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  Spiegel-Bestseller vom 13.03. mit Laetitia Colombani, Claudio Caiolo, Wolfgang Schorlau und Klaus-Peter Wolf
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Der Spiegel hat natürlich auch in dieser Woche in seiner Online-Ausgabe neue Bücher-Bestsellerlisten veröffentlicht. Wie schon in der vergangenen Woche, so gab es auch dieses Mal überdurchschnittlich viele Neueinsteiger, von denen wir euch an dieser Stelle berichten können. Zudem hat man es beim Spiegel endlich geschafft, die Richtungspfeile zu korrigieren, die Auf- und Absteiger seit der Umstellung des Webseiten-Layouts vor einigen Wochen verkehrt herum dargestellt hatten. Ihr könnt die wie immer äußerst lesenswerten Listen durch einen Klick hier finden.

Laetitia Colombani hat sich mit ihrem Werk »Das Haus der Frauen« in der Hardcover-Bestsellerliste vom vierten auf den ersten Rang geschoben und damit Pascal Merciers Buch »Das Gewicht der Worte« verdrängt, das dieses Mal mit dem Silberrang Vorlieb nehmen musste. Delia Owens verharrte mit ihrem Weltbestseller »Der Gesang der Flusskrebse« auf dem dritten Platz. Der höchste Neueinsteiger dieser Woche landete indessen auf dem fünften Rang, wenngleich er nur inoffiziell ein Neueinsteiger ist, da der Spiegel ihn in der Vorwoche schon auf einem der »unsichtbaren« Plätze jenseits der zwanzig meistverkauften Bücher mitprotokollierte. In dieser Hinsicht weicht man dort im Hardcover-Bereich von den anderen Spiegel-Bestsellerlisten ab. Das Buch, das sich den hohen Neueinstieg sichern konnte, ist Lutz Seilers neuester Streich »Stern 111«. Wer die allgemeinen Neuigkeiten aus der Buchwelt verfolgt oder unser hauseigenes Newsboard im Auge hat, der dürfte inzwischen wissen, dass Seiler mit »Stern 111« in dieser Woche den Preis der Leipziger Buchmesse abgesahnt hat, welcher aufgrund des Coronavirus ausnahmsweise in einer Radioveranstaltung vergeben wurde. Weitere Verkaufserfolge dürften also vorprogrammiert sein. Seilers Buch ist eine Veröffentlichung des Suhrkamp Verlages, hat einen Umfang von 528 Seiten und kann für 24 Euro erworben werden.

A propos Preis der Leipziger Buchmesse: Für diesen war auch Ingo Schulzes Roman »Die rechtschaffenen Mörder« nominiert, und dieser landete auf dem siebten Platz neu auf der Spiegel-Bestsellerliste. Schulze erzählt darin von einem hoch angesehenen Dresdner Antiquar namens Norbert Paulini, der den Wandel der Zeit miterlebt und dadurch zusehen muss, wie ihm die Kunden fernbleiben und ihm das Internet potenzielle Käufer abgräbt. Am Ende verwandelt er sich in einen unversöhnlichen Menschen, der an schwerwiegenden fremdenfeindlichen Vorfällen beteiligt gewesen sein soll. »Die rechtschaffenen Mörder« ist eine 320 Seiten starke Veröffentlichung des S. Fischer Verlages und wandert für 21 Euro über die Ladentische aller Buchhändler, sowohl der zufriedenen als auch der reaktionären.

Eine Vertreterin der etwas leichteren Lektüre schaffte auf dem vierzehnten Rang den Neueinstieg. Serena Valentinos Dornröschen-Interpretation »Das Geheimnis der Dunklen Fee« gehört zur Reihe der Carlsen-Veröffentlichungen über die Bösewichte aus dem Walt-Disney-Universum. Die Autorin geht darin der Frage nach, wie es eigentlich dazu kommen konnte, dass die dunkle Fee, die das unschuldige Dornröschen verfluchte, zu einer von Bosheit, Wut und Hass zerfressenen Person werden konnte. So gesehen könnte man glatt von ein paar inhaltlichen Überschneidungen zu Ingo Schulzes Roman ausgehen. »Das Geheimnis der Dunklen Fee« ist 320 Seiten stark und kostet zwölf Euro. Der Verlag legt es einer Leserschaft ab einem Alter von vierzehn Jahren ans Herz.

Um noch einmal auf die Nominierten des Preises der Leipziger Buchmesse zurückzukommen: Leif Randt schaffte mit »Allegro Pastell« den Neueinstieg auf Position Sechzehn. Xaver von Cranach hatte das Buch vor einer Woche in einem Artikel für den Spiegel sogar noch als den Favoriten auf den Preis bezeichnet, den schlussendlich Lutz Seiler erhielt. In dem Buch aus dem Hause Kiepenheuer & Witsch erzählt Randt eine Geschichte vom Glück, nämlich die Story von Tanja und Jerome, die in den späten Zehnerjahren eine Fernbeziehung zwischen Berlin und dem Maintal führen, welche man oberflächlich betrachtet als geradezu makellos bezeichnen könnte, die jedoch auch mit großen Herausforderungen gespickt ist. »Allegro Pastell« ist 288 Seiten stark und kostet 22 Euro.

Direkt hinter Randt schaffte ein Buch den Neueinstieg, das bei uns keinen eigenen Eintrag im System hat, da es sich um einen Sammelband von zuvor bereits separat veröffentlichten Einzelgeschichten handelt. »Der Einsame der Tiefe« ist der 149. Silberband aus dem Perry-Rhodan-Universum und vereint sechs Heftromane, die ursprünglich 1985 veröffentlicht wurden. Einen weiteren Platz weiter hinten fand sich der letzte Neueinsteiger auf der Hardcover-Bestsellerliste ein: Rammsteins Goldkehlchen Till Lindemann sicherte sich mit seinem Buch »100 Gedichte« aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch die achtzehnte Position. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von - oft kurzen - Gedichten über die Natur und den Körper, über die Einsamkeit und die Gewalt, über die Liebe und das Böse, über Tiere und Schmerz, über die Schönheit und Sprache, und über den Tod und den Sex. Das Ganze ist 160 Seiten lang und kostet achtzehn Euro.

Fünf Neueinsteiger gab es bei den Paperback-Ausgaben, und der höchste von ihnen schaffte es auf Anhieb auf den ersten Rang. Claudio Caiolo und Wolfgang Schorlau katapultierten sich mit ihrem Gemeinschaftswerk »Der freie Hund« aus dem Stand auf den Platz an der Sonne. Sie landeten dort vor der letztwöchigen Ersten Caroline Bernard und deren Werk »Frida Kahlo und die Farben des Lebens« sowie vor Arne Dahls Kriminalroman »Vier durch vier«. In ihrem Buch, das vom Kiepenheuer & Witsch Verlag veröffentlicht wurde, erzählen Caiolo und Schorlau von einem Commissario - dem titelgebenden »freien Hund« -, der zu seinem eigenen Schutz nach Venedig versetzt wird, da er aufgrund der Verhaftung korrupter Politiker in Sizilien auf einer Todesliste der Mafia gelandet ist. In seiner neuen Heimat rutscht der Commissario in seinen ersten Fall, als der Anführer einer Bürgerinitiative ermordet wird, die sich zuvor den großen Kreuzfahrtschiffen entgegengestellt hatte, die die Lagunenstadt tagtäglich verunzieren. »Der freie Hund« hat einen Umfang von 336 Seiten und kostet sechzehn Euro.

Der Alpenkrimi »Flüsternde Wälder« von Nicola Förg aus dem Pendo Verlag holte sich den siebten Rang. Darin kommen Frau Förgs Serienheldinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl zu ihrem sage und schreibe elften Einsatz. Sie schreiten nach zwei skurrilen Todesfällen zur Tat: Eine mit Ohrstöpseln verpfropfte Waldbademeisterin liegt tot zwischen den Bäumen, und eine bis dahin sehr diskret abgelaufene Einbruchsserie eskaliert durch den Mord an einem Bücher schreibenden Health Coach, der mit einer Buddhastatue erschlagen wird. »Flüsternde Wälder« ist 336 Seiten lang und kann für sechzehn Euro erworben werden.

Auf dem dreizehnten Platz gelang der vielseitigen Caren Benedikt der Neueinstieg. Sie hat mit »Die nach den Sternen greifen« im blanvalet Verlag den Auftakt zu einer opulenten Familiensaga vorgelegt, in deren Mittelpunkt ein Grand Hotel steht. Dieses gehört der Familie von Plesow und steht an der Uferpromenade von Binz. Anno 1924 wird es von Bernadette geführt, und eigentlich läuft - abgesehen von kleineren Streitigkeiten - alles ziemlich gut. Der überraschende Besuch eines Mannes genügt jedoch bereits, um die heile Welt in Aufruhr zu versetzen, denn er droht der Hotelbesitzerin, ihr finsterstes Geheimnis aufzudecken. »Die nach den Sternen greifen« ist 528 Seiten stark und kostet fünfzehn Euro.

Das Autorenduo Erik Axl Sund ist nach einer längeren Schaffenspause wieder aufgetaucht und sicherte sich mit seinem Thriller »Puppentod« den achtzehnten Platz. Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der »Kronoberg-Reihe«, die vor rund fünf Jahren von den beiden Schweden ins Leben gerufen worden war. In »Puppentod« stürzt ein Mädchen in Stockholm von einem Balkon in den Tod. Zunächst weist alles auf einen Selbstmord hin. Die Annahme gerät ins Wanken, nachdem sich zeigt, dass das Mädchen zum Zeitpunkt ihres Todes mit einem Mann verabredet war, mit dem sie für Geld sexuelle Handlungen vornehmen sollte. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass sie über das Internet Kontakt zu einem User hatte, der im Zusammenhang zu fragwürdigen Videos von Jugendlichen steht. Wenig später verschwinden zwei Teenager, und die Gefahr ist groß, dass sie dem gleichen Täter in die Finger geraten sind. »Puppentod« ist 481 Seiten lang, stammt aus dem Goldmann Verlag und kostet 12,99 Euro.

Der letzte neue Name auf der Paperback-Bestsellerliste ist der von Lesley Kara. Ihr Buch »Das Gerücht« aus dem Deutscher Taschenbuch Verlag berichtet von einer jungen Frau namens Joanna, die mit ihrem Sohn in eine kleine englische Küstenstadt umsiedelt. Dort erfährt sie, dass eine Kindermörderin unter falschem Namen in der Stadt leben soll, seitdem diese aus ihrer jahrelangen Haft entlassen wurde. Nachdem sie anderen Müttern gegenüber gedankenlos eine Vermutung äußert, wer die alte Mörderin sein könnte, wird eine gefährliche Kettenreaktion in Gang gesetzt. »Das Gerücht« ist 400 Seiten lang und wechselt für 15,90 Euro den Besitzer.

Bei den Taschenbüchern ging es ruhig zu. Klaus-Peter Wolf verteidigte mit seinem neuen Ann-Kathrin-Klaasen-Krimi »Ostfriesenhölle« den ersten Platz. Das Buch steht derzeit bei unserer Abstimmung zum Buch des Monats Februar 2020 zur Auswahl und konnte bereits eine Menge Stimmen sammeln. Auch die anderen beiden Plätze auf dem Siegertreppchen sind die gleichen wie zuletzt geblieben: Sebastian Fitzek verharrte mit seinem Thriller »Der Insasse« auf der zweiten Position, Elizabeth George hielt sich mit ihrem Krimi »Wer Strafe verdient« auf dem dritten Platz. Neueinsteiger blieben bei den Taschenbüchern dieses Mal aus.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Irmi Mangold und Kathi Reindl 11 - Flüsternde Wälder vom 03.04.2020 16:13:
» Spannender Regionalkrimi Als im Wald eine Tote aufgefunden wird, ruft man das Team um Irmi Mangold und Kathi Reindl zur Aufklärung. Bei der Toten stellt sich heraus, dass sie als Waldbademeisterin eine große Anhängerschaft hatte. Kurze Zeit später wird ein Heiler nach einem Einbruch erschlagen aufgefunden – ob die beiden Fälle wohl etwas gemeinsam haben? Dies ist bereits der elfte Fall der beiden bayrischen Ermittlerinnen, und man spürt beim Lesen, dass da schon ganz viel vor diesem Band stattgefunden hat. Da ich mit diesem Buch in die Geschichte eingestiegen bin, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mir einige wichtige Vorkenntnisse fehlen über das Ermittlerteam. In gewohnt humorvoller Art breitet die Autorin Nicola Förg einen Regionalkrimi vor dem Leser aus, der mit reichlich Gesellschaftskritik verbunden ist. Diese wird während der Geschichte gut begründet und zum Schluss dann auch durch eigenes Erleben …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Das Gerücht vom 02.04.2020 17:04:
» Was passiert, wenn jemand unbedacht ein Gerücht weitererzählt? Und welche Auswirkungen kann das haben? Diesen Grundgedanken fand ich extrem spannend! Richtig brisant wird das ganze, weil es sich bei diesem Gerücht um eine Kindermörderin handelt, die vor Jahren durch das Zeugenschutzprogramm in den beschaulichen Küstenort Flinstead,in der Nähe von London gezogen sein soll. Unter falschen Namen und anderer Identität. Die Alleinerziehende Joanna Critchley wohnt seit kurzem mit ihrem kleinen Sohn Alfie wieder in ihrer alten Heimat Flinstead. Durch die ruhige Umgebung, einer neuen Schule und nicht zuletzt durch die Nähe ihrer eigenen Mutter, wünscht sich Joanna einen glücklichen Neustart vor allen für Alfie, der in seiner alten Londoner Schule unter Mobbing zu leiden hatte. Eines Morgens schnappt Joanna zufällig an der Schule ein Gerücht auf. Sie hört andere Mütter darüber reden das die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Das Gerücht vom 22.03.2020 23:28:
» „Sie sieht mich an, als wäre das ein unwiderlegbarer Beweis.“ Ich beginne meine Rezension mit einem Satz von Seite 361: „Ich hatte noch nie in meinem Leben so große Angst. Dieser Augenblick. Diese Zeit. Dieser Ort. Sie bestimmen alles, was ist. Alles, was sein wird.“ Joanna Critchley und ihr Sohn Alfie sind sehr glücklich. Das Zusammenleben ist ideal so, leider trügt diese Idylle. Alfie wird in der Schule gemobbt und so entschließt sich Joanna mit ihm von London, in ihren Heimatort am Meer, nach Flintstead zu ziehen. Das Eingewöhnen fällt Beiden aber schwer, auch wenn ihre Mutter dort lebt und sie sehr unterstützt. Auch in der kleinen Dorfschule wird Alfie nicht mit offenen Armen aufgenommen und als Joanna ihn eines morgens in die Schule bringt, hört sie zufällig, wie eine andere Mutter etwas erzählt. Die Kindermörderin Sally McGowan, die als Kind einen Spielkameraden tötete, würde hier unter anderem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ginnykatze
Kommentar zu Das Gerücht vom 22.03.2020 10:44:
» Joanna zieht mit ihrem kleinen Sohn Alfie von London zurück in ihren idyllischen Heimatort. Da ihre Mutter dort lebt, kann Alfie seine Großmutter oft sehen und Joanna braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie in dem kleinen Maklerbüro, in dem sie eine Halbtagsstelle ergattern konnte, mal etwas länger arbeiten muss. Als Joanna Alfie morgens zur Schule bringt, hört sie, dass Sally McGowan, die als Zehnjährige einen jüngeren Spielkameraden umbrachte, mittlerweile unter neuem Namen im Ort leben soll. Der Fall schlug vor Jahrzehnten hohe Wellen und erhitzt noch immer die Gemüter. In einem unbedachten Moment erzählt Joanna das Gehörte in ihrem Buchclub weiter. Sie ahnt nicht, welche Ausmaße das Gerücht annimmt und in welche Gefahr sie dadurch gerät.... Der überwiegende Teil dieses Romans wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Joanna, geschildert. Dadurch erhält man einen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von KimVi
Kommentar zu Der freie Hund vom 18.03.2020 21:35:
» Inhalt Commissario Antonio Morello wurde nach Venedig versetzt, weil er in Sizilien auf der Todesliste der Mafia steht. Er mag aber Venedig so gar nicht, selbst sein geliebter Espresso doppio schmeckt in Sizilien besser. Sein erster Mordfall führt ihn in den Kampf gegen die Kreuzfahrtschiffe die Venedig zerstören. Meine Meinung Das Cover passt gut zum Buch. Ich mochte den Schreibstil, das Buch war flüssig zu lesen. Morello ist ein moralisch, aufrechter Polizist, er gefiel mir als Charakter. In einigen Rückblicken erfährt man über seine Arbeit gegen die Mafia und nun dadurch sein Leben bedroht. Es wurden eine Themen in der Story verarbeitet wie die Gefahr der Kreuzfahrtschiff für Venedig und der Kampf gegen die Mafia. Ich fand es spannend geschrieben, hat aber ssicher noch ein wenig Luft nach oben. Mein Fazit Alles in allem ein lesenswertes Buch und ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
– geschrieben von Cowgirlie Tina
Kommentar zu Das Haus der Frauen vom 16.03.2020 22:24:
» Solidarität für Frauen in Not Solène arbeitete lange Jahre erfolgreich als Anwältin, doch dann nahm sich einer ihrer Mandanten vor ihren Augen das Leben. Da auch ihr langjähriger Freund sich von ihr getrennt hat, bricht sie völlig zusammen. Sie beginnt, ehrenamtlich tätig zu sein, im „Haus der Frauen“, wo Frauen in Not unterkommen können. Dort schreibt sie im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe: an Behörden, an den zurückgelassenen Sohn in Guinea, an den Geliebten. Dabei lernt sie die Frauen aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen und wird selbst Teil der Hausgemeinschaft. Sie beschließt, die Geschichte der Begründerin des Hauses Blanche Peyron aufzuschreiben. Während einerseits Solènes Erlebnisse mit den Frauen des Hauses erzählt werden, schildert der zweite Handlungsstrang das Leben von Blanche Peyron, die vor 100 Jahren dieses Haus unter größten Anstrengungen ins Leben rief. Es kommen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Das Grand Hotel 1 - Die nach den Sternen greifen vom 16.03.2020 17:28:
» Handlung: Rügen 1924 Nach all den Jahren kann Bernadette von Plesow eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Sie führt mit dem Grand Hotel das erste Haus am Platz, dieses ist gut gebucht und genießt einen hervorragenden Ruf. Und auch privat hat Bernadette hier wunderschöne Stunden verbracht. Sie hat dort einige Jahre mit ihrem Mann gelebt und ihre Kinder großgezogen: Alexander, der Erbe des Grand Hotels, Constantin, der sich ein Hotel und Variete in Berlin aufgebaut hat und die einzige Tochter Josephine die künstlerisch begabt ist aber noch nicht weiß, was sie in der Zukunft anstreben will. Zudem hat Bernadette das große Glück, mit ihren Angestellten mehr als zufrieden sein zu können. Allen voran mit dem Zimmermädchen Marie, die stets gut gelaunt ist und eine fantastische Arbeit leistet. Eigentlich könnte Bernadette vollkommen glücklich sein. Sie hat eine neue Liebe gefunden und ihre Kinder gehen ihrer eigenen Wege. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie
Kommentar zu Das Grand Hotel 1 - Die nach den Sternen greifen vom 12.03.2020 16:53:
» "Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen" von Caren Benedikt ist der erste Band einer opulenten Familiensaga, die um die erfolgreiche Geschäftsfrau Bernadette von Plesow kreist. Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherfairy
Kommentar zu Das Haus der Frauen vom 11.03.2020 10:46:
» Nach dem Selbstmord eines Mandanten ist die erfolgreiche Anwältin Solène mit den Nerven am Ende. Die 40-Jährige erleidet einen Zusammenbruch, der sie ihr Leben infrage stellen lässt. Nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik kommt sie, noch immer nicht ganz von ihrer Depression geheilt, in Kontakt mit einem Pariser Wohnheim für Frauen. Ehrenamtlich soll sie die Bewohnerinnen bei deren Korrespondenzen unterstützen. Im Haus der Frauen erhält das Leben für Solène nicht nur einen neuen Sinn, sondern sie erfährt auch Zusammenhalt. Sie beschließt nachzuforschen, was die 58-jährige Begründerin Blanche Peyron vor 100 Jahren dazu bewog, das Frauenheim trotz aller Widerstände zu schaffen… „Das Haus der Frauen“ ist der zweite Roman von Laetitia Colombani. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 28 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Es gibt zwei Stränge: Einerseits befinden wir uns mit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar zu Das Gerücht vom 09.03.2020 12:48:
» Eine Geschichte voller Eigendynamik Joanna zieht mit ihrem sechsjährigen Sohn Alfie von London in die Kleinstadt Flinstead. So sehr sie den Flair der Großstadt vermisst, so dankbar ist sie dafür, mit ihrer Mutter, die um die Ecke wohnt, jederzeit einen Babysitter zu haben. Da hört sie das Gerücht, dass die Kindermörderin Sally McGowan im Ort wohnen soll. Diese hat als Zehnjährige einen fünfjährigen Spielkameraden getötet. Joanna erzählt das Gerücht weiter, ist froh darüber, endlich Zugang zu den Müttern der anderen Kinder zu finden. Doch sie ahnt nicht, welche Ereignisse sie damit freigesetzt hat… Sehr überzeugend stellt die Erzählung eine Geschichte dar, wie ein Gerücht sich verselbständigt und eine Eigendynamik entwickelt, die plötzlich nicht mehr zu stoppen ist. Und unversehens ist auch der Leser mittendrin, mit Joanna, aus deren Sichtweise das Buch erzählt. Ganz unvermittelt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel

 
Autorentags: Arne Dahl, Caren Benedikt, Caroline Bernard, Claudio Caiolo, Delia Owens, Elizabeth George, Erik Axl Sund, Ingo Schulze, Klaus-Peter Wolf, Laetitia Colombani, Leif Randt, Lesley Kara, Lutz Seiler, Nicola Förg, Pascal Mercier, Sebastian Fitzek, Serena Valentino, Till Lindemann, Wolfgang Schorlau
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
100 Gedichte
Geschrieben von: Till Lindemann (5. März 2020)
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Allegro Pastell
Geschrieben von: Leif Randt (5. März 2020)
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Ann Kathrin Klaasen 14 - Ostfriesenhölle
Geschrieben von: Klaus-Peter Wolf (20. Februar 2020)
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Berger & Blom 4 - Vier durch vier
Geschrieben von: Arne Dahl (3. Februar 2020)
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Das Geheimnis der Dunklen Fee
Geschrieben von: Serena Valentino (5. März 2020)
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Das Gerücht
Geschrieben von: Lesley Kara (21. Februar 2020)
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Das Gewicht der Worte
Geschrieben von: Pascal Mercier (27. Januar 2020)
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Das Grand Hotel 1 - Die nach den Sternen greifen
Geschrieben von: Caren Benedikt (2. März 2020)
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Das Haus der Frauen
Geschrieben von: Laetitia Colombani (26. Februar 2020)
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Der freie Hund
Geschrieben von: Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo (13. Februar 2020)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Der Insasse
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (24. Oktober 2018)
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Die rechtschaffenen Mörder
Geschrieben von: Ingo Schulze (4. März 2020)
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Frida Kahlo und die Farben des Lebens
Geschrieben von: Caroline Bernard (13. September 2019)
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Inspector Lynley 20 - Wer Strafe verdient
Geschrieben von: Elizabeth George (8. Oktober 2018)
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Irmi Mangold und Kathi Reindl 11 - Flüsternde Wälder
Geschrieben von: Nicola Förg (2. März 2020)
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Kronoberg-Reihe 2 - Puppentod
Geschrieben von: Erik Axl Sund [Jerker Eriksson] und Erik Axl Sund [Håkan Axlander Sundquist] (9. März 2020)
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Stern 111
Geschrieben von: Lutz Seiler (2. März 2020)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz