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  Neue Bücher: Clara Schumann, Erika Mann, gestohlene Bilder
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Gestern waren so viele erwähnenswerte neue Bücher in unserem System gelandet, dass wir uns entschlossen hatten, sie euch zweigeteilt vorzustellen. Vorhin haben wir euch bereits die - unserer Meinung nach - wichtigsten neuen Krimis und Thriller präsentiert, nun ist es an der Zeit für die Neuveröffentlichungen aller anderen Genres.

Los geht es heute im Aufbau Taschenbuch Verlag, in dem Beate Rygierts Roman »Die Pianistin« herausgegeben wurde, der sich mit Clara Schumann beschäftigt. Darin geht es zunächst zurück ins Leipzig des Jahres 1835, in dem die spätere »Frau auf dem 100-DM-Schein« im Alter von nur sechzehn Jahren bereits als Pianistin vor großem Publikum spielte und mit ihrem Vater auf Tournee ging. Die beiden sind allerdings nur nach außen ein eingespieltes Team, tatsächlich hängt aufgrund Claras Gefühlswelt der Haussegen schief: Der Vater ist strikt dagegen, dass sich Clara schon jetzt bindet, geschweige denn an Robert Schumann. Clara jedoch erweist sich als toughe junge Frau, die sich zur Wehr setzt und bereit ist, für ihre Liebe viel in die Waagschale zu werfen. »Die Pianistin« ist Teil der Aufbau-Reihe »Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe« und hat einen Umfang von 453 Seiten. Man kann das Buch für 12,99 Euro bekommen, die Digitalausgabe ist mit 4,99 Euro deutlich preisgünstiger. Eine Hörbuchausgabe wurde von Tessa Mittelstaedt eingelesen.

Als Teil einer anderen (sehr ähnlich gelagerten) Reihe des Aufbau Verlags, nämlich »Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe«, wurde Heidi Rehns Roman »Die Tochter des Zauberers« veröffentlicht, in dessen Mittelpunkt Thomas Manns Tochter Erika steht. Diese hofft im New York des Jahres 1936, mit politischem Kabarett einen Beitrag dafür leisten zu können, die Amerikaner zum Kampf gegen Hitler zu motivieren. Inmitten europäischer Exil-Künstler begegnet sie einem Lyriker, der ihr bald mehr bedeutet, als sie jemals erwarten konnte. Dadurch wird sie alsbald in die Entscheidungssituation gezwungen, zwischen ihrem privaten Glück und ihrem Kampf für den Frieden und die Freiheit zu wählen. »Die Tochter des Zauberers« ist 448 Seiten lang und zum Preis von 12,99 Euro erhältlich, die E-Book-Version kostet 9,99 Euro.

Natürlich wurde nicht nur im Hause Aufbau neuer Lesestoff produziert, sondern auch andernorts. So zum Beispiel im Amazon-Verlag »Tinte & Feder«, in dem Noa C. Walkers neuestes Werk »Das Bild der Vergangenheit« auf die Buchwelt losgelassen wurde. Die Autorin berichtet darin von einer Kunsttherapeutin namens Lana, die einst im Alter von neun Jahren ihre beste Freundin verloren hatte, die damals spurlos verschwand. Das damalige Trauma hat sie nie gänzlich verwunden, und nun sorgt ein Entführungsversuch dafür, dass die Narben von damals wieder aufbrechen. Just in diesem Moment wird sie dann auch nopch beschuldigt, heimlich Diebesgut zu verschachern. »Das Bild der Vergangenheit« ist 365 Seiten lang und hat einen Preis von 9,81 Euro. Für 4,41 Euro kann man es in digitaler Form bekommen, für Abonnenten von »Kindle Unlimited« ist es kostenfrei.

Abschließend noch zwei Neuveröffentlichungen im Schnelldurchlauf, die im Rowohlt Verlag erschienen sind und ebenfalls eine Erwähnung verdient haben: Die Vespasian-Reihe von Robert Fabbri wurde in ihre achte Runde geführt. In »Das ewige Feuer« geht es einmal mehr zurück ins erste Jahrhundert, und es gilt darin niemand geringeren als den römischen Kaiser Nero zu stoppen. Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis hat in ihrem Buch »Etsikietsi - Auf der Suche nach meinen Wurzeln« indessen eine Urlaubsreise verarbeitet, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter angetreten ist und auf der beide wieder ganz nah zueinander fanden.

Wer hier klickt, der findet eine Liste aller am Dienstag neu eingepflegten Bücher. Diese und andere Bücher wurden uns von unserer unermüdlichen Userschaft zum Eintragen vorgeschlagen. Dafür möchten wir uns bedanken!


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Tochter des Zauberers vom 29.09.2020 13:04:
» Eine starke Frau Ein Buch über Erika Mann, die Tochter von Thomas Mann. New York 1936. Mit ihrem politischen Kabarett ‚Die Pfeffermühle‘ hier in den USA Peppermill, will Erika Mann die Amerikaner über die Machenschaften Hitlers aufklären und sie zum Kampf gegen ihn auffordern. Im Kreis der europäischen Exil-Künstler lernt sie einen Mann kennen, der ihr sehr viel bedeutet. Mehr als sie je für möglich gehalten hätte. Es ist der Arzt und Lyriker Martin Gumpert. Er ist von ihrer Unabhängigkeit und ihrer Stärke fasziniert. Doch sie muss sich entscheiden. Will sie nun als Kämpferin für Frieden und Freiheit allen bekannt werden oder ist ihr persönliches Glück wichtiger. Was steht an erster Stelle? Dieses Buch die persönliche Liebesgeschichte einer großen Frau, die sich in einer düsteren Zeit behaupten muss. Meine Meinung Bisher habe ich von Heidi Rehn nur Historische Romane gelesen. Gut, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Die Tochter des Zauberers vom 17.09.2020 18:19:
» "Meine Sicht der entscheidenden Themen der modernen Gesellschaft ist eher emotional als intellektuell – nicht dogmatisch, sondern menschlich. … Das einzige „Prinzip“, an das ich mich halte, ist mein hartnäckiger Glaube an einige grundlegende moralische Ideale – Wahrheit, Ehre, Anstand, Freiheit, Toleranz." (Erika Mann, 1943) Meiner Ansicht nach spiegelt dieses Zitat die klare Haltung von Erika Mann, der ältesten Tochter von Thomas Mann, des Nobelpreisträgers für Literatur. Hinter ihrem berühmten Vater muss Erika Mann sich nicht verstecken. Sie ist eine faszinierende, schillernde Persönlichkeit, die von Heidi Rehn in ihrem Buch "Die Tochter des Zauberers - Erika Mann und ihre Flucht ins Leben" einfühlsam portraitiert wird. Es spiegelt einen wichtigen Abschnitt im Leben. von Erika Mann und bildet bereits den 14. Band der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe", der vom Aufbau Verlag herausgegeben wird. New …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherfairy
Kommentar zu Die Pianistin vom 05.09.2020 10:35:
» Die Pianistin beschreibt einen wichtigen Lebensabschnitt der Clara Schumann, geborene Wieck. Die leidet unter der Strenge ihres Vaters und verliebte sich bereits mit 15 Jahren in Robert Schumann. Herr Wieck ist absolut gegen diese Verbindung und dabei spielt nicht nur der das Alter eine Rolle. Er hat viele Vorbehalte gegen Robert. Clara Schumann war eine Künstlerin, die ich so nicht kannte. Nur Stücke ihres Ehemanns Robert hörte und höre ich gerne. So freute ich mich, dass auch dieser starken Frau ein Roman innerhalb der Reihe „Frauen zwischen Kunst und Liebe“ gewidmet ist. Von der Autorin Beate Rygiert las ich bereits „George Sand“ und das gefiel mir. Das gilt ebenfalls für Die Pianistin. Viele Künstler aus der Musikwelt sind mir hier begegnet und auch Schriftsteller stellten sich hin und wieder ein. So war es wohl damals. Mädchen und junge Frauen standen unter der Herrschaft ihrer Väter und bei Clara war das extrem. Er wollte …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Die Tochter des Zauberers vom 26.08.2020 12:36:
» Erika Mann war die älteste Tochter von Thomas Mann, dem Nobelpreisträger für sein Buch „Die Buddenbrooks“. Wie viele ihrer Kollegen musste sie nach Amerika emigrieren. Dort wollte sie den Menschen die Augen über die Faschisten öffnen, welche Europa mit ihrer Propaganda überfluteten. Das war nicht einfach, da viele nicht an den Machenschaften Hitlers und Konsorten interessiert waren. Neben diesem Wunsch gab es noch Männer, die ihr Herz erobern wollten. Sie musste sich zwischen Erfolg und Liebe entscheiden. „Wer das laute Knallen schwerer Schaftstiefel auf Steinböden und das heisere Brüllen dumpfer Parolen vor verblendeten Massen für Kultur hält, scheint selbst nie über das Niveau von steinzeitlichen Höhlenmenschen hinausgekommen zu sein.“ (Zitat aus dem Buch) Frau Mann stellte klar, dass das, was momentan in Deutschland los war, nichts mit der Kultur der Deutschen zu tun hatte. Das Buch zeigt, wie die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99

 
Autorentags: Beate Rygiert, Heidi Rehn, Linda Zervakis, Noa C. Walker, Robert Fabbri
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Bild der Vergangenheit
Geschrieben von: Noa C. Walker (18. August 2020)
2,11
[93 User]
Die Pianistin
Geschrieben von: Beate Rygiert (18. August 2020)
1,00
[2 Blogs]
1,76
[29 User]
Die Tochter des Zauberers
Geschrieben von: Heidi Rehn (18. August 2020)
1,50
[2 Blogs]
1,67
[3 User]
Etsikietsi - Auf der Suche nach meinen Wurzeln
Geschrieben von: Linda Zervakis (18. August 2020)
2,50
[6 User]
Vespasian 8 - Das ewige Feuer
Geschrieben von: Robert Fabbri (18. August 2020)
1,25
[1 Blog]
1,00
[1 User]
 
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