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Wir grüßen unseren neuesten User »Locke Lamora«!
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  Neue Bücher: Plaudernde Barden, Berliner Mauer, zeitreisende Briefe
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Die neuesten Bücher, die unserer Ansicht nach eine Erwähnung verdient haben, führen ihre Leser in eine Welt voller Magie, Schlachten und Helden, in die weit weniger magische Deutsche Demokratische Republik in ihrer Anfangszeit, und in das durchaus überraschend magische Irland.

Kevin Hearne, der mit seiner vielbändigen »Chronik des Eisernen Druiden« eine Menge Fans hinter sich scharen konnte, hat mit »Das Spiel des Barden« den Auftakt zu einer neuen Fantasyreihe veröffentlicht, die den Titel »Fintans Saga« tragen wird. Darin teleportiert er seine Leser auf einen Kontinent namens Teldwen, auf dem sechs magische Fähigkeiten bekannt sind, die ihren Nutzern für einen hohen Preis - nämlich Lebenszeit - die Macht über die Elemente verleihen. Der Barde Fintan löst ein Gerücht aus, laut dem es ein siebtes »Kenning« - so der Name der magischen Fähigkeiten - geben soll. Mehr noch: Dieses Kenning soll sämtlichen anderen überlegen sein. Und da alsbald eine gigantische Armee voll bleicher Knochenriesen in das Land einfällt und ein Vernichtungskrieg ausbricht, gibt es bald gute Gründe, die Geheimnisse jenes Kennings offenzulegen. »Das Spiel des Barden« ist satte 816 Seiten stark und wurde vom Knaur Verlag veröffentlicht. Man kann es für 16,99 Euro bekommen, die E-Book-Variante ist vier Euro preiswerter.

Da wir schon beim Knaur Verlag sind: Dort wurde auch »Wir sehen uns unter den Linden« veröffentlicht, der neueste historische Roman von Autorin Charlotte Roth. Darin unternimmt sie eine Zeitreise in das Berlin nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und erzählt eine Geschichte rund um den Bau der Mauer, um das Leben in der damals noch jungen DDR, und über die Zerreißproben, die in dieser Zeit auf viele Familien und Freundschaften niedergingen. Protagonistin Susanne investiert in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und ein besseres Staatsmodell zunächst ihr Herzblut in den Sozialismus, nachdem ihr an dessen Wirkung glaubender Vater gegen das Naziregime gekämpft und dabei ums Leben gekommen war. Ins Wanken kommen Susannes Hoffnungen, nachdem sie einen lebenslustigen Koch kennenlernt. Und schließlich kommt es zu jenem traurigen 13. August des Jahres 1961, an dem Deutschland endgültig gespalten wurde. »Wir sehen uns unter den Linden« hat einen Umfang von 528 Seiten und kostet - sowohl digital als auch auf Papier - 9,99 Euro. Eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit 16:31 Stunden Laufzeit wurde von Schauspielerin und Sprecherin Elisabeth Günther eingelesen, deren Stimme man unter anderem dank ihrer Synchronisation von Cate Blanchett kennt.

Da im Hause Knaur viele neue Bücher erschienen sind, seien einige weitere noch im Schnelldurchlauf genannt: In ihrem Roman »Schäfchenwolkenhimmel« erzählt Gabriella Engelmann eine auf der Nordseeinsel Föhr spielende Geschichte rund um eine Reise in eine persönliche Vergangenheit, die durch ein Lämmchen eine unerwartete Wendung nimmt. Eine etwas wärmere Meeresbrise weht durch Marie Matiseks Werk »Unter dem Limonenhimmel«, das an der Amalfi-Küste spielt und neuen Lesestoff für die Freunde ihres Buchs »Ein Sommer wie Limoneneis« bietet. Etwas deftiger geht es im zur Verlagsgruppe gehörenden Droemer Verlag zu, da Alexander Oetker dort in einem neuen Thriller von »Rache in Marseille« berichtet. Bei ihm trifft die vielleicht beste Profilerin Europas auf ihre Zwillingsschwester, und diese ist nichts anderes als eine Mafia-Killerin.

Natürlich wurden auch in anderen Verlagshäusern neue Werke veröffentlicht. Stellvertretend sei dabei der Blick auf den Fischer FJB Verlag geworfen, in dem mit »Blackwood - Briefe an mich« ein neues Buch von Britta Sabbag erschienen ist. In dem All-Age-Roman stirbt die Mutter von Protagonistin Gesine, woraufhin sie zu einer Verwandten nach Irland zieht. Dort reden die Dorfbewohner von allerhand übernatürlichen Dingen ... und plötzlich findet sie auf einem alten Schreibtisch einen Brief, den ihr zukünftiges Ich an sie geschrieben hat. In einer ersten Besprechung im Blog Ina's Little Bakery erklärte Bloggerin Ina, dass sie das Buch »super unterhalten und auch sehr berührt« hätte. Lesefieber - Buchpost bezeichnete den Roman als eine »wundervolle Geschichte, mit vielen Facetten und einem funken Magie«. Das 448 Seiten starke Buch kostet als gebundene Ausgabe 18,99 Euro, für die E-Book-Version fallen zwei Euro weniger an. Eine ungekürzte Hörbuchversion mit 12:20 Stunden Laufzeit wurde von den Schauspielern und Sprechern Milena Karas, Julian Horeyseck und Tom Linden eingelesen.

Wer diesem Link folgt, der gelangt zur Liste aller neu eingetragenen Bücher. Wir möchten uns an dieser Stelle wieder bei denjenigen Usern bedanken, die so freundlich waren, uns auf die neuesten Erscheinungen aus der Buchwelt hinzuweisen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille vom 23.06.2019 15:04:
» Teilweise sehr unglaubwürdig Ich hatte vor kurzem: Chateau mort gelesen und es hatte mir sehr gut gefallen. Da wurde ich auf Zara & Zoë - Rache in Marseille aufmerksam. Kein leichter Krimi, sondern ein Thriller. In den Hauptrollen zwei verfeindete Zwillingsschwestern. Zara arbeitet als Profilerin bei Europol, die andere(Zoë) als Profikillerin bei der korsischen Mafia. Zara ist autistisch veranlagt und kann nicht aus ihrer Haut. Sie ist ehrlich, kann nicht lügen, haßt Gewalt und hat zusätzlich noch Vorahnungen auf Gefahren. Als in den Hügeln der Calanques ein totes, brutalst ermordetes Mädchen aufgefunden wird, weiß sie, sie und ihr schwedischer Kollege Isaakson können hier nichts ausrichten, jetzt muß ihre Schwester Zoe ran. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen einen durch das Buch fliegen. Die Kapitel sind gut übertitelt mit Personenangabe, Datum und Ort des Geschehens. Leider haben mich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille vom 20.06.2019 11:48:
» Zum Inhalt: Zara ist die beste Profilerin bei Europol. Weil sie sich alles merkt, alles entdeckt und alles voraussieht. Das Dumme ist nur: Sie kann keine Regeln brechen. Als sie ein junges Mädchen bestialisch ermordet findet, spürt sie, dass das Verbrechen auf eine drohende Katastrophe hinweist. Und sie weiß,dass nur ihre Zwillingsschwester Zoë helfen kann. Sie ist eine Killerin und die Schwestern sind verfeindet. Meine Meinung: Ich fand das Buch gar nicht schlecht. Die Geschichte ist rasant erzählt und in der Beziehung der beiden Schwestern knistert es ganz schön, was der Story einen gewissen Kick gibt. Der Schreibstil ist recht gut und lässt sich gut lesen. Dennoch hat mir für den 5. Stern so das letzte Quentchen gefehlt. Fazit: Gar nicht schlecht.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille vom 09.06.2019 14:38:
» Ein komplizierter Fall lässt die beiden Europol Kommissare Zara von Hardenberg und ihren Kollegen Per Isaakson in Zaras provenzalische Heimat kommen. Der Tod eines Mädchens ist verdächtig und Zara spürt, dass ein großer Anschlag kurz bevorsteht. Die Ermittlungen kommen nur schwer voran, die Polizei von Marseille ist offenbar tief korrupt und in der Cité ist ohnehin niemand bereit, mit den Ermittlern zu kooperieren. Zara bleibt keine Wahl, sie muss das tun, was sie immer vermeiden wollte: sie muss ihre Schwester um Hilfe bitten. Nur Zoë kann herausfinden, was bevorsteht, denn im Gegensatz zu Zara hat sie ganz andere Möglichkeiten. Zoë nicht irgendwer, sie ist die Königin der Mafia, die die Drogengeschäfte und Waffenlieferungen kontrolliert und der sich niemand in den Weg stellt. Nach vielen Jahren ohne Kontakt stehen sich die Zwillinge nun wieder gegenüber – aber dieses Mal gemeinsam im Kampf. Alexander Oetker kennt als …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Blackwood - Briefe an mich vom 18.05.2019 9:58:
» Die Mutter der fünfzehnjährige Gesine starb bei einem Unfall. Da sie in Wien nicht alleine bleiben kann, muss sie zu ihrer Tante Wanda nach Blackwood in Irland ziehen. Schon bei der Ankunft fühlt sie sich fehl am Platze. Blackwood ist ein merkwürdiges Dorf mit seltsamen Bewohnern. Gesine würde am liebsten schnell kehrt machen. Doch in der Schule ist Arian, zu dem sie sich ungemein hingezogen fühlt. Aber der ist vergeben an die bildschöne, aber gemeine Lilian. Doch nicht nur das bringt Gesines Gefühlswelt durcheinander, dann erhält sie auch noch Briefe von ihrem Ich aus der Zukunft. Das Buch liest sich so toll und die schrägen Charaktere gefallen mir auch gut. Aber nicht nur die Personen sind sehr schräg, auch der Radiosender von Blackwood ist es, denn selbst intimste Nachrichten verbreiten sich so schnell und jeder ist damit über jeden bestens informiert. Gesine hat den Verlust der Mutter noch nicht überwunden, als …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille vom 25.04.2019 21:38:
» "Zara und Zoë" halte ich für einen sensationell gut vermarkteten, aber allgemein überbewerteten Thriller von SPIEGEL-Bestseller-Autor Alexander Oetker. Das Buch umfasst 336 Seiten und erschien am 1. April 2019 im Droemer-Knaur-Verlag. Cover und Layout Das liebevoll gestaltete Cover lässt auf den ersten Blick nicht zwingend auf einen Thriller schließen. Erst im Nachhinein erahnt man die Dramaturgie: Marseille in der Abenddämmerung. Schrift, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitenränder sowie die großzügig gestalteten Überschriften (die gefühlt ein Viertel des Buches einnehmen) und die ungewöhnlich kurzen Kapitel - bzw. der ständige Szenenwechsel - schonen das Auge und tragen positiv dazu bei, das Buch zügig in einem Rutsch bei einer Flasche Pastis zu leeren ... ähm, pardon - zu lesen! Ort und Zeit des Geschehens Die Handlung spielt sich im Juli 2018 vor der malerischen Kulisse von …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gucci-Beerin
Kommentar zu Wir sehen uns unter den Linden vom 21.04.2019 11:32:
» Der neue Roman von Charlotte Roth wurde in acht Teile gegliedert, die sich über einen Zeitraum von 33 Jahren erstrecken. Anfangs ist man ein heimlicher Beobachter bei dem Kennenlernen von Sannes Eltern, dann begleitet man das Kind Sanne zusammen mit ihren Eltern bei schönen, aber auch traurigen Momenten. Und zu guter Letzt verbringt der Leser mit der erwachsenen Sanne Zeit, die genaue Ziele hat und durch einen Koch aus dem Westen ihr Weltbild in Frage stellt. Ich fand die Erzählzeit über einen so langen Zeitraum richtig gut, man hat verschiedene Stadien von Deutschland miterlebt und genau das gilt auch für die Protagonisten. Einige begleiten uns als Leser durch den ganzen Roman und so kann man deutlich sehen, ob und in welcher Form eine Entwicklung vorhanden ist. Natürlich ist diese Veränderung bei Sanne am deutlichsten zu sehen, sie wird von einem ruhigen, aufgeschlossenen Kind zu einer Erwachsenen, die zwar Ziele hat, mit der Zeit aber beginnt, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie
Kommentar zu Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille vom 14.04.2019 8:55:
» Ein interessantes Thema Die Beispiele beziehen sich größtenteils auf die alte Welt und sind beeinflusst von Jan Martin Ogiermanns Studienfächern: Holocaust Studies, Jüdische Studien und Geschichte. In seinem Vorwort bezieht der Autor sich auf aktuelle politische Entwicklungen. Dieser brisante Ansatz wird jedoch langatmig und stark verwissenschaftlicht im Gesamtwerk angegangen. Gut gefallen mir die Grafiken , die zur Veranschaulichung und Auflockerung dienen. Leider schreibt der Autor hauptsächlich über Vergangenes und liefert kaum Zwischenfazite. Ich hätte einen komplett anderen Ansatz erwartet. Dazu kommt, dass der Schreibstil recht hochgestochen und geschraubt ist, so das man das Werk nur konzentriert am Schreibtisch lesen kann. Zeitweise war mir auch die intendierte Aussage des Autors nicht ganz klar. Aber es ist halt ein Fachbuch und kein Roman. Wir erfahren viel über die geltende Weltanschauung, Kultur und Religion der jeweiligen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von rosenfreund
Kommentar zu Amalfi-Reihe 2 - Unter dem Limonenhimmel vom 03.04.2019 18:18:
» Das Buch schließt nahtlos an den Vorgänger-Roman „Ein Sommer wie Limoneneis“ an. Man kann das Buch sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen aber es gibt doch einige Verweise auf den Vorgängerband, so dass ich empfehle, beide Bücher zu lesen. Lisabetta und Marco haben nach vielen Jahren der Trennung zueinander gefunden und genießen ihr neues Glück. Während Marco sich um die Limonenplantage seiner Familie kümmert und große Veränderungs- und Zukunftspläne hat, versucht Lisabetta, die jahrelang von ihrem Ehemann abhängig war, erst mal ihr Leben selbständig zu organisieren und sich nicht gleich wieder in eine Abhängigkeit zu begeben. Doch es gibt auch einige Ärgernisse, die das junge Glück und das schöne Leben beeinträchtigen. Marcos ehemaliger Chef will seine Abfindung nicht zahlen und es taucht ein alter Schuldschein auf, der ein Drittel der Limonenplantage als Spielschuld einer anderen Person …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille vom 31.03.2019 21:17:
» Spannend, aber auch klischeehaft Zara und Zoe sind Zwillingsschwestern und sie sind verfeindet. Außerdem stehen sie Recht und Gesetz gegenüber wie der Nord- und der Südpol. Während Zara von Hardenberg die beste Profilerin Europols ist, alles sieht, sich alles merkt, sich im menschlichen Umgang aber äußerst distanziert bis fast schon autistisch wirkt, ist Zoe eine der besten Auftragskillerinnen, die in der Unterwelt respektiert und gefürchtet ist und sich vom Leben nimmt, was sie kriegen kann. Dies klingt schon etwas klischeebehaftet und ähnlich klischeebehaftet wirken auch die ersten Szenen, in denen Zoe bei einem Go Fast über die Autobahn jagt und nebenbei mal kurz einen Helfer erschießt, weil er ihr nicht in den Kram passt. Ähnlich stereotyp wirkt die Situation, als Zara von Hardenberg die Leiche eines 14-jährigen Mädchens in den Calanques inspiziert, das mit zahllosen Messerstichen getötet wurde. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von amena25

 
Autorentags: Alexander Oetker, Britta Sabbag, Charlotte Roth, Gabriella Engelmann, Kevin Hearne, Marie Matisek
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Amalfi-Reihe 2 - Unter dem Limonenhimmel
Geschrieben von: Marie Matisek (27. März 2019)
80/100
[1 Blogger]
Blackwood - Briefe an mich
Geschrieben von: Britta Sabbag (27. März 2019)
75/100
[7 Blogger]
Fintans Sage 1 - Das Spiel des Barden
Geschrieben von: Kevin Hearne (27. März 2019)
Schäfchenwolkenhimmel
Geschrieben von: Gabriella Engelmann (27. März 2019)
95/100
[4 Blogger]
Wir sehen uns unter den Linden
Geschrieben von: Charlotte Roth (27. März 2019)
100/100
[2 Blogger]
Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille
Geschrieben von: Alexander Oetker (27. März 2019)
84/100
[2 Blogger]
 
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