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  Neue Bücher: Leichenfotos, Mädchenfänger, feindselige Babys, Provinzler
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Nachdem eine neue Arbeitswoche begonnen hat (und aufgrund ihrer Kürze schon beinahe bei ihrer Mitte angelangt ist), möchten wir noch einmal einen kleinen Blick zurückwerfen und euch die zehn - unserer Meinung nach - erwähnenswertesten Werke vorstellen, die es in der vergangenen Woche in unser System geschafft haben. Wundert euch nicht: Da es einige davon bereits in die Bestsellerlisten geschafft haben, haben wir die betreffenden Werke schon am Sonntag in unserem zugehörigen Artikel erwähnt. Da es einige Besucher gibt, die nur die Beiträge zu den neuen Büchern verfolgen, wollen wir sie an dieser Stelle trotzdem nicht unter den Tisch kehren und werden sie daher noch einmal aufführen.

Loslegen wollen wir im btb Verlag, in dem ein neuer Kriminalroman von Bernhard Aichner erschienen ist. »Dunkelkammer« markiert den Startschuss in eine Reihe, in der ein Pressefotograf namens David Bronski im Mittelpunkt stehen wird. In Helgas Bücherparadies wurde der Krimi für seine »gut durchdachte Story mit einer tollen Dynamik« und für den »starken Hauptprotagonisten« gelobt. Es geht darin ins winterliche Innsbruck, wo sich ein Obdachloser vor der Kälte in eine leerstehende Wohnung rettet und dort eine Leiche vorfindet, die bereits seit zwanzig Jahren in dem Schlafzimmer liegt. David Bronski, der darauf spezialisiert ist, Unglück zu fotografieren und dort aufzutauchen, wo Menschen sterben, berichtet mit seiner Journalistenkollegin Svenja Spielmann vom Tatort. Er ist dem Tod auch generell näher als allem anderen, denn seit einem schweren Schicksalsschlag lebt er nur noch für seine Arbeit und für das Schaffen von Portraits toter Menschen. Was es damit auf sich hat, kann man auf 352 Seiten erfahren. Das Buch kostet siebzehn Euro, die E-Book-Version ist für vier Euro weniger zu bekommen. Ein etwas mehr als sieben Stunden langes Hörbuch wurde von Anke Reitzenstein, Boris Aljinovic, Cathlen Gawlich, Florian Lukas, Helmut Mooshammer und Steffen Groth gemeinschaftlich eingelesen.

Eine neue Thrillerreihe wurde im Fischer Taschenbuch Verlag in Angriff genommen. Die von Arno Strobel ersonnene Serie wird sich mit einem brillianten Fallanalytiker namens Max Bischoff beschäftigen, der zuvor beim Kriminalkommissariat in Düsseldorf gearbeitet hat und nun an der Kölner Polizeihochschule als Ausbilder neu durchstartet. Der Auftaktband trägt den Titel »Mörderfinder«. Bischoff wird vom Vater eines Mädchens, das seit mehreren Jahren verschwunden ist, um Hilfe gebeten, und er willigt ein, obgleich dies eigentlich nicht mehr seine Aufgabe ist. Just ist der Ranzen der damaligen Grundschülerin wieder aufgetaucht - und zwar im Haus ihrer Eltern, ganz so, als sei nie etwas passiert. Ein mysteriöser Fall also, der obendrein auffällige Parallelen zu einem aktuellen Fall aufweist. Bei Nordlicht liest wurden die »Story und Charaktere« als »extrem spannend« beschrieben, und auch bei Recensio Online wurde das Buch sehr gelobt. Es ist 352 Seiten lang und kostet 15,99 Euro. Für das E-Book fällt ein Euro weniger an, ein 7:35 Stunden langes Hörbuch wurde von Thrillerexperte Dietmar Wunder eingelesen.

Da wir schon im Fischer Verlag sind, können wir an dieser Stelle eines der eingangs angesprochenen Bücher erwähnen, die wir bereits andernorts aufgrund ihres Chartserfolgs thematisiert haben: »Jaffa Road«, das neue Werk von Daniel Speck. Darin begegnet man einer Berliner Archäologin, die sich auf eine Reise gen Sizilien begibt, da ihr Großvater in Palermo verstorben ist und sie sein Erbe antreten soll. Am Grab begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle und einem Palästinenser aus Jaffa, der behauptet, der Sohn des Verstorbenen zu sein. Die drei Verwandten, die sich vollkommen fremd sind, rekonstruieren anschließend das Leben des Mannes, um so ihre eigenen Wurzeln besser zu verstehen. Im Haifa des Jahres 1948 erinnern sich die noch kleine Joëlle und ein palästinensisches Mädchen indessen an ihre verlorene Heimat, und sie tragen ein Geheimnis in sich, durch das sie sich verbundener sind, als sie ahnen. »Jaffa Road« kann für 16,99 Euro erworben werden und ist 672 Seiten stark. Für die Digitalversion sind zwei Euro weniger zu zahlen, für das fast 21 Stunden lange Hörbuch waren Luise Helm und Michael Rotschopf im Einsatz.

Der Penguin Verlag hat den Roman »Der Verdacht« herausgegeben, der aus der Feder von Ashley Audrain stammt. Darin freut sich Protagonistin Blythe sehr über die Geburt ihres Wunschkinds. Doch die kleine Violet in den Armen zu halten, fühlt sich falsch an, und je weiter die Zeit fortschreitet, desto feindseliger verhält sich die Kleine ihr gegenüber ... zumindest ist das ihr Eindruck. Nach und nach beobachtet Fox, der Vater des Mädchens, Blythe immer misstrauischer. Dann bricht großes Unheil über die Familie herein, und Blythe muss sich einer furchtbaren Wahrheit stellen. Ashley Audrain erzählt die Geschichte auf insgesamt 320 Seiten. Mann kann sie sich für 22 Euro zu Gemüte führen, für die E-Book-Ausgabe wandern vier Euro weniger über die digitale Büchertheke. Auch zu diesem Buch existiert eine Vertonung, diese ist 10:33 Stunden lang und wurde von Sandra Borgmann eingelesen.

Als nächstes kommen wir zu einem Buch, das wir ebenfalls schon im Rahmen unseres Artikels über die letztwöchigen Bestsellerlisten erwähnt haben. Juli Zehs »Über Menschen« ist dabei außergewöhnlich erfrolgreich und hat in der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels den ersten Platz erobert. Die Protagonistin des Romans ist eine Dame namens Dora, die aus der Großstadt stammt, jedoch einen Tapetenwechsel benötigt und vor dem Lockdown in die brandenburgische Provinz flüchtet. Dort scheint auf den ersten Blick alles genau den Vorurteilen zu entsprechen, die man von einem Dorf im Nirgendwo Ostdeutschlands hat. Nachdem sie angekommen ist, beginnt sich Dora Gewissensfragen zu stellen. Es geschehen jedoch auch Dinge in ihrer Nähe, die so nicht zu erwarten waren, sie begegnet Menschen jenseits des üblichen Rasters, und vieles von dem, was sie kannte und glaubte, wird herausgefordert und auf den Kopf gestellt. »Über Menschen« ist 416 Seiten stark und wurde vom Luchterhand Literaturverlag herausgegeben. Man kann das Buch für 22 Euro erwerben, für 17,99 Euro bekommt man es als E-Book. Einem zehnstündigen Hörbuch hat Schauspielerin und International-Emmy-Preisträgerin Anna Schudt ihre Stimme geliehen.

Damit erst einmal genug von der Gegenwart, kommen wir nun stattdessen zu drei historischen Romanen. Den Anfang machen wir dabei im Heyne Verlag, der Conn Igguldens Roman »Thron des Blutes« herausgegeben hat. Dieser entführt seine Leserschaft in das raue England des zehnten Jahrhunderts. Wie man es aus den Werken von Autoren wie Bernard Cornwell oder dem »Kingsbridge«-Prequel von Ken Follett kennt, war jene Phase von Uneinigkeit und langwierigen Machtkämpfen geprägt. Einer will dem Ganzen jedoch einen Riegel vorschieben und das Land einen: Æthelstan, der König von Wessex und Enkel von Alfred dem Großen. Dem König steht der streitbare Geistliche und Politiker Dunstan von Canterbury zur Seite. Er dient sieben Königen, um den Traum des Adeligen Realität werden zu lassen, doch dafür ist ein großer Preis zu zahlen. Welcher, das kann man auf 592 Seiten erfahren. Conn Igguldens Werk kann man vorerst nur in digitaler Form für 4,99 Euro bekommen. Die Printversion wird in der kommenden Woche folgen, für sie ist ein Preis von 11,99 Euro vorgesehen.

Ein halbes Jahrtausend gilt es inhaltlich zu überspringen, um bei Kate Mosse anzukommen, deren Roman »Die Stadt der Tränen« vom Lübbe Verlag auf den deutschsprachigen Buchmarkt losgelassen wurde. Das Cover des Buchs wird am Donnerstag bei unserer täglichen Coveranalyse thematisiert werden. Das Werk knüpft an »Die brennenden Kammern« an und beschäftigt sich erneut mit dem Schicksal der Hugenotten, wenngleich einige Jahre Distanz zwischen den beiden Büchern liegen. Da es dieses Mal in den Juni des Jahres 1572 geht, gehen wir davon aus, dass sich der Titel des Buchs auf die Bartholomäusnacht bezieht. Interessanter Zufall: Conn Iguldens Roman spielt in der Zeit und Gegend, in der Ken Folletts »Kingsbridge«-Prequel spielte, und die Bartholomäusnacht wurde im dritten »Kingsbridge«-Roman thematisiert. Für Kate Mosses Werk sind 22 Euro zu zahlen, die E-Book-Version ist mit 14,99 Euro ein ganzes Stück preiswerter. Das Buch hat einen Umfang von 592 Seiten.

Noch einmal hundert Jahre weiter Richtung Gegenwart: Der Verlag HarperCollins hat den Roman »Rembrandts Geliebte« von Simone van der Vlugt veröffentlicht, der Geertje Dircx thematisiert, die zwischenzeitliche Lebensgefährtin des Barock'schen Pinselschwingers Rembrandt Harmenszoon van Rijn. Laut dem Blog Buchmomente handelt es sich dabei um »ein spannendes Portrait von Rembrandts Geliebter«. Die Autorin setzt nach der Liebesbeziehung an, als Geertje Dircx festgenommen wird, da Rembrandt ihr Diebstähle, Betrug und Hurerei unterstellt. Der Maler hatte sie inzwischen für eine Jüngere verlassen, so dass Geertje versuchen musste, neu Fuß zu fassen. Unter kräftiger Mitwirkung Rembrandts wird sie nach einem Schauprozess zu zwölf Jahren Kerkerhaft verturteilt, und es werden Jahrhunderte verstreichen, ehe sie als Mensch rehabilitiert wird. Simone van der Vlugts Buch ist 304 Seiten dick und kostet sechzehn Euro. Für 9,99 Euro kann man es in digitaler Form lesen.

Nach solch schwerer Schicksalslektüre ist es Zeit, etwas Lustigeres anzusprechen: Im Ullstein Verlag ist das Buch »Fertig ist die Laube« erschienen, der neueste Streich der rüstigen Online-Omi Renate Bergmann. Wie es der Titel bereits verrät, geht es dieses Mal in eine Kleingartenkolonie. Dort hat eigentlich Gunter Herbst, der Lebensgefährte von Renates Freundin Gertrud, eine Parzelle, jedoch muss er operiert werden. So kommt es, dass sich Renate und Gertrud um den Schrebergarten kümmern, und dabei gibt es allerhand zu tun. Das erledigen sie so gut, dass es sogar zu einer anständigen Platzierung bei der Wahl zur schönsten Parzelle reicht. Was Renate alles anstellt und was sie beobachtet, kann man zum Preis von 11,99 Euro auf 240 Seiten erfahren. Für die E-Book-Ausgabe muss man einen Euro weniger locker machen, ein 6:44 Stunden langes Hörbuch hat Carmen-Maja Antoni eingelesen. Diese war schon bei vielen anderen Renate-Bergmann-Büchern (wenn auch nicht bei allen) im Einsatz.

Schließen möchten wir mit einem Roman, der in Sachen Genre zu keinem einzigen der hier erwähnten Werke passt. »Ready Player Two« ist - wie es der Name bereits deutlich kennzeichnet - der Nachfolger zu Ernest Clines Weltbestseller »Ready Player One«. Es geht zurück in die Welt um das Oasis, die man aus dem ersten Buch oder dessen millionenschwerer Verfilmung kennt. Durch eine von Oasis-Erschaffer James Halliday versteckte Technologie wird die virtuelle Welt noch besser und macht fortan noch mehr süchtig. In der Folge gilt es für Wade Watts, den man aus dem ersten Band kennt, ein weiteres Abenteuer zu bestehen, bei dem er sich einem Konkurrenten gegenübersieht, der keinerlei Skrupel kennt und der nicht nur Watts' Leben in Gefahr bringt, sondern das Schicksal des ganzen Planeten nachhaltig ins Wanken bringen könnte. »Ready Player Two« ist eine 464 Seiten starke Veröffentlichung des Fischer Verlags TOR. Bekommen kann man sie für 16,99 Euro, für das E-Book sind zwei Euro weniger zu berappen. Ein knapp fünfzehn Stunden langes Hörbuch wurde in David Nathans Stimme gekleidet.

Natürlic war dies nur ein kleiner Ausschnitt der Werke, die wir in der vergangenen Woche in unser System eingebaut haben.. Alle neuen Bücher findet ihr hier. Viele der neuen Bücher konnten wir nur finden, da uns von unseren Usern mit deren Hinweisen geholfen wurde. Allen diesen Helferlein gilt unser Dank!


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 108 (20,0%)
Max Bischoff 1 - Mörderfinder von Arno Strobel
2
 
 92 (17,0%)
Ready Player Two von Ernest Cline
3
 
 86 (15,9%)
Über Menschen von Juli Zeh
4
 
 80 (14,8%)
Jaffa Road von Daniel Speck
5
 
 63 (11,6%)
David Bronski 1 - Dunkelkammer von Bernhard Aichner
6
 
 38 (7,0%)
Fertig ist die Laube von Renate Bergmann
7
 
 23 (4,3%)
Rembrandts Geliebte von Simone van der Vlugt
8
 
 20 (3,7%)
Thron des Blutes von Conn Iggulden
9
 
 18 (3,3%)
Der Verdacht von Ashley Audrain
10
 
 13 (2,4%)
Die Stadt der Tränen von Kate Mosse
An der Umfrage haben 541 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu David Bronski 1 - Dunkelkammer vom 28.08.2021 16:39:
» Superspannender Auftakt einer neuen Reihe, tolle Story mit überraschenden Wendungen *Klappentext (übernommen)* Es ist Winter in Innsbruck. Ein Obdachloser rettet sich in eine seit langem leerstehende Wohnung am Waldrand. Im Schlafzimmer findet er eine Leiche, die dort seit zwanzig Jahren unentdeckt geblieben war. Ein gefundenes Fressen für Pressefotograf David Bronski. Gemeinsam mit seiner Journalistenkollegin Svenja Spielmann soll er vom Tatort berichten und die Geschichte der Toten recherchieren. Dass dieser Fall jenseits des Spektakulären aber auch etwas mit ihm zu tun hat, verschweigt er.Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes. Es ist wie eine Sucht. Bronski ist dem Tod näher als allem anderen, er lebt nur noch für seine Arbeit und seine geheime Leidenschaft. Das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von janaka
Kommentar zu Fertig ist die Laube vom 14.08.2021 11:53:
» Oma Renate ziert sich erst, als sie von Freundin Gertrud gebeten wird in der Laube Gunter Herbst zu helfen. Denn Renate hat mit dem Giessen der Gräber ihrer Männer eigentlich genug zu tun. Da Gunter aber an der Bandscheibe operiert werden muss, will sie mal nicht so sein. Renate hat es geahnt, das „bisschen Giessen“ entwickelt sich zu einem Fulltimejob und ist nicht einfach nur nebenher möglich. Die Bücher über die Online Omi Renate sind einfach Kult! „Fertig ist die Laube“ ist nicht mein erstes Buch und Saison-gerecht, schliesslich steht auch im realen Leben der Frühling vor der Türe, habe ich mich auf Gartenfreuden und Blumen gefreut. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nie und nimmer 2 oder 3 Bücher mit Omi Renate hintereinander lesen könnte. Dafür ist mir Renate, die in Ich Perspektive erzählt, zu anstrengend. Sie erzählt in einem langen Monolog das ganze Buch über und kommt dabei, wie das bei …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Über Menschen vom 09.08.2021 17:34:
» Wann ist eigentlich unsere Welt so in Unordnung geraten? Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit oft gestellt. „Übermenschen“ ist eine Geschichte, die sämtliche Themen aufgreift, die weltweit aktuell sind. Dora hat die Nase voll von Corona und ihrem Freund Robert. Der Umweltaktivist übertreibt es maßlos. Dora kommt sich vor wie in einer Zwangsjacke. Vorbei sind die schönen Abende mit Robert auf dem Balkon. Vergangenheit die stundenlange Gespräche. Nun hat anscheinend *Greta* ihren Platz eingenommen. Wenn die junge Schwedin auch nicht direkt präsent ist, so hat sie dennoch Roberts Gedankenwelt voll im Griff! Dora kauft sich ein altes Haus mit Stuckverzierung in Bracken, Gemeinde Geiwitz. Ohne große Ansage verlässt sie Robert und ihr altes Leben. Möchte einfach nur für sich sein. Einen Garten anlegen und ihr Haus minimalistisch einrichten. Da sie sich eh im Homeoffice befindet, stellt es arbeitstechnisch kein Problem dar. Doch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar zu David Bronski 1 - Dunkelkammer vom 26.05.2021 15:30:
» Im winterlichen Innsbruck rettet sich ein Obdachloser in eine seit längerem leerstehende Wohnung. Dort macht er eine unglaubliche Entdeckung. Im Schlafzimmer liegt seit 20 Jahren eine Leiche, mumifiziert. Das perfekte Fressen für Pressefotograf David Bronski. Er liebt das Fotografieren von Toten und zieht sich mit den Fotos in seine Dunkelkammer zurück. Gemeinsam mit seiner Kollegin Svenja Spielmann vom Tatort bereicht. Allerdings verschweigt er etwas, nämlich dass auch der Fall auch ihn betrifft... "Dunkelkammer" ist der erste Band einer neuen Reihe mit dem Pressefotografen David Bronski. Vor allem der besondere Schreibstil des Autors sticht hier raus. Viele kurze Sätze wurden aneinander gereiht,dazu noch kurze Kapitel und immer wieder unvorhersehbare Wendungen haben ein sehr hohes Tempo und Spannung auf einem sehr hohem Niveau erzeugt. Für mich war es total fesselnd und ich konnte mich nur schwer wieder loslösen. Die Handlung …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Annabell95
Kommentar zu Der Verdacht vom 17.05.2021 0:02:
» Wenn auf das größte Glück sofort die Angst folgt … Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht – und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss. Wenn man sein Kind bedingungslos lieben möchte, aber die Angst das überwältigendere Gefühl ist. "Der Verdacht" erzählt von schicksalhaften Familienbanden, von Obsession und der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Jasminh86
Kommentar zu Rembrandts Geliebte vom 22.04.2021 14:02:
» Geertje Dircx war viele Jahre lang die Lebensgefährtin Rembrandts. Die Liebe zerbrach als eine jüngere in das Leben des Malers trat. Leider gingen die beiden nicht friedlich auseinander. Das Gegenteil war der Fall. Rembrandt sorgte dafür, dass Geertje verhaftet und verurteilt wurde. Dass hier nicht alles mit Gerechtigkeit zu tun hatte, konnten selbst Außenstehende sehen. Das Titelbild des Buches „Rembrandts Geliebte“ zeigt ein Gemälde des Meisters. Es trägt den Namen „Junge Frau mit roter Halskette“ und stammt etwa aus dem Jahr 1645. Die meisten der hier erwähnten Figuren lebten und auch viele Ereignisse fanden tatsächlich statt. Leider konnte Geertje während ihres Lebens nicht öffentlich rehabilitiert werden. Dass das nach etlichen Jahren dann doch noch stattfand, hilft ihr auch nicht mehr. Der Roman ist wie eine Romanbiographie aufgebaut. Es wird nicht nur das Leben Geertjes beschrieben, das sie mit Rembrandt teilte. Auch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Max Bischoff 1 - Mörderfinder vom 20.04.2021 18:40:
» Der Fallanalytiker Max Bischoff hat seine Tätigkeit als Ermittler aufgegeben und arbeitet nun als Ausbilder an der Polizeihochschule. Da bittet ihn der Vater eines vor sechs Jahren verschwundenen Mädchens um Hilfe. Weder das Mädchen noch seine Leiche wurden je gefunden. Nun steht plötzlich der Schulranzen von Leni wieder im Haus des Vaters an seinem angestammten Platz und der Vater erhält auch merkwürdige Anrufe. Der verzweifelte Mann bittet Max herauszufinden, ob da jemand ein grausames Spiel mit ihm treibt oder Leni tatsächlich noch lebt. Max will zuerst ablehnen, aber der Fall geht ihm doch unter die Haut, vor allem auch weil es Parallelen zu anderen aktuellen Fällen gibt. Und so steckt Max schnell wieder in den Ermittlungen. Wie man es vom Autor kennt, ist man schnell mitten im Geschehen und die Story hat auch sehr schnell einen starken Sog auf mich ausgeübt. Kurze Kapitel verleiten zum Weiterlesen und ich konnte das Buch bald …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Der Verdacht vom 19.04.2021 17:48:
» Der Verdacht, Debütroman von Ashley Audrain, 320 Seiten, erschienen im Penguin-Verlag. Ein hervorragender Spannungsroman. Blythe möchte ihrer Tochter Violet eine wundervolle Mutter sein, etwas was sie als Kind von ihrer Mutter nie erfahren durfte. Nach einer schweren Geburt, leidet sie an postnatalen Depressionen. Je älter Violet wird desto schwieriger wird das Verhältnis zwischen den beiden. Das Mädchen lehnt ihre Mutter komplett ab. Bildet sich Blythe das nur ein, oder hasst Violet sie? Eines Tages geschieht ein unfassbares Unglück und Blythe ist sich sicher, dass Violet schuld daran ist. 85 kurze knackige Kapitel umfasst der Debütroman der Autorin. Bildhaft, schockierend, traurig, fröhlich und sehr flüssig erzählt. Aus der Perspektive von Blythe geschrieben, an ihren Mann Fox gerichtet und im Präterium. Das hat mir beim Lesen schon einiges abverlangt, eine ganze Weile konnte ich mich an derart gestelzte Sätze wie: …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Die Stadt der Tränen vom 18.04.2021 23:22:
» Die Geschichte um Minou und ihre Familie geht weiter. Sie erhalten eine Einladung zum großen Fest nach Paris. Doch was sie noch nicht wissen: auch ihr Erzfeund Vidal wird an diesem Fest teilnehmen. Und kurz darauf kommt es zu blutigen Kämpfen, die die Familie auseinanderreißt... Da es schon eine Weile her ist, dass ich Band eins gelesen habe, fand ich das Personenverzeichnis am Anfang sehr hilfreich um mich in dieser Geschichte wieder zurecht zu finden. Auch gibt es zu Beginn ein Vorwort der Autorin zum historischen Hintergrund der Hugenottenkriege, dass ich als Einstieg sehr hilfreich und spannend fand. In diesem Buch gibt es viele unterschiedliche Personen aus deren Sicht erzählt wird und man echt aufpassen muss nicht den Überblick zu verlieren. Aber wie in Band eins fand ich die Geschehnisse um Minou wieder am interessantesten. Vor allem die Erlebnisse ihrer Tochter Marta zu verfolgen hat mir so manche Nerven gekostet, denn diese bringt sich so …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SummseBee
Kommentar zu Jaffa Road vom 16.04.2021 22:30:
» „Piccola Sicilia“, das Buch gefiel mir sehr gut und ich freute mich auf die Fortsetzung. Auch die „Jaffa Road“ beeindruckte mich. Schon auf den ersten Seiten begegnete ich alten Bekannte. Nina und ihre Tante Joelle reisen nach Palermo. Sie bekamen Post von einem Notar, der den Nachlass von Moritz regelt. Sie begegnen einem jungen Mann namens Elias. Er behauptet, dass er der Sohn von Moritz sei. Das ist die Gegenwart, die nur hin und wieder erwähnt wird. Viel häufiger schreibt der Autor über die „Jaffa Road“. Wie es war als die Juden kamen und sich in den Häusern der Palästinenser breit machten. Welch ein Roman. Eigentlich war für mich stets klar, dass ich mich nie beeinflussen lasse und immer die Meinung beider Seiten berücksichtige, wenn es Streitereien gibt. Nicht so bei dem sogenannten „Nahostkonflikt“. Ich sah nur die Situation der Juden und hinterfragte nicht, wie es den Palästinensern dabei ging. Beim Lesen von „Jaffa Road“ wurde mir …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99

 
Autorentags: Arno Strobel, Ashley Audrain, Bernard Cornwell, Bernhard Aichner, Conn Iggulden, Daniel Speck, Ernest Cline, Juli Zeh, Kate Mosse, Ken Follett, Renate Bergmann, Simone van der Vlugt
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
David Bronski 1 - Dunkelkammer
Geschrieben von: Bernhard Aichner (22. März 2021)
1,20
[6 Blogs]
1,33
[21 User]
Der Verdacht
Geschrieben von: Ashley Audrain (29. März 2021)
2,00
[2 Blogs]
1,00
[2 User]
Die brennenden Kammern
Geschrieben von: Kate Mosse (28. Februar 2020)
2,00
[1 User]
Die Stadt der Tränen
Geschrieben von: Kate Mosse (26. März 2021)
1,67
[3 User]
Fertig ist die Laube
Geschrieben von: Renate Bergmann (29. März 2021)
2,00
[1 Blog]
1,67
[325 User]
Jaffa Road
Geschrieben von: Daniel Speck (24. März 2021)
1,65
[799 User]
Max Bischoff 1 - Mörderfinder
Geschrieben von: Arno Strobel (24. März 2021)
1,60
[9 Blogs]
1,54
[301 User]
Ready Player One
Geschrieben von: Ernest Cline (26. März 2012)
1,80
[6 Blogs]
1,67
[3 User]
Ready Player Two
Geschrieben von: Ernest Cline (24. März 2021)
3,00
[1 Blog]
1,97
[30 User]
Rembrandts Geliebte
Geschrieben von: Simone van der Vlugt (23. März 2021)
1,00
[1 Blog]
1,00
[1 User]
Thron des Blutes
Geschrieben von: Conn Iggulden (1. April 2021)
Über Menschen
Geschrieben von: Juli Zeh (22. März 2021)
1,50
[3 Blogs]
1,70
[1424 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz