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  Neue Bücher: Tote Bürgermeister, weitere tote Bürgermeister, listige Adelige
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Die neuesten Bücher, die es unserer Meinung nach verdient haben, an dieser Stelle gesondert erwähnt zu werden, führen ihre Leser an einen Badeort an der amerikanischen Ostküste, in die malerische Provence und in die zweite Hälfe des 18. Jahrhunderts.

Rund drei Jahre waren vergangen, seitdem zum bis dahin letzte Mal ein Buch von Joël Dicker in deutscher Sprache veröffentlicht worden war. Nun hat der Piper Verlag mit »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« neuen Lesestoff für die Fans des schweizer Schriftstellers bereitgestellt. Darin wird ein kleiner amerikanischer Ort namens Orphea im Sommer des Jahres 1994 von einem Verbrechen erschüttert, als sowohl der Bürgermeister, dessen Familie als auch eine offenbar zufällig anwesende Passantin ermordet wurden. Zwei junge Polizisten wurden auf den Fall angesetzt und fanden einen Schuldigen. Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen, und nun behauptet eine Journalistin - nämlich die titelgebende Stephanie Mailer -, dass den beiden Ermittlern ein Irrtum unterlaufen ist. Und es kommt, wie es der Titel schon sagt: Kurz nach ihrer Behauptung ist von der Frau keine Spur mehr zu finden. »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« hat einen Umfang von 672 Seiten und ist als gebundenes Buch zum Preis von 25 Euro zu bekommen. Für die E-Book-Ausgabe sind 18,99 Euro zu zahlen. Eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit fast zwanzig Stunden Spielzeit wurde von Schauspieler und Synchronsprecher Torben Kessler eingelesen. Er hatte in der Vergangenheit auch Joël Dickers anderen beiden Romane seine Stimme geliehen.

Zahlreiche weitere neue Bücher, die eine Erwähnung verdient haben, sind im Piper Verlag veröffentlicht worden. Auf einige wollen wir an dieser Stelle im Schnelldurchgang hinweisen: Das russische Autorentrio Alexey Pehov, Elena Bychkova und Natalya Turchaninova hat mit »Tag der Geister« den Startschuss in eine Fantasyreihe abgefeuert, die den Titel »Die Beschwörer« tragen wird. Zu einem der letzten Romane Pehovs, nämlich »Dunkeljäger«, hatten wir hier eine Rezension veröffentlicht. Der nächste Streich aus dem »City Blues Quartett« von Ray Celestin hat den Weg in die deutsche Sprache gefunden, das Buch trägt den Titel »Todesblues in Chicago«. Obendrein können Camping-Freunde und andere Fans von Bettina Tietjen gemeinsam mit »Tietjen auf Tour« gehen. Die Moderatorin gewährt darin einen Blick hinter die Gardinen ihres Campers.

Nicht ganz so lang wie die Anhänger Joël Dickers mussten die Fans der Fälle für Isabelle Bonnet aus der Feder von Pierre Martin auf neuen Lesestoff warten. Der Knaur Verlag veröffentlichte dieser Tage mit »Madame le Commissaire und der tote Liebhaber« den sechsten Band aus der Krimireihe. Zunächst geht es darin im Provence-Dorf Fragolin friedlich zu, doch dann wird dem Bürgermeister die Kehle durchgeschnitten ... wie man schon bei Dicker gesehen hat, handelt es sich bei Ortsvorstehern in der Buchwelt also um eine höchst gefährdete Berufsgruppe. Der Bürgermeister war einst Isabelle Bonnets Partner. Daher hat sie einen besonderen Ansporn, nach dem Täter zu suchen. Ihre Nachforschungen führen sie in einen Küstenort, in dem einst viele deutsche Künstler und Intellektuelle Zuflucht gefunden hatten, als Deutschland zum Dritten Reich verkommen war. »Madame le Commissaire und der tote Liebhaber« hat einen Umfang von 352 Seiten und kostet - sowohl auf digitalem als auch auf »richtigem« Papier - 9,99 Euro. Die Taschenbuch-Version wird allerdings erst im Juni erscheinen. Eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit 9:22 Stunden Spielzeit wurde (wie auch schon die Vertonungen der vorangegangenen Bände) von Gabriele Blum eingelesen.

Last but not least wollen wir noch auf ein Buch hinweisen, das bei »Montlake Romance« veröffentlicht wurde, einem Imprint von Amazon. Mit »Eine Comtesse mit Samthandschuhen« hat dort der fünfte Historical-Romance-Roman von Emily Bold das Licht der Welt erblickt. Darin ist die Comtesse of Westmore auch ein Jahr nach ihrer Hochzeit immer noch unberührt, da sie wegen einer Narbe verschmäht wird. Ihrem Mann sind vielmehr die Missionen wichtig, auf die er vom König geschickt wird. Also ersinnt die Comtesse einen Plan, und schon bald sieht sich der Earl zum Handeln gezwungen. Eine Entwicklung, die seine Rolle als Spion der Krone in Gefahr bringt. »Eine Comtesse mit Samthandschuhen« ist 304 Seiten stark und kostet 9,99 Euro. Die E-Book-Version ist für die Hälfte zu haben, Abonnenten des Amazon-Services »Kindle Unlimited« können es kostenfrei lesen.

Am Dienstag wurden aber auch noch einige andere neue Bücher eingetragen, nämlich diese hier. Die am 2. April eingetragenen Werke konnten einmal mehr nur dank vieler Hinweise unserer Userschaft hierher gelangen. Vielen Dank für diese Zuarbeit!


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 25.06.2019 13:42:
» Mit "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" hat sich Joel Dicker erneut einen Romanort geschaffen, der weit weg von seiner eigenen Schweizer Wirklichkeit entfernt ist. Das Städtchen Orphea steht nicht nur für die angebliche Idylle des amerikanischen Kleinstadtlebens, sondern liegt zudem in den Hamptons, der klassischen Sommeridylle gutbetuchter New Yorker, die den heißen Sommern in Manhattan entkommen wollen. Hierhin verschlägt es den Polizisten Jesse Rosenberg gerade mal eine Woche vor seiner Pensionierung. Orphea war vor 20 Jahren der Schauplatz eines brutalen vierfachen Mordes - der erste Fall für den damals blutjungen und noch unerfahrenen Polizisten und seinen Partner Derrek Brown. Doch ausgerechnet in diesem Fall, für den er beruflich Lorbeeren einheimste und der der Beginn einer Erfolgsgeschichte war, habe er den falschen Täter ermittelt, versichert ihm die junge Journalistin Stephanie Mailer kurz vor ihrem titelgebenden …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 15.06.2019 22:39:
» ein äußerst komplexer Kriminalfall Kurz zum Inhalt: Am 30. Juli 1994, am Tag des allerersten Theaterfestivals, geschieht im beschaulichen Badeort Orphea in den Hamptons ein schrecklicher Vierfachmord: Der Bürgermeister, seine Frau und sein Sohn sowie eine zur Tatzeit vorbeijoggende Einwohnerin von Orphea werden brutalst erschossen. Die beiden jungen Polizisten Jesse Rosenberg und Derek Scott übernehmen voller Elan den Fall. Schon bald findet sich ein Verdächtiger. Doch 20 Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass die beiden damals den falschen Täter hatten, und dass sie das Offensichtliche übersehen hätten. Kurz darauf verschwindet Stephanie Mailer und Jesse und Derek nehmen die Ermittlungen von damals wieder auf. Was hatten sie übersehen? Meine Meinung: "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" ist mein erster Roman von Joel Dicker. Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat mir der Schreibstil …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 14.06.2019 9:36:
» Zum Inhalt: Im Juli 1994 passiert in Orphea ein mehrfacher Mord, bei dem der Bürgermeister und seine Familie und eine Passantin sterben. Ein Schuldiger wird auch gefunden. 20 Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass sich die Polizisten damals geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau. Meine Meinung: Es gibt Bücher, die ungeheuer gehypt werden, wie auch dieses Buch. Deshalb war ich auch sehr gespannt auf das Buch. Leider kam ich mit dem Schreibstil des Autoren so überhaupt nicht klar. Die Geschichte an sich war durchaus interessant und auch gut durchdacht, aber ich habe so gekämpft mit dem Schreibstil, dass ich das Buch am Ende nicht wirklich gut fand. Wer mit dem Schreibstil klar kommt, wird hier sicher viel Spaß beim Lesen haben, ich hatte den leider nicht. Fazit: Nicht mein Schreibstil.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 28.05.2019 1:40:
» Es geht in diesem Roman um einen Vierfachmord, der bereits 20 Jahre zurückliegt. Damals wurden der Bürgermeister von Orphea, einem kleinen Ort an der amerikanischen Ostküste, sowie seine Frau und sein Sohn erschossen. Außerdem wurde auch eine zufällig vorbeikommende Joggerin zum Opfer. Plötzlich, im Sommer 2014, taucht eine Journalistin auf, Stephanie Mailer, und behauptet, dass damals nicht richtig ermittelt worden sei, denn der wirkliche Täter sei nicht ermittelt worden. Zunächst nimmt keiner Stephanies Behauptungen ernst, aber als sie spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht, werden die Ermittlungen doch wieder aufgerollt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, und durch die detailreiche Beschreibung des Ortes fühlt man sich mitten in diese Kleinstadt hineinversetzt. Sie wirkt sogar so idyllisch, dass man dort einmal Urlaub machen möchte. Durch den ständigen Wechsel zwischen den Erzählebenen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von EOS
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 22.04.2019 21:05:
» Überraschend anders Der Vierfach-Mordfall, der 1994 beim 1. Theaterfestival in Orphea geschieht, erschüttert die gesamte amerikanische Ostküste. Die beiden jungen Cops der State Police, Jesse Rosenberg und Derek Scott, bekommen diesen Fall zur Ermittlung. Für beide ist es die Chance sich bei der State Police einen Namen zu machen. Beiden gelingt es, nach intensiver Ermittlungsarbeit den Täter zu ermitteln. Zwanzig Jahre später, beim mittlerweile 20. Theaterfestival in Orphea, behauptet die junge Schriftstellerin Stephanie Mailer, dass beide Cops damals etwas übersehen haben und der wahre Täter nie gefasst wurde. Rosenberg, der eigentlich plant, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen, lässt der Vorwurf keine Ruhe. Als dann auch noch kurze Zeit später Stephanie Mailer verschwindet, beginnt er an den Ermittlungsergebnissen von damals zu zweifeln. Joel Dicker wechselt in seinem Roman immer wieder die Perspektive. Wir springen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Xanaka
Kommentar zu Historical Romance 5 - Eine Comtesse mit Samthandschuhen vom 06.04.2019 19:44:
» Ich mag die Bücher der Autorin - egal, ob es sich um die Silberschwingen-Bände handelt oder eben wie hier historical Romance. Hier lesen wir über Elizabeth, die ein Jahr nach ihrer durch den König angeordneten Vermählung ihren Gatten noch immer nicht persönlich kennengelernt hat. Es geht eine Wette in London, dass sie noch immer unberührt sei, und wie lange sie das denn noch sein würde. So ist nun Beckett gezwungen, ihr einen Besuch abzustatten, was ihm so ganz und gar nicht passt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der angenehm flüssige Schreibstil hat es mir leicht gemacht, mich schnell in die Handlung einzufinden. Durch die abwechselnde Erzählung aus Elizabeths und Becketts Sicht konnte ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden. Beckett hat so einige Geheimnisse, die er seiner Frau nicht anvertrauen darf, so gern er dies auch tun würde. So konnte ich seinen inneren Konflikt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von bine174

 
Autorentags: Alexey Pehov, Bettina Tietjen, Elena Bychkova, Emily Bold, Joël Dicker, Natalya Turchaninova, Pierre Martin, Ray Celestin
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
City Blues Quartett 2 - Todesblues in Chicago
Geschrieben von: Ray Celestin (1. April 2019)
80/100
[1 Blogger]
Das Verschwinden der Stephanie Mailer
Geschrieben von: Joël Dicker (1. April 2019)
92/100
[2 Blogger]
Die Beschwörer 1 - Tag der Geister
Geschrieben von: Alexey Pehov, Elena Bychkova und Natalya Turchaninova (1. April 2019)
90/100
[1 Blogger]
Ein Fall für Isabelle Bonnet 6 - Madame le Commissaire und der tote Liebhaber
Geschrieben von: Pierre Martin (31. März 2019)
Historical Romance 5 - Eine Comtesse mit Samthandschuhen
Geschrieben von: Emily Bold (2. April 2019)
Tietjen auf Tour
Geschrieben von: Bettina Tietjen (1. April 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz