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  Neue Bücher: Schlimme Finger und ferne Welten
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Bevor sich die Woche dem Ende zuneigt, möchten wir euch wieder zehn der erwähnenswersten neuen Bücher vorstellen, die im Laufe der vergangenen Tage in unserem System gelandet sind. Dabei haben wir uns dazu entschieden, in dieser Woche insbesondere auf zwei Schwerpunkte einzugehen, nämlich einerseits auf das geschriebe Verbrechen, andererseits neue Science-Fiction-Literatur.

Loslegen wollen wir heute mit einem ganz großen Namen der Weltliteratur, nämlich mit John Grisham. Dieser hat mit »Der Polizist« das dritte Buch über Jake Brigance verfasst, der bereits im Zentrum seiner Weltbestseller »Die Jury« und »Die Erbin« gestanden hatte. Am Ende des vergangenen Jahres hatte er es mit der Originalausgabe des Romans viermal bis an die Spitze der Bestsellerliste der New York Times geschafft, wie wir (unter anderem) hier berichteten. Brigance muss in dem Buch einen Mann verteidigen, der in Mississippi einen Deputy umgebracht hat. Obgleich noch nicht klar ist, ob es sich dabei um einen Mord handelte, oder ob die Tat aus Notwehr geschah, fordert die Öffentlichkeit mehrheitlich die Todesstrafe. Das Brisante daran: Der mutmaßliche Täter ist gerade einmal sechzehn Jahre alt. Brigance kämpft also um die Wahrheit, und dabei gilt es große Risiken einzugehen. Laut der Bloggerin Die-Rezensentin zeigt sich Grisham in dem Roman »endlich mal wieder [...] in seiner alten Form«, und sie ordnet das Buch in einem Atemzug mit seinen früheren Justizthrillern ein. Erschienen ist das 672 Seiten starke Werk im Heyne Verlag. Man kann es zum Preis von 24 Euro bekommen, die Digitalversion ist fünf Euro günstiger. Schauspieler Charles Brauer hat einer 24:36 Stunden langen Hörbuchausgabe seine Stimme geliehen. Selbst wenn man einen ganzen Tag durchhört, hat man davon also immer noch etwas übrig.

Der Suhrkamp Verlag hat einen neuen Roman von Friedrich Ani auf die Buchwelt losgelassen. In »Letzte Ehre« kehrt eine Siebzehnjährige nach einer Party nicht heim, und es gibt keinerlei Spuren, die darauf hindeuten, wo sie abgeblieben ist. Eine Oberkommissarin namens Fariza Nasri befragt daraufhin die Personen aus dem Dunstkreis des Mädchens, unter anderem auch dem Besitzer des Hauses, in dem die Party stattfand, seines Zeichens der Freund der Mutter der Vermissten. Er hatte sich zum Zeitpunkt der potenziellen Tat auf dem Land befunden. Der Mann gibt gewissenhaft Auskunft, doch die Kommissarin bekommt den Eindruck, dass er ihr Lügen auftischt, wenngleich seine Motivation unklar ist. Beim Versuch, herauszubekommen, was es damit auf sich hat, gerät die Ermittlerin in einen Strudel der Gewalt. Anis finsterer Roman ist 270 Seiten lang und kann für 22 Euro erworben werden. Für die E-Book-Ausgabe sind 18,99 Euro zu zahlen.

Eine neue Reihe von Kriminalromanen hat im List Verlag ihren Anfang genommen. Diese stammt aus der Feder des englischen Moderators, Produzenten, Comedians und Autors Richard Osman und wird als die »Mordclub-Serie« bekannt werden. Den Auftakt bildet »Der Donnerstagsmordclub«. Darin geht es in die Grafschaft Kent, genauer gesagt in eine Seniorenresidenz namens »Coopers Chase«. Dorthin zog die beinahe achtzig Jahre alte Joyce, da sie das luxuriöse Haus für einen friedlichen Ort hielt. In der Folge lernte sie eine einstige Geheimagentin, einen früheren Gewerkschaftsführer und einen vormaligen Psychiater kennen. Gemeinsam bilden sie einen Club, der an jedem Donnerstag zusammenkommt, um ungelöste Verbrechen aufzuklären. Passenderweise wird in ihrer unmittelbaren Nähe ein Mord verübt, und so gibt es für die Senioren-Spürnasen tatsächlich richtig viel zu tun. Ob es ihnen gelingt, den Täter zu ermitteln, kann man auf 464 Seiten erfahren. Das Buch kostet 15,99 Euro, für drei Euro weniger bekommt man es als digitales Werk. Beate Himmelstoß und Johannes Steck haben ein 11:44 Stunden langes Hörbuch beigesteuert. Bei buch-leben wurde der »Donnerstagsmordclub« als ein »wunderbares Buch« bezeichnet, das »alles hat, was es braucht, um ein gemütlicher, aber spannender Krimi zu sein«.

Einen trickreichen Thriller, der von Kimberly McCreight zu Papier gebracht wurde, wurde vom Droemer Verlag herausgebracht. »Eine perfekte Ehe« wurde von Recensio Online als »gut konstruiert« bezeichnet, und auch laut Die-Rezensentin lässt sich die darin erzählte Geschichte »sehr gut lesen«. In dem Thriller möchte sich eine Anwältin eigentlich um ihre in Schieflage geratene Ehe kümmern, dann wird sie jedoch von einem alten Studienfreund um Hilfe gebeten, der im Verdacht steht, siene Ehefrau ermordet zu haben. Er sitzt deswegen bereits in einem Gefängnis. Fortan beschäftigt sich die Anwältin mit dessen Ehe und stößt rasch auf diverse Ungereimtheiten. Eine ungeahndete Wendung der Dinge entsteht durch ein neues Beweismittel, denn plötzlich deutet alles darauf hin, dass auch ihr eigener Ehemann in die Angelegenheit involviert sein könnte. »Eine perfekte Ehe« hat einen Umfang von 544 Seiten und kann für 14,99 Euro erworben werden. Die E-Book-Ausgabe ist zwei Euro preiswerter.

Das Verbrechen spielt auch in Marie Brunntalers Buch »Piz Palü« eine Rolle, jedoch eines, das in der Vergangenheit stattfand. In dem Buch, das im Eisele Verlag herausgegeben wurde, geht es zurück ins Jahr 1957 und in die schweizer Berge, genauer gesagt auf den titelgebenden Piz Palü. Hier steht ein Hotel, das sich seit Generationen im Besitz der gleichen Familie befindet, nämlich in dem der Arnolds. Auch in dieser Urlaubssaison reisen diverse illustre Gäste an, unter anderem schwergewichtige Unternehmer, Witwen und Prominente. Die Stimmung in dem Hotel ändert sich drastisch, als die Kinder des Hotelleiters abhandenkommen und obendrein auch noch ein Mord geschieht. Ein gesundheitlich angeschlagener Kommissar nimmt sich der Sache an, und er stößt auf jede Menge Familiengeheimnisse und auf Hass, der schon seit langer Zeit unter der Oberfläche brodelte und darauf wartete, sich entladen zu können. Für den Kriminalroman sind zwanzig Euro zu zahlen, vier Euro günstiger ist die E-Book-Ausgabe. Das Buch hat einen Umfang von 256 Seiten.

Da wir schon in der Vergangenheit sind: Der Verlag »Tinte & Feder« unter dem Dach des digitalen Gemischtwarenladens Amazon hat mit »Das letzte grüne Tal« ein neues Buch von Mark Sullivan herausgegeben. Als Teil der »AusLese« wird es derzeit intensiv beworben und dürfte deshalb gute Chancen haben, in der kommenden Woche in der BILD-Bestsellerliste aufzutauchen. Der Autor führt seine Leser in die Ukraine des Jahres 1944, wo die Eheleute Martel mit ihren kleinen Kindern vor der Roten Armee flüchten müssen, da sie als Deutsche hier nicht mehr sicher sind, obwohl die Gegend ihre Heimat ist. Sie begeben sich gen Westen, und der Weg dorthin wird von den Nationalsozialisten bewacht. Deshalb wird es zu einem großen Problem, dass Adeline Martel einer Jüdin zur Flucht verhilft. Dennoch will sich die Familie nicht aufhalten lassen, sich nicht vom Glauben aneinander abbringen lassen, und die beschwerliche Reise bestehen. Ob ihnen dies gelingt, wird auf 619 Seiten erzählt. Das Buch hat einen Preis von 7,99 Euro, für 2,49 Euro bekommt man es in digitaler Form. Abonnenten von »Kindle Unlimited« können das E-Book kostenfrei lesen. Für das mehr als achtzehn Stunden lange Hörbuch war Frank Arnold im Einsatz.

Eingangs hatten wir ja bereits erwähnt, dass wir heute eine Reihe von Science-Fiction-Romanen vorstellen wollen, und nun kommen wir endlich dazu. Beginnen möchten wir mit Andy Weirs Werk »Der Astronaut«, das der Heyne Verlag herausgegeben hat. Es ist zeitgleich zum Original erschienen, das sich in dieser Woche spornstreichs in die Bestsellerliste der altehrwürdigen New York Times vorarbeiten konnte, wie wir hier berichteten. Weir berichtet von einem Mann namens Ryland Grace, der sich auf einer Raumfahrtmission befindet. Millionen Kilometer von der Erde entfernt ruht er in einem Raumschiff, das sich in Richtung Tau Ceti befindet. Als er erwacht, realisiert er, dass die übrigen Besatzungsmitglieder alle tot sind und er der letzte Überlebende ist. In der Folge muss er feststellen, das hier etwas vorgefallen ist, das dazu führt, dass sein weiteres Überleben über das Schicksal der ganzen Menschheit entscheidet. »Der Astronaut« ist 560 Seiten stark und hat einen Preis von 16,99 Euro. Die E-Book-Ausgabe des Romans kostet 13,99 Euro.

Da wir schon im Heyne Verlag sind: Dort wurde auch der Roman »Behemoth« des schreibenden Brüderpaares T.S. Orgel herausgegeben. Die Erschaffer der Blausteinkriege und des mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichneten »Orks vs. Zwerge 1« führen ihre Leser in eine ferne Zukunft, in der die Erde nicht mehr bewohnbar ist. Die Menschheit hat nur noch eine Hoffnung, weiter bestehen zu können: Auf drei gewaltigen Generationenschiffen liefert sie sich ein kosmisches Rennen zum nächsten Planeten, der potenziell bewohnbar wäre. Die Länge der Reise hat mittlerweile dazu geführt, dass sich die einzelnen Besatzungen in gänzlich unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Eines Tages stoßen sie auf das Wrack eines Raumschiffs, was zu einem offenen Konflikt führt: Wer an die Ressourcen des Wracks gelangt, der hat gute Aussichten, das Ziel als Erster zu erreichen. Dabei ahnen die Streithähne nicht, was ihnen durch den Fund des Wracks eigentlich bevorsteht. »Behemoth« ist 576 Seiten lang und kann für 14,99 Euro bezogen werden. Die Digitalausgabe wandert für drei Euro weniger über den virtuelle Ladentisch.

Aller guten Dinge sind drei: Auch Adrian Tchaikovskys Roman »Portal der Welten« hat im Heyne Verlag das Licht der Buchwelt erblickt. Bei Tchaikovsky geht es auch ein paar Jahre vorwärts, jedoch nicht ganz so weit wie bei den Orgels. Im zukünftigen England wird Protagonistin Lee durch das Verschwinden ihrer besten Freundin regelrecht traumatisiert. Sie begegnet einige Zeit später einem MI5-Agenten, der einem Phantom hinterherjagt. Es gibt Anzeichen, dass es sich dabei um die verschwundene Mal handeln könnte. Umso mehr würde sich dann aber die Frage stellen, wo diese die ganze Zeit steckte, und wohin sie inzwischen erneut verschwunden ist. Für einen kompletten Sturz ins Chaos sorgt anschließend die Entführung einer Physikerin, die als Expertin für Parallelwelten galt. Nun zeigt sich nach und nach, dass eine Macht am Werk ist, die finstere Absichten verfolgt. Welche, das kann man auf 640 Seiten erfahren. Erhältlich ist das Buch entweder für 12,99 Euro in digitaler Form oder für 15,99 Euro auf Papier. Eine 20:10 Stunden lange ungekürzte Hörbuchausgabe wurde von Matthias Lühn eingelesen.

Last but not least sei hier noch auf Laura Lams Roman »Das ferne Licht der Sterne« hingewiesen, den der Knaur Verlag veröffentlicht hat. Der Ansatz ist ähnlich wie bei den Orgels: Die zukünftige Erde steht davor, endgültig zu kollabieren, weswegen die Menschheit nur noch eine Chance aufs Weiterexistieren hat, nämlich das Auffinden eines alternativen bewohnbaren Planeten. Zwei Wissenschaftlerinnen - eine Biologin namens Naomi Lovelace und ihre Adoptivmutter, eine visionäre Tech-Pionierin - arbeiten daran tagein, tagaus. Als die Letztgenannte aus politischen Gründen von der zugehörigen Mission ausgeschlossen werden soll, kapert sie ein Raumschiff und begibt sich mit ihrer Tochter sowie drei weiteren Fachfrauen auf den Weg ins Weltall. Es verstreicht nicht viel Zeit, ehe es an Bord zu merkwürdigen Zwischenfällen kommt. Augenscheinlich verbirgt jemand ein finsteres Geheimnis. Und was womöglich noch viel schwerer wiegt: Naomie und ihre Adoptivmutter scheinen unterschiedliche Ziele zu verfolgen. »Das ferne Licht der Sterne« kostet als E-Book vorerst 7,99 Euro. Die 384 Seiten lange Printversion wird 16,99 Euro kosten und am 1. Juni erscheinen. Dann wird sich auch der Preis der Digitalausgabe erhöhen, nämlich auf 14,99 Euro.

Über diesen Link gelangt ihr zu all den anderen neuen Büchern, die wir in dieser Woche in die Datenbank eingetragen haben. Unser Dank an all diejenigen Nutzer unserer Homepage, die uns die Vorschläge für die in dieser Woche eingepflegten Bücher unterbreitet haben!


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 160 (29,3%)
Der Polizist von John Grisham
2
 
 108 (19,8%)
Letzte Ehre von Friedrich Ani
3
 
 106 (19,4%)
Der Astronaut von Andy Weir
4
 
 57 (10,4%)
Die Mordclub-Serie 1 - Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman
5
 
 33 (6,0%)
Das letzte grüne Tal von Mark Sullivan
6
 
 21 (3,8%)
Behemoth von T.S. Orgel [Tom Orgel] und T.S. Orgel [Stephan Orgel]
6
 
 21 (3,8%)
Portal der Welten von Adrian Tchaikovsky
6
 
 21 (3,8%)
Eine perfekte Ehe von Kimberly McCreight
9
 
 14 (2,6%)
Das ferne Licht der Sterne von Laura Lam
10
 
 5 (0,9%)
Piz Palü von Marie Brunntaler
An der Umfrage haben 546 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Letzte Ehre vom 07.06.2021 15:44:
» Leider enttäuschend Das Buch „Letzte Ehre“ von Friedrich Ani ist am 10. Mai 2021 auf 270 Seiten im Suhrkamp-Verlag erschienen. Der Inhalt des Buches – eine verschwundene Schülerin – wurde bereits relative am Anfang aufgeklärt. Diesen Teil fand ich ganz gut, aber die Aufklärung leider sehr schlecht. Anschließend wurde das Buch „am Leben“ gehalten durch einen Anschlag auf die beste Freundin der Ermittlerin Fariza Nasri. Für mich waren es mehrere einzelne Handlungen, die in sich abgeschlossen waren, aber in einem Buch aneinandergehängt wurden. Ich habe bis zum Ende hin nicht verstanden, was das eine mit dem anderen zu tun hatte bzw. ob es überhaupt Zusammenhänge gab. Ich fand den Klappentext sehr spannend, habe aber im Buch leider sehr wenig dieser Spannung mitbekommen. Die Handlung tröpfelte vor sich hin und war schon gefühlt zur Mitte hin gelöst. Anschließend ging es um eine weitere Handlung, die sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherwurm88
Kommentar zu Letzte Ehre vom 21.05.2021 6:48:
» Finja Madsen (17) ist nach einer Party nicht in der Schule und zu Hause aufgetaucht. Ihre Freundin Celina hat auch nicht's von ihr gehört.Oberkommissiarin Fariza-Marie Nasri hat Stephan Barig im Visier,der Freund von Finja's Mutter.Am fünften Tag nach Finja's Verschwinden gehen die Beamten von Mord aus... Mir fiel sofort der Schreibstil auf:Dicht geschrieben,etwas düster und in meinen Augen nicht ganz so flüssig zu lesen.Die Protagonisten dagegen passen hervorragend in die Geschichte hinein. Die Spannung steigert sich allmählich um dann mit voller Kraft Kapitel um Kapitel sich zu erhöhen. Fazit : Der Krimi wurde aus Sicht von Nasri geschrieben.Die Charaktere sind fast alle zwischen vierzig und sechzig Jahre.Daher sticht dieses Buch unter anderem auch heraus.Diese Story lebt von seinen Verhören.Die Protokolle und die Verhörmethoden von Nasri,die mir von Kapitel zu Kapitel immer mehr gefiel,hat der Autor sehr gut …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ulrike's Bücherschrank
Kommentar zu Letzte Ehre vom 19.05.2021 19:09:
» Im Angesicht der Mörder Oberkommissarin Fariza Nasri ist spezialisiert auf psychologisches Feingefühl in ihren Befragungen. Dabei ist sie besonders höflich und entgegenkommend, sodaß sie den Kriminellen oft, auch ungeplant, Fakten entlocken kann oder aus deren Verhalten Rückschlüsse ziehen kann. Sie ist für ihre Vernehmungsmethoden bekannt und kommt dadurch voran, wo andere scheitern beim Dezernat für Gewaltdelikte und ungeklärte Todesfälle. In diesem Werk geht es um den Fall der verschwundenen Schülerin Finja. Nasri spricht mit dem Freund von Finjas Mutter, Herrn Barig. An Kleinigkeiten kann die Befragungsspezialistin festmachen, dass er lügt, und somit dringt sie in die ganze düstere Wahrheit ein, die an diesem Fall hängt. der Roman ist in der “ Ich - Form”, aus der Perspektive von Fariza Nasri geschrieben. Immer mehr rückt die Polizistin mit ihren eigenen Problemen und einem schweren Schicksalsschlag in …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ute54
Kommentar zu Letzte Ehre vom 19.05.2021 7:43:
» Inhalt: Die siebzehnjährige Finja Madsen ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Es gibt keine Zeugen, keine äußeren Anhaltspunkte dafür, was mit ihr passiert ist. Die Ermittlungen stecken fest. Oberkommissarin Fariza Nasri vernimmt Personen aus dem Umfeld der Vermissten, darunter auch den Freund der Mutter, Stephan Barig. In dessen Haus hat die Party stattgefunden, während er das Wochenende mit zwei Bekannten auf dem Land verbrachte. Barig gibt gewissenhaft Auskunft. Nasri hört zu, stellt Fragen – und ist sich mit einem Mal sicher, dass der Mann lügt. Doch hat er wirklich etwas mit dem Verschwinden der jungen Finja zu tun, oder verbirgt er etwas ganz Anderes? Meine Meinung: Gleich vorweg möchte ich erwähnen, das es sich bei diesem Buch nicht um einen typischen Krimi handelt, sondern eher an eine Erzählung von drei Handlungen, die ineinander übergehen. Trotz allem ist die Spannung ab der ersten Seite sehr hoch und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Letzte Ehre vom 18.05.2021 11:04:
» Verstörend Friedrich Anis Romane sind keine Krimis, die man einfach konsumiert und schnell wieder vergisst. Seine Geschichten sind komplex und psychologisch gut fundiert, und ihr Tenor hallt lange nach. In seinem neuen Buch steht die Oberkommissarin Fariza Nasri im Mittelpunkt, die bereits in dem Vorgängerroman „All die unbewohnten Zimmer" ihren Auftritt hatte. Das Älterwerden und viele schlimme Ermittlungsfälle haben ihre Spuren hinterlassen; sie fühlt sich „verbeult". Als empathische Verhörspezialistin ist es ihre Aufgabe, zunächst den gewaltsamen Tod einer 17jährigen Schülerin aufzuklären. Als Leser erleben wir diese Ermittlung und auch die weiterer Taten, die nur lose miteinander zusammenhängen, aus Nasris Gesprächen mit Zeugen und Tätern. Ani versteht es, diese Berichte auf packende Weise wiederzugeben; Berichte von Taten, denen das Thema (sexuelle) Gewalt an Mädchen und Frauen zugrundeliegen, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von solveig
Kommentar zu Eine perfekte Ehe vom 16.05.2021 18:22:
» Im Buch geht es um Zach der seine Ehefrau getötet haben soll. Es geht auch um Lizzie eine Anwältin & alte Freundin aus Studientagen. Als Zach sich bei ihr meldet möchte Sie den Fall nicht übernehmen. Fährt allerdings doch nach Rikers Island um sich von Zach alles anzuhören was er weiß. & um dann den passenden guten Kollegen zu finden. Zach will nur Lizzie. Dann übernimmt sie doch den Fall. Sie befasst sich immer mehr mit der Ehe von Amanda & Zach. Dadurch merkt sie das es immer mehr Ungereimtheiten gibt. Lizzie's eigenes Leben gerät immer mehr aus den Fugen. Sie & ihr Ehemann haben durch seinen hohen Alkoholkonsum hohe Schulden. Durch die wechselnden Perspektiven von Amanda & Lizzie lernt man nach & nach auch Amanda's Freundinnen Sarah & Maude kennen. & erfährt auch wie deren Ehen sind. & wie es bei denen läuft. Ob Zach der Mörder von Amanda ist oder nicht? Viel Spaß …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Zimtstern's Bücherregenbogen
Kommentar zu Letzte Ehre vom 16.05.2021 8:38:
» Fariza Nasri ist eine der besten Kommissarinnen, denn sie bringt die Menschen zu reden. Sie hört ihnen zu, gibt ihnen das Gefühl, dass sie sich bei ihr endlich alles von der Seele reden können. Nach dem Verschwinden der 17-jährigen Finja stecken die Ermittlungen fest, die Polizisten sind sich jedoch sicher, dass Stephan Barig, der Freund der Mutter, etwas damit zu tun hat. Langsam nähert sich die Oberkommissarin der Wahrheit. Sie hört Dinge, die sie nicht hören will, sich aber anhören muss und findet in dem Netz, das sie langsam webt, weitere Spuren zu einem ganz anderen Verbrechen und auch da ist sie es wieder, der das Herz ausgeschüttet wird und die die Last der Mörder auf sich nehmen muss. Dabei trägt sie auch ihre eigene Last, denn auf welcher Seite des Tisches im Befragungsraum Täter sitzen, verwischt ebenso wie die Vorstellung von Täter und Opfer. Schon seit vielen Jahren ist Friedrich Ani eine feste …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Letzte Ehre vom 15.05.2021 18:55:
» Ich bin's, dein Mörder! Das Cover zeigt zwei Männer vor einem Kiosk mit den Rücken zum Betrachter. Diese Örtlichkeit, ebenso wie andere Lokalitäten, werden einem in dem Roman des Öfteren begegnen. Die Handlung empfand ich als düster und beklemmend. Die Männer kommen darin nicht gut weg. Unfassbare Gewalt gegen Frauen, einschließlich sexueller Übergriffe schon in der Kindheit, ist das vorherrschende Element. Fariza Nasri (Mutter deutsch, Vater arabisch), die Oberkommissarin, fungiert als Ich-Erzählerin. Sie hat sich auf Verhöre spezialisiert und bringt die Menschen geschickt zum Reden. In einer ruhigen, beinahe beiläufigen Erzählweise kommen Ungeheuerlichkeiten zu Tage. Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil merkte ich von Beginn an, dass da was nicht stimmen kann. Fariza vernimmt im Fall der verschwundenen siebzehnjährigen Finja Madsen den Freund der Mutter, Stephan …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Die Mordclub-Serie 1 - Der Donnerstagsmordclub vom 15.05.2021 16:54:
» Sehr unterhaltsam und lustig Die achtzigjährige Joyce zieht in Coopers Chase ein. Das ist eine sehr schöne Seniorenresidenz mit viel Luxus. Dort lernt sie Elizabetz, Ron und Ibrahim kennen. Sie waren vor ihrer Pension Geheimagent, Geschäftsführer und Psychiater. Diese drei bilden den Donnerstags-Mordclub. Joyce wird eingeladen, auch Teil dieses Clubs zu werden. Ihr macht es Spass, sich immer donnerstags zu treffen, um alte ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Aber dann passiert vor ihrer Seniorenresidenz ein Mord. Der Donnerstags-Mordclub beginnt mit den Ermittlungen. Dieser Krimi hat mir sehr gefallen. Die Wortwahl des Autors ist sehr lustig, dass ich häufig lachen musste, eben skurril britisch. Der Schreibstil ist flüssig. Die Erzählperspektive wechselt von der Erzählform von allen Beteiligten hin und her. Zwischendrin sind Joyces Tagebucheintragungen in der Ich-Form eingeschoben. Das hat mir besonders gefallen, weil ich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von esmeralda19
Kommentar zu Piz Palü vom 07.05.2021 22:30:
» Kein unbeschwerter Sommer in der Schweiz Der Piz Palü in der Berninagruppe, der als Titel Marie Brunntaler für ihren dritten Roman gewählt wurde, begeistert mit seinen drei mächtigen Nordpfeilern Bergtouristen und kletterfeste Hochtourengänger. In seiner Nähe, unweit der Bahnstation Diavolezza, befindet sich das Luxushotel „Grand Arnold“, wo der Roman angesiedelt ist. Das Hotel liegt auf einer Höhe von 1834 Metern und bietet beste Einstiegsmöglichkeiten für Touren zum Piz Palü und Piz Bernina. Hier versammelt sich jedes Jahr eine illustre Gästeschar aus reichen, schönen und prominenten Gästen. Im Sommer 1957 reist Frau von Hoppe, die mit dem Hoteleigentümerpaar verwandt ist, mit ihrer Nichte Corinne, die auch als Gesellschafterin fungiert, zunächst allein an. Ihr Gatte, der viel beschäftige Staatssekretär mit einer zweifelhaften Vergangenheit, kommt nach. Inmitten des turbulenten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von eiger

 
Autorentags: Adrian Tchaikovsky, Andy Weir, Friedrich Ani, John Grisham, Kimberly McCreight, Laura Lam, Marie Brunntaler, Mark Sullivan, Richard Osman, T.S. Orgel
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Behemoth
Geschrieben von: T.S. Orgel [Tom Orgel] und T.S. Orgel [Stephan Orgel] (10. Mai 2021)
Das ferne Licht der Sterne
Geschrieben von: Laura Lam (1. Mai 2021)
Das letzte grüne Tal
Geschrieben von: Mark Sullivan (11. Mai 2021)
1,00
[1 Blog]
1,75
[106 User]
Der Astronaut
Geschrieben von: Andy Weir (10. Mai 2021)
1,57
[42 User]
Der Polizist
Geschrieben von: John Grisham (10. Mai 2021)
1,00
[2 Blogs]
1,73
[120 User]
Die Erbin
Geschrieben von: John Grisham (3. März 2014)
1,50
[2 User]
Die Jury
Geschrieben von: John Grisham (1992)
1,00
[2 User]
Die Mordclub-Serie 1 - Der Donnerstagsmordclub
Geschrieben von: Richard Osman (3. Mai 2021)
1,75
[4 Blogs]
2,03
[159 User]
Eine perfekte Ehe
Geschrieben von: Kimberly McCreight (3. Mai 2021)
2,00
[2 Blogs]
1,74
[35 User]
Letzte Ehre
Geschrieben von: Friedrich Ani (10. Mai 2021)
1,60
[5 User]
Orks vs. Zwerge 1
Geschrieben von: T.S. Orgel [Tom Orgel] und T.S. Orgel [Stephan Orgel] (8. Oktober 2012)
1,00
[1 User]
Piz Palü
Geschrieben von: Marie Brunntaler (3. Mai 2021)
1,00
[1 User]
Portal der Welten
Geschrieben von: Adrian Tchaikovsky (10. Mai 2021)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz