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  Spiegel-Bestseller vom 03.07. mit Renate Bergmann, Jean-Luc Bannalec und Klaus-Peter Wolf
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In dieser Woche schafften es jeweils drei Neuzugänge auf die Hardcover-, Paperback- und Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels, und all diese Bücher möchten wir euch an dieser Stelle kurz vorstellen. Wenn ihr euch indessen die kompletten Platzierungen ansehen möchtet, dann werdet ihr durch einen Klick hier fündig.

An der Spitze der Hardcover-Bestsellerliste hat sich kaum etwas getan: Online-Omi Renate Bergmann verteidigte mit »Dann bleiben wir eben zu Hause!« den ersten Platz, dahinter verharrte Suzanne Collins mit ihrem Roman »Die Tribute von Panem X - Das Lied von Vogel und Schlange« auf der Silberposition. Der Weltbestseller »Der Gesang der Flusskrebse« von Delia Owens rückte mal wieder auf den dritten Rang vor.

Der höchste Neueinsteiger der Woche schaffte es bis auf den neunten Platz. Dabei handelt es sich um Marco Balzano mit seinem Buch »Ich bleibe hier« aus dem Diogenes Verlag. Er führt seine Leser in ein südtiroler Bergdorf, in dem die Bewohner zwischen 1939 und 1943 vor die Wahl gestellt werden, nach Deutschland zu kommen oder weiterhin in Italien als nicht gleichwertig behandelt zu werden. Protagonistin Trina verlässt ihr Dorf nicht. Ein Verbot der Faschisten, weiter als Lehrerin zu arbeiten, umgehrt sie durch heimlichen Unterricht. Und auch als ein Energiekonzern das Dorf einem Stausee opfern möchte, bleibt sie standhaft. »Ich bleibe hier« ist 275 Seiten lang und kostet 22 Euro.

Der nächsten Neueinsteigerin dürfte ein Novum gelungen sein ... zumindest können wir uns nicht daran erinnern, dass es einen solchen Fall seit Beginn unserer Berichterstattung über die Spiegel-Bestsellerliste schon einmal gegeben hat. Denn mit Marah Woolf landete eine Self-Publisherin auf dem siebzehnten Rang. Natürlich gehörten Bücher, die in Eigenregie veröffentlicht wurden, in den vergangenen Jahren pausenlos zu den meistverkauften Büchern, doch da die vom Spiegel genutzten Daten die wichtigsten Absatzmärkte von Self-Publishern übergehen, tauchten sie bislang an dieser Stelle nicht auf. Marah Woolf gelang das Kunststück mit ihrem Fantasyroman »Sister of the Stars: Von Runen und Schatten«. Das 441 Seiten starke Werk kann man für zwanzig Euro bekommen.

Das letzte Buch, das bis dato nicht unter den vorderen zwanzig Rängen der Hardcover-Bestsellerliste aufgetaucht war, heißt »Amadeus auf dem Fahrrad« und stammt von Superstar-Tenor Rolando Villazón. In dem Roman, den der Rowohlt Verlag herausgegeben hat und es bis auf Position Neunzehn schaffte, lernt man einen jungen Mexikaner namens Vian Maurer kennen, der immer Opernsänger werden wolle, es aus verschiedenen Gründen jedoch nur zum Statisten geschafft hat. In dieser Funktion soll er als Teufel in »Don Giovanni« bei den Salzburger Festspielen auftreten. Hier erlebt er den besonderen Flair der Festspielstadt. Als die Premiere ansteht, taucht sein Vater auf, um ihn wieder nach Mexiko zu holen, doch Vians Plänen entspricht dies ganz und gar nicht. Das 416 Seiten starke Werk hat einen Preis von 26 Euro.

An der Spitze der Paperback-Bestsellerliste ging es ähnlich ruhig zu wie bei den Hardcover-Ausgaben. Jean-Luc Bannalec verteidigte mit seinem Georges-Dupin-Krimi »Bretonische Spezialitäten« die Spitze, dahinter hielt sich der Portugal-Krimi »Schwarzer August« von Gil Ribeiro auf dem zweiten Platz. Jojo Moyes schob sich mit ihrem Werk »Der Klang des Herzens« auf den dritten Rang.

Drei Neuzugänge fanden den Weg in die Liste, dies jedoch »nur« hintereinander auf den letzten drei Rängen der Top Zwanzig. Am weitesten nach vorn - also auf Platz Achtzehn - ging es für Brittainy C. Cherry, die mit ihrem Buch »Wie die Ruhe vor dem Sturm« den Start in eine neue Reihe, die »Chances« heißen soll, geschaffen hat. Das Buch aus dem Hause LYX berichtet von einer jungen Dame, die eine Stelle als Nanny bei einer reichen Familie antritt und in dem Vater der zu betreuenden Kinder den einstigen Jungen wiedererkennt, den sie früher geliebt hat. Nun ist er zu einem einsamen und unannahbaren Mann geworden, der in Schmerz versunken ist. »Wie die Ruhe vor dem Sturm« kostet 12,90 Euro und hat einen Umfang von 448 Seiten.

Direkt hinter Brittainy C. Cherry landete Anne Stern mit ihrem historischen Roman »Schatten und Licht« aus dem Rowohlt Verlag, dem Auftakt ihrer Reihe über das »Fräulein Gold«, eine Berliner Hebamme. Als sich diese um eine Schwangere in einem Elendsviertel des 1922er Belins kümmert, erfährt sie die Geschichte von deren Nachbarin, die tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde. Eigentlich geht man von einem Unfall aus, doch ein undurchsichtiger Kommissar beschäftigt sich mit dem Fall, weswegen Hulda beginnt, selbst Ermittlungen anzustellen. Dadurch gerät sie nach und nach immer tiefer hinab in die finstersten Gefilde der Stadt. »Schatten und Licht« ist 400 Seiten stark und kostet sechzehn Euro.

Last but not least fand auch Zoë Beck den Weg auf die Paperback-Bestsellerliste. Ihre Dystopie »Paradise City« sicherte sich die zwanzigste Position. Darin führt die Autorin ihre Leser in ein zukünftiges Deutschland, das über viele entvölkerte Landstriche verfügt, während das Rhein-Main-Gebiet zu einer riesigen Stadt verschmolzen ist, in der das Leben größtenteils von Algorithmen gesteuert wird. Hier wird eine Journalistin in einen merkwürdigen Fall hineingezogen: Nach einem Unfall ihres Chefs und dem Mord an einer Kollegin erfährt sie, dass jemand aus ihrem direkten Umfeld über die Macht verfügt, über Leben und Tod fast aller Menschen zu richten, und genau diese Macht droht nun außer Kontrolle zu geraten. »Paradise City« ist 280 Seiten lang und kann für sechzehn Euro erworben werden.

Damit bleiben noch die Taschenbücher übrig. Hier verteidigten zwei Bücher auf dem Siegertreppchen ihre Platzierungen aus der Vorwoche: Klaus-Peter Wolfs Krimi »Ostfriesische Mission« klebte weiter auf dem ersten Platz, und Karsten Dusses Buch »Achtsam morden« verteidigte Platz Drei. Zwischen die beiden schob sich jedoch auch schon die höchste Neueinsteigerin, und dabei handelt es sich um die Erste der Hardcover-Liste, also Renate Bergmann. Bei den Taschenbüchern tauchte die Online-Omi mit ihrem neuesten Streich, nämlich dem Camping-Buch »Ans Vorzelt kommen Geranien dran« auf. Auf 256 Seiten berichtet sie darin, was sie erlebt hat, als sie mit einem Campingbus auf Tour gegangen ist und was sich auf dem Zeltplatz zutrug, den sie schlussendlich unsicher machte. Das Werk aus dem Ullstein Taschenbuch Verlag kann man für 11,99 Euro bekommen.

Pierre Martin konnte sich mit seinem siebten Isabelle-Bonnet-Krimi »Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis« auf Anhieb den fünften Rang sichern. Das Buch war schon seit einigen Wochen als E-Book erhältlich, seit wenigen Tagen kann man nun auch die Taschenbuch-Ausgabe des Romans aus dem Knaur Verlag bekommen. Darin läuft dem Assistenten von »Madame le Commissaire« eine verwirrte junge Frau vors Auto. Die verletzte Nordafrikanerin hat keine Erinnerungen an die Zeit vor dem Beinahe-Unfall, und auch ihren Namen hat sie nicht mehr präsent. Was daraus folgt, ist eine äußerst dramatische Entscheidung der Ermittlerin. Der Kriminalroman ist 368 Seiten lang und kostet 10,99 Euro.

Neben all diesen Neueinsteigern sei auch noch erwähnt, dass ein Buch die Rückkehr geschafft hat: Carlos Ruiz Zafóns bekanntester Roman »Der Schatten des Windes«, den man vor siebzehn Jahren zum ersten Mal in deutscher Sprache lesen konnte, holte sich die zwanzigste Position. Nach dem ersten Erscheinen hatte es das Buch bis auf den ersten Platz der Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Nun ist es zurückgekehrt, nachdem der Autor vor wenigen Tagen verstorben ist. Carlos Ruiz Zafón erlag am 19. Juni in Los Angeles im Alter von nur 55 Jahren einem Krebsleiden.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht vom 03.10.2020 15:49:
» Hulda Und der Kommissar Berlin 1922. Die gewitzte und unerschrockene Hebamme Hulda Gold ist äußerst beliebt und begegnet durch ihre Tätigkeit als Hebamme den unterschiedlichsten Menschen. Das Schicksal der Frauen liegt ihr besonders am Herzen. Es ist noch nicht lange her, dass der Große Krieg zu Ende gegangen ist, und die junge Republik ist immer noch von bitterer Armut geprägt. Hulda ist sehr engagiert und bringt sich dadurch oft selbst in Schwierigkeiten, denn sie begegnet nicht nur neuem Leben, sondern auch dem Tod. In einem der vielen Elendsviertel der Stadt, dem Bülowbogen, kümmert sie sich um eine Schwangere. Man hat die Nachbarin einer ihrer Schützlinge tot im Landwehrkanal aufgefunden. Ein Unfall? Aber wieso stellt dann der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North Ermittlungen an. Hulda forscht selbst nach und gerät dabei sogar in Lebensgefahr, denn in dieser Stadt liegen Licht und Schatten dicht zusammen. Meine …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Paradise City vom 21.09.2020 23:03:
» Düstere neue Welt Deutschland, in naher Zukunft. Während die Küsten überschwemmt sind, ballt sich die Bevölkerung in wenigen Zentren. Frankfurt als Zentrum einer Megacity ist zur Hauptstadt geworden. Die Menschen werden gesundheitlich feinmaschig betreut, und scheinbar allen geht es gut. Die Natur erobert sich die Landschaften wieder zurück, auch so manche Tierart hat sich wieder angesiedelt. Ein Schakal habe in der Uckermark eine Frau angefallen, Liina soll darüber recherchieren, und sie merkt bald, dass dies nicht der Fall sein kann. Währenddessen hat ihr Chef einen ziemlich merkwürdigen Unfall, eine junge Kollegin wird ermordet. Liina ahnt, dass hier etwas nicht stimmen kann… Die Autorin Zoë Beck schildert eine Welt, die so heil aussieht, aber dann außer Kontrolle gerät. Die Menschen werden auf subtile Weise überwacht und dürfen sich dafür in scheinbarer Sicherheit fühlen. Dass dem nicht so …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Paradise City vom 08.09.2020 20:49:
» Nicht mein Fall Ich hatte schon Bücher von Zoe Beck gelesen, welche mir gut gefallen hatten. Deshalb habe ich bei Paradise City - Thriller einfach zugegriffen. Ohne den Klappentext zu lesen. Ein Fehler. Denn Zukunftsthriller, Dystopien liegen mir gar nicht. Es spielt wahrscheinlich im 22.Jahrhundert und Liina ist Rechercheurin bei der Wahrheitspresse. Sie soll in der Uckermark einem Todesfall nachspüren. Angeblich wurde dort eine Frau von einem Schakal gebissen und verstarb daran. Sie findet die Aufgabe nicht sehr interessant und ist sauer auf ihren Chef Yassin. Als dieser allerdings zwischenzeitlich einen Unfall hat und im Koma liegt und kurze Zeit später eine andere Kollegin getötet wird, vermutet sie mehr hinter der Sache. Die Welt hat sich geändert. Durch einige Pandemien ist die Weltbevölkerung stark dezimiert und man achtet darauf, dass sie nicht wieder zu stark ansteigt. Das Klima hat sich gewandelt, es herrschen dauerhaft Temperaturen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Lost in Fuseta 4 - Schwarzer August vom 03.09.2020 16:59:
» Unbedingt zu empfehlen Während Leander Lost und Soraia, die Schwester seiner Kollegin Graciana Rosado, die Freude genießen, sich gefunden zu haben, und dazu noch, dass Lost weiterhin bei der portugiesischen Polizei in Faro ermitteln darf, geht in der Algarve eine Autobombe hoch. Die Umstände erscheinen zunächst sehr undurchsichtig. Das Ermittlerteam rund um Kommissar Lost, dem Kommissar mit dem Asperger-Syndrom, muss sich auch in diesem vierten Band der Reihe einige Gedanken machen, bis sie die Motivation des Täters und sein Vorgehen entschlüsseln können. Wie schon in den Bänden bisher ergänzt sich das Team auf eine besondere Weise, jeder darf hier er selbst sein – auch der Kommissar mit dem Asperger-Syndrom. Und so ist es nicht erstaunlich, dass gerade Leander Lost einen guten Anteil an den Ermittlungen bestreiten kann. Mit einem leichten Augenzwinkern werden auch die Missverständnisse geschildert, bei denen Losts Weltsicht …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht vom 31.08.2020 20:30:
» Mit *Fräulein Gold. Schatten und Licht* entführt Autorin Anne Stern ihre Leser ins pulsierende Berlin, der Goldenen Zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es handelt sich hier um den ersten Teil der Trilogie *Die Hebamme von Berlin*. Vor dem politischen Hintergrund, der Nackkriegsjahren des ersten Weltkrieges und der Weimarer Republik, wird Berlin lebendig und lässt einen eintauchen in das Leben von Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, ausschweifendem Nachtleben, Kinos und Ballhäusern. Mittendrin lebt Hulda, die beliebte und unerschrockene Hebamme. Sie kümmert sich um die Ärmsten und deren Sorgen... "Berlin 1922: Im berüchtigten Bülowbogen, einem der Elendsviertel Berlins, kümmert sich die 26-jährige Hebamme Hulda Gold um eine Schwangere. Deren Nachbarin, eine Prostituierte namens Rita, wurde kürzlich tot im Landwehrkanal gefunden. War es Unfall oder Mord? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei nicht …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lorixx
Kommentar zu Lost in Fuseta 4 - Schwarzer August vom 28.08.2020 11:12:
» Enttäuschend Leander Lost, ein Austauschkommissar aus Deutschland, ermittelt in seinem vierten Fall in Fuseta. Leander Lost ist mit seiner Freundin Soraia zusammengezogen und genießt die Zweisamkeit. Nach der Explosion einer Autobombe vor einer Bank wird Leander hinzugezogen. Auf diesen Anschlag folgen weitere. Dir Protagonisten werden interessant charakterisiert; gerade Leander Losts Darstellung mit seinem Asperger-Syndrom ist etwas anderes und das „Anderssein“ führt ab und zu einmal zum Schmunzeln. Der verworrene Fall mit unglaubwürdigen Wendungen lässt keine Spannung aufkommen und Leander Losts Verliebtheit hilft auch nicht gerade bei den Ermittlungen. Ebenso nervte es mich, dass zum Ende plötzlich ein Täter „aus dem Hut gezaubert“ wurde. Die Beschreibungen der Algarve sind bildhaft schön dargestellt, aber besser in einem Reiseführer aufgehoben. Der Schreibstil ist flüssig, aber die Unmenge an Dialogen nervten und wie sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von isa21
Kommentar zu Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht vom 23.08.2020 20:34:
» Schatten und Licht ist der erste Band der Trilogie um Fräulein Gold eine Hebamme aus Berlin, die Handlung spielt in den zwanziger Jahren. Eher zufällig gerät Hulda Gold in die Ermittlung rund um den Tode einer älteren Frau. Die Handlung ist vorhersehbar und plätschert oft dahin. Der Schreibstil ist flüssig mit vielen Wiederholungen. Die Charaktere sind eher flach und ihre Geschichte wird nur angerissen. Etliche Zufälle pflastern Huldas Weg und ich habe mich mehrfach gefragt warum Hulda so rastlos ist. Ihre Unfähigkeit sich ganz auf jemanden einzulassen wirkt aufgesetzt und durch mangelndes Hintergrundwissen nicht so recht verständlich. Karl North, der ermittelnde Kommissar ist eine zerrisse Person mit Selbstzweifeln. Das Berlin der zwanziger Jahre wird gut beschreiben und das Elend der ärmeren Bevölkerung bildreich beschrieben. Die politische Lage der Zeit wird immer wieder mit einbezogen. Leider fehlt mir die Spannung in der Geschichte.«
– geschrieben von manu63
Kommentar zu Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht vom 18.08.2020 16:51:
» Toller Beginn der Trilogie Anne Stern hat mit Hulda Gold eine sehr sympathische Protagonistin für ihre Trilogie erschaffen. Wir begleiten die 26-jährige Hebamme im Berlin der beginnenden 1920er Jahre. Sie ist unabhängig und übt ihren Beruf mit Herzblut aus. Allerdings genießt sie auch die Freiheit und stürzt sich manchmal ins wilde Nachtleben. Bei den Schwangeren, bei denen es vorne und hinten nicht reicht, verzichtet sie auch schon mal auf den Lohn. So wie bei Lilo, welche kurz vor der Niederkunft steht. Diese macht sich aber nicht nur Sorgen um die Geburt, sondern auch um Rita, ihre Nachbarin. Diese ist verschwunden und wird kurze Zeit später tot aus dem Landwehrkanal gefischt. Für Lilo steht fest: es war kein Selbstmord! Karl North, der Kommissar, der für diesen Fall zuständig ist, würde es aber lieber so behandeln und verschleppt die Ermittlungen. Er hat die Rechnung aber ohne Hulda gemacht, die eigene Ermittlungen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Ans Vorzelt kommen Geranien dran vom 16.08.2020 21:56:
» Gewohnt kultig mit der Online-Omi Renate Bergmann, die 80jährige Online-Omi, geht in Urlaub mit Ilse und Kurt, ihren beiden Freunden. Auf den Campingplatz, im Campingbus. Dort lernen sie die Nachbarn kennen und den miesepetrigen Platzwart Günter Habicht. Mit gewohnt schnodderiger Schnauze erzählt die Renterin Renate Bergmann davon, wie sie in Urlaub geht. Das ist ganz schön witzig, mit einigen nachdenklichen Momenten mit drin: Zum Beispiel wenn Kurt den Campingbus nicht fahren darf, sondern der Stefan die drei alten Leute zum Campinglplatz fährt. Wenn Renate selbst überall erzählt hat, dass sie ihren Führerschein abgegeben hat, ihn aber immer noch aufbewahrt, man weiß ja nie. Oder wenn sich Renates Verwandtschaft erstmal abspricht, unter welchen Bedingungen die drei alten Leute überhaupt drei Wochen auf dem Campingplatz verbringen können. Thorsten Rohde hat als Renate Bergmann den Finger am Puls der Zeit, die Online-Omi …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Paradise City vom 14.08.2020 8:37:
» Megacity Frankfurt. Die Luft ist sauber, alle Menschen sind gut genährt, verfügen über ein Grundeinkommen, können bei wöchentlicher 20-Stunden Arbeitszeit etwas hinzuverdienen und bekommen bei gesunder Lebensweise Sozialpunkte, das heißt, bessere Wohnungen oder andere Vergünstigungen. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert bestens und gesund sind alle, wird das doch regelmäßig überprüft und gegebenenfalls behandelt. Alles schön, oder? Na, wenn man nichts Falsches macht, dann stört einen doch permanente Überwachung nicht, oder? Dann ist es doch egal, ob die Nachrichten immer der Wahrheit entsprechen, ob man glaubt, dass es keine schlimmen Krankheiten mehr gibt, ob Daten missbraucht werden und ob Genmanipulationen stattfinden? ODER? Protagonistin Liina arbeitet in einer privaten Nachrichtenagentur, recherchiert Vorfälle, die in der Staatspresse nicht vorkommen oder anders dargestellt werden. Das ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SanneL

 
Autorentags: Anne Stern, Brittainy C. Cherry, Carlos Ruiz Zafón, Delia Owens, Gil Ribeiro, Jean-Luc Bannalec, Jojo Moyes, Karsten Dusse, Klaus-Peter Wolf, Marah Woolf, Marco Balzano, Pierre Martin, Renate Bergmann, Rolando Villazón, Suzanne Collins, Zoë Beck
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
Geschrieben von: Karsten Dusse (10. Juni 2019)
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Amadeus auf dem Fahrrad
Geschrieben von: Rolando Villazón (16. Juni 2020)
Ans Vorzelt kommen Geranien dran
Geschrieben von: Renate Bergmann (29. Juni 2020)
2,00
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1,75
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Chances 1 - Wie die Ruhe vor dem Sturm
Geschrieben von: Brittainy C. Cherry (29. Juni 2020)
1,10
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Dann bleiben wir eben zu Hause!
Geschrieben von: Renate Bergmann (30. April 2020)
2,50
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[652 User]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
1,50
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1,53
[2148 User]
Der Klang des Herzens
Geschrieben von: Jojo Moyes (16. August 2010)
2,00
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1,98
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Der Schatten des Windes
Geschrieben von: Carlos Ruiz Zafón (Juli 2003)
1,74
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Die Tribute von Panem X - Das Lied von Vogel und Schlange
Geschrieben von: Suzanne Collins (19. Mai 2020)
2,05
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2,20
[601 User]
Ein Fall für Isabelle Bonnet 7 - Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis
Geschrieben von: Pierre Martin (1. April 2020)
1,97
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Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht
Geschrieben von: Anne Stern (1. Juni 2020)
1,50
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Georges Dupin 9 - Bretonische Spezialitäten
Geschrieben von: Jean-Luc Bannalec (16. Juni 2020)
1,63
[761 User]
HexenSchwesterSaga 1 - Sister of the Stars: Von Runen und Schatten
Geschrieben von: Marah Woolf (20. Juni 2020)
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Ich bleibe hier
Geschrieben von: Marco Balzano (24. Juni 2020)
2,15
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1,58
[401 User]
Lost in Fuseta 4 - Schwarzer August
Geschrieben von: Gil Ribeiro (7. Mai 2020)
1,00
[1 Blog]
1,59
[544 User]
Paradise City
Geschrieben von: Zoë Beck (21. Juni 2020)
3,00
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2,08
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Rupert undercover 1 - Ostfriesische Mission
Geschrieben von: Klaus-Peter Wolf (18. Juni 2020)
2,04
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz