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  Neue Bücher: Gejagte Agentinnen, Europas Aufstieg und Niedergang, wahre Begebenheiten
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Es ist an der Zeit, euch wieder einmal zehn neue Bücher vorzustellen, die in den vergangenen Tagen den Weg in unser System geschafft haben und unserer Meinung nach besonders erwähnenswert sein dürften. Insbesondere im Bereich der historischen Romane wurde zuletzt jede Menge neuer Lesestoff herausgegeben, der einen Blick wert sein könnte.

Zunächst einmal möchten wir aber mit einem waschechten Thriller beginnen, der im Amazon-Verlag »Edition M« das Licht der Welt erblickt hat und es binnen weniger Tage in die Top Drei der Kindle-Bestsellerliste geschafft hat. »Schreie in der Dunkelheit« stammt aus der Feder der in Arizona lebenden Autorin Isabella Maldonado, die es vor ihrer schriftstellerischen Arbeit als erste Latina ihrer Abteilung in den Rang einer Hauptkommissarin geschafft hatte. Es markiert den Auftakt zu einer Reihe, in der sich eine FBI-Agentin namens Nina Guerrera dem Verbrechen in den Weg stellen wird. Diese hieß als Jugendliche noch Nina Esperanza. Nachdem sie knapp einem Killer entkam, nahm sie den Decknamen der Kriegerin an und arbeitete sich in der Hackordnung des FBI nach oben. Als nun ein Video im Internet die Runde macht, in dem man sehen kann, wie sie einen Angreifer in einem Park aufs Kreuz legt, wird der Killer von einst wieder auf sie aufmerksam und beginnt, ein mörderisches Spiel mit ihr zu inszenieren. Wie dieses ausgeht, kann man auf 428 Seiten erfahren. Das Taschenbuch hat einen Preis von 7,99 Euro, für 2,49 Euro kann man die Story in digitaler Form lesen. Abonnenten von »Kindle Unlimited« sind von der Zahlung für das E-Book befreit. Die Originalausgabe »The Cipher« erhielt beim englischsprachigen Amazon im Übrigen mehr als 20.000 Rezensionen - eine schier unfassbare Zahl. Netflix wird das Buch verfilmen, für die weibliche Hauptrolle ist Jennifer Lopez vorgesehen.

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch hat das Buch »Bad Regina« von David Schalko herausgegeben, das sich mit dem Untergang Europas beschäftigt. Der Buchtitel bezeichnet einen Ort in den Alpen, der einst ein glamouröses Touristenstätdchen war, nun aber komplett heruntergekommen ist. Nach und nach wurden die Gebäude von einem mysteriösen Chinesen für exorbitante Geldbeträge aufgekauft, der sie anschließend einfach verfallen ließ, anstatt aus seinen Investitionen Kapital zu schlagen. Nun will der seltsame Asiate auch noch das örtliche Schloss kaufen. Daraufhin beschließt ein Mann, endlich herauszufinden, wer der ominöse »Chen« ist und was dessen Pläne sind. Als er seine Untersuchungen beginnt, erlebt er eine böse Überraschung ... und die übrigen 45 verbliebenen Einwohner ebenso. »Bad Regina« ist rund 400 Seiten lang und hat als gebundene Ausgabe einen Preis von 24 Euro. Die digitale Version des außergewöhnlichen Werks des Wiener Autors ist vier Euro günstiger.

Da wir schon im Hause Kiepenheuer & Witsch unterwegs sind: Dort ist auch Julian Barnes' Roman »Der Mann im roten Rock« veröffentlicht worden. Der mit dem renommierten Booker Prize ausgestattete britische Schriftsteller zeichnet anhand des Lebens des französischen Arztes Samuel-Jean Pozzi die Ära nach, die man als die Belle Époque bezeichnet, die gleichsam voller schöner wie auch erschreckender Seiten war und bemerkenswerte Ähnlichkeiten zur Jetztzeit aufwies. Pozzi, der mit unzähligen Kulturschaffenden und Politikern in Verbindung stand, reiste viel und stand vor allem für enge Beziehungen zwischen Frankreich und England ein. Auf dieser Basis schildert Barnes, wie wichtig es im Hier und Jetzt ist, die europäische Idee weiter hochzuhalten. Kurzum: Während es bei Schalko um den Niedergang des alten Kontinents geht, steht Barnes' Werk für das Gegenteil. Der 304 Seiten lange Roman hat einen Preis von 24 Euro, für vier Euro weniger kann man ihn in E-Book-Form lesen. Die zugehörige Hörbuchversion hat eine Spielzeit von 9:47 Stunden und wurde von Frank Arnold eingelesen.

Da wir schon beim Thema Europa sind: Der Berlin Verlag hat Thomas Reverdys Roman »Ein englischer Winter« auf Deutsch veröffentlicht, in dem sich der vielfach ausgezeichnete französische Schriftsteller mit dem britischen Sonderweg beschäftigt. Die Originalvorlage »L’hiver du mécontentement« erschien bereits 2018, doch da der Brexit gerade erst vollzogen wurde, passt der Termin der deutschsprachigen Veröffentlichung wie die Faust aufs Auge. Reverdy erzählt von der Schauspielerin Candice, die im eiskalten Winter 1978/79, in dem sich der Müll auf den Straßen türmt, die öffentlichen Verkehrsmittel nicht fahren, überall gestreikt wird und die Regierung vor dem Zusammenbruch steht, auf einen Künstler trifft, der selbst am Straucheln ist. Die beiden jungen Menschen versuchen, fortan gemeinsam einen Weg in dieser miserablen Ausgangslage zu finden. In diesem Kontext geht Reverdy der Frage nach, inwiefern sich der »Winter des Missvergnügens« gerade jetzt im Augenblick wiederholt. Sein Buch ist 208 Seiten stark und kostet 22 Euro. Für die E-Book-Version sind 17,99 Euro zu zahlen. Eine erste Besprechung des Ganzen findet man bei Miss Mesmerized.

Eine ganze Reihe erwähnenswerter neuer Romane im historischen Kontext ist im Aufbau Verlag erschienen. So zum Beispiel »Gerdas Entscheidung«, ein auf wahren Begebenheiten beruhendes Buch, mit dem Lena Johannson eine Reihe über die »Frauen vom Jungfernstieg« einläutet. Das Buch unternimmt mit seinen Lesern einen Sprung ins Hamburg des Jahres 1889, wo man der titelgebenden Gerda begegnet, die einen erfolgreichen Apotheker (Oscar Troplowitz) liebt. Dieser erwirbt das Labor von Paul Beiersdorf und entwickelt es erfolgreich weiter. Da er von den Hanseaten aufgrund seiner Weltanschauungen und seiner jüdischen Abstammung gemieden wird, lässt sich Gerda neue Wege einfallen, um Oscars Ansehen und damit den Fortbestand des Laboratoriums zu retten. »Gerdas Entscheidung« ist 432 Seiten stark und kann für 12,99 Euro im Taschenbuchformat erworben werden. Die Digitalausgabe ist drei Euro günstiger.

Von einem auf wahren Begebenheiten basierenden Roman zum nächsten: »Miss Marie« entstammt der Feder von Ellen Vahr erzählt von Marie Thoresen, die im Jahre 1916 auf der Schwelle zum Erwachsenenleben steht und darauf hofft, in Norwegen zu heiraten und die Bäckerei ihres Vaters weiterführen zu können. Als das Backhaus jedoch nicht mehr gut läuft und kurz davor steht, geschlossen werden zu müssen, erhält die junge Frau eine Einladung ihrer ausgewanderten Tante, zu ihr nach Amerika zu kommen. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein, landet in New York und wird Dienerin der Familie Vanderbilt, die zur reichsten Oberschicht des Landes zählt. Fortan lernt sie Zustände in Amerika kennen, entwickelt ein Gespür für die Rechhtlosigkeit der Frauen in der dortigen Gesellschaft und beginnt deshalb, dagegen aufzubegehren. Der vierhundert Seiten umfassende historische Roman aus dem Aufbau Taschenbuch Verlag kostet 10,99 Euro, die E-Book-Ausgabe ist mit 3,99 Euro deutlich günstiger. Bloggerin Hasirasi von nichtohnebuch bezeichnete »Miss Marie« in einer ersten Besprechung als ein »schonungslos offen und ehrliches« Buch.

Und noch ein Roman, der auf historischen Fakten fußt: »Helenes Versprechen« von Beate Rösler beschäftigt sich mit der wahren Geschichte einer jüdischen Kinderärztin. Diese heißt Helene Bornstein und siedelt von Frankfurt aus in die Vereinigten Staaten über. Im Jahre 1947 sieht sie dort ihren Sohn wieder, den sie ein knappes Jahrzehnt zuvor in einem Kindertransport aus ihrer Heimatstadt fortgeschickt hatte. Zwar sind sich die beiden inzwischen ziemlich fremd, doch sie probieren, wieder einen Zugang zueinander zu finden. Helene versucht in der Folge umso intensiver, in New York seßhaft zu werden und einen Platz im Leben zu finden. Dabei wird sie ständig mit den Gedanken an die Kinder konfrontiert, die ihr während des Zweiten Weltkrieges anvertraut worden waren. Nach einiger Zeit kommt es zu einem weiteren großen Wiedersehen: Sie stößt wieder auf ihre einstige erste Liebe. Was aus alledem erwächst, kann man auf 576 Seiten erfahren. Für die Taschenbuchversion hat der Aufbau Verlag einen Preis von 12,99 Euro festgelegt, die E-Book-Fassung kostet 9,99 Euro. Auch »Helenes Versprechen« wurde für nichtohnebuch rezensiert und dort als »wichtiges Buch gegen das Vergessen« eingeordnet.

Der Deutsche Taschenbuch Verlag hat ein Werk herausgegeben, in dem es laut Miss Mesmerized um »die unergründlichen Wege, die das Leben manchmal nimmt und die Gabelungen, die zu Entscheidungen mit ungewissem Ausgang zwingen« geht. »Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid« wurde von Alena Schröder verfasst, ist 368 Seiten stark und kostet 22 Euro. Die Digitalfassung hat einen Preis von 18,99 Euro, Julia Nachtmann hat einer knapp elf Stunden langen Hörbuchausgabe ihre Stimme geliehen. Die 27jährige Hannah lebt darin in Berlin und hat das Gefühl, noch immer nicht richtig zu leben, während ihre uralte Großmutter hofft, dass alles bald vorüber ist. Als ein Brief aus Israel aufzeigt, dass die alte Dame einen geraubten und als verschwunden geltenden Kunstschatz geerbt hat, weigert sie sich standhaft, Hannah gegenüber etwas über ihre Vergangenheit und ihre jüdische Familie zu erzählen. Der Leser wirft indessen einen Blick zurück in ihre Vorgeschichte.

Zum Abschluss möchten wir noch auf zwei Werke hinweisen, die vom Loewe Verlag veröffentlicht wurden. Das erste der beiden trägt den Titel »Birthday - Eine Liebesgeschichte« und stammt von Meredith Russo. In der Bücherwelt von CorniHolmes wurde es als »ein großartiges und unheimlich wichtiges Buch« eingestuft. Es erzählt von Morgan und Eric, die seit sechs Jahren die besten Freunde sind und alles teilen - nicht nur ihren Geburtstag, sondern auch sämtliche Geheimnisse. Eine Erkenntnis ändert jedoch alles: Morgan spürt, im falschen Körper zu leben und eigentlich ein Mädchen zu sein. Die Autorin entwickelt ihre Geschichte, indem sie die beiden Teenager immer wieder an ihrem Geburtstag begleitet und auf diese Weise von Freundschaft und der ersten Liebe, von Geschlechtern, Identität und Sexualität erzählt. Das Buch ist 320 Seiten lang und hat einen Preis vn 16,95 Euro. Die Digitalausgabe kostet 12,99 Euro. Die Hörbuchversion hat mit Julian Horeyseck und, Markus J. Bachmann gleich zwei Erzähler und ist knapp acht Stunden lang.

Last but not least sei noch auf »Der Zwillingscode« hingewiesen, ein Werk der bayerischen Geschichtenerzählerin Margit Ruile, in dem ein außergewöhnliches Zukunftsszenario entwickelt wird. Man beginnt darin dem siebzehnjährigen Vincent, dessen Sozialpunktestand auf einem solch niedrigen Level ist, dass ihm ein Studium verwehrt ist. Er beschäftigt sich stattdessen heimlich mit der Reparatur mechanischer Haustiere. Nachdem ihm von einer alten Dame eine Katze gebracht wird, die er wieder instand setzen soll, landet er in einer virtuellen Zwillingswelt, in der sämtliche Gegenstände ein digitales Eigenleben führen. In dieser Welt existiert ein Code, den Vincent finden muss, da nicht weniger als die Sicherheit der gesamten Menschheit auf dem Spiel steht. Ob es ihm gelingt, kann man auf 320 Seiten erfahren. Für das Buch, das der Verlag einer Leserschaft ab einem Alter von vierzehn Jahren ans Herz legt, sind 14,95 Euro zu zahlen. Die E-Book-Ausgabe kostet 9,99 Euro. Im Blog Der Duft von Büchern und Kaffee wurde dem Werk ein »Sog geschickt aufgebauter Spannung« attestiert, und auch bei Lesenswertes aus dem Bücherhaus uind nichtohnebuch gab es positive Buchbesprechungen.

Alle neuen Bücher in unserer Datenbank findet ihr durch einen Klick hier. Viele Besucher von Leserkanone.de haben uns erst auf die ganzen neuen Bücher hingewiesen, die wir in unser System eintragen konnten. Diesen Usern gilt unser Dank!


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 142 (26,6%)
Nina Guerrera 1 - Schreie in der Dunkelheit von Isabella Maldonado
2
 
 78 (14,6%)
Bad Regina von David Schalko
3
 
 62 (11,6%)
Ein englischer Winter von Thomas Reverdy
4
 
 61 (11,4%)
Der Mann im roten Rock von Julian Barnes
5
 
 49 (9,2%)
Der Zwillingscode von Margit Ruile
6
 
 48 (9,0%)
Die Frauen vom Jungfernstieg 1 - Gerdas Entscheidung von Lena Johannson
7
 
 32 (6,0%)
Helenes Versprechen von Beate Rösler
8
 
 22 (4,1%)
Birthday - Eine Liebesgeschichte von Meredith Russo
9
 
 20 (3,7%)
Miss Marie von Ellen Vahr
9
 
 20 (3,7%)
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder
An der Umfrage haben 534 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 22.02.2021 18:29:
» Dieses Buch mit dem unfassbar langen Titel hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe es mir dann spontan als Hörbuch geladen. Und ich habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil! Die Sprecherin fand ich großartig und die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gepackt. Dabei war ich erst tatsächlich unschlüssig, ob der Roman was für mich ist. Das Thema fand ich zwar hochinteressant, aber Bücher mit dem Thema Nationalsozialismus sind für mich nicht gerade leicht zum Lesen oder eben auch zu hören. Die Geschichte umfasst vier Generationen, sie startet mit Großmutter Evelyn, die mittlerweile in einem gehobenen Seniorenheim lebt und einmal wöchentlich von ihrer Enkelin, der 27 Jährigen Hannah besucht wird. Die Besuche waren für mich irgendwie distanziert, sie folgten einer regelmäßigen Routine und gerade Evelyn ist alles andere als herzlich zu Hannah. Germanistik Studentin Hannah, die zwar ihre Doktorarbeit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 16.02.2021 19:18:
» Die Autorin Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ eine Geschichte, die teilweise mit der eigenen Familie verknüpft ist und sich über vier Generationen erstreckt. Inhalt: In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen? Meine Meinung: Mit dem langen Titel, konnte ich eine ganze Weile keinen Zusammenhang erkennen und war recht gespannt, was da auf mich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Luise
Kommentar zu Helenes Versprechen vom 08.02.2021 17:21:
» Ein wirklich bewegender historischer Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht. 17 Kapitel prall gefüllt mit der Schilderung von Schicksalen, die die dunkelste Vergangenheit Deutschlands mit sich gebracht hat. Der Leser begleitet die Protagonistin Helene sowie ihre Familie und Freunde von 1923 bis 1957. Als Jüdin verlebt sie zunächst eine unbeschwerte Jugendzeit, die aufgrund der Machtergreifung der Nazis ein jähes Ende nimmt. Erste Liebe, schwerwiegende Entscheidungen und der Kampf ums Überleben spielen genauso eine Rolle wie selbstloses Handeln und dennoch hoffnungsvolle Blicke in die Zukunft. Die Ereignisse und Emotionen überschlagen sich manchmal, aber durch den angenehmen Schreibstil der Schriftstellerin habe ich auch die Zeitsprünge als unkompliziert empfunden. Der Roman hat mich tief bewegt und zum Nachdenken angeregt. Abgerundet wird er durch interessante Nachbemerkungen zum Hintergrund der Geschichte. Ich spreche eine klare …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Timisa
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 06.02.2021 13:53:
» Als Hannah zufällig einen Brief entdeckt, der an ihre Großmutter Evelyn addressiert und in welchem die Rede von einem während des Krieges verschollenen Kunsterbe ist, beginnt Hannah, Nachforschungen anzustellen. Denn bisher wusste sie nichts von diesem jüdischen Zweig in ihrer Familie. Evelyn scheint dabei nicht unbedingt an einer Aufklärung der näheren Umstände interessiert. In einem zweiten, zeitlich während der Phase des Zweiten Weltkrieges einzuordnenden Handlungsstrang werden Ereignisse aus Evelyns Kindheit und Jugend sowie das Leben ihrer Mutter Senta in Berlin geschildert, und nach und nach verflechten sich die Schicksale verschiedener Frauenfiguren: Da gibt es die 27-jährige Hannah, die seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr weiß, in welche Richtung sich ihr Leben entwickeln soll, die mit ihrer Doktorarbeit kämpft und gefangen ist in der Sehnsucht nach einem Mann, der ihre Zuneigung nicht nur nicht erwidert, sondern …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Anna625
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 02.02.2021 15:29:
» "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" ist das literarische Debüt von Alena Schröder, einer deutschen Schriftstellerin, Kolumnistin und Journalistin , die vom Erbe unserer Mütter erzählt. Berlin, 2017. Die 27-jährige Hannah Borowski bekommt einen Brief, der sie als mögliche Erbin eines verschollenen jüdischen Kunstvermögens ausweist. Warum weiß sie nichts von ihrer jüdischen Familie? Warum will ihre Großmutter Evelyn — ihre einzige lebende Verwandte — nicht darüber sprechen? Rostock, 1924. Senta Köhler, 18 Jahre alt, ist ungewollt schwanger. Der Vater des Kindes, ein hochdekorierter Fliegerheld aus dem Ersten Weltkrieg, verspricht, sie zu heiraten. Den Plan, mit ihrer besten Freundin Lotte nach Berlin zu gehen, muss sie begraben. Als die Ehe nach zwei Jahren zerbricht, stellt Sentas Mann sie vor eine Entscheidung: Er willigt nur in die Scheidung ein, wenn Evelyn, die gemeinsame …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherfairy
Kommentar zu Die Frauen vom Jungfernstieg 1 - Gerdas Entscheidung vom 31.01.2021 11:32:
» Handlung Hamburg 1889 Für Gerda geht ihr größter Traum in Erfüllung, als Oscar, ein junger Apotheker mit vielen neuen Ideen, um ihre Hand anhält. Und schon kurz nach der Verlobung beginnt Oscar, seine Pläne umzusetzen, er kauft das Labor von Paul Carl Beiersdorf in Altona, beginnt mit der Entwicklung neuer Produkte und verbessert nach und nach die Arbeitsbedingungen seiner Angestellten. Schon nach kurzer Zeit kann er Erfolge verzeichnen, doch in der Gesellschaft wird er wegen seinen Ansichten und seiner jüdischen Religion schief angeschaut. Auch Gerda bemerkt, dass die Hanseaten sehr zurückhaltend sind und beschließt, auch ihren Anteil dazu beizutragen, dass das Ansehen der Familie Troplowitz steigt. In der gemeinsamen Villa führt Gerda Salonabende ein und lädt dazu allerhand einflussreiche und kunstinteressierte Gäste ein. Ob dies ausreichend ist, um sich gegen die Widersacher zu behaupten? Meinung Als ich das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 26.01.2021 13:42:
» Frauenschicksale einer Familie über ein Jahrhundert Das Buch wurde mit einem sehr ungewöhnlichen, aber ausdrucksstarken Buchtitel versehen. Was es damit auf sich hat, wird anhand der Lebenslinien von vier (eigentlich fünf) Frauen über Generationen von 1922 bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Alena Schröder erzählt eine umfassende Familiengeschichte. Der Einstieg in die Story beginnt im Jahr 1922 in Warnemünde mit der jungen Senta. Sie ist lebenslustig und voller Pläne, die sich recht bald zerschlagen als sie ungewollt schwanger wird und heiratet. Sie will raus aus der einengenden Situation und trifft eine Entscheidung, die weitreichend sein wird, für sie und ihre Nachkommen. In der Gegenwart besucht die 27 jährige Hannah wöchentlich ihre 95 jährige Großmutter Evelyn im Altenheim im Westen Berlins. Die alte, grantige Dame läßt die Enkelin jedes Mal ein auf mich deprimierend wirkendes Ritual …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Helenes Versprechen vom 23.01.2021 21:27:
» Nach 10 Tagen auf der Marine Flasher haben sie New York erreicht, wir schreiben das Jahr 1947. Endlich wird Helene ihren Sohn Moritz wiedersehen, den sie vor fast zehn Jahren mit einem Kindertransport schweren Herzens gehen lassen musste. „Und du kommst bestimmt bald nach?“ … „Um acht beim Mond“… Diesen herzzerreißenden Abschied zwischen Mutter und Sohn lese ich gleich auf der ersten Seite. Den Schmerz des achtjährigen Kindes, den Schmerz der Mutter konnte ich hier so sehr nachfühlen. Sie muss ihn gehen lassen, um sein junges Leben zu schützen. In Großbritannien dann lebt er in einer Gastfamilie, bis seine Tante Marlis ihn in die USA mitnimmt. Und jetzt stehen sich Mutter und Sohn gegenüber, sind sich fremd geworden, haben nicht mal mehr eine gemeinsame Sprache weil – Moritz hat seine Muttersprache verlernt. Inspiriert vom Schicksal der jüdischen Kinderärztin Antonie Sandels schuf Beate Rösler die fiktive Geschichte um Helene …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Magnolia
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 23.01.2021 10:53:
» Dieser Roman mit dem ungewöhnlichen Titel umfasst eine Zeitspanne von fast hundert Jahren und beleuchtet die Geschichte von den Frauen einer Familie, die aus unterschiedlichen Generationen stammen. Hannah Borowski ist erstaunt, als sie durch einen Brief aus Israel erfährt, dass sie eventuell Erbin eines verschollenen jüdischen Kunstvermögens ist. Aber sie weiß nichts über ihre jüdische Familie und ihre Großmutter Evelyn schweigt verbissen. Sie will nicht über die Vergangenheit sprechen und auch nicht über Hannahs Mutter. Aber Hannah gibt nicht auf und will mehr herausfinden. So erfahren wir in Rückblicken von Senta, die in den zwanziger Jahren in Rostock ungewollt schwanger wurde. Der werdende Vater heiratet sie zwar, aber schon nach recht kurzer Zeit scheitert diese Ehe. Er lässt Senta gehen, aber nimmt ihr das Kind. Senta arbeitet beim Berliner Tageblatt, erst einmal als Schreibkraft, dann als Journalistin. Durch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid vom 20.01.2021 9:11:
» Die 27jährige Hannah lebt und studiert in Berlin. Ihre Großmutter Evelyn ist der einzige Mensch, der zu ihrer Familie gehört. Die konnte nicht mehr alleine wohnen und zog in eine noble Seniorenresidenz, wo Hannah sie regelmäßig besucht. Das ist kein einfaches Unterfangen, da die alte Frau (sie ist weit über 90) stur, fast sogar starrsinnig ist. Bei einem ihrer anstrengenden Besuche entdeckt die Enkelin einen Brief, der sie zum Staunen bringt. Daraus geht hervor, dass „Omi“ jüdische Verwandte hatte und sogar als Erbin wertvoller Gemälde gilt. Was hat es damit auf sich und warum sperrt Evelyn sich vor der Vergangenheit? Hannah begibt sich auf eine Reise, die im Jahr 1920 beginnt und den Leser mitnimmt in eine Zeit, die nicht nur für Evelyn sehr schmerzhaft war. „Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ ist das Debüt von Alena Schröder. Sie schreibt in verschiedenen Zeitzonen und über unterschiedliche Orte …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99

 
Autorentags: Alena Schröder, Beate Rösler, David Schalko, Ellen Vahr, Isabella Maldonado, Julian Barnes, Lena Johannson, Margit Ruile, Meredith Russo, Thomas Reverdy
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Bad Regina
Geschrieben von: David Schalko (14. Januar 2021)
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Birthday - Eine Liebesgeschichte
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Geschrieben von: Julian Barnes (14. Januar 2021)
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Der Zwillingscode
Geschrieben von: Margit Ruile (13. Januar 2021)
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Geschrieben von: Lena Johannson (18. Januar 2021)
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Ein englischer Winter
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1,00
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Helenes Versprechen
Geschrieben von: Beate Rösler (18. Januar 2021)
1,75
[2 Blogs]
2,00
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Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
Geschrieben von: Alena Schröder (15. Januar 2021)
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Miss Marie
Geschrieben von: Ellen Vahr (18. Januar 2021)
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Nina Guerrera 1 - Schreie in der Dunkelheit
Geschrieben von: Isabella Maldonado (12. Januar 2021)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz