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  Neue Bücher: Entflohene Seelen, raue Zeiten, gescheiterte Missionen
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Die erwähnenswertesten Neuveröffentlichungen aus der Welt der Bücher, die gestern in unserem System gelandet sind, berichten von einer unmöglichen Mission, von einem außergewöhnlichen Jungen und von düsteren Zukunftsaussichten.

Im LYX Verlag haben sich zwei Autorinnen zusammengetan, die jede für sich bereits ein Garant für erfolgreiche Bücher sind. »Schattenblick« bildet den Auftakt zu den von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl verfassten »Midnight Chronicles«. In der New-Adult-Fantasy-Reihe konnten 449 Seelen entfliehen, und 449 Tage stehen zur Verfügung, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Diese Mission fällt Protagonistin Roxy zu, die von Anfang an weiß, dass sie damit mehr oder weniger auf einem verlorenen Posten steht. Erschwerend kommt hinzu, dass sie auch noch auf den mysteriösen Shaw achten muss, der sich nicht mehr an seine eigene Vergangenheit erinnern kann, seitdem er von einem Geist besessen war. Zeit mit ihm zu verbringen erweist sich alsbald als Herausforderung für Roxys Gefühlswelt, es wird jedoch auch ziemlich gefährlich für sie. »Schattenblick« ist (fast hätte man die Zahl der Seelen getroffen) 448 Seiten lang und kann für 14,90 Euro erworben werden. Die Digitalfassung kostet 9,99 Euro, zudem existiert eine von Carolin Sophie Göbel und Julian Horeyseck gemeinsam eingelesene Hörbuchausgabe mit einer Laufzeit von knapp zwölf Stunden.

Im Diogenes Verlag wurde das Buch »Der Halbbart« herausgegeben, das von Charles Lewinsky verfasst wurde. Darin führt der vielfach ausgezeichnete Autor seine Leser zurück ins Jahr 1313 und in ein Dorf in der Talschaft Schwyz, wo der Junge Sebi lebt. Dieser ist für die harten Arbeiten seiner Zeit, etwa die Schufterei auf dem Feld oder das Leben eines Soldaten, nicht so recht geschaffen. Stattdessen hört er lieber Geschichten, und er erfindet selber welche. Vom »Halbbart«, einem Fremden, der von einem weit entfernten Ort kommt, erfährt der Sebi einerseits, was den Menschen ausmacht, und wie man es auch in schwierigen Zeiten schafft, das Beste aus sich herauszuholen. »Der Halbbart« hat einen Umfang von satten 688 Seiten und kostet 26 Euro. Für drei Euro weniger kann man das Buch in digitaler Form lesen.

Jede Menge neuer Romane auf einen Schlag wurden in den Fischer Verlagen herausgegeben. Stellvertretend für diese möchten wir an dieser Stelle auf den Science-Fiction-Roman »Exodus 9414 - Der dunkelste Tag« hinweisen, der von Thariot verfasst wurde und im Fischer Verlag Tor das Licht der Buchwelt erblickt hat. Das Werk knüpft an Thariots Roman »Exodus 2727 - Die letzte Arche« aus dem letzten Dezember an. Das interstellare Siedlungsschiff USS London kehrt darin nach einer gescheiterten Mission, ein spezielles System zu finden, zur Erde zurück. Nach 6.475 Jahren trifft es am Ausgangsort seiner Reise wieder ein. Was sie dort vorfinden, ist viel schlimmer als alles, was sie erwartet bzw. befürchtet hatten. Thariots Roman ist 384 Seiten lang und kann für 14,99 Euro erworben werden. Für zwei Euro weniger gibt es das gute Stück im E-Book-Format, obendrein hat Mark Bremer einer 11:26 Stunden langen (ungekürzten) Hörbuchfassung seine Stimme geliehen.

Einige weitere erwähnenswerte neue Bücher, die ebenfalls im Hause Fischer erschienen sind, möchten wir euch abschließend noch im Schnelldurchlauf nennen: Paul Maar, der Erfinder des »Sams«, hat in einem Roman auf seine eigene Kindheit zurückgeblickt. In »Wie alles kam« erzählt er seine bewegenden Erinnerungen an jene Zeit. Die in Australien lebende Autorin Charlotte McConaghy ließ sich von ihrer Erschütterung über die Auswirkungen des Klimawandels zu ihrem Debütroman »Zugvögel« inspirieren, in welchem eine junge Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis folgt. Last but not least gibt es für Thrillerfans mit »Kein falscher Schritt« ein neues Werk von Brad Parks, in dem es um Crystal Meth, um einen Mord sowie um einen Mann in der Rolle seines Lebens geht.

Wem das noch nicht genug neue Bücher gewesen sind, der kann hier eine komplette Liste aller Neuzugänge in unserem System finden. Wie an allen anderen Tagen auch, so haben auch am Mittwoch die meisten Bücher dank Vorschlägen unserer User den Weg hierher gefunden. Vielen Dank für die Mithilfe!


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 259 (50,9%)
Midnight Chronicles 1 - Schattenblick von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl
2
 
 75 (14,7%)
Zugvögel von Charlotte McConaghy
3
 
 60 (11,8%)
Wie alles kam von Paul Maar
4
 
 40 (7,9%)
Kein falscher Schritt von Brad Parks
5
 
 39 (7,7%)
Exodus 9414 - Der dunkelste Tag von Thariot
6
 
 36 (7,1%)
Der Halbbart von Charles Lewinsky
An der Umfrage haben 509 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Wie alles kam vom 09.10.2020 11:21:
» Vom Kleinkind bis zum Erwachsenen Paul Maar erinnert sich an den im Krieg verschwundenen Vater, den frühen #Tod seiner Muttern an die neue Mutter und die schöne Zeit bei seinen Großeltern. Er hatte bei seinem Vater eine strenge Erziehung genossen. Diese Erinnerungen sind zugleich Freundschaft- und Abenteuergeschichten. Es ist ein Vater- Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Er beschreibt darin das, womit er sich auskennt. Eine innere Insel, wohin sich Kinder zurückziehen. Wer in diesem Buch liest weiß, warum Paul Maar das Sams erfinden musste. Meine Meinung Das Buch beinhaltet Erinnerungen Paul Maars an seine Jugend, Kindheit bis zum Erwachsenen. Es war interessant zu erfahren, wie der Autor aufgewachsen ist und zeitweise hat es mich an die eigene Kindheit erinnert. Was mich jedoch durch das ganze Buch durch immer wieder gestört hat, ist der laufende Wechsel des Alters: Vom jugendlichen Paul Maar zum Kind, wieder …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Der Halbbart vom 17.09.2020 13:44:
» Ist „Der Halbbart“ tatsächlich ein Roman? Im Jahr 1313 dürfen wir das harte Leben der Dorfbevölkerung in der Schweiz kennenlernen. Und hier genau den Eusebius, genannt Sebi. Er lebt mit Mutter und zwei Brüdern in einem kleinen Dorf und dort hat sich ebenfalls der Halbbart häuslich niedergelassen. Nein, nicht in einem Haus, eher an einem Unterstellplatz. Warum nennen ihn die Leute so? Alle haben hier einen Spitznamen. So heißt ein Mann Bruchi, weil er sich beide Beine brach. Aber noch einmal zum Sebi. Der erzählt gerne und viel und nicht nur das Kloster Einsiedeln kommt in seinen Geschichten vor. Zitat aus dem Buch und ein Gedanke Sebis: „Wenn die Knochen der Heiligen derart durcheinander kommen, wie soll das bei der Auferstehung werden? Wenn eine Hand am falschen Arm ist, oder eine Rippe da, wo sie nicht hingehört?“ Der Autor nutzte für sein Buch eine Sprache der alten Zeit. Viele Ausdrücke gehören zum Schwyzer-deutsch, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Midnight Chronicles 1 - Schattenblick vom 06.09.2020 16:42:
» Inhalt: Durch ein Unglück hat Roxy 449 Geister aus der Unterwelt zur Flucht verholfen. Als Strafe wurde sie verflucht: Sie muss alle 449 Geister innerhalb von 449 Tagen finden und wieder in die Unterwelt verbannen, sonst wird sie selbst dort landen. Dass sie nun auch noch auf den Jungen Shaw aufpassen soll, der, nachdem er von einem Geist besessen gewesen war, sein Gedächtnis verloren hat, passt ihr natürlich gar nicht. Und dieses Kribbeln, das zwischen ihnen entsteht und das mit jedem Augenblick heftiger wird, den sie miteinander verbringen, ist auch nicht gerade hilfreich. Meinung: Hier haben Bianca Iosivoni und Laura Kneidl ein ganz besonderes Projekt ausgeheckt. Die Reihe Midnight Chronicles soll insgesamt 6 Bände umfassen. Von je drei Büchern sind die Autorinnen die Hauptschreiberinnen. Bianca Iosivoni erzählt uns in ihren drei Büchern die Geschichte von Roxy und Shaw. Eine spannende Story über Geisterjäger, das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von cbee
Kommentar zu Zugvögel vom 31.08.2020 11:55:
» Das Cover konnte mich auf den ersten Blick überzeugen. Es hat irgendetwas Mystisches an sich. Die sanfte Farbgebung und der in Szene gesetzte, fliegende Vogel passen hervorragend zusammen und machen neugierig. Nach nur wenigen Seiten Einlesezeit war ich mitten im Geschehen und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und an den musste ich mich anscheinend erst gewöhnen. Dieser Stil baut durch klug und passend eingesetzte kleine Hinweise Spannung auf und erschafft unterschiedliche Schauplätze, durch die Kopfkino vom Feinsten entsteht. Die aufkommenden Fragezeichen lassen den Leser mitfiebern und -rätseln. Nach und nach werden diese gekonnt aufgelöst und dadurch erhält man ein umfassendes Bild. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden bewusst verschwommen dargestellt. Außerdem handelt es sich auch oftmals um nicht authentische Gegebenheiten. Dies werte ich bei diesem Buch allerdings als …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gudrun
Kommentar zu Zugvögel vom 30.08.2020 13:56:
» Ein Buch wie ein Sturm! Der Klappentext klingt nach einem gefühligen Frauenroman, möglicherweise mit ein bißchen Naturkitsch überzuckert: "Nur die Strömung der Meere und der Flügelschlag der Vögel können Franny den Verlust vergessen lassen, der sie verfolgt". heißt es darin. Meiner Erwartungen waren also eher auf ein "ganz nett" eingependelt. Doch weit gefehlt: Mit "Zugvögel" hat die australische Autorin Charlotte McConaghy ein Buch mit Wow-Effekt geschrieben, voller Wildheit, voller Düsternis, das einen mitnimmt wie die Stürme, denen sich Ich-Erzählerin Franny stellen muss. Franny ist eine Getriebene, buchstäblich. Schon als Kind hatte sie "Wanderfüße", die in ihrer Familie erblich zu sein scheinen, mit dramatischen Folgen. Immer wieder muss sie aufbrechen, muss die verlassen, die sie eigentlich liebt, ähnlich wie die Zugvögel, die ihrem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Zugvögel vom 29.08.2020 22:51:
» Die letzten Seeschwalben Die Autorin Charlotte McConaghy wurde durch ihre Passion für die Natur und Tierwelt sowie ihrer Erschütterung über die Auswirkungen des Klimawandels inspiriert zu der Geschichte »Zugvögel«, ihrem literarischen Debütroman, mit dem sie den internationalen Durchbruch erreichte. Inhalt: Auf der Suche nach Erlösung folgt eine junge Frau den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschließt die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Inmitten der exzentrischen Crew eines der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, vor ihrer …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Luise
Kommentar zu Zugvögel vom 26.08.2020 15:49:
» Charlotte Mc Conaghys Roman „Zugvögel“ ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Wenn man ein wenig gelesen hat, lässt einen diese Geschichte nicht los. Franny Stone hat Wanderfüße, die sie immer weitertragen. Ganz besonders zieht es sie zum Meer. Sie lebt in einer Zeit, als immer mehr Tiere von der Erde verschwinden und die Meere leergefischt sind. Sie will den letzten Küstenseeschwalben folgen, die sich von Grönland zur Antarktis aufmachen. Dafür braucht sie ein Boot und so landet sie in der exzentrischen Crew eines der letzten Fischerboote. Man macht es ihr nicht leicht, aber sie nimmt alles auf sich, weil sie sich schuldig fühlt und etwas gutmachen will. Doch die Reise wird lebensbedrohlich. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die viele unterschiedliche Gefühle in einem auslöst. Dabei ist Franny eine Person, die es einem nicht leicht macht. Aber je länger ich sie begleiten durfte, umso mehr ist sie mir ans Herz …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Zugvögel vom 26.08.2020 15:03:
» Ergreifend Franny liebt Vögel über alles. Leider sind alle Tiere auf der Welt am Aussterben. Eine letzte Kolonie von Küstenseeschwalben gibt es noch, die sich jetzt wieder auf ihre lange Reise begeben werden. Franny beschließt den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Dazu fragt sie einen Käpitän auf einem Schiff, ob sie mitfahren darf. Die Reise soll von der Arktis in die Antarktis führen. Das Buch hat mehrere Erzählebenen. In der einen ist Franny auf dem Schiff, um den Vögeln zu folgen. Eine andere Ebene ist zwölf Jahre davor. Zum einen geht es um die Auswirkungen des Klimawandel, dass alle Tiere am Aussterben sind oder einige Arten schon ausgestorben sind. Von der Küstenseeschwalbe gibt es noch eine kleine Kolonie. Bei drei Vögeln hat Franny Peilsender angebracht. Dieser Kolonie will Franny mit dem Schiff folgen. Aber in dem Buch geht es hauptsächlich um Franny, was sie alles im bisherigen Leben erlebt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von esmeralda19

 
Autorentags: Bianca Iosivoni, Brad Parks, Charles Lewinsky, Charlotte McConaghy, Laura Kneidl, Paul Maar, Thariot
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Halbbart
Geschrieben von: Charles Lewinsky (26. August 2020)
2,00
[1 User]
Exodus 2727 - Die letzte Arche
Geschrieben von: Thariot (1. Dezember 2019)
2,00
[1 Blog]
1,51
[76 User]
Exodus 9414 - Der dunkelste Tag
Geschrieben von: Thariot (26. August 2020)
1,87
[15 User]
Kein falscher Schritt
Geschrieben von: Brad Parks (26. August 2020)
Midnight Chronicles 1 - Schattenblick
Geschrieben von: Bianca Iosivoni und Laura Kneidl (26. August 2020)
1,55
[10 Blogs]
1,58
[65 User]
Wie alles kam
Geschrieben von: Paul Maar (26. August 2020)
1,71
[56 User]
Zugvögel
Geschrieben von: Charlotte McConaghy (26. August 2020)
2,00
[5 User]
 
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