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  Neue Bücher: Kriminelle Idole, syrische Verwicklungen, magische Außenseiter
Viele neue Bücher haben auch gestern wieder den Weg in unser System gefunden. Die Bücher, die uns darunter am erwähnenswertesten erschienen sind, führen ihre Leser ins sizilianische Palermo, von Syrien aus rund um die halbe Welt, und auf eine Theaterbühne.

Der erste Weg des Tages führt uns heute in den Aufbau Verlag und nach Italien, denn dort spielt der Roman »Die Kinder des Borgo Vecchio« des sizilianischen Journalisten und Autors Giosuè Calaciura. Er rückt drei Kinder mit problematischen Elternhäusern in den Mittelpunkt: Mimmo, dessen Vater - ein Fleischer - seine Kunden betrügt. Cristofaro, der von seinem Vater - einem Alkoholiker - tagtäglich verprügelt wird. Und Celeste, die immer auf dem Balkon ausharren muss, wenn ihre Mutter - eine Prostituierte - ihre Kundschaft empfängt. Die drei haben allesamt das gleiche Idol: den Ganoven Totò, der besser schießen kann als jeder andere Mann. Allerdings sehnt sich auch Totò nach einem ganz anderen Leben. »Die Kinder des Borgo Vecchio« hat einen Umfang von 160 Seiten und ist für achtzehn Euro zu haben. Für die E-Book-Ausgabe fallen 13,99 Euro an. Bloggerin Miss Mesmerized bezeichnete Giosuè Calaciuras Werk als »in jeder Hinsicht literarisch wertvolles« und »bemerkenswertes Buch«.

Ein erwähnenswerter Thriller, der im Verlag C.H.Beck erschienen ist, stammt aus der Feder von Achim Zons, der viele Jahre für die Süddeutschen Zeitung schrieb und der in der Vergangenheit Drehbücher für Fernsehspiele und Krimis schuf. Sein Roman »Beim Schrei des Falken« wurde von der Welt am Sonntag als »spannende Aufklärungsreise rund um die Welt« eingestuft. In dem Buch sterben in kurzen Zeitabständen Personen aus dem engsten Umfeld des syrischen Diktators Assad, allerdings werden auch Oppositionelle zum Anschlagsziel. Nachdem sich ein deutscher Journalist namens David Jakubowicz in der Nähe des jüngsten Zwischenfalls aufhielt und Spuren auf einen Freund von ihn als Täter hindeuten, wird er von der Anti-Terror-Abteilung des BND in die Ermittlung einbezogen. Und während Tilda Hansson, die Chefin jener Einheit, gemeinsam mit dem Journalisten auf Spurensuche geht und ihm bei der Gelegenheit näherkommt, passiert auch schon ein weiteres Attentat ... und zwar in der Schweiz. »Beim Schrei des Falken« ist 430 Seiten stark und hat einen Preis von 16,95 Euro. Die Digitalausgabe kostet 13,99 Euro.

An etwas jüngere Leser - dem Verlag nach an solche am einem Alter von vierzehn Jahren - richtet sich der Roman »Hexenlied«, der von Antonia Michaelis geschrieben wurde und im Hause Oetinger das Licht der Buchwelt erblickt hat. Im Mittelpunkt der darin erzählten Geschichte stehen der jugendliche Tim sowie die Außenseiterin Lilith. Letztere übernimmt in der Theatergruppe die Hauptrolle - eine mexikanische Hexe -, was dazu führt, dass ab ihrem Betreten der Bühne alle anderen Darsteller wie gebannt wirken. So entstehen Gerüchte, dass Lilith wirklich eine Hexe sein könnte. Und während sich jenseits der Proben ein ganz spezielles Verhältnis zwischen Tim und der »Bruja« entwickelt, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Theater. »Hexenlied« ist 400 Seiten stark geworden und kann für zwanzig Euro erworben werden. Die E-Book-Variante kostet (wie die digitalen Ausgaben der beiden bereits erwähnten Romane) 13,99 Euro.

Zum Schluss noch zwei weitere neue Bücher, die wir noch erwähnen wollen, im Schnelldurchlauf: James Riley entführt junge Leser in seinem Buch »Giganten - Die Magie erwacht« aus dem Planet! Verlag an ein Internat für Zauberschüler, das von dem jungen Fort besucht wird, da er seinen Vater rächen will, der von einem Monster geschnappt wurde. Peer Martins Thriller »Hope« aus dem Dressler Verlag berichtet derweilen von einer spannenden und abenteuerlichen Flucht quer durch Südamerika.

Hierbei handelt es sich nur um einen kleinen Teil der neu erschienenen Werke. Sämtliche neuen Bücher, die wir eingetragen haben, findet ihr durch einen Klick hier. Die meisten neuen Bücher entstammen wieder den Vorschlägen unserer Besucher, deshalb möchten wir an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle richten!


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Giganten - Die Magie erwacht vom 09.09.2019 14:14:
» Der zwölfjährige Forsythe Fitzgerald ist mit seinem Vater in Washington unterwegs, als am Lincoln Memorial etwas Ungewöhnliches passiert. Sein Vater wird von einer Kralle in die Tiefe gezogen. Da er zu jung ist, um alleine zu leben, kommt er bei einer Tante unter. Sie haben kaum genug, um zu leben. Da erscheint Dr. Oppenheimer und macht Fort den Vorschlag, an seinem Internat zu leben und zu lernen. Fort muss sich entscheiden und erfährt dann, was es mit der Schule auf sich hat. Sie ist ein geheimes Institut der Regierung. Vor Jahren tauchten zusammen mit riesigen Drachenskeletten Bücher auf, die Magie enthalten. Aber nur Jugendliche, die nach dem Auftauchen geboren wurden, sind in der Lage, diese Bücher zu lesen. So sollen sie in die Lage versetzt werden, gegen die gefährlichen Kreaturen zu kämpfen, die auch Forts Vater geholt haben. Schon bald aber stellt er fest, dass es an dem Internat nicht so läuft, wie gedacht. Die Geschichte ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Die Kinder des Borgo Vecchio vom 27.07.2019 8:12:
» In seinem Roman „Die Kinder des Borgo Vecchio“, der im Juli 2019 im Aufbau Verlag erschien, stellt Giosuè Calaciura auf knapp 160 Seiten die Erbarmungslosigkeit der Welt am Beispiel des alten palermischen Stadtviertels „Borgo Vecchio“ dar. Im Jahre 2017 erhielt der Autor für dieses Werk den „Premio Volponi“, einen italienischen Literaturpreis, der für besonderes bürgerliches Engagement verliehen wird. Menschen, die im Borgo Vecchio leben, haben es schwer im Leben. So auch Mimmo, Cristofaro und Celeste, die schon in jungen Jahren vom Leben gebeutelt sind, von ihren Eltern geschlagen und vernachlässigt werden. Doch trotz allem träumen sie von einer besseren Zukunft und erhoffen sich Hilfe von Totò, dem Verbrecher und vermeintlichen Halbgott des Viertels. Doch sie ahnen nicht, dass auch er von einer besseren Welt träumt … Das Borgo Vecchio selbst ist als Mekka des Bösen und der Grausamkeit dargestellt: Kleine, verwinkelte Gassen bieten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ElisabethB.
Kommentar zu Die Kinder des Borgo Vecchio vom 18.07.2019 15:45:
» Borgo Vecchio ist ein Ort, an dem es sich nicht gut leben lässt. Die Menschen hier sind arm und so gilt das Gesetz der Straße. Hier wachsen Mimmo, Cristofaro und Celeste auf. Die Kinder haben ein trauriges Leben. Auch wenn sie Träume haben, einen kindlichen Blick auf die Welt haben sie nicht. Entweder ist der abhandengekommen oder er konnte gar nicht erst entstehen. Der Vater von Mimmo ist Fleischer. Er hat sich seine Waage präparieren lassen und betrügt so die Kunden. Cristofaros Vater ist ein Säufer und jeden Abend schlägt er den Sohn. Celeste muss auf den Balkon, wenn ihre Mutter Freier bedient. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu lesen, aber sehr bildhaft und eindringlich, fast schon poetisch. Das Buch hat nur recht wenige Seiten und das ist gut so. Denn es ist eine Geschichte, die nur schwer zu ertragen ist. Das Leben in Borgo Vecchio ist hart und grausam. Mimmo ist gespannt, welche Überraschung sein Vater einen Tag vor seinem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310

 
Autorentags: Achim Zons, Antonia Michaelis, Giosuè Calaciura, James Riley, Peer Martin
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Beim Schrei des Falken
Geschrieben von: Achim Zons (18. Juli 2019)
Die Kinder des Borgo Vecchio
Geschrieben von: Giosuè Calaciura (12. Juli 2019)
1,65
[3 Blogs]
2,00
[2 User]
Giganten - Die Magie erwacht
Geschrieben von: James Riley (18. Juli 2019)
2,00
[1 User]
Hexenlied
Geschrieben von: Antonia Michaelis (18. Juli 2019)
2,00
[1 Blog]
Hope
Geschrieben von: Peer Martin (18. Juli 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies