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  Neue Bücher: Ich-Erzähler, Lebenswege, 1984, Väter und Töchter
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Zuletzt waren derart viele Aufsehen erregende neue Bücher erschienen, dass wir uns entschieden haben, sie zweigeteilt vorzustellen. Am Sonnabend haben wir euch bereits auf zehn Romane hingewiesen, die uns überdurchschnittlich bedeutsamg erschienen sind. Nun werden zehn weitere Werke folgen, die ebenfalls in den letzten Tagen den Weg in unser System gefunden haben und uns besonders erwähnenswert erschienen sind.

Beginnen möchten wir heute mit neuen Erzählungen des japanischen Literatur-Superstars Haruki Murakami, die vom Dumont Verlag unter dem Titel »Erste Person Singular« herausgegeben wurden. Das Buch fasst acht Geschichten zusammen, die - wie es der Titel des Werks bereits andeutet - aus der Ich-Perspektive verfasst wurden. Darin beschäftigt sich der Autor mit verklärten Erinnerungen an die eigene Jugend, an Liebeleien von früher, obendrein unternimmt er Ausflüge in die Welt der Philosophie, der Literatur, der Musik und des Sports, und dabei verwebt er wiederholt die Realität mit purer Fiktion. Insgesamt haben die acht Geschichten eine Länge von 224 Seiten, und sie werden für 22 Euro als gebundenes Buch verkauft. Die E-Book-Ausgabe kostet drei Euro weniger, zudem hat Frank Arnold einer Hörbuchversion seine Stimme geliehen.

Von einem mit diversen Buchpreisen ausgestatteten Erfolgsautor zum anderen: Matt Haig hat das Buch »Die Mitternachtsbibliothek« geschrieben, und dieses wurde im Droemer Verlag veröffentlicht. Mit der Originalausgabe des Werks, die den Titel »The Midnight Library« trug, schaffte er es im vergangenen Oktober - wenn auch nur ganz knapp - auf die Bestsellerliste der altehrwürdigen New York Times, wie wir euch damals berichteten. In Haigs Roman gibt es irgendwo auf dem Weg vom Diesseits ins Jenseits eine riesige Bibliothek, die Bücher enthält, in denen die Lebenswege nachgezeichnet werden, die man beschritten hätte, wenn man andere Entscheidungen getroffen hätte. Nachdem sie sich verzweifelt das Leben genommen hat, trifft Protagonistin Nora Seed genau hier ein. Sie wird nun von jedem Buch in der Mitternachtsbibliothek in ein anderes Leben transportiert und muss sich neu zurechtfinden, wodurch sich die Frage stellt, ob es überhaupt möglich ist, in einem Leben Glück zu finden, wenn man weiß, dass es sich gar nicht um das eigene handelt. Im Literaturblog little words wurde Haigs Werk als »eine schöne Geschichte für Zwischendurch mit durchaus ernsten Tönen« bezeichnet, und auch von Miss Mesmerized gab es lobende Worte. »Die Mitternachtsbibliothek« kostet als E-Book 17,99 Euro. Die gebundene Version wird am Montag erscheinen und dann zwanzig Euro kosten. Dann wird es auch ein Hörbuch geben, das von Comedienne und Schauspielerin Annette Frier eingelesen wurde und 8:21 Stunden lang ist.

Im Rowoht Verlag Rotfuchs ist ein Buch herausgegeben worden, dessen Titel aufgrund seiner Nähe zu George Orwells beinahe gleichnamigen Klassiker aufhorchen lassen dürfte: »1984.4«, verfasst von Philip Kerr. Das Manuskript von Kerrs Hommage an »1984« entstand bereits 2015 und wurde nun - knapp drei Jahre, nachdem Kerr seinen Kampf gegen den Blasenkrebs verloren hat und starb - erstmals veröffentlicht. Es geht darin in das Jahr 2034, in dem der Staat die totale Kontrolle über das Leben und den Tod der Menschen erlangt hat und dazu eine Entität namens »Winston« nutzt. In dieser Welt begegnet man der jugendlichen Florence, welche die Aufgabe hat, diejenigen älteren Menschen aufzuspüren und aus dem Leben zu verfrachten, die sich weigern, es selbst zu tun und somit nicht den benötigten Platz für die Jüngeren freigeben. Als Florence auf Eric trifft und sich in ihn verliebt, beginnt sie, das System, zu dem sie eigentlich selbst gehört, erstmals intensiv zu hinterfragen. »1984.4« hat einen Umfang von 320 Seiten und kostet sechzehn Euro. Für 12,99 Euro wandert es als E-Book über die virtuelle Büchertheke, für das 8:23 Stunden lange Hörbuch war Schauspieler Josef Vossenkuhl im Einsatz.

Nachdem sie sich in ihrem Buch »Die Bagage« mit ihrer eigenen Familiengeschichte auseinandergesetzt hatte und damit einen großen Erfolg gelandet hatte, der sie zwischenzeitlich bis auf den zweiten Platz der Hardcover-Bestsellerliste geführt hatte, hat Monika Helfer mit ihrem neuen Buch »Vati« nun nachgelegt. Dieses ist im Hanser Verlag erschienen und umfasst 176 Seiten. In ihrem neuen Werk beschäftigt sich die österreichische Schriftstellerin - wie es der Titel bereits verrät - mit dem Leben ihres Vaters und zudem mit ihrer eigenen Kindheit und Jugendzeit, mit dem Aufwachsen in problematischen Verhältnissen und mit der immerwährenden Suche nach der eigenen Identität und Herkunft. Und sie berichtet davon, wie letztlich alles gut geworden ist ... wenn auch auf eine bösartige Weise. Monika Helfers Gedanken kann man für zwanzig Euro erwerben, in digitaler Form kostet das Buch vier Euro weniger. Ein 5:30 Stunden langes Hörbuch wurde von der Autorin selbst eingelesen.

Einen ganz anderen Ton dürfte Susan Mallery in ihrem Roman »Das Jahr der Rosenschwestern« anschlagen, der im Hause HarperCollins das Licht der deutschsprachigen Buchwelt erblickt hat. Sie erzählt von einer Benimmtrainerin namens Margot Baxter, die ihren Beruf eigentlich ziemlich gut beherrscht, dann aber an ihrer neuesten Klientin - einer divahaften Schauspielerin - beinahe verzweifelt. Nur deren Sohn, ein ruhiger Wissenschaftler, überzeugt sie, die Brocken nicht hinzuwerfen. Margots Schwester Sunshine ist indessen komplett anders als Margot. Als sie sich entschließt, endlich bodenständig zu werden und zur Finanzierung eines Studiums als Nanny zu arbeiten, verliebt sie sich in ihren neuen Chef. So kommt es, dass die beiden Baxter-Schwestern im gleichen Sommer in verwunschenen Gärten auf ihren jeweiligen Mann fürs Leben stoßen. Wie dies für die beiden ausgeht, kann man auf 384 Seiten erfahren. »Das Jahr der Rosenschwestern« kostet fünfzehn Euro, die E-Book-Variante ist mit 8,99 Euro deutlich preiswerter.

Da wir schon im HarperCollins Verlag sind: Dort wurde auch der Roman »Die Buchhandlung zum Glück« herausgegeben, der aus der Feder von Susan Wiggs stammt. Das Buch landete im vergangenen Juli auf die damalige Bestsellerliste der New York Times, und genau wie beim oben vorgestellten Roman von Matt Haig geschah dies so haarscharf wie es nur gehen kann, nämlich auf dem fünfzehnten und letzten Rang der kumulierten Print- und Digitalrangliste. Die mit diversen Buchpreisen ausgestattete Autorin schildert darin die Geschichte einer Frau namens Natalie Harper, die aufgrund eines Schicksalsschlages dazu gezwungen ist, ihr komplettes Leben umzukrempeln. Sie zieht in ein kleines Apartment, das sich in San Francisco oberhalb einer Buchhandlung befindet, um ihrem Großvater helfen zu können. Eigentlich wäre es ökonomisch sinnvoll, das Geschäft aufzugeben, doch als Natalie sieht, welche Bedeutung der Laden für ihren Großvater und die Kunden hat, kann sie sich nicht dazu durchdringen. Und so kommt es, dass auch sie selbst etwas in der Buchhandlung findet, mit dem sie niemals rechnen konnte. Susan Wiggs' Roman ist 384 Seiten lang und kostet elf Euro. Für 8,99 Euro kann man die E-Book-Version ordern.

Aller guten Dinge sind drei, und so fahren wir gleich mit einer weiteren HarperCollins-Neuveröffentlichung fort. »Wo wir Kinder waren« schildert eine von Kati Naumann zu Papier gebrachte Familiengeschichte, die rund um eine Spielzeugfabrik konstruiert wurde. Als Vorlage diente der Autorin die Puppenfabrik ihrer Urgroßeltern, und wer ihren Facebook- oder Instagram-Account unter die Lupe nimmt, der kann sich das Ganze auch in Bilderform verdeutlichen. In ihrem Buch ist die Fabrik der Familie Langbein, die in der Kaiserzeit gegründet worden war, in den zwanziger Jahren zu Höhenflügen ansetzte und anschließend sowohl zwei Kriege als auch die deutsche Teilung überstand, ausgerechnet nach der Wiedervereinigung am Ende. Nachdem bei einer Onlineauktion dann eine der rar gewordenen Langbein-Puppen unter den digitalen Hammer kommt, müssen sich Eva, Iris und Jan - die Erben des Traditionshauses - mit Schuld und Verlust, aber auch mit Anzeichen von Hoffnung und den Aussichten eines Neubeginns auseinandersetzen. »Wo wir Kinder waren« ist 496 Seiten dick und kostet zwanzig Euro. Für fünf Euro weniger wird das Buch als E-Book-Ausgabe verkauft, Schauspielerin und Synchronsprecherin Ilka Teichmüller hat ein beinahe vierzehn Stunden langes Hörbuch eingelesen.

Unter ihrem Pseudonym Ella Lindberg hat Mara Winter einen neuen Liebesroman geschrieben, der im Knaur Verlag herausgegeben wurde. »Das Leben braucht mehr Schokoguss« erzählt von der jungen Mia, die bei einer Schokoladen-Manufaktur aus der Schweiz ein Praktikum macht. Was im Vorfeld nach einem Traumjob klang, entpuppt sich als eine Kombination aus Problemen: Der Firma geht es finanziell schlecht, niemand weiß sich so recht um sie zu kümmern, und die im Sterben liegende Großmutter des Juniorchefs glaubt, sie sei dessen Verlobte. Letzteres muss sie der alten Dame dann auch noch vorspielen. Was sie zunächst zähneknirschend tut, stellt sich nach und nach als ein echter Glücksgriff heraus ... zumindest so lange, bis dann eines Tages die echte Isabella plötzlich aufkreuzt. Der Schokoguss kleckert für 9,99 Euro auf den heimischen E-Reader und hat einen Umfang von umgerechnet 384 Seiten. Die Printversion wird am Montag erscheinen und einen Euro mehr kosten. In wenigen Wochen wird es obendrein ein 9:28 Stunden langes Hörbuch geben, für das Schauspielerin und Synchronsprecherin Marie-Isabel Walke im Einsatz war.

Auch von Nica Stevens gibt es neuen Lesestoff für die Fans von Liebesromanen. Ihr Buch »Road Princess« ist vom Carlsen Verlag veröffentlicht worden. Die Autorin erzählt darin die Geschichte von Tara und Jay, die zwar in der gleichen Stadt wohnen, deren Leben jedoch so unterschiedlich verläuft, wie es nur möglich ist. Tara ist die Tochter des Bostoner Bürgermeisters, Jay hingegen ist das Mitglied einer berüchtigten Motorradgang, die sich selbst als die »Road Kings« bezeichnet. Beide haben es von Kindesbeinen an gelernt, sich von Menschen wie dem jeweils anderen so weit wie möglich fernzuhalten. Dennoch begegnen sich die beiden auf dem College, und trotz aller Unterschiede ist eine Anziehung zu spüren, die sich nicht leugnen lässt. Nach einiger Zeit findet Tara jedoch heraus, dass es zwischen beiden Familien vor langer Zeit einen schwerwiegenden Vorfall gegeben hat, der zum einen dazu führt, dass Jay sie stets auf Distanz hält, und der zum anderen die Konsequenz hat, dass ihr Vater niemals damit einverstanden sein wird, dass die beiden in Kontakt zueinander stehen. Was es mit alledem auf sich hat, wird auf 432 Seiten berichtet. Für das Buch fallen vierzehn Euro an, die E-Book-Ausgabe hat einen Preis von 4,99 Euro. Einer ungekürzten zehnstündigen Lesung hat Nina Reithmeier ihre Stimme geliehen.

Last but not least möchten wir noch auf den Roman »Concrete Rose« hinweisen, in dem Angie Thomas die Vorgeschichte ihres Bestsellers »The Hate U Give« erzählt. Darin geht es um den jugendlichen Maverick, dessen Vater im Gefängnis sitzt und der sich und seine Mutter über Wasser hält, indem er für die »King Lords« mit Drogen dealt. Als er - im Alter von nur siebzehn Jahren - Vater wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Nun muss er schnell einen Schulabschluss machen, sich um seinen Sohn Seven kümmern und mit dem Dealen aufhören. Letzteres stellt das vielleicht größte Problem dar, denn die »King Lords« sind nicht bereit, jemanden einfach gehen zu lassen. Alsbald kommt es zum Mord an einem wichtigen Menschen in Mavericks Leben, und fortan stehen dem jungen Mann schwerwiegende Entscheidungen bevor. »Concrete Rose« stammt aus dem cbj Verlag und hat einen Umfang von 416 Seiten. Die gebundene Ausgabe des Werks hat einen Preis von zwanzig Euro, als E-Book ist der Roman fünf Euro günstiger.

Die übrigen Bücher, die wir in den letzten Tagen eingetragen haben, findet ihr hier. Herzlichen Dank an all diejenigen Besucher von Leserkanone.de, die so nett waren, uns auf die neuesten Bücher hinzuweisen.


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 118 (22,4%)
1984.4 von Philip Kerr
2
 
 90 (17,1%)
Concrete Rose von Angie Thomas
3
 
 76 (14,4%)
Das Leben braucht mehr Schokoguss von Ella Lindberg
4
 
 63 (12,0%)
Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig
5
 
 57 (10,8%)
Vati von Monika Helfer
6
 
 46 (8,7%)
Road Princess von Nica Stevens
7
 
 31 (5,9%)
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
8
 
 18 (3,4%)
Die Buchhandlung zum Glück von Susan Wiggs
9
 
 15 (2,8%)
Erste Person Singular von Haruki Murakami
10
 
 13 (2,5%)
Das Jahr der Rosenschwestern von Susan Mallery
An der Umfrage haben 527 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Wo wir Kinder waren vom 25.02.2021 13:01:
» Schon seit der Kaiserzeit gibt es die Spielzeugfabrik der Familie Langbein in Sonneberg. Sie hat die politischen Wirren und die Kriege überstanden, doch die Wiedervereinigung bringt das Ende. In der Familie Langbein gibt es Verbitterung und Streitigkeiten. Das Werk muss leergeräumt werden und Eva, Iris und Jan, die Cousins sind, machen sich ans Werk. Dabei kommen Erinnerungen hoch und sie kommen sich wieder näher. Dann taucht bei einer Internetauktion eine Langbein-Puppe auf, die noch der Großvater bemalt hat. Sie Cousins fassen ein Plan, sie wollen die Tradition ihrer Familie wieder aufleben lassen. Bereits das Buch „Was uns erinnern lässt“ der Autorin Kati Naumann hat mir gut gefallen und daher wollte ich auch dieses Buch unbedingt lesen. Sie führt uns mit diesem Roman zurück in die Vergangenheit und die deutsch-deutsche Geschichte. Die Firma Langbein hatte oft mit Schwierigkeiten in dieser wechselhaften zeit zu kämpfen. Aber ihnen war …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Wo wir Kinder waren vom 22.02.2021 14:08:
» Die Autorin Kati Naumann reist mit uns in den Ort Sonneberg. Hier war der Sitz des Spielzeugherstellers Albert Langbein. Was über 100 Jahre bestand, musste nach der Wiedervereinigung aufgegeben werden. Die Erben Eva, Iris und Jan wollen gemeinsam das Haus der Urgroßeltern räumen und finden dabei viele Erinnerungsstücke, die sie an ihre schöne Kindheit erinnern. Nach „Was uns erinnern lässt“ ist „Wo wir Kinder waren“ das zweite Buch, welches ich von der Autorin lese. Auch hier erzählt sie in zwei Zeitebenen über das Leben der Langbeins und ihrer Nachkommen. Sie beginnt im Jahr 1912 und wechselt immer abwechselnd in die heutige Zeit. Damals gab es noch viele Spielzeughersteller im Thüringer Wald, die leider von der Konkurrenz aus Fernost zum Aufgeben gezwungen wurden. Einige Künstler verkaufen aber bis heute ihre Werke und ich liebe vor allen Dingen deren Miniaturen in 1:12. In dem Buch „Wo wir Kinder waren“ beschreibt die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Wo wir Kinder waren vom 21.02.2021 17:21:
» ein schöner Ausflug nach Sonneberg zu Familie Langbein Zuerst fand ich die Familienverhältnisse verworren, aber Dank des Stammbaums und dem angenehmen Erzählstil der Autorin habe ich trotzdem gut in die Geschichte gefunden. In 36 Kapiteln von ansprechender Länge wird abwechselnd in zwei Zeitebenen neben der Familiengeschichte der Langbeins vor allem die Unternehmensgeschichte ihrer Puppenfabrik geschildert. Parallel zu den Räumen, die in der Gegenwart entrümpelt werden, wird die Historie aufgerollt. Ab 1910 entwickelt sie sich vom kleinteiligen Hausgewerbe zu einem modernen Industrieunternehmen. Es gibt gute und schlechte Zeiten, oft haben sie vor dem Nichts gestanden und sich wieder aufgerappelt. Das alles wurde nachvollziehbar beschrieben. Besonders gut gefallen hat mir der Charakter von Flora, die immer das Beste aus allem gemacht hat und pragmatisch jede Situation gemeistert hat. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen ist gut gelungen und ich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Timisa
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 20.02.2021 12:40:
» Was wäre gewesen, wenn... Wer von uns hat nicht schon einmal mit diesem theoretischen Gedanken gespielt? Wie wäre unser Leben verlaufen, wenn wir von unserem Weg abgewichen und andere Entscheidungen gefällt hätten? Wären wir womöglich erfolgreicher und glücklicher geworden? Mögliche Antworten auf diese Fragen finden wir in dem Buch "Die Mitternachtsbibliothek", in dem sich der Bestseller-Autor Matt Haig mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzt. Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können. Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherfairy
Kommentar zu Die Buchhandlung zum Glück vom 19.02.2021 16:47:
» Natalie Harper feiert einen geschäftlichen Erfolg und wird befördert. Als weder ihr Freund Rick noch ihre Mutter Blythe zur geplanten Feier erscheinen, ist sie enttäuscht. Sie ahnt nicht, dass Pilot Rick mit ihrer Mutter im Flugzeug auf dem Weg zu ihr abgestürzt sind. So verändert sich Natalies Leben schlagartig und sie verlässt die Firma und zieht nach San Francisco. Dort übernimmt sie die Buchhandlung ihrer Mutter, zieht in die kleine Wohnung über dem Laden und kümmert sich um ihren Großvater. Ihr „Grandy“ leidet unter beginnender Demenz und sein einziger Rückhalt ist die Buchhandlung und seine noch vorhandenen Erinnerungen an frühere Zeiten. Das belastet Natalie natürlich sehr aber sie hat noch mehr Sorgen. Das alte Haus ist in keinem guten Zustand und es müssen dringend notwenige Reparaturen durchgeführt werden und die Buchhandlung steht finanziell auch nicht gut da. Wird Natalie einen Weg …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Wo wir Kinder waren vom 18.02.2021 15:28:
» Vielleicht bin ich der Kopf, und ihr seid die Hände, aber die Fabrik ist das Herz, das uns alle am Leben erhält. Das ist der Leitspruch von Albert Langbein, dem Gründer der gleichnamigen Sonneberger Puppenfabrik. Mit der Figurengruppe der thüringisch-fränkischen Kirmes, an der viele Sonneberger Fabrikanten, auch Albert, beteiligt waren, wurde die Spielzeugstadt bekannt. Diese Schaugruppe lebensecht wirkender Figuren, war auf der Weltausstellung 1910 in Brüssel, zu sehen. Kati Neumann hat die Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen angesiedelt. Sie entstand in Anlehnung an die Vergangenheit ihrer Vorfahren. Diese hatten bereits 1879 die Puppenfabrik Peter Scherf in Sonneberg gegründet. Der flüssige Schreibstil der Autorin, mit einfachen, kurzen Sätzen macht das Lesen leicht. Leider fehlt dadurch auch die Tiefe und viele Dinge, vor allem in der Gegenwart, sind recht oberflächlich geblieben. So bin ich von dem Buch hin und her …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Internetmaus
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 18.02.2021 9:32:
» Zum Inhalt Nichts Neues, aber sehr gut neu verpackt. Mit Nora Seed erleben wir eine junge Frau, die von Selbstzweifeln geplagt ist. Ihren Job in einem Musikladen verliert sie. Ihr Bruder will mit ihr nichts mehr zu tun haben. Selbst der alte Nachbar nimmt ihre Dienste nicht mehr in Anspruch. Seine Medikamente bringt ihm nun eine Apotheke um die Ecke. Ihre Katze liegt tot auf der Straße. Nora beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie landet in der Mitternachtsbibliothek. Dort steht der Uhrzeiger stets auf Mitternacht. Sie kann nun per Bücher sämtliche ihrer möglichen Leben bereisen. Leben, bei denen sie eigentlich nur zu Gast ist ….. Meine Meinung Das Leben besteht nicht nur aus dem was wir tun, sondern auch aus dem, was wir nicht tun. (Seite 130) Die Geschichte verbreitet Anfangs eine sehr düstere Atmosphäre. Man spürt die Verzweiflung und Todessehnsucht von Nora. Sie hatte stets das Gefühl, falsche Entscheidungen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 17.02.2021 10:11:
» In Noras Leben ist nichts mehr so, wie sie es mal wollte. Hinter ihr liegen zahlreiche Entscheidungen, die sie im Nachhinein bereut: etwa, dass sie das Schwimmen aufgegeben hat, obwohl sie großes Potenzial hatte. Oder, dass sie aus der Band ihres Bruders ausgetreten ist; dass sie doch nicht Gletscherforscherin geworden ist und dass sie eine Einladung zum Kaffeetrinken ausgeschlagen hat. Schon lange hat Nora mit Depressionen zu kämpfen. Als sie dann auch noch ihren Job verliert und ihr Kater stirbt, weiß Nora: Sie kann das nicht mehr. Sie beschließt, sich umzubringen, indem sie eine Überdosis Tabletten schluckt - und erwacht plötzlich in einer endlosen Bibliothek wieder. Dort trifft sie auf ihre ehemalige Schulbibliothekarin, die ihr eröffnet, jedes der Bücher berge ein alternatives Leben, ein Paralleluniversum, in dem Nora gelandet wäre, wenn sie einzelne Entscheidungen anders getroffen hätte. Nora hat nun die Möglichkeit, in …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Anna625
Kommentar zu Vati vom 16.02.2021 0:44:
» biografischer Roman Der autobiografische Roman "Vati" ist eine Erinnerung an den Vater der Autorin. Wer war er wirklich? Was hat ihn beschäftigt und wie kam er mit seinem Leben zurecht? Viele kleine und großere Erinnerungen an ihn werden lebendig, Sie versucht hinter die Fassade zu schauen und das Wesen ihres Vater einzufangen. Durch Lebensumstände, das aktuelle Zeitgeschehen und seine Behinderung geprägt, war er nicht immer ein einfacher Mann. Sie lässt auch andere Familienmitglieder zu Wort kommen. Jeder hat ja einen eigenen Blick auf die Dinge und eigene Erinnerungen an Josef. Und so zeichnet sich im Laufe der Geschichte ein einzigartiges Bild des Vaters ab. Die Geschichte zeigt, dass Erinnerungen auch trügen können und man manchmal den Menschen, der einen zeitlebends begleitet hat, gar nicht richtig kennt. Ein kurzes, aber interessantes Buch.«
– geschrieben von NikoLaus
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 15.02.2021 22:00:
» Der Droemer-Verlag überließ mir freundlicheweise ein Rezensionsexemplar. Nora Seed hätte, nach Ansicht ihrer Familie und Freunde, viele Möglichkeiten im Leben gehabt, aber irgendwas ging immer schief. Inzwischen jobbt die promovierte Philosophiestudentin im „String Theorie“ einem Musikladen und lebt mit ihrer Katze in einer kleinen schäbigen Wohnung. Nora leidet unter starken Depressionen und Vereinsamung und schleppt sich von Tag zu Tag. Eine Folge von Schicksalsschlägen in sehr kurzer Zeit sind für Nora zu viel und sie begeht Selbstmord. Während sie bewusstlos in ihrer Wohnung liegt und auf den Tod wartet, landet Noras Seele in der Mitternachtsbibliothek. Dort landen die Seelen in dem Moment zwischen Leben und Tod. Hier bietet sich Nora die Möglichkeit des „Was wäre wenn“. In der Bibliothek lagern in Form von Büchern all die Leben, die Nora hätte leben können, wenn sie sich in der Vergangenheit anders …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Alexandra Scherer

 
Autorentags: Angie Thomas, Ella Lindberg, George Orwell, Haruki Murakami, Kati Naumann, Matt Haig, Monika Helfer, Nica Stevens, Philip Kerr, Susan Mallery, Susan Wiggs
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
1984.4
Geschrieben von: Philip Kerr (26. Januar 2021)
3,50
[1 Blog]
Concrete Rose
Geschrieben von: Angie Thomas (25. Januar 2021)
1,00
[1 Blog]
Das Jahr der Rosenschwestern
Geschrieben von: Susan Mallery (26. Januar 2021)
1,00
[1 Blog]
3,00
[1 User]
Das Leben braucht mehr Schokoguss
Geschrieben von: Ella Lindberg (27. Januar 2021)
1,00
[1 User]
Die Bagage
Geschrieben von: Monika Helfer (1. Februar 2020)
2,07
[756 User]
Die Buchhandlung zum Glück
Geschrieben von: Susan Wiggs (26. Januar 2021)
1,65
[3 Blogs]
2,33
[3 User]
Die Mitternachtsbibliothek
Geschrieben von: Matt Haig (27. Januar 2021)
1,90
[5 Blogs]
1,82
[77 User]
Erste Person Singular
Geschrieben von: Haruki Murakami (26. Januar 2021)
2,59
[164 User]
Road Princess
Geschrieben von: Nica Stevens (28. Januar 2021)
1,00
[4 Blogs]
1,25
[4 User]
The Hate U Give
Geschrieben von: Angie Thomas (24. Juli 2017)
2,00
[3 Blogs]
Vati
Geschrieben von: Monika Helfer (25. Januar 2021)
1,89
[82 User]
Wo wir Kinder waren
Geschrieben von: Kati Naumann (26. Januar 2021)
1,50
[2 Blogs]
1,71
[7 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz