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Wir grüßen unseren neuesten User »NathalieDidier«!
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  Neue Bücher: Wahnsinnige Frauen, Oktoberfest, Jahrmärkte, uralte Monster
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Hier und heute möchten wir euch die vier erwähnenswertesten neuen Veröffentlichungen vorstellen, die am Mittwoch den Weg in unser System gefunden haben. Diese führen ihre Leser ins Kastillien des fünfzehnten Jahrhunderts, in das München des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts, in die Welt der fahrenden Jahrmärkte und in ein vergessenes Tal.

Loslegen wollen wir heute im Dumont Verlag, in dem Alexa Hennig von Lange ihre Leser ins Spanien des Jahres 1503 entführt hat. In »Die Wahnsinnige« erzählt sie von Johanna I. von Kastilien, die nicht betet, nicht beichtet und sich nicht für Machtfragen interessiert, obwohl sie die Tochter der seit Jahrzehnten regierenden kastillischen Königin Isabella I. ist, die mit harter Hand gegen Ungläubige vorgeht. Um zur Vernunft zu kommen, wird sie in eine Festung gesperrt, und auch ihre Hochzeit bringt nur vorübergehend Hoffnung für sie. Dennoch hält sie an dem fest, was ihr Umfeld für reinen Wahnsinn hält. Auf Basis der Biografie der Dame erörtert die Autorin, wie ein Mensch seiner Identität gerecht werden kann, wenn diese für ihn von außen gar nicht vorgesehen ist. »Die Wahnsinnige« ist 208 Seiten lang und kostet zwanzig Euro. Für fünf Euro weniger kann man das Buch in digitaler Form bekommen.

Ein paar Jahrhunderte weiter in Richtung Gegenwart geht es im Rowohlt Verlag, der Julia Freidanks Buch »Das Mädchen auf der Wiesn« herausgegeben hat. Darin geht es auf das Münchener Oktoberfest des Jahres 1901, auf dem ein Bauernmädchen das Brauereipferd eines skrupellosen Brauers stehlen möchte. Die Besitzerin eines anderen Brauhauses beobachtet die Angelegenheit und hilft der Kleinen. Darauf entwickelt sich eine Geschichte über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier auf der einen Seite, eine über die Magie des außergewöhnlichen Volksfestes auf der anderen. Das Ganze hat einen Umfang von 160 Seiten und kostet zehn Euro, die E-Book-Variante ist zum kleinen Preis von 1,99 Euro zu bekommen.

A propos Volksfeste: Spiegel-Bestsellerautor Philipp Winkler hat ein neues Buch namens »Carnival« geschrieben, das im Aufbau Verlag das Licht der Buchwelt erblickt hat. Darin beschäftigt er sich mit außergewöhnlichen Menschen, nämlich mit dem Personal eines Jahrmarktes, der von Ort zu Ort zieht. Darin gibt der Autor seinen Lesern einen Einblick in eine Welt, die aus Riesenrädern und Zuckerwatte besteht und in der die Menschen hoffen und verzweifeln, schimpfen, lästern und manchmal auch ein bißchen schwärmen. »Carnival« ist 119 Seiten stark und kann für vierzehn Euro erworben werden, die Digitalausgabe ist zwei Euro günstiger.

In eine ganz andere Richtung geht es bei William Meikle, dessen Abenteuergeschichte »Das vergessene Tal« vom Luzifer Verlag veröffentlicht wurde. In dem Werk begegnet man einer Gruppe von Schatzsuchern, die in den kanadischen Rocky Mountains gemeinsam mit ortskundigen Führern auf einer gewagten Expedition nach Gold sucht. In einem abgelegenen Tal stoßen sie auf ein Ökosystem, um das der Zahn der Zeit einen Bogen gemacht zu haben scheint. Hier stoßen sie jedoch nicht nur auf Gold, denn da die monströsen Bewohner des Ortes ihr Geheimnis bewahren wollen, fließt bald Blut, und Menschenleben gehen verloren. »Das vergessene Tal« offenbart seine prähistorischen Geheimnisse auf 216 Seiten und kostet 13,95 Euro. Für 4,99 Euro ist es im E-Book-Format zu bekommen.

Welche Bücher darüber hinaus den Weg in unsere Datenbank gefunden haben, findet ihr durch einen Klick hier. Wir möchten uns an dieser Stelle wieder bei denjenigen Usern bedanken, die so freundlich waren, uns auf die neuesten Erscheinungen aus der Buchwelt hinzuweisen.


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 118 (33,4%)
Carnival von Philipp Winkler
2
 
 107 (30,3%)
Die Wahnsinnige von Alexa Hennig von Lange
3
 
 87 (24,6%)
Das Mädchen auf der Wiesn von Julia Freidank
4
 
 41 (11,6%)
Das vergessene Tal von William Meikle
An der Umfrage haben 353 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Wahnsinnige vom 09.09.2020 0:11:
» Im Jahr 1503 kämpft Johanna von Kastilien gegen die Zwänge ihrer Zeit und der Nachfolge als Regentin ihrer Mutter Isabella. Johanna will nicht regieren, nicht beichten und beten, sie will ihre Freiheit. Doch das scheint ihr als Frau gar nicht möglich zu sein. Als sie mit Philipp von Flandern verheiratet wird hat sie kurz die Hoffnung auf ein besseres Leben, wird aber schnell wieder enttäuscht. Ihr Aufbegehren gegen Verrat, Intrigen und Manipulation wird von ihrer Umgebung als Wahnsinn hingestellt, ernst genommen wird Johanna nicht und muss ihr Leben weiter eingesperrt verbringen. Trotzdem gibt sie ihren Wunsch nicht auf. Ein sehr guter Schreibstil, der mich sehr schnell mit Johanne mitfühlen ließ. Und ihr Prob-lem ist ja nicht nur auf die damalige Zeit begrenzt. Das zieht sich für Frauen durch die Jahrhunderte bis heute und anhand der damaligen streng katholischen, männlich domi-nierten Zeit, in der man massiv in eine Rolle gezwungen wird, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Everett

 
Autorentags: Alexa Hennig von Lange, Julia Freidank, Philipp Winkler, William Meikle
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Carnival
Geschrieben von: Philipp Winkler (18. August 2020)
2,50
[2 Blogs]
Das Mädchen auf der Wiesn
Geschrieben von: Julia Freidank (18. August 2020)
1,00
[1 Blog]
Das vergessene Tal
Geschrieben von: William Meikle (14. August 2020)
Die Wahnsinnige
Geschrieben von: Alexa Hennig von Lange (18. August 2020)
2,00
[1 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz