqs Erfolg jeweils einen Rang abgeben. Zum zweithöchsten Neueinsteiger avancierte derweilen Jürgen von der Lippe. Der Moderator und Komiker landete mit seinem Buch »Sex ist wie Mehl« aus dem Penguin Verlag auf der Nummer Acht. Darin wurden zahlreiche Geschichten und Glossen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen (inklusives eines Coronanachtrages) zusammengefasst, in denen sich der Altmeister des Humors mit elementaren Fragen der Zeit beschäftigt.

Das neunhundert Seiten starke Werk »Zum Paradies« von Hanya Yanagihara schnappte sich Platz Zehn. Das Buch ist in dieser Woche sowohl auf die Bestsellerliste der New York Times als auch in die Büchercharts in Österreich und der Schweiz gelangt, und die Spiegel-Bestsellerliste bildete keine Ausnahme. Die Autorin unternimmt in dem Werk aus dem Hause Claassen einen Streifzug durch die Jahrhunderte und betrachtet das amerikanische Experiment aus drei verschiedenen zeitlichen Blickwinkeln: einem alternativen Jahr 1893, in dem sich ein junger Mann seiner standesgemäßen Verbindung entzieht und sich einem armen Musiklehrer zuwendet; dem Jahr 1993, in dem ein Hawaiianer mitten in der AIDS-Epidemie sein Leben mit einem alten und reichen Mann teilt; und dem Jahr 2093, in dem alles autoritär kontrolliert wird und Seuchen das Land ins Unheil gestürzt haben.

Unmittelbar hinter Hanya Yanagihara landete Kirsten Boie mit dem Buch »Heul doch nicht, du lebst ja noch« aus dem Oetinger Verlag. Bei ihr geht es in das Hamburg des Jahres 1945, wo man auf die Jugendlichen Jakob, Hermann und Traute trifft. Der erste ist eigentlich ein Jude, hält dies vor seinen Freunden jedoch geheim. Als Hermann dann doch herausfindet, was Jakob zu verbergen versucht, will er fortan nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Und dann wäre da noch Ronja von Rönne: Ihr Roman »Ende in Sicht« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag kam auf der Siebzehn durchs Ziel. Darin begegnen sich - auf höchst ungewöhnliche Weise - die siebzigjährige Hella, die auf dem Weg in die Schweiz ist, um dort zu sterben, sowie die sechzehnjährige lebensmüde Juli. Fortan begeben sich die beiden Frauen, die den Wunsch zu sterben teilen, auf eine gemeinsame Reise. Laut Bloggerin Hasirasi von nichtohnebuch handelt es sich »trotz des traurigen Grundthemas« um »ein Buch, das Hoffnung macht und Mut zum Weiterleben, uns daran erinnert, auch die kleinen Freuden des Lebens zu erkennen und zu genießen.«

Neuzugänge bei den Paperback-Ausgaben

Bei den Paperback-Versionen verteidigte David Safier mit seiner »Miss Merkel« die Eins. Michael Robotham rutschte mit dem Thriller »Wenn du mir gehörst« dagegen von der Zwei auf die Drei, da sich die höchste Neueinsteigerin noch vor ihm einsortieren konnte. Romy Hausmann gelang dies mit ihrem Thriller »Perfect Day« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag. Darin wird ein Professor der Philosophie und Anthropologie, der weltweit hohes Ansehen genießt, vor den Augen seiner Tochter verhaftet, da ihm vorgeworfen wird, schon seit vielen Jahren junge Mädchen zu entführen und zu ermorden. Zehn Opfer werden ihm zur Last gelegt, woraufhin seine Tochter versucht, seine Unschuld zu beweisen. Die-Rezensentin zeigte sich nach der Lektüre des Buchs »voll überzeugt«, und auch in Angis Bücherkiste und bei Recensio Online gab es viele lobende Worte für den Thriller.

Mit dem zweiten Band der Liebesroman-Reihe »Winter Dreams« wurde Ayla Dade zur zweithöchsten Neueinsteigerin dieser Woche. »Like Fire We Burn« wurde vom Penguin Verlag herausgegeben und sicherte sich Platz Sechs. Darin kehrt eine junge Dame namens Aria nach Aspen zurück, um aufgrund der Krankheit ihrer Mutter in deren Bed & Breakfast auszuhelfen. Dadurch begegnet sie dem Eishockeyspieler Wyatt wieder, der sie einst tief verletzt hatte. Er muss ausgerechnet in das Bed & Breakfast einziehen. Im Blog lesehungrig wurde die erzählte Story als »ungeheuer intensiv, emotional, prickelnd, romantisch und herzzerreißend schmerzhaft« beschrieben.

Im Heyne Verlag wurde der Kriminalroman«Gefrorenes Herz« veröffentlicht, den die beiden dänischen Autorinnen Line Holm und Stine Bolther gemeinsam verfasst haben. Das Buch erreichte den zwölften Platz. Laut Angis Bücherkiste erwarten den Leser darin »niveauvolle Lesestunden«. Berichtet wird vom Mord am Generalsekretär des Roten Kreuzes, was den Polizisten Mikael Dirk und Frederik Dahlin den ersten gemeinsamen Einsatz beschert. Auch eine Polizeihistorikerin ist an der Sache dran, und sie stößt auf einen Zusammenhang zu einem fünfzig Jahre zurückliegenden Doppelmord.

Und noch ein Gemeinschaftsprojekt: Bernhard Hennen und Robert Corvus sicherten sich mit ihrem 928 Seiten starken Fantasyroman »Nebelinseln« den vierzehnten Platz. Dabei handelt es sich um ein kleines Jubiläum: Mit dem Buch aus dem Heyne Verlag ist die »Phileasson-Saga« der beiden Autoren auf zehn Bände angewachsen. Der titelgebende Asleif Phileasson befindet sich darin auf dem Weg durch undurchdringlichen Nebel, um dort eine neue Herausforderung zu meistern. Dazu bedarf es ausgerechnet der Hilfe seines alten Erzfeindes Beorn, der die Nebelinseln seit zwei Jahren mit Krieg schikaniert.

Neuzugänge bei den Taschenbuch-Ausgaben

Auch nach einem Jahr auf der Taschenbuch-Bestsellerliste ist für Delia Owens und ihren Roman »Der Gesang der Flusskrebse« alles beim Alten geblieben: Das Buch kam erneut auf der Eins durchs Ziel. Hinter ihr sortierten sich Karsten Dusse mit seinem Buch »Achtsam morden« und Hera Lind mit dem Roman »Mit dem Rücken zur Wand« ein.

Am weitesten nach vorn ging es für Lenz Koppelstätter und seinen Krimi »Bei den Tannen« aus dem Kiepenheuer & Witsch Verlag, in dem Commissario Grauner zum siebten Mal zum Einsatz kommt. Ein Gourmetkritiker kommt darin im südtiroler Sarntal ums Leben, und der Verdacht der Einheimischen fällt auf die Köchin eines der besten Restaurants der Welt. Es wird ein Zusammenhang zu ihren Vorfahren gebildet, die einst im Zuge der Hexenverfolgung ums Leben kamen ... doch kann eine Rechnung auch nach hunderten von Jahren offen sein? Das Buch landete auf der Neun.

Der achtzehnte Platz ging an Nele Neuhaus und ihr Buch »Zeiten des Sturms«. Der Spiegel kennzeichnete es nicht als Neuzugang, da es sich in der vergangenen Woche schon auf einem der mitprotokollierten Plätze befunden hatte. Unter den Top Zwanzig rangierte es damals jedoch nicht, weswegen wir es als Neueinsteiger interpretieren. Das Buch aus dem Ullstein Verlag ist der dritte Band der Sheridan-Grant-Reihe und schaffte es einst bis auf den ersten Platz der Paperback-Bestsellerliste. Seit Anfang Januar ist nun eine Taschenbuch-Ausgabe zu bekommen, die drei Euro günstiger als die 2020 erschienene Version ist, weswegen das Werk nun auf der zugehörigen Bestsellerliste auftauchte. Die Bloggerin von Sheenas Creativeworld war »wieder einmal von Anfang an von dieser spektakulären Geschichte richtig gefesselt«.

Zuguterletzt fand J.D. Robb alias Nora Roberts mit ihrem Roman »Im Licht des Todes« den Weg auf die Liste. Der im blanvalet Verlag erschienene 42. Band der Eve-Dallas-Reihe sicherte sich die Nummer Zwanzig. Frau Dallas wird dieses Mal mit der Ermittlung im Fall eines verschwundenen Anwalts, Richters und Senators betraut, der in schmutzige Geschäfte verwickelt war, ebenso in Familienzwistigkeiten um eine extrem teure Immobilie.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Perfect Day vom 18.04.2022 14:05:
» Spannender Thriller Seit vierzehn Jahren verschwinden Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Rote Schleifenbänder weisen der Polizei den Weg zu ihren Leichen. Vom Täter fehlt seit vierzehn Jahren jede Spur. Eines Abends wird der international renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Die Anklage: zehn Morde an jungen Mädchen. „Professor Tod“ titelt die Boulevardpresse. Doch Ann wird die Unschuld ihres Vaters beweisen. „Perfect Day“ ist das erste Buch von Romy Hausmann, welches ich gelesen habe. Ich hatte schon viel von ihr gehört und kann verstehen, warum ihr Schreibstil viele Leser begeistert. Sie hat eine ganz eigene Art, die Geschichte zu erzählen und auch Erzählperspektive und die eingebauten Zeitsprünge heben sich im Gesamten von anderen Thriller-Autoren ab. „Perfect Day“ hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn es mich nicht restlos begeistern konnte. Die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von LadyIceTea
Kommentar zu Perfect Day vom 15.04.2022 11:39:
» Schon seit Jahren verschwinden Mädchen von sechs bis zehn Jahren und werden dann getötet. Der Ort, an dem die Leichen gefunden werden, ist mit roten Schleifen markiert. Doch vom Täter gibt es keine Spur. Dann wird der renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak verhaftet. Man beschuldigt ihn der Taten. Doch seine Tochter Ann, die ein inniges Verhältnis zu ihrem Vater hat, kann nicht glauben, was man ihrem Vater vorwirft und sie will den wahren Täter finden und damit beweisen, dass ihr Vater unschuldig ist. Dies ist mein erstes Buch von Romy Hausmann und es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist packend und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive Anns und der des Täters. Man kann verstehen, dass eine Tochter nicht glauben will, dass ihr Vater so etwas Schändliches getan hat. Aber die Indizien sind erdrückend. So wirklich konnte ich mich in Ann nicht hineinversetzen, da sie mir …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Perfect Day vom 11.04.2022 23:28:
» Schuldig oder nicht? Anns Vater wurde festgenommen, er wird beschuldigt, zehn Mädchen entführt und getötet zu haben. Rote Schleifenbänder sind das Wahrzeichen des Täters. Ann ist sich sicher, dass ihr liebevoller und verständiger Vater zu Unrecht beschuldigt wird. Da sie niemand anders davon überzeugen kann, macht sie sich selbst auf, den Täter zu finden. Kann ein Vater einerseits so voller Liebe zu seiner Tochter sein und andererseits zehn Mädchen entführen und töten? Ann weiß sicher, dass ihr Vater das niemals tun könnte. Doch es gelingt ihr nicht, ihre Umwelt davon zu überzeugen, zu viele Indizien weisen auf ihren Vater hin. Der Leser steckt fest zwischen diesen beiden Überzeugungen und muss immer wieder neu überlegen: Ist Professor Walter Lesniak der Täter oder nicht? Mal geht das Zünglein an der Waage eher in die eine, mal eher in die andere Richtung. Erst kurz vor dem Ende gibt es …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Ende in Sicht vom 09.04.2022 18:21:
» Meine Meinung: Fiktive Geschichte mit realistischem Hintergrund Können Depressionen schön sein? Was eine dumme Frage! Natürlich nicht. Aber dieses Buch ist so wunder- wunderschön. Obwohl in dieser Geschichte Depressionen dominieren, habe ich stellenweise Tränen gelacht, ob der skurrilen Situationen. Ein Teenager und eine betagte Dame haben sich in mein Herz geschlichen. Ohne Vorwarnung! Ohne meine Erlaubnis! Mit aller Wucht haben sie ein Messer in mein Leserherz gerammt und am Ende wieder ganz langsam heraus gezogen. Hella ist eine 69jährige Schlagersängerin, die eigentlich nur noch alte Menschen kennen und deren genervte Kinder. Sie ist auf dem Weg in die Schweiz, um ihr Leben zu beenden. Die 15jährige Juli sieht keinen Sinn mehr darin weiter zu leben. Sie stürzt sich von einer grünen Brücke und landet auf der Motorhaube von Hellas Passat. Ein Roadmovie beginnt. Und was für eins. Beide verstecken sich hinter einer …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar zu Mit dem Rücken zur Wand vom 08.04.2022 16:21:
» Da Hörbuch von Hera Lind gelesen von Svenja Pages , nimmt uns mit in eine tiefemotionale Geschichte rund um Sara die in ihrer Kind viel Gewalt erlebt hat. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und so kann man dieser Geschichte gut folgen. Diese Geschichte erzählt von Gewalt in der Kindheit und wie alle ringsherum wegschauen. Das Opfer steht völlig allein da. Doch dann wehrt sie sich , doch so wird sie zum Täter und ist doch gleichzeitig weiter Opfer. Emotional wird diese Geschichte erzählt , die zwischendurch auch mal etwas längen hat . Im großen und ganzen eine interesante und spannende Geschichte, die mir gut gefallen hat.«
– geschrieben von Minzeminze
Kommentar zu Commissario Grauner 7 - Bei den Tannen vom 05.03.2022 16:13:
» Bei den Tannen, Südtirol-Krimi von Lenz Koppelstätter, EBook, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch ebook. Commissario Grauner und seine Crew ermitteln in ihrem siebten Fall. Eine berühmte Gourmetkritikerin kommt bei einem Essen in einem weltbekannten Restaurant im Sarntal ums Leben, auch ihre beiden Hunde die sie vom Essen kosten ließ, sind tot. Da denkt man natürlich zuerst an die Köchin. Hedwig Löchler, Nachfahrin einer berühmt-berüchtigten Hexen-Dynastie wird beschuldigt. Vor allem von den Dorfbewohnern, die auf sie und ihre weiblichen Ahnen schon seit Jahrhunderten eine regelrechte Hexenjagd veranstaltet haben. Soll hier eine uralte Rechnung beglichen werden? Commissario Grauner und sein Team begeben sich diesmal im Sarntal auf Spurensuche. Das Buch beschreibt vier Tage des Geschehens, beginnend vom Tod der Kritikerin, bis zur Aufklärung des Falls, die einzelnen Tagesabschnitte sind in lesegerechte Kapitel aufgeteilt. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Wenn du mir gehörst vom 20.02.2022 14:33:
» Die junge Londoner Polizistin Phil McCarty wird mit ihrem Kollegen zu einem Fall mit häuslicher Gewalt gerufen. Ein Mann, ein hochdekorierter Detective, hat seine Geliebte Tempe schwer misshandelt. Phil versucht sie zu schützen und ermittelt eigenmächtig gegen den Detective. Das hat die Folge, dass sie dafür suspendiert wird. Tempe zeigt sich trotzdem dankbar und schnell freunden die beiden sich an. Doch nach einiger Zeit wird Phil misstrauisch. Irgendwas an der Geschichte scheint nicht zu stimmen... Erwartet habe ich hier einen wirklich spannenden Psychothriller gemischt mit einer Ermittlungsarbeit, aber irgendwie wurde ich etwas enttäuscht. Zu Beginn war die Spannung nur recht moderat und alles wurde sehr ausschweifend erzählt. Einige Schwierigkeiten haben mir auch die Zeitsprünge von den einzelnen Kapiteln bereitet. Im nächsten Kapitel war man irgendwie quasi schon drei Wochen weiter, was sich aber erst beim Lesen herauskristallisiert …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Annabell95
Kommentar zu Perfect Day vom 18.02.2022 14:51:
» Ann versteht die Welt nicht mehr. Ihr liebevoller Vater soll als "Schleifenmörder" in 13 Jahren 9 kleine Mädchen entführt und ermordet haben? Er wird „Schleifenmörder“ genannt, weil rote Haarschleifen die Ermittler zu den Opfern weisen. Ann glaubt verbissen an die Unschuld ihres Vaters und beginnt zu ermitteln, damit er so schnell wie möglich wieder aus dem Gefängnis entlassen wird. Okay, ich habe es getan. Nach der Enttäuschung des Jahres „Martha schläft“ habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass mich der neue Thriller von Romy Hausmann so begeistert wie ihr erstes Werk „Liebes Kind“. Was soll ich sagen? Diese Geschichte ist besser als „Martha schläft“, reicht jedoch leider nicht an „Liebes Kind“ heran. Praktisch das ganze Buch über erzählt Ann in Ich Perspektive über ihre Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Ängste. Dabei kommt einem die Figur sehr, sehr nahe, auch wenn ich nicht unbedingt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Ende in Sicht vom 16.02.2022 17:37:
» Im Klappentext steht der Satz: „Ein unvorhersehbares, dramatisches, unangemessen komisches Lesevergnügen“. Hella ist 69 und auf dem Weg in die Schweiz, zum Sterben. Juli, eine junge Frau von fast 16 stürzt sich von einer Wildbrücke, die viel zu niedrig für Selbstmord ist. In #EndeinSicht treffen beide aufeinander. Unterschiedlicher können Menschen nicht sein und trotzdem halten sie es miteinander aus. Ja, viel mehr entwickelt sich während der Fahrt Richtung Schweiz. Wer bei #EndeinSicht tiefgreifende Erfahrungen mit Menschen sucht, die selbstmordgefährdet sind, der wird enttäuscht. Die Autorin Ronja von Rönne schreibt viel mehr ein Roadmovie der besonderen Art. Hella denkt, dass sie auf dem absteigenden Ast ist und ihr das Leben nichts Neues mehr bieten kann. Dabei erlebt sie mit Juli so viel Unvorhergesehenes, dass sie fast ihre Sorgen vergisst. Und Juli? Warum kommt ein so junger Mensch dazu, dass er nicht mehr leben möchte? …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Ende in Sicht vom 15.02.2022 22:10:
» Hella will sterben, sie ist auf den Weg in die Schweiz. Da fällt Juli vor ihr Auto, gewollt oder Unfall. Es ist schwierig für Hella das herauszufinden. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Wohin? In den Tod oder doch noch einmal den Versuch das Leben in den Griff zu bekommen. Warum will Hella sterben, warum will Juli, die gerade einmal sechzehn Jahre alt ist, sterben? Die Beschreibungen dieser beiden Figuren ist bizarr. Wortkarg, Lügen auf beiden Seiten. Andererseits entsteht eine Beziehung, jede sieht sich in der Verantwortung für die andere, obwohl dieses Wort bisher ein Fremdwort war. Es ist ein Roadtrip, ein Wort für eine gemeinsame Reise die viel mehr ist. Es werden Gefühle offenbart, Gedanken verselbstständigen sich, Rückblicke ergeben einen Sinn. Hella hat genug vom Leben, mit siebzig kann man sagen das ist in Ordnung. Aber bei Juli ist es etwas anderes, sie hat ihr Leben noch vor sich. Aber Depressionen machen nicht vor der Jugend …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Petra Wiechmann

 
Autorentags: Ayla Dade, Bernhard Hennen, David Safier, Delia Owens, Hanya Yanagihara, Hera Lind, J.D. Robb, Jürgen von der Lippe, Karsten Dusse, Kirsten Boie, Lenz Koppelstätter, Line Holm, Michael Robotham, Michel Houellebecq, Nele Neuhaus, Robert Corvus, Romy Hausmann, Ronja von Rönne, Sebastian Fitzek, Stine Bolther
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
Geschrieben von: Karsten Dusse (10. Juni 2019)
1,25
[11 Blogs]
1,60
[4759 User]
Commissario Grauner 7 - Bei den Tannen
Geschrieben von: Lenz Koppelstätter (1. Dezember 2021)
4,00
[1 Blog]
2,26
[43 User]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
1,25
[4 Blogs]
1,51
[5455 User]
Die Phileasson-Saga 10 - Nebelinseln
Geschrieben von: Bernhard Hennen und Robert Corvus (10. Januar 2022)
1,48
[29 User]
Ende in Sicht
Geschrieben von: Ronja von Rönne (12. Januar 2022)
1,75
[6 Blogs]
2,38
[146 User]
Eve Dallas 42 - Im Licht des Todes
Geschrieben von: J.D. Robb (17. Januar 2022)
2,00
[1 Blog]
1,53
[93 User]
Gefrorenes Herz
Geschrieben von: Line Holm und Stine Bolther (24. Dezember 2021)
1,65
[3 Blogs]
2,28
[113 User]
Heul doch nicht, du lebst ja noch
Geschrieben von: Kirsten Boie (5. Januar 2022)
2,00
[1 Blog]
2,32
[115 User]
Miss Merkel
Geschrieben von: David Safier (23. März 2021)
1,40
[11 Blogs]
2,06
[2209 User]
Mit dem Rücken zur Wand
Geschrieben von: Hera Lind (13. Dezember 2021)
3,00
[1 Blog]
1,95
[440 User]
Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft
Geschrieben von: Nele Neuhaus (18. November 2021)
1,65
[9 Blogs]
1,67
[724 User]
Perfect Day
Geschrieben von: Romy Hausmann (1. Januar 2022)
2,05
[11 Blogs]
2,19
[247 User]
Playlist
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (27. Oktober 2021)
1,30
[9 Blogs]
1,63
[760 User]
Sex ist wie Mehl
Geschrieben von: Jürgen von der Lippe (10. Januar 2022)
2,34
[245 User]
Sheridan Grant 3 - Zeiten des Sturms
Geschrieben von: Nele Neuhaus (3. August 2020)
1,00
[2 Blogs]
1,87
[992 User]
Vernichten
Geschrieben von: Michel Houellebecq (11. Januar 2022)
2,13
[444 User]
Wenn du mir gehörst
Geschrieben von: Michael Robotham (20. Dezember 2021)
1,35
[3 Blogs]
1,99
[306 User]
Winter Dreams 2 - Like Fire We Burn
Geschrieben von: Ayla Dade (10. Januar 2022)
2,40
[5 Blogs]
1,64
[28 User]
Zum Paradies
Geschrieben von: Hanya Yanagihara (11. Januar 2022)
1,50
[2 Blogs]
2,71
[112 User]
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz