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  Neue Bücher: Schneidige Kapitäne, Deutscher Herbst, Stasi vs. CIA
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In den vergangenen beiden Wochen haben wir jede Menge neuen Lesestoff in unser System eingebaut, ohne dass wir die erwähnenswertesten neuen Bücher in gewohnter Manier auf unserem Newsboard vorgestellt haben. Das möchten wir nun nachholen. Da so viele lesenswerte neue Werke hinzugekommen sind, werden wir euch die Bücher in mehreren Blöcken vorstellen. Beginnen werden wir mit zehn Romanen, die - mal etwas mehr, mal etwas weniger - einen historischen Bezug haben.

Kaum ein Autorenduo gilt hierzulande als so sehr mit dem Genre des historischen Romans verflochten wie Iny Lorentz, und da ein neues Werk der beiden erschienen ist, ist es nur passend, damit zu beginnen. »Rivalen« ist im Knaur Verlag erschienen und bildet den Startschuss in eine Buchreihe, die man alsbald als »Die Perlenprinzessin« kennen wird. Die Autoren entführen ihre Leser ins Hamburg des Jahres 1771, in dem sich zwei junge Kapitäne auf einen Wettstreit einlassen, um die Hand einer schönen Frau für sich zu gewinnen. Deren Vater ist bereit, sie demjenigen der beiden anzuvertrauen, der mit einer wertvolleren Ladung aus der Karibik zurückkehrt. Einer der beiden ist erfolgreich, der andere erleidet Schiffbruch, schiebt diesen jedoch dem Erfolgreichen in die Schuhe. Die Lüge findet Gehör, und so heiratet die schöne Mina einen Blender, und eine Generationen überspannende Feindschaft nimmt ihren Lauf. »Rivalen« ist 528 Seiten lang und kostet als E-Book 9,99 Euro. Für die Taschenbuchversion, die am 1. April erscheinen wird, werden drei Euro mehr zu zahlen sein. Für das auf sieben Stunden gekürzte Hörbuch war Anne Moll zuständig. Der zweite Band der Saga, der den Titel »Kannibalen« tragen wird, wurde bereits für den 1. Juni vorangekündigt.

Da wir schon im Knaur Verlag sind: Dort ist auch eine andere neue Buchreihe gestartet worden, nämlich eine, die sich mit einem Kaffeegarten auf Sylt beschäftigen wird. Geschrieben wurde sie von der mit mehreren Alter Egos erfolgreichen Anke Petersen, der Auftaktroman trägt den Titel »Salz im Wind«. Frau Petersen berichtet von den Schwestern Matei und Elin, die ihre Eltern durch eine Sturmflut verlieren und anschließend auf Sylt bei einem Kapitäns-Ehepaar aufwachsen. Nach dem überraschenden Tod von Kapitän Hansen zeigt sich, dass es um die Finanzen des Hauses sehr schlecht bestellt ist. Deshalb wird die Idee geboren, ihr altehrwürdiges Herrenhaus in einen Kaffeegarten zu verwandeln. Mit großer Mühe wird der Traum verwirklicht, doch kaum ist es soweit, droht der Erste Weltkrieg alle Hoffnungen und Wünsche zu zerstören. »Salz im Wind« ist umgerechnet 496 Seiten lang und kostet als E-Book vorerst nur 4,99 Euro. Später wird der E-Book-Preis auf 9,99 Euro steigen. Die Taschenbuchausgabe wird am 1. April folgen und 10,99 Euro kosten. Der Nachfolgeband wird »Die Farbe des Meeres« heißen und am 1. Juni als E-Book, einen Monat später dann als Printversion erscheinen.

Nicht ganz so weit zurück in die Vergangenheit geht es bei Stephan R. Meier, dessen Buch »44 Tage« im Penguin Verlag erschienen ist. Bei ihm unternimmt man eine Reise in die Zeit des Deutschen Herbsts, genauer gesagt zum 5. September des Jahres 1977, als der damalige Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer in Köln auf offener Straße überfallen und verschleppt wurde. Nachdem die RAF im Austausch gegen ihre Gesel fordert, das inhaftierte Mitglieder der Terrororganisation freigelassen werden, setzt Verfassungsschutz-Chef Roland Manthey alle Hebel in Bewegung, um Schleyer zu finden und zu befreien. Als schließlich die Ereignisse noch viel weiter eskalieren, wird er zu einer äußerst schwerwiegenden Entscheidung gezwungen. Tatsächlich war zu jener Zeit Richard Meier der Präsident des Verfassungsschutzes, der Vater von Stephan R. Meier, so dass hier ein Autor am Werke war, der wirklich weiß, wovon er spricht bzw. schreibt. Sein Politthriller ist 464 Seiten stark und kostet sechzehn Euro. Für die Digitalausgabe sind drei Euro weniger zu zahlen.

Deutlich optimistischer ist die Zeit, von der Polly Samson in ihrem Roman »Sommer der Träumer« erzählt, der im Ullstein Verlag das Licht der Buchwelt erblickt hat. Dabei geht es eigentlich ziemlich traurig los, denn die achtzehnjährige Erica verliert im Jahre 1960 ihre Mutter. Deren Freundin Charimian lädt sie daraufhin auf eine griechische Insel ein. Mit ihrer großen Liebe reist Erica dorthin, und sie wird Teil einer Künstlergemeinschaft. Zu dieser zählen unter anderem Axel Buchardt Jensen und dessen Frau sowie der große Leonard Cohen. Hier genießt Erica das Gefühl der Freiheit und sie lernt die Gemeinschaft zu schätzen, bis es zu einem großen Streit kommt. Schlussendlich scheint sich der Sommer in eine ganz andere Richtung zu wenden. In welche, das kann man auf 384 Seiten lesen. Das Buch hat einen Preis von zwanzig Euro, für vier Euro weniger bekommt man es als E-Book. Dem 11:48 Stunden langen Hörbuch hat Schauspielerin Maria Hartmann ihre Stimme geliehen.

In der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg spielt Ines Thorns neues Werk, das den Titel »Die Buchhändlerin« trägt und vom Rowohlt Verlag Polaris herausgegeben wurde. Protagonistin Christa bricht in Frankfurt ihr Studium ab, da sie sich als Frau an der Universität nicht respektiert fühlt. Stattdessen hilft sie im Buchladen ihres Onkels aus, den dieser zurückbekommen hat, nachdem er zwischenzeitlich von den Nationalsozialisten enteignet worden war. Die Buchhandlung wird für Christa zu einer regelrechten Passion und zu einem Ort der Träume. Da der Krieg jedoch noch lange nachwirkt, gilt es jede Menge Anstrengungen aufzuwenden, um sowohl die Buchhandlung als auch das eigene Glück nicht untergehen zu lassen. Ines Thorns Roman wurde auf Ullas Bücherseite als ein »sehr gutes und unterhaltsames Buch über eine schwierige Zeit« eingestuft, und auch bei nichtohnebuch wurde es sehr gelobt. Es hat einen Umfang von 336 Seiten und kostet sechzehn Euro. Die Digitalausgabe hat einen Preis von 9,99 Euro, Verena Wolfien hat eine 9:14 Stunden lange Hörbuchvariante beigesteuert.

Nicht viele Jahre entfernt trägt sich die Story aus Dan Wells' neuem Roman »Ghost Station« zu, der vom Verlagshaus Rütten & Loening auf den deutschsprachigen Buchmarkt losgelassen wurde. Wells unternimmt mit seinen Lesern einen Ausflug in das geteilte Berlin des Oktobers 1961, also in die Zeit unmittelbar nach der Errichtung der Berliner Mauer. Hier leitet Kryptograph Wallace Reed für die CIA in Berlin eine Abhörstation. Seine Aufgabe ist es, die Botschaften zu decodieren, die ihnen ihr wichtigster Doppelagent zukommen lässt. Eines Tages erhält er sehr mysteriöse Nachricht, die darauf hindeutet, dass es der Staatssicherheit gelungen sein könnte, einen Agenten innerhalb des amerikanischen Geheimdienstes zu platzieren. Für Reed gilt es daraufhin, der Sache nachzugehen, und dabei droht ihm jede Menge Gefahr ... vor allem von Menschen, die ihm eigentlich sehr nahe stehen. »Ghost Station« ist 424 Seiten dick und kann für 16,99 Euro erworben werden. Die digitale Version kostet vier Euro weniger. Schauspieler, Sprecher und Theaterregisseur Josef Vossenkuhl war für die Hörbuchausgabe im Einsatz, diese ist knapp zehn Stunden lang.

Wir bleiben in den sechziger Jahren und kommen zu James McBrides Roman »Der heilige King Kong«, dessen Originalversion »Deacon King Kong« zu Barack Obamas Lieblingsbüchern des vergangenen Jahres zählte und es im Juni auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte, wie wir euch schon damals berichteten. Dank des btb Verlages gibt es das Buch nun endlich auf Deutsch. Hierin geht es in den September des Jahres 1969, in dem der alte Diakon Cuffy Lampkin, der von allen nur »King Kong« genannt wird, im Süden Brooklyns auf den zentralen Platz eines Sozialbauviertels tritt, eine Waffe zieht, sie einem Drogendealer ins Gesicht hält und abdrückt. Eigentlich war der Diakon dafür bekannt, niemandem etwas zuleide tun zu können. Erst der weitere Verlauf zeigt, dass die Schicksale der örtlichen Afroamerikaner, Latinos, Mafiosi und korrupten Polizisten gleichsam mit der Tat in Verbindung stehen. »Der heilige King Kong« ist 448 Seiten lang und kann für 22 Euro bezogen werden. Der Preis der E-Book-Ausgabe liegt bei 17,99 Euro.

Und nun machen wir noch einmal mit jedem weiteren Buch ein paar Schritte zurück in der Zeit. Zunächst bis ins Jahr 1913, in dem sich die Geschichte aus Jenny Ashcrofts Roman »Wo der Himmel leuchtet« zuträgt, der vom Goldmann Verlag herausgegeben wurde. Die junge Protagonistin Madeline verbringt in jenem Jahr ihr erstes Silvesterfest in der damaligen britischen Kolonialstadt Bombay, wo sie nach einem Ehemann suchen soll. Während die Feuerwerke erstrahlen, begegnet sie einem charismatischen Offizier, der ihr fortan das Land näher bringt und dem sie selbst näher kommt. Ihre Mutter hat jedoch bereits einen Chirurgen als Heiratskandidaten für sie ausgesucht. Und dies ist nicht das einzige Problem für die junge Liebe, denn der Erste Weltkrieg könnte Maddy und Luke auseinanderreißen. Ob es wirklich dazu kommt, wird auf 592 Seiten geschildert. Jenny Ashcrofts Roman kann für elf Euro im Taschenbuchformat gelesen werden, die digitale Version wandert für einen Euro weniger auf den heimischen E-Reader.

In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhundert spielt Fiona McIntoshs Roman »Die Diamantenerbin«, der vom blanvalet Verlag veröffentlicht wurde. Protagonistin Clementine verliert zunächst ihre Mutter, woraufhin sie in Südafrika bei ihrem Vater aufwächst. Der ist auf der Suche nach Diamanten erfolgreich, kommt kurz darauf jedoch ebenfalls ums Leben. Zwanzig Jahre später ist aus Clem eine selbstbewusste Frau geworden, die in London eine neue Heimat gefunden hat. Durch ihren Onkel wird sie mit dem Sohn von einem seiner Geschäftspartner zusammengebracht. Der Onkel erhofft sich, den eigenen Bankrott aufzuschieben oder zu verhindern, sollte es zu einer Beziehung der beiden jungen Leute kommen. Tatsächlich scheint dies zu geschehen, doch als der junge Will beginnt, Fragen zu stellen, wird Clem auf eine Spur zurück in ihre südafrikanische Vergangenheit geführt, was einiges in Bewegung setzt. »Die Diamantenerbin« hat einen Umfang von 528 Seiten und einen Preis von zehn Euro. Die E-Book-Ausgabe des historischen Romans ist für 8,99 Euro zu bekommen.

Last but not least möchten wir an dieser Stelle auch noch auf einen Roman aus dem Piper Verlag hinweisen, der von Christian Schnalke zu Papier gebracht wurde und den Titel »Die Fälscherin von Venedig« trägt. Bei Schnalke geht es zurück in das Jahr 1818 in das damals österreichische Venedig. Hier soll Protagonist Franz Wercker einem Kunstraub auf die Spur kommen: Meisterwerke, die von Napoléon Bonapartes Leuten geraubt worden waren, sind bei ihrer Rückführung verschwunden. Wercker soll sich deshalb als angeblicher Kunsthändler in den öftlichen Kunstmarkt einschleichen und sich umhören, was große Gefahren mit sich bringt. Skurrilerweise haben wir erst vor wenigen Wochen einen Micky-Maus-Comic rezensiert, in dem es um einen Kunstraub im österreichischen Venedig des Jahres 1817 ging. Der Verdacht liegt nahe, dass die beiden Geschichten die gleiche historische Vorlage haben, wissen tun wir dies aber nicht. »Die Fälscherin von Venedig« ist 496 Seiten stark und hat einen Preis von 22 Euro. 16,99 Euro sind für die E-Book-Version zu zahlen.

Weitere neu veröffentliche Bücher, die wir in den vergangenen Tagen ins System eingebaut haben, könnt ihr in Listenform finden, wenn ihr hierhin klickt. Alle eingetragenen Bücher sind wie üblich größtenteils durch Vorschläge unserer Bücher hier gelandet. Herzlichen Dank an die nimmermüden Unterstützer!


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 194 (34,5%)
Die Perlenprinzessin 1 - Rivalen von Iny Lorentz [Elmar Wolrath] und Iny Lorentz [Iny Klocke]
2
 
 81 (14,4%)
44 Tage von Stephan R. Meier
3
 
 60 (10,7%)
Die Fälscherin von Venedig von Christian Schnalke
4
 
 56 (9,9%)
Der heilige King Kong von James McBride
5
 
 39 (6,9%)
Sommer der Träumer von Polly Samson
6
 
 36 (6,4%)
Die Buchhändlerin von Ines Thorn
7
 
 30 (5,3%)
Ghost Station von Dan Wells
8
 
 24 (4,3%)
Der Kaffeegarten 1 - Salz im Wind von Anke Petersen
9
 
 22 (3,9%)
Die Diamantenerbin von Fiona McIntosh
10
 
 21 (3,7%)
Wo der Himmel leuchtet von Jenny Ashcroft
An der Umfrage haben 563 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 15.04.2021 21:00:
» Sehnsuchtsort Eine Einladung auf die Insel Hydra verändert das Leben der 18jährigen Erica. Sie geniesst diesen Aufenthalt, muss sich aber bald der Frage stellen, wie groß ist ihre Liebe zu Jimmy wirklich? Eine illustre Gesellschaft tummelt sich auf der griechischen Insel, einem Paradies in der Ägäis. Es ist ein Kommen und Gehen, unbekannte und bekannte Personen, wie Leonard Cohen, Axel Jensen, Charmian Clift und anderen. Die Insel scheint geradezu perfekt für die Aussteiger. Eine Hippiekolonie der Sechziger fernab vom kalten Krieg, dem täglichen Einerlei und den Zwängen der Gesellschaft. Das Leben genießen, feiern, leben. Durch die Anzahl der Figuren, bleibt leider oft ein tieferer Einblick in ihre Charaktere auf der Strecke. Vielleicht wären ein paar weniger mehr gewesen, zumal sie nicht unmittelbar im Zusammenhang mit Ericas Geschichte stehen. So blieben mir die meisten eher fremd. Sehr gelungen fand ich die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von wildehilde
Kommentar zu Die Perlenprinzessin 1 - Rivalen vom 15.04.2021 13:02:
» Wieder ein toller historischer Roman Es geht in diesem Buch um die erbitterte Feindschaft zweier Reeder-Familien in Hamburg. Man schreibt das Jahr 1771 Die beiden jungen Kapitäne Simon Simonsen und Jörgen Mensing tragen einen Wettstreit aus um die Hand der Reedertochter Mina zu gewinnen. Nur der, der die wertvollere Ladung zuerst aus der Karibik zurückbringt, soll sie bekommen. Simons Fahrt verläuft gut, doch Jörgen erleidet Schiffbruchder Vielen Menschen das Leben kostet und er schiebt Simon die Schuld daran zu. Und da er das in Hamburg publik macht noch bevor Simon zurückgekehrt ist, ist dessen Ruf ruiniert. Er bekommt Mina als Ehefrau und die Feindschaft der beiden Familien beginnt. Sie wird noch das Schicksal ihrer Enkel bestimmen. Meine Meinung Zunächst möchte ich sagen, dass sich mir der Titel ’Die Perlenprinzessin‘ – noch – nicht erschließt. Das mag vielleicht im Folgeband möglich sein. Ansonsten ließ sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 12.04.2021 20:46:
» Weniger wäre mehr gewesen. Die Buchbeschreibung zu "Sommer der Träume" verspricht eine schöne Geschichte, einen Sommer voller Erlebnisse unter der griechischen Sonne. Die Beschreibung der Insel Hydra, das griechische Lebensgefühl und die Leichtigkeit, das Feeling der 60er Jahre, kommen wunderbar rüber. Man fühlt die Wärme der Sonne und riecht die Seeluft. Es gibt jede Menge verschiedener Charktere die sich in der Aussteigerkolonie tummeln und Leben auf die Insel bringen. Allerdings wechseln sie ständig und machen es schwer den Überblick zu behalten. Leider bekommt man auch zu keinem einen wirklichen Bezug. Erica selber bleibt mir zu blass und naiv. Und nach der ersten aufregenden Zeit gleitet der Roman leider etwas vor sich hin, die Spannung geht verloren. Ich hatte hier viel erwartet und zuviel bekommen. Weniger wäre aber definitiv mehr gewesen, tiefere Einblicke in einzelne Leben und vor allem mehr Bezug auf historische Ereignisse wären schön gewesen.«
– geschrieben von Arh
Kommentar zu Die Buchhändlerin vom 06.04.2021 14:34:
» Die Buchhandlung Schwertfeger in Frankfurt ist schon seit drei Generationen in Familienbesitz und wird von Christas Onkel Martin betrieben. Christa ist wie ihr Onkel literaturbegeistert und träumt von einem Studium, während ihre Mutter Helene möchte, dass sie die Bräuteschule besucht. Der Krieg war furchtbar, aber auch die Nachkriegszeit bringt noch böse Überraschungen für Christa. Sie sieht sich gezwungen, die Buchhandlung weiter zu betreiben und muss ihren Traum aufgeben. Die Buchhandlung wird zu ihrem Leben und sie bringt hier Gleichgesinnte zusammen. Aber sie ist auch eine junge Frau, die sich nach Liebe und Glück sehnt. Die schwierige Zeit während des Krieges und danach ist gut dargestellt, so dass ich mich in die Menschen einfühlen konnte. Die Not ist groß und kaum jemand wird richtig satt, und so ist sich fast jeder selbst der nächste. Trotzdem nehmen die Schwertfegers einen siebenjährigen Jungen auf, der ganz …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 23.03.2021 12:20:
» Mit diesem Roman reisen wir in die sechziger Jahre nach Griechenland. Die achtzehnjährige Erica Hart ist nach dem Tod der Mutter am Boden zerstört. Als Charmian Clift, eine Freundin ihrer Mutter, sie auf die griechische Insel Hydra einlädt, macht sie sich mit ihrem Bruder Bobby und ihrem Freund Jimmy auf den Weg. In der Künstlerkolonie lernt sie eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten kennen. Sie genießt das unkonventionelle Leben dort und fühlt sich frei und unbeschwert. Doch das Leben hat auch seine Schattenseiten, wie Erica dann feststellen muss. Mich konnte dieser Roman nicht so packen, wie ich es erhofft hatte. Der Schreibstil lässt sich zwar flüssig leben, aber Spannung kam für mich nicht so recht auf. Die Atmosphäre auf der griechischen Insel ist gut und bildhaft dargestellt, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Das Leben in dieser Künstlergemeinschaft ist zwar interessant, doch die Personen kamen mir …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 06.03.2021 10:21:
» Gegen den Stress des Alltags Das Cover von „Sommer der Träumer“ hat mir gut gefallen. Es passt zum Titel und ist romantisch angehaucht mit Meer und so. Das perfekte Buch für mich, dachte ich. Vor allem, nachdem ich die Leseprobe von Vorablesen gelesen hatte. Es gefiel mir, dass die achtzehnjährige Erica Hart, nachdem ihre Mutter stirbt aus ihrem Leben ausbrechen möchte. Weg von ihrem herrschsüchtigen Vater. Das Werk beginnt in London im Jahr 1960 und führt uns dann auf einer eher kurzen Reise (weil Bobby, Ericas Bruder, seine Freundin nicht verpassen möchte, die sich nicht von ihrem schrecklichen Leben bei ihrem Vater trennen getraute) auf die griechische Insel Hydra. Als Teil einer Künstlergemeinschaft, zu der ich – beim Lesen des Buches - wurde, habe ich das Buch erst mal verschlungen, bis es mir dann langweilig wurde. Es war dann immer und immer wieder dasselbe, bis es dann gegen Ende hin, dann doch wieder „interessanter“ wird. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lesezeichenfee
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 06.03.2021 5:44:
» Unter Griechenlands Sonne Sommer 1960 : Erica fährt mit ihrem Bruder Bobby und ihrem Freund Jimmy nach Griechenland auf die Insel Hydra . Auf dieser Insel treffen und leben Schriftsteller , Maler , Dichter , die meisten von ihnen sind eher namenlose und unbekannte in ihrem Metier ... Der Schreibstil ist sehr bildhaft , flüssig , fast schon sehnsuchtsvoll und ruhig geschrieben . Trotzdem bin ich nicht so gut mit ihm zurecht gekommen . Der Spannungsbogen bleibt für mich eher gleichmäßig . Die Protagonisten sind glaubwürdig dargestellt und passen recht gut zu dieser Geschichte . Fazit : Der Leser*in merkt sofort den Flair der sechziger Jahre als Erica auf der Insel ankommt . Auch ich konnte mich dem nicht entziehen . Dazu die heiße Sonne Griechenlands , das Meer und das kleine Städtchen . Aussteiger , kleine und größere Künstler , die Lebensart dieses Jahrzehnts , all das ließ mich träumen . Geschrieben wie …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ulrike's Bücherschrank
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 05.03.2021 17:20:
» Nach dem Tod der Mutter flüchtet die junge Erica mit ihrem Bruder Bobby vor den Wutausbrüchen des Vaters aus London auf die griechische Insel Hydra. Dort hofft sie auch mehr über ihre Mutter zu erfahren, denn deren ehemals beste Freundin Charmian lebt dort und hatte sie eingeladen. Sie ist es auch, die das Mädchen in die Gemeinschaft von Schriftstellern, Malern und Musikern einführt, die dort ein unbeschwertes Leben der Bohemians führen und alle hoffen, dass sie von der Muse geküsst werden und das nächste große Meisterwerk verfassen. Polly Samson ist mit dem Pink Floyd Sänger David Gilmour verheiratet und hat für die Band an unzähligen Liedtexten mitgearbeitet. In „Sommer der Träumer“ lässt sie eine Reihe von bekannten Künstlern erscheinen, unter anderem Leonard Cohen und seine norwegische Muse Marianne Ihlen. die Insel ist nicht nur klein, sondern 1960 auch noch ohne Strom, was das Leben reduziert und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Sommer der Träumer vom 05.03.2021 16:13:
» In Polly Samsons Roman "Sommer der Träumer" führt uns die fiktive in der Ich-Form erzählende Protagonistin Erica ("Ricky") Hart auf die zu den Saronischen Inseln zählende und etwa 65 km südwestlich von Athen gelegene Insel Hydra. Das Buch ist mit einem zur Landschaft passenden Cover versehen, heißt im Original "A Theatre for Dreamers" ("Ein Theater für Träumer") und wurde von Bernhard Robben übersetzt. Nach dem Tod ihrer geliebten Mutter verlässt Ricky 1960 auf Einladung von deren Freundin, der realen Schriftstellerin Charmain Clift-Johnston (*30. 08.1923 in Kiama/Australien, + 08. 07. 1969 in Sydney), mit Bruder Bobby und Freund Jimmy ihren Vater in London und reist nach Hydra, wo sie mehrere Monate in einer weitgehend authentisch besetzten Künstlerkolonie (Autoren, Komponisten, Maler...) verbringt. Namhaftester unter ihnen ist der Singer-Songwriter, Schriftsteller, Dichter und Maler …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von victory

 
Autorentags: Anke Petersen, Barack Obama, Christian Schnalke, Dan Wells, Fiona McIntosh, Ines Thorn, Iny Lorentz, James McBride, Jenny Ashcroft, Polly Samson, Stephan R. Meier
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
44 Tage
Geschrieben von: Stephan R. Meier (8. März 2021)
2,00
[1 Blog]
Der heilige King Kong
Geschrieben von: James McBride (15. März 2021)
Der Kaffeegarten 1 - Salz im Wind
Geschrieben von: Anke Petersen (20. März 2021)
Die Buchhändlerin
Geschrieben von: Ines Thorn (23. März 2021)
1,00
[2 Blogs]
1,00
[1 User]
Die Diamantenerbin
Geschrieben von: Fiona McIntosh (15. März 2021)
1,00
[1 Blog]
Die Fälscherin von Venedig
Geschrieben von: Christian Schnalke (15. März 2021)
Die Perlenprinzessin 1 - Rivalen
Geschrieben von: Iny Lorentz [Elmar Wolrath] und Iny Lorentz [Iny Klocke] (20. März 2021)
2,18
[22 User]
Ghost Station
Geschrieben von: Dan Wells (15. März 2021)
Sommer der Träumer
Geschrieben von: Polly Samson (1. März 2021)
3,00
[1 Blog]
2,57
[7 User]
Wo der Himmel leuchtet
Geschrieben von: Jenny Ashcroft (15. März 2021)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz