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  Neue Bücher: Geplagte Herzöge, bedrohte Familien, genervte Geschwister
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Wieder ist Leserkanone um eine ganze Reihe von vielversprechenden neuen Büchern angewachsen. Die erwähnenswertesten unter ihnen führen ihre Leser viele Jahre zurück in der Zeit, ein Ermittlerduo bekommt es mit seinem bis dahin persönlichsten Fall zu tun, und in einer Familie hängt der Haussegen schief.

Loslegen wollen wir heute mit einem historischen Roman, der im Knaur Verlag erschienen ist. Mac P. Lorne, der in den den vergangenen zehn Jahren zu einer festen Instanz in dem Genre wurde, hat dort seinen neuesten Streich vorgelegt, welcher den Titel »Der Herzog von Aquitanien« trägt. Darin beschäftigt sich der Autor mit Eudo (auch Odo), der zwischen 700 und 735 über Aquitanien herrschte und heutzutage nur wenig bekannt ist, obwohl er entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung Europas hatte. Nach seiner Ernennung zum Herzog träumt er bei Mac P. Lorne davon, als unabhängiger König herrschen zu können, er muss sich jedoch an verschiedensten Fronten bewehren. Um die Grenzen seines Herzogtums vor den Mauren zu schützen, verheiratet er seine Tochter mit einem Berberfürsten und geht damit ein hohes Risiko ein. Nachdem die Franken in sein Reich einfallen, kann er seinem neuen Verbündeten dann selbst nicht zu Hilfe kommen, woraufhin seine Tochter als Geisel genommen und nach Damaskus in den Harem des dortigen Kalifen entführt wird. »Der Herzog von Aquitanien« ist 528 Seiten stark und kann im Augenblick als E-Book zum vergleichsweise kleinen Preis von 4,99 Euro erworben werden. Die Taschenbuch-Ausgabe wird Anfang November erscheinen und dann 14,99 Euro kosten.

Da wir schon im Hause Knaur sind, können wir bei der Gelegenheit auch gleich auf »Opfertier« hinweisen, einen Thriller, in dem die amerikanische Bestsellerautorin Lisa Jackson ihre Detectives Alvarez und Pescoli zum bereits achten Mal in den Einsatz schickt. Dabei haben sie es mit einer Angelegenheit zu tun, die sie selbst direkt betrifft: Regan Pescolis Schwester wird erschossen in ihrem Haus aufgefunden. Eigentlich deutet vieles auf einen Raubmord hin, doch die jugendliche Tochter der Ermordeten wird vermisst. Als sie zurückkehrt, erzählt sie eine aberwitzige Geschichte. Pescoli und Alvarez machen sich daraufhin ans Ermitteln. Es kommt zu weiteren Todesfällen, und spätestens in dem Moment, in dem Pescolis sechs Monate alter Sohn verschleppt wird, lässt sich nicht mehr verleugnen, dass ihre Familie ganz gezielt aufs Korn genommen wird. »Opfertier« ist 544 Seiten stark und kostet als E-Book 9,99 Euro. Auch hier wird die Printversion erst im November erscheinen, man kann sie jedoch bereits (zum gleichen Preis wie die Digitalausgabe) vorbestellen.

Natürlich wurde auch in anderen Verlagshäusern hart geschuftet. So zum Beispiel im DuMont Verlag, in dem mit »Die Weihnachtsgeschwister« das neueste Buch von Alexa Hennig von Lange erschienen ist. Darin erzählt die Autorin von den drei Geschwistern, die gemeinsam mit ihren Kindern und Partnern anlässlich des Weihnachtsfestes zu ihren Eltern reisen. Der besinnliche Friede endet in dem Moment, in dem man gemeinsam am Tisch sitzt: Tamara beneidet Elisabeth wegen ihres beruflichen Erfolgs und ihres attraktiven neuen Freundes, Ingmar reagiert auf Tamaras fehlendes Interesse an anderen Menschen und am Zustand des Klimas genervt, und Elisabeth versucht zu schlichten, vergrößert die Probleme jedoch nur weiter. Tags darauf sind die Eltern der drei Geschwister verschwunden. Um sie aufzuspüren, müssen sich Elisabeth, Ingmar und Tamara mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. »Die Weihnachtsgeschwister« ist 160 Seiten stark und kostet achtzehn Euro. Für die digitale Ausgabe müssen drei Euro weniger gezahlt werden.

Zum Abschluss noch drei weitere erwähnenswerte neue Bücher im Schnelldurchlauf: Im Amazon-Imprint »Montlake Romance« ist mit »Liebe auf den ersten Test« der sechste Band aus Ruth Cardellos »Legacy Collection« erschienen. Darin berichtet die New-York-Times-Bestsellerautorin von zwei Sicherheitsexperten, die sich im Angesicht großer Gefahr näher kommen. Nina MacKay hat ihren »Dämonentagen« im Piper Verlag mit »Dämonennächte« eine Fortsetzung verschafft, in der Luzifer die ganze Welt bedroht. Last but not least hat Pascal Wokan den bereits siebten Band seiner Saga über die Einherjer vorgelegt. In »Drachenblut« wird Einar Schwarzfels aus dem Reich der Götter hinaus auf eine Mission geschickt, um eine große Macht zu entfesseln, die den drohenden Krieg entscheidend beeinflussen könnte.

Die anderen Romane und Sachbücher, die wir gestern eingetragen haben, erreicht ihr durch einen Klick hier. Wir möchten uns an dieser Stelle wieder bei denjenigen Usern bedanken, die so freundlich waren, uns auf die neuesten Erscheinungen aus der Buchwelt hinzuweisen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Weihnachtsgeschwister vom 27.12.2019 23:20:
» Weihnachtliches und Allzu-Menschliches An Weihnachten treffen sich die Geschwister Tamara, Elisabeth und Ingmar mit ihren Familien im Haus ihrer Eltern. Doch schnell schlägt die erhoffte Idylle in Streitereien um. Nach einer Nacht im Hotel kommen die Geschwister an Heiligabend zum Elternhaus. Aber niemand öffnet die Tür. Wo sind die Eltern? Statt ihrer finden Tamara, Elisabeth und Ingmar eine magische Botschaft für ihre Zukunft… Wer kennt sie nicht, die Hoffnung auf ein harmonisches Weihnachtsfest, die dann schnell umschlägt in Streitereien und Neid, und zum Schluss bleiben nur die schlechten Gefühle. Das passiert nun auch den Geschwistern, wie bereits jedes Jahr zuvor. Das ist sehr gut beschrieben, jeder wird sich in dieser Geschichte wieder erkennen. Die Autorin Alexandra Henning von Lange schafft es, jedem der Geschwister den nötigen Platz einzuräumen, so dass der Leser sich gut in jeden der Protagonisten hineinfühlen kann. Der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Die Weihnachtsgeschwister vom 14.12.2019 13:06:
» Weihnachten ist das Fest, dass die Familie zusammenbringen sollte. Doch die Realität sieht oft anders aus. Alte Konflikte brechen wieder auf und es wird nicht das friedvolle Weihnachtsfest, das man sich wünscht. Die Geschwister Elisabeth, Tamara und Ingmar standen sich als Kinder nahe, doch nun sind sie erwachsen, haben eigene Familien und untereinander so ihre Probleme. Es gibt Neid und Eifersüchteleien. Es wird ungemütlich im trauten Heim der Eltern. Die Kinder verbringen mit ihren Familien eine Nacht im Hotel. Als sie am nächsten Tag zum Elternhaus zurückkommen, sind die Eltern verschwunden. Man muss sich zusammenraufen und sich an die glückliche Kindheit erinnern. Wird es doch noch ein schönes gemeinsames Weihnachtsfest? Das Buch liest sich schnell und flüssig. Die Personen sind authentisch in ihren Befindlichkeiten und ihrem Verhalten, aber alles ist ein wenig überspitzt dargestellt. Trotzdem kommt einem das ein oder andere …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Die Weihnachtsgeschwister vom 14.12.2019 10:47:
» Handlung: Wie jedes Jahr treffen sich Tamara, Ingmar und Elisabeth mit ihren Partnern und Kindern im Haus der Eltern, um dort Weihnachten zu feiern. Doch so richtig darauf freut sich keiner. Jeder weiß, dass es wieder die schwierigsten und nervenaufreibensten Tage des Jahres werden. Der Grund dafür: jedes Wort und jede Geste wird auf die Goldwaage gelegt. Tamara sieht sich gern im Mittelpunkt aller Gespräche und ist in ihrem Auftreten zu überdreht und peinlich. Ingmar ist ein schüchterner Bursche, der sich für den Klimawandel einsetzt und nur selten den Mund aufmacht. Elisabeth macht dagegen gute Miene zum bösen Spiel, was die Situation nicht verbessert. An Heiligabend beschließen die Geschwister, sich mit ihren Eltern zu einem klärenden Gespräch zu treffen. Doch das Haus ist verwaist, niemand öffnet die Tür oder reagiert. Und plötzlich finden sich Tamara, Ingmar und Elisabeth in ihrer Angst um die Eltern vereint. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie
Kommentar zu Die Weihnachtsgeschwister vom 11.12.2019 13:29:
» Zum Inhalt: Alle Jahre wieder zu Weihnachten trudeln die Geschwister bei den Eltern ein. Und wie jedes Jahr ist es wenig besinnlich und kaum sitzen sie zusammen, geht der Zoff auch schon los. Nach einer Nacht im Hotel kommen die Geschwister zurück zum Haus und die Eltern sind nicht da. Aber ein Nachricht haben sie ihren Kindern hinterlassen. Meine Meinung: Das war schon mal ein etwas seltsames Buch, dass so gar nicht die Erwartungen erfüllt, die man aufgrund des Klappentextes hatte. Und das meine ich nicht mal negativ, die Geschichte war eben einfach ganz anders als erwartet. Ich bin sicher, dass dieses Buch den ein oder anderen zum Schmunzeln gebracht hat und manche auch zum Nachdenken. Und ich glaube, genau dass sollte auch erreicht werden. Mal innehalten und Dinge von einer anderen Seite betrachten. Den Schreibstil fand ich gut gelungen. Ein wenig überrascht war ich über die sehr geringe Seitenanzahl, das hatte ich so nicht erwartet und hatte es wohl …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Die Weihnachtsgeschwister vom 07.12.2019 17:01:
» Wie jedes Jahr zieht es die drei Schwedthelm-Geschwister zu Weihnachten zu den Eltern nach Hause. Tamara, Elisabeth und Ingmar sind inzwischen erwachsen und haben eigene Familien, die sie mitbringen, um die Feiertage gemeinsam zu verbringen. In den letzten Jahren war jedoch nicht viel mit Besinnlichkeit, zu sehr haben sie sich zerstritten und aneinander herumkritisiert. Auch dieses Jahr steht unter keinem guten Stern und schon beim gemeinsamen Mittagessen am Vortag des Heiligabends sinkt die Stimmung auf den Nullpunkt. Doch dieses Jahr werden sich nicht alle der Feindseligkeiten der Geschwister ergeben. Alexa Hennig von Lange fängt den für viele Familien kritischen Moment des Jahres auf den Punkt genau ein: die großen Erwartungen, die mit dem Fest verbunden sind, alles soll perfekt sein, endlich mal raus aus dem Alltagshamsterrad und dann passiert genau das, was niemand möchte: es bricht aus allen heraus und die Fassaden bröckeln und hemmungslos …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized

 
Autorentags: Alexa Hennig von Lange, Lisa Jackson, Mac P. Lorne, Nina MacKay, Pascal Wokan, Ruth Cardello
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Dämonentage 2 - Dämonennächte
Geschrieben von: Nina MacKay (1. Oktober 2019)
1,65
[3 Blogs]
Der Herzog von Aquitanien
Geschrieben von: Mac P. Lorne (1. Oktober 2019)
Die Einherjer 7 - Drachenblut
Geschrieben von: Pascal Wokan (2. Oktober 2019)
1,80
[25 User]
Die Weihnachtsgeschwister
Geschrieben von: Alexa Hennig von Lange (1. Oktober 2019)
2,00
[1 Blog]
2,40
[5 User]
Ein Fall für Alvarez und Pescoli 8 - Opfertier
Geschrieben von: Lisa Jackson (1. Oktober 2019)
The Legacy Collection 6 - Liebe auf den ersten Test
Geschrieben von: Ruth Cardello (1. Oktober 2019)
1,89
[46 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz