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  Neue Bücher: Bücher liefernde Frauen, Muttermorde, Weltraumkriege
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Zum Monatsstart sind wieder viele neue Bücher in unserem System angekommen. Die unserer Meinung nach erwähnenswertesten Neuerscheinungen berichten von emanzipierten Frauen, von schwer traumatisierten Kindern und von einem erstaunlichen Fund in einer düsteren Ecke des Weltraums.

Bisweilen genügt es ja, den Namen der Autorin eines neuen Buchs zu lesen, und schon weiß man, dass das Werk in kürzester Zeit an die Spitze aller möglichen Bestsellerlisten stürmen wird. Dies ist bei Jojo Moyes natürlich der Fall, und so kann man sich schon mal darauf vorbereiten, dass man von ihrem Roman »Wie ein Leuchten in tiefer Nacht« aus dem Rowohlt Verlag Wunderlich in den kommenden Wochen häufiger etwas zu lesen bekommen wird. Die Autorin aus Essex führt ihre Leser darin ins Jahr 1937, in dem eine Engländerin namens Alice ihrem Verlobten in die Vereinigten Staaten folgt, wo sie in einem kleinen Dorf in den Bergen Kentuckys strandet. Dort muss sie unter dem Dach ihres einflussreichen und fiesen Schwiegervaters leben. Eine Aufgabe findet sie, als sie sich einer Initiative anschließt, die von Eleanor Roosevelt ins Leben gerufen wurde: Frauen bringen kranken und alten Menschen Bücher nach Hause. So reiten Alice und die anderen Frauen fortan an jedem Tag auf schwer bepackten Pferden durch die Berge. Inmitten der wilden Natur und den skeptischen Bewohnern lernt Alice hier, gegen alle Widerstände ihren eigenen Weg zu beschreiten. »Wie ein Leuchten in tiefer Nacht« ist 544 Seiten stark und kostet 24 Euro. Die E-Book-Version der Geschichte ist vier Euro günstiger. Eine ungekürzte fünfzehnstündige Hörbuchausgabe wurde von Schauspielerin Luise Helm eingelesen, der Synchronsprecherin von Megan Fox und Scarlett Johannson.

Der Erfolg des nächsten Buches wird auch nicht lange auf sich warten lassen: New-York-Times-Bestsellerautorin Karen Rose hat mit dem Thriller »Todesfalle« den fünften Band ihrer Baltimore-Reihe vorgelegt. Darin wird die Mutter eines elfjährigen Mädchens erschlagen. Jazzie, wie die Kleine heißt, hat die Tat beobachtet und den Mann sofort erkannt. Um sich selbst und ihre kleine Schwester zu schützen, schweigt sie jedoch. Taylor Dawson will derweilen in Baltimore mehr über einen Mann namens Clay Maynard herausfinden, der von ihrer Mutter einst als »Monster« bezeichnet wurde und nun als Sicherheitschef eines Programmes arbeitet, das schwer traumatisierte Kinder betreut. Taylor nimmt eine Stelle als Praktikantin in der Institution ein, wodurch sie Clay beobachten kann, gleichzeitig aber auch Jazzy und ihrer Schwester begegnet. Während Taylor das Vertrauen der Mädchen gewinnt, hat der Mörder der Mutter beschlossen, den Kindern und der neuen Praktikantin das Leben zu rauben. »Todesfalle« ist 624 Seiten stark und wurde vom Knaur Verlag veröffentlicht. Das Buch kostet als E-Book 14,99 Euro und wird Anfang November (für zwei Euro mehr) auch auf Papier erhältlich sein. Eine Hörbuchausgabe wird im November ebenfalls erscheinen, dieser wird von Synchronsprecherin Sabina Godec die Stimme geliehen.

Eine ganze Reihe von neuen Büchern, die eigentlich eine separate Erwähnung verdient hätten, haben im Piper Verlag das Licht der Buchwelt erblickt. Stellvertretend wollen wir an dieser Stelle einen Blick auf das neueste Werk von Fantasy-Großmeister Richard Schwartz werfen, der den Startschuss in einen neuen mehrteiligen Epso abgegeben hat. Mit »Die Starfarer-Verschwörung«, dem Auftakt der »Sax-Chroniken«, hat er dieses Mal den Schritt in den Weltraum gewagt und eine Space Opera erschaffen. Die titelgebende Sax ist eine Diebin, die gerade eine ziemlich schlechte Zeit hat, da jemand ihr ans Leder will und ihre Verbündeten sie hängenlassen. Just in diesem Moment entdeckt sie ein Shuttle, das ein Relikt einer offenbar schon lange untergegangenen Kultur ist. Dank des Shuttles wird aus Sax schlagartig die mächstigste Person des ganzen Planeten, doch gleichzeitig gerät sie mitten hinein in eine Verschwörung, durch die der Kampf um die Macht im Universum neu entbrennt. »Die Starfarer-Verschwörung« ist 528 Seiten stark und kostet achtzehn Euro. Drei Euro weniger muss für die E-Book-Variante berappt werden, ein knapp neunzehn Stunden langes Hörbuch wurde von Musiker, Schauspieler und Sprecher Michael Hansonis eingelesen, dessen Stimme die Fans der Bücher von Richard Schwartz bereit gewohnt sein sollten.

Zum Abschluss noch einige weitere erwähnenswerte Neuerscheinungen aus dem Hause Piper im Schnelldurchlauf: Wolfgang Burger hat seinen Ermittler Alexander Gerlach zum bereits sechzehnten Mal in den Einsatz geschickt. In »Wenn Rache nicht genügt« soll Gerlach den wahren Mörder des Sohnes einer wohlhabenden Hamburger Familie aufspüren, nachdem dessen Halbbruder lange unschuldig im Gefängnis saß. Journalist und Buchautor Jan Weiler hat Martin Kühn wieder einen neuen Roman gewidmet. In »Kühn hat Hunger« stellt sich sein - der eigenen Meinung nach - etwas zu beleibter Romanheld der elementaren Frage nach der Leichtigkeit des Lebens. Im Pendo Verlag, der seit elf Jahren (wieder) unter dem Dach von Piper angesiedelt ist, hat zudem eine neue Saga von Hanni Münzer ihren Anfang genommen. In »Heimat ist ein Sehnsuchtsort« berichtet die Bestsellerautorin vom Schicksal einer schlesischen Familie, das im Jahre 1928 ihren Anfang nimmt.

Die anderen Romane und Sachbücher, die wir gestern eingetragen haben, erreicht ihr durch einen Klick hier. Unser Dank an all diejenigen Nutzer unserer Homepage, die uns die Vorschläge für die am Dienstag eingepflegten Bücher unterbreitet haben!


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 31.12.2019 23:42:
» Spannender Auftakt einer Saga über eine schlesische Familie Breslau: Zwischen den beiden Weltkriegen muss der junge Komponist Laurenz Sadler den elterlichen Bauernhof übernehmen, da er der einzige überlebende Sohn seiner Eltern ist. Er kommt mit seiner frisch angeheirateten Frau Annemarie zurück – und ahnt nicht, dass sie ein großes Geheimnis verschweigt. Bald stellen sich zwei Töchter ein, die hochbegabte Kathi und die an einer seltenen Krankheit leidenden Franzi. Wie alle anderen Familien im Ort muss auch die Familie Sadler sich in stürmischen Zeiten behaupten… Das Leben einer schlesischen Familie dicht an der polnischen Grenze gibt viel Stoff her für eine Geschichte, die zu Herzen geht. Das Buch ist der Auftakt einer Familiensaga, die mit viel Hintergrundwissen vom Leben im schlesischen Grenzgebiet erzählt. Die Protagonisten haben eigentlich nicht viel am Hut mit dem Krieg, der ihren Frieden bedroht, und dennoch werden die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Die Baltimore-Reihe 5 - Todesfalle vom 04.12.2019 11:07:
» Definitiv kein Thriller Die elfjährige Jazzie hatte sich hinter dem Sessel vor dem Mann versteckt, der ihre Mutter erschlagen hatte. Sofort hatte sie ihn erkannt – doch zum Glück hatte er sie nicht gesehen. Jazzie wird schweigen, denn sie will ihre kleine Schwester vor dem Bösen schützen. Beide Mädchen sind traumatisiert und erhalten ein Therapieprogramm mit Pferden. Sie fassen Vertrauen zu der jungen Praktikantin Taylor. Diese ahnt, dass Jazzie weiß, wer ihre Mutter getötet hat. Was sie aber nicht ahnt ist, dass der Killer längst beschlossen hat, sie alle drei aus dem Weg zu räumen. Meine Meinung Das Buch ließ sich sehr angenehm und flüssig lesen. Der Schreibstil war unkompliziert, denn es gab keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich recht schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In die beiden traumatisierten Mädchen, die den Leichnam ihrer Mutter zusammen mit ihrer …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 27.11.2019 9:23:
» Dieses Buch dreht sich um die Familie Stadler, die auf einem Bauernhof in Schlesien nahe der polnischen Grenze zu Hause ist. Für Laurenz dreht sich alles um Musik. Er verliebt sich auf den ersten Blick in Annemarie, die ein gefährliches Geheimnis mit sich herumträgt. Als der Bruder von Laurenz stirbt, bleibt dem inzwischen verheirateten Musiker nichts anderes übrig, als auf den Hof zurückzukehren. Mit der Zeit findet er immer mehr Gefallen daran, den Hof zu bewirtschaften. Aber die politischen Verhältnisse haben auch Einfluss auf das Leben in der Grenzregion. Die hochintelligente Tochter Kati gewinnt einen Mathematikwettbewerb und zieht so das Augenmerk auf die Familie. Annemarie versucht ihr Geheimnis zu wahren und die Familie zu schützen. Ich mag die Bücher von Hanni Münzer und auch dieses hat mir gut gefallen. Es zeigt realistisch die Verhältnisse in einer schwierigen Zeit. Selbst in so einem kleinen Dorf wie Petersdorf muss …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 31.10.2019 11:16:
» Schlesien im Jahr 1928: Als Laurenz Sadler in Breslau der jungen und scheuen Annemarie begegnet, ist es für ihn Liebe auf den ersten Blick. Die beiden heiraten, vom gefährlichen Geheimnis Annemaries ahnt er nichts. Doch eine familiäre Katastrophe zwingt Laurenz, Breslau zu verlassen und den elterlichen Hof zu übernehmen. Der jüngste Sohn des Landwirts wollte selbst nie Bauer werden, sondern als Komponist und Dirigent arbeiten. Dennoch findet er mit Annemarie und zwei außergewöhnlichen Töchtern sein Glück: der hochbegabten Kathi und der chronisch kranken Franzi. Als Kathi mit 15 Jahren einen landesweiten Schülerwettbewerb gewinnt, zieht sie die Aufmerksamkeit Berlins auf die Familie. Ihre Mutter handelt, um ihre Kinder zu schützen – und tritt damit eine Lawine tödlicher Ereignisse los… „Heimat ist ein Sehnsuchtsort“ ist der erste Band der neuen Heimat-Saga von Hanni Münzer. Meine Meinung: Der Roman besteht aus …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 27.10.2019 21:01:
» Heimat ist ein Sehnsuchtsort – Heimat Saga Band 1 von Hanni Münzer ist ein Buch aus dem Penno Verlag und umfasst 576 Seite. Das Cover ist schon sehr ansprechend mit der Frau auf dem schlichten Hintergrund, die die Arme in Erwartung ausbreitet – schlicht und einfach aber vielsagend. Die Geschichte: Bereits der Prolog mit einer Szene irgendwo in Russland und den dortigen geheimnisvollen Ereignissen setzt bereits zu Beginn den Spannungsbogen, der immer wieder erneuert wird. Laurenz ist der jüngste der Familie Sadler, einer Landwirtsfamilie. Er darf in Breslau Musikstudieren, für die er lebt, da genügend andere Brüder da sind, die den Hof übernehmen können und wollen. Das Schicksal und der erste Weltkrieg bedingen dann doch, dass Laurenz der einzige überlebende Sohn ist, der das Landgut übernehmen soll. Er kehrt mit Annemarie, seiner großen Liebe, zurück, die ein Geheimnis wart, dem er nicht auf den Grund geht. Im Jahr 1928 wird …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von titana99
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 25.10.2019 11:48:
» SCHLESISCHE FAMILIENGESCHICHTE „Heimat ist ein Sehnsuchtsort" erzählt eine dramatische, schicksalhafte Geschichte, die 1928 in einem kleinen schlesischen Örtchen in der Nähe von Gleiwitz, ihren Anfang nimmt. Die Chronik des Vorkriegs- und Kriegsgeschehens erfolgt insbesondere anhand der Personen, die mit der Bauernfamilie Sadler zu tun haben. Laurenz Sadler lernt seine Annemarie durch einen unachtsamen Zusammenstoß auf der Straße kennen. Der verträumte Musikstudent verliebt sich Knall auf Fall. Allerdings verhindern mehrere Tragödien auf dem elterlichen Bauernhof seine Komponistenkarriere. Laurenz muss den Hof tatkräftig und in voller Verantwortung übernehmen. In großem Abstand bekommen sie zwei außergewöhnliche Töchter. Die erstgeborene Katharina ist hoch begabt, vielseitig talentiert. Franziska leidet unter einer seltenen Erkrankung, die sie zu einer hochsensiblen, empfindsamen Seele macht. Die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 16.10.2019 19:18:
» Eine bewegende Saga Hanni Münzer hat einen mitreißenden Auftakt zu ihrer neuen Familiensaga geliefert. Cover und Titel passen sehr gut zu dieser spannungsgeladenen Erzählung, die aber auch viele beschauliche Elemente enthält. Besonders die gelungene Beschreibung des Ortes Petersdorf, indem Laurenz und Annemarie ein ruhiges Leben führen, ganz anders als Laurenz, der aufstrebende, junge Komponist es sich vorgestellt hat. Aber er muss den elterlichen Bauernhof übernehmen. Im Laufe der Jahre bekommen sie zwei sehr unterschiedliche Töchter die hochbegabte Kathi und die unheilbar kranke, behinderte Franzi. Da der Roman viele historische Details enthält, fühlte ich mich besonders angesprochen. Besonders, weil stark geistig behinderte Menschen von den Nazis als „ nicht lebenswert“ eingestuft wurden, hochbegabte jedoch stark gefördert und ausgenutzt wurden, wenn sie für die nationalsozialistischen Machenschaften von Nutzen. Der Zweite …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von rosenfreund
Kommentar zu Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort vom 16.10.2019 9:17:
» Zum Inhalt: Schlesien Ende der zwanziger Jahre. Eigentlich ist Lauren Komponist, doch als er Annemarie begegnet und sich sofort verliebt, kommt alles anders. Er übernimmt den elterlichen Hof und bekommt mit Annemarie zwei Töchter. Kathi, die hochbegabte und Franzi, die besonders ist.  Meine Meinung: Diese Geschichte hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte um Kathi und ihre Familie. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und obwohl das Buch nicht gerade dünn ist auch dadurch viel zu schnell zu Ende. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, besonders Franzi möchte ich da ausdrücklich nennen. Viel zu selten kommen besondere Kinder in Büchern vor. Schön, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist und fortgesetzt wird. Fazit: Toller Auftaktroman einer interessanten Familiengeschichte«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Wie ein Leuchten in tiefer Nacht vom 15.10.2019 22:05:
» Die Engländerin Alice verliebt sich in Bennet, den Sohn eines reichen amerikanischen Minenbesitzers, heiratet ihn, folgt ihm in die USA und entflieht somit ihrem strengen, gläubigen Elternhaus. Doch in den USA erwartet sie ein völlig anderes Leben als sie erwartet hatte, denn sie findet sich nicht in einer pulsierenden Großstadt wieder sondern in Baileyville, einem kleinen Ort in den Bergen Kentuckys. Auch ihre Ehe läuft nicht so gut, wie sie sich erhofft hat und ihr strenger Schwiegervater tyrannisiert sie. Sie findet auch nur schwer Anschluss, da sie überall „die Engländerin“ ist und man sich über ihren Akzent lustig macht. Mit der Zeit wird sie sehr unglücklich. Zitat: „Sie hatte, wie ihr zunehmend bewusst wurde, nur ein häusliches Gefängnis gegen ein anderes getauscht.“ (Seite 31) Als das „WPA-Programm der Packhorse Library“ auch Baileyville erreicht, nutzt Alice die Chance und meldet sich, um bei dieser …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412

 
Autorentags: Hanni Münzer, Jan Weiler, Jojo Moyes, Karen Rose, Richard Schwartz, Wolfgang Burger
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