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  Neue Bücher: Berliner Morde, Horror-Motels, Sam und Dave, starke Frauen
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In den vergangenen Tagen haben wir wieder allerhand Neuveröffentlichungen in unser System eingebaut, und zwanzig von ihnen werden wir euch - in zwei Teilen - vorstellen. Normalerweise unterscheiden wir zwischen Kriminalliteratur auf der einen Seite und sämtlichen anderen Genres auf der anderen Seite. Dieses Mal gab es zwar auch ein paar sehr erwähnenswerte neue Krimis und Thriller, aber keine zehn, weswegen wir die Genres dieses Mal ein wenig stärker vermischt haben als sonst.

Anfangen möchten wir trotzdem im Bereich der kriminellen Lektüre. Das erste Buch stammt dabei aus der Feder zweier Männer, die sich damit sehr genau auskennen, nämlich des einstigen Strafverteidigers Florian Schwiecker und des Rechtsmediziners Michael Tsokos. »Die siebte Zeugin« markiert den Auftakt zu einer Reihe, in der sich zwei Männer namens Rocco Eberhardt und Justus Jarmer dem Verbrechen in den Weg stellen werden, und die beiden sind - wer hätte das gedacht - ein Anwalt und ein Rechtsmediziner. In ihrem ersten gemiensamen literarischen Einsatz schießt ein Verwaltungsbeamter und Familienvater aus Berlin in einer Bäckerei scheinbar grundlos um sich, und er tötet und verletzt dabei mehrere Menschen. Anschließend schweigt er beharrlich zu der Tat. Eberhardt und Jarmer nehmen sich des vollkommen willkürlich anmutenden Verbrechens an, und sie stoßen auf Hinweise, die sie mit einem komplexen Konstrukt aus Korruption, Geldwäsche und kriminellen Clans befördert. Ob die beiden den Fall lösen können, kann man auf 320 Seiten nachlesen. Das Buch kostet 12,99 Euro, für drei Euro weniger ist es als E-Book zu bekommen. Anfang Februar wird zudem ein 8:23 Stunden langes Hörbuch erscheinen, das von Schauspieler und Sprecher Josef Vossenkuhl eingelesen wurde.

Im Hause Rowohlt ist der Roman »Der Solist« erschienen, der von Jan Seghers zu Papier gebracht wurde, dessen letzte Veröffentlichung nun schon einige Jahre zurück lag. Wie bei Schwiecker und Tsokos geht es auch in diesem Werk nach Berlin. Dorthin - genauer gesagt zu einer neuen Terrorabwehreinheit - kommt der Ermittler Neuhaus, der bis dahin in Frankfurt unterwegs war. Kurz vor der Bundestagswahl wird die deutsche Hauptstadt von einer Reihe an Morden in Atem gehalten. Es trifft einen jüdischen Aktivisten, dann eine bekannte muslimische Anwältin, und anschließend folgen weitere Todesfälle. Neuhaus begibt sich auf die Suche nach einem Zusammenhang zwischen den Fällen, und dabei ist er nahezu komplett auf sich alleine gestellt. Das 240 Seiten starke Werk kostet in der gebundenen Fassung zwanzig Euro. Für die E-Book-Variante sind 14,99 Euro zu zahlen, und auch hier gibt es eine Hörbuchversion. Diese hat mit 4:24 Stunden eine vergleichsweise überschaubare Länge und wurde von Uve Teschner eingelesen.

Ein Buch, das krypsich als »Kriminalgeschichte der anderen Art« umschrieben wird, ist im Hanser Berlin Verlag herausgegeben worden. »Der Tod in ihren Händen«, so der Name des Buchs, wurde von Ottessa Moshfegh geschrieben, einer in Kalifornien lebenden Schriftstellerin mit kroatisch-persischen Wurzeln. Darin läuft die einsame alte Vesta mit ihrem Hund ihre gewohnte Morgenrunde durch den Wald, als sie auf einen Zettel stößt. Dieser weist auf eine Frau namens Magda hin, die ermordet wurde, und die Botschaft schließt mit »Hier ist ihre Leiche«. Von eben jener Leiche fehlt jedoch jede Spur. Vesta wird fortan von dem Gedanken an den Zettel nicht mehr losgelassen, und so beginnt sie zu ermitteln. Je mehr sie in die Tiefe geht, desto klarer zeichnen sich vor allem ihre eigenen Abgründe ab, und so entwickelt sich hier eine Geschichte über Einsamkeit und über die Lügen, die der Mensch anderen, aber auch sich selbst einredet. »Der Tod in ihren Händen« hat einen Umfang von 256 Seiten und kostet 22 Euro. Fünf Euro weniger sind für die Digitalausgabe zu zahlen, Schauspielerin und Sprecherin Regine Vergeen hat einem 7:37 Stunden langen Hörbuch ihre Stimme geliehen.

Der Goldmann Verlag hat mit »Zimmer 103« eine deutschsprachige Version von Simone St. Jamess Roman »The Sun Down Motel« herausgegeben. Darin erzählt die kanadische Autorin, die lange Zeit in der Filmbranche unterwegs war, vom New York zweier Zeitebenen. 1982 arbeitet eine Frau als Nachtwächterin im Sun Down Motel, erlebt dort einsame Nächte und spürt, wie in ihr im Laufe der Zeit immer mehr Angst aufkeimt, da sie das Gefühl hat, unter einer nicht greifbaren Bedrohung zu leiden. 35 Jahre später ziehlt ihre Nichte in das inzwischen heruntergekommene Motel. Ihr Ziel ist es, die Wahrheit herauszufinden ... nämlich darüber, was mit ihrer Tante geschehen ist. Denn diese verschwand an diesem Ort - und wie sich bald zeigt, ist dem Geheimnis, welches das Gebäude hütet, nicht nur die Nachtwächterin zum Opfer gefallen. »Zimmer 103« ist 480 Seiten stark und kostet - sowohl als Taschenbuch als auch in der digitalen Variante - jeweils zehn Euro.

Gänzlich ohne Unterstützung eines traditionellen Verlagshauses hat Thrillerschmied Noah Fitz mit »Der Spiegelmörder« ein neues Werk erschaffen, und er hat sich in der E-Book-Bestsellerliste des weltgrößten Tante-Emma-Ladens Amazon damit binnen weniger Tage schon seit weit nach oben gearbeitet. Das Buch markiert den zweiten Band der Reihe, in der Fitz den Hauptkommissar Karl Breuer als Hauptfigur gegen das Verbrechen ins Feld ziehen lässt. In dem Buch geht ein Serienmörder um, der in den Augenhöhlen seiner Opfer Spiegelscherben platziert. Was es damit auf sich hat, ist nicht die einzige Frage, die es zu klären gibt, denn ebenso muss enträtselt werden, welche Bedeutung Buchstaben haben, die auf einem Knochen platziert wurden, und was es mit den drei Perlen auf sich hat, die im Hals eines Jungen stecken. Nachdem der Serienkiller mehrmals zugeschlagen hat, zieht Karl Breuer seinen Freund Doktor Hornoff aus Fitz' anderer beliebter Thrillerreihe zu Rate. Dabei bedient er sich eines ganz besonderen Fotos. »Der Spiegelmörder« ist 422 Seiten lang, kostet als gebundenes Buch 18,99 Euro, als Taschenbuch 13,98 Euro und als Digitalausgabe gar nur 99 Cent. Abonnenten von »Kindle Unlimited« können das E-Book kostenfrei lesen.

Freunde historischen Souls hätten insgeheim vermutlich einen Heidenspaß an der nun folgenden Stelle, denn wir kommen jetzt zu Sam und Dave. Allerdings handelt es sich nicht um das wegweisende Sängerduo, sondern um einen schlauen Primaten und um eine künstliche Intelligenz.

Vom großen T.C. Boyle stammt das außergewöhnliche Werk »Sprich mit mir«, das im Carl Hanser erschienen ist. Boyle erzählt von einem Schimpansen namens Sam, der von Wissenschaftlern umsorgt in der Pflegefamilie eines Professors aufwächst. Ihm werden verschiedene Kunststücke beigebracht, etwa via Gebärdensprache Essen zu bestellen und seinen Namen zu sagen, was ihn zu einem Vorführobjekt für Fernsehsendungen macht. Als die schüchterne Aimee Teil seines Betreuerteams wird, entwickelt Sam eine beeindruckende Beziehung zu ihr und scheint echte individuelle Eigenschaften zu entwickeln. Das Glück ist ihm jedoch nicht hold, denn eine andere Universität beschlagnahmt ihn, um Experimente an ihm durchführen zu können. Daraufhin fasst Aimee einen Plan, um Sam zu retten. Ob es ihr gelingt, wird auf 352 Seiten geschildert. Für 25 Euro ist der Roman zu haben, als E-Book kostet er 18,99 Euro. Schauspieler Florian Lukas war für eine ungekürzte elfstündige Hörbuchausgabe im stimmlichen Einsatz. Wir haben vor, den Deckel von Boyles Buch am 4. Februar bei unserer täglichen Coveranalyse zur Abstimmung zu stellen.

Und damit kommen wir von Sam zu Dave: Der Verlag Klett-Cotta hat mit »Dave« ein neues Werk von Raphaela Edelbauer herausgegeben. Die Autorin, die vor zwei Jahren auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand, beschäftigt sich darin mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft von künstlichen Intelligenzen. Syz und die anderen Mitarbeiter seines Labors arbeiten daran, mit »DAVE« die erste generelle künstliche Intelligenz zu erschaffen, die jede Menge Rechenleistung und ein menschliches Bewusstsein erhalten soll. Nachdem sich Syz in eine junge Ärztin verliebt und DAVE der Totalausfall droht, wird der Programmierer jedoch in einen Studel ungeplanter Ereignisse gezogen. Syz versucht fortan die Geschichte des Labors zu ergründen und herauszubekommen, wer am Ende eigentlich von DAVE profitieren soll. Schon bald wird an seinem bis dahin bedingungslosen Glauben an die Technik stark gerüttelt. Frau Edelbauers Buch ist 432 Seiten dick und kostet 25 Euro. Als E-Book kann man es für 19,99 Euro bekommen. Am 1. Februar werden wir das außergewöhnliche Cover von »Dave« zum Thema unserer Coveranalyse machen.

Da wir schon im Hause Klett-Cotta sind: Dort wurde auch der Roman »Mädchen, Frau etc.« von Bernardine Evaristo auf die Buchwelt losgelassen, die deutsche Ausgabe des 2019 mit dem Booker Prize ausgezeichneten Werks »Girl, Woman, Other«. Frau Evaristo erzählt von einer Dramatikerin namebs Amma, die am Londoner National Theatre ihre erste Inszenierung veranstaltet und sich in dem Bühnenstück mit ihrer Identität als schwarze und lesbische Frau beschäftigt. Ammas gute Freundin Shirley hat indessen Jahrzehnte an Schulen gearbeitet und ist nun ausgebrannt. Shirleys einstige Schülerin Carole ist inzwischen erfolgreiche Investmentbankerin, deren aus Nigeria stammende Mutter wiederum gründet eine Reinigungsfirma. Die Geschichten dieser Frauen verknüpft die Autorin zu einem Panorama der Jetztzeit über Fragen der Herkunft, der Identität und das, was die Menschen zusammenhält. »Mädchen, Frau etc.« ist 512 Seiten lang und kann zum Preis von 25 Euro erworben werden. Für 19,99 Euro wandert das E-Book auf den heimischen E-Reader, und Schauspielerin Constanze Becker hat eine vierzehnstündige ungekürzte Hörbuchausgabe beigesteuert.

Frauen stehen auch im Mittelpunkt von Mary Adkins' Buch »Das Privileg«, das im Kindler Verlag das Licht der deutschsprachigen Buchwelt erblickt hat. Genauer gesagt handelt es sich um drei Damen. Als da wären die schüchterne Annie, die ursprünglich aus einer Kleinstadt kommt und sich nun an der großen Carter University langsam entfaltet. Jurastudentin Bea hat eine schwarze Mutter und einen weißen Vater, wodurch sie in der Vergangenheit wiederholt mit Ungerechtigkeiten konfrontiert war. Und Kellnerin Stayja ist aufgrund einer Erkrankung ihrer Mutter in schwerer Geldnot. Ihre Lebenswege werden durch einen wohlhabenden Studenten verflochten: Dieser kauft bei Stayja tagein, tagaus seinen Kaffee und ist dabei charmant wie ein Engel, Annie wird von ihm sexuell genötigt, und Bea soll ihm juristisch unter die Arme greifen. »Das Privileg« ist 432 Seiten stark und kann für zwanzig Euro bezogen werden, die digitale Version des Buchs über mutige Frauen und #metoo hat einen Preis von 14,99 Euro.

Last but not least möchten wir an dieser Stelle auch noch auf das Buch »Das Baby ist meins« hinweisen, das von Oyinkan Braithwaite verfasst wurde und im Imprint »Blumenbar« des Berliner Aufbau Verlages veröffentlicht wurde. Die Autorin widmet sich darin der Emanzipation junger afrikanischer Frauen und gibt der Leserschaft einen Einblick in das in Nigeria herrschende Patriarchat. Dies tut sie, indem sie die Geschichte zweier Damen schildert, die unbeirrt um ein kleines Baby kämpfen, sich dabei nicht um Risiken und potenzielle Verluste scheren ... und schon gar nicht um den Mann, der herausfinden möchte, wer die Wahrheit spricht und dessen Rolle in der Angelegenheit weißgott nicht lupenrein ist. Bloggerin Miss Mesmerized lobte die Schriftstellerin nach der Lektüre von »Das Baby ist meins« insbesondere für »ihre Gabe, ernste Themen noch weiter zuzuspitzen, der Dramatik jedoch über die Absurdität eine heitere Note zu verpassen, die das Lesen unterhaltsam macht, ohne jedoch den Ernst der Lage herunterzuspielen«. Das Buch ist 128 Seiten lang und kostet fünfzehn Euro. Die E-Book-Variante ist fünf Euro günstiger, Markus Bachmann hat einer 2:24 Stunden langen Hörbuchausgabe eine Stimme gegeben.

Welche Bücher darüber hinaus den Weg in unsere Datenbank gefunden haben, findet ihr durch einen Klick hier. Die Bücher sind - wie stets - dank vieler Uservorschläge in unserem System gelandet, deshalb möchten wir uns bei allen Helfern bedanken! Zehn weitere besonders erwähnenswerte neue Bücher werden wir euch im Laufe des Tages ausführlich vorstellen.


Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?
1
 
 128 (22,0%)
Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin von Florian Schwiecker und Michael Tsokos
2
 
 123 (21,2%)
Sprich mit mir von T.C. Boyle
3
 
 104 (17,9%)
Karl Breuer 2 - Der Spiegelmörder von Noah Fitz
4
 
 78 (13,4%)
Der Solist von Jan Seghers
5
 
 47 (8,1%)
Mädchen, Frau etc. von Bernardine Evaristo
6
 
 42 (7,2%)
Dave von Raphaela Edelbauer
7
 
 23 (4,0%)
Das Privileg von Mary Adkins
8
 
 14 (2,4%)
Das Baby ist meins von Oyinkan Braithwaite
9
 
 12 (2,1%)
Der Tod in ihren Händen von Ottessa Moshfegh
10
 
 10 (1,7%)
Zimmer 103 von Simone St. James
An der Umfrage haben 581 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Solist vom 05.03.2021 14:52:
» Enttäuschend Der Frankfurter Ermittler Neuhaus wird nach Berlin zur „Sondereinheit Terrorabwehr“ versetzt. Kaum in Berlin angekommen, wird er zu einem Mord an einem jüdischen Aktivisten hinzugezogen. Bei den Ermittlungen wird er von Suna-Marie Grabowski unterstützt. Weitere Morde folgen und es stellt sich die Frage, ob und wie diese zusammenhängen. Der Handlung des Buches nimmt Bezug auf Anis Amri und dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Allerdings werden hier einige Details anders dargestellt. Des Weiteren werden viele politische Themen angeschnitten. Die Handlungsorte sind bildhaft dargestellt. Die Protagonisten werden zum größten Teil oberflächlich und ohne viel Tiefgang dargestellt. Neuhaus war mir mit seiner introvertierten Art unsympathisch. Der sachliche Schreibstil gefiel mir nicht, da er mich zu sehr an einen Bericht erinnert. Obwohl dem Roman aktuelle brisante Themen, wie Terror und islamischer Staat, zugrunde liegen, fehlte …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von isa21
Kommentar zu Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin vom 05.03.2021 1:03:
» Spannender Auftakt einer neuen Justiz-Krimi-Reihe! Sehr empfehlenswert! Zitat S. 315 „Zwischen Schwarz und Weiß gibt es manchmal auch noch Raum für mehr“ Durch eine schicksalhafte Fügung wird der junge Berliner Strafverteidiger Rocco Eberhardt auf den Fall von Nikolas Nölting aufmerksam, der aus heiterem Himmel in einer Bäckerei um sich geschossen und dabei einen Menschen getötet und mehrere verletzt hat. Ein bisher unbescholtener Bürger und liebevoller Vater und Ehemann, der sich sofort nach der Tat ergibt. Was hat ihn zu so einer Handlung getrieben? Rocco möchte der Familie helfen und übernimmt die Verteidigung von Nölting. Der Prozess stößt auf großes mediales Interesse und entwickelt sich durch eine überraschende Entdeckung des Rechtsmediziners Dr. Jarmers in eine Richtung, mit der niemand gerechnet hat. Als Fan von Michael Tsokos Thrillern bin ich auf diesen Krimi des Autorenduos aufmerksam geworden …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gina1627
Kommentar zu Karl Breuer 2 - Der Spiegelmörder vom 01.03.2021 13:59:
» Der Spiegelmörder von Noah Fitz Der Thriller war wieder sehr gut und spannend vor allem aber war er sehr authentisch und super kann ihn nur wärmstens empfehlen«
– geschrieben von Sonja
Kommentar zu Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin vom 23.02.2021 13:30:
» Justizkrimi Der Verwaltungsangestellte und Familienvater Nikolas Nölting geht wie jeden Sonntag zur Bäckerei um Brötchen zu holen. Doch dieses Mal schießt er in dieser um sich und lässt sich anschließend festnehmen. Danach schweigt er. Der Rechtsanwalt Rocco Eberhardt übernimmt die Verteidigung und steht vor dem Rätsel über die Motive. Da kommt der Rechtsmediziner Justus Jarmer mit einer Entdeckung daher, die vielleicht Aufschluss über die Tat gibt… In dem Auftaktband steht die Justiz im Vordergrund. Die Protagonisten werden wenig überzeugend, langweilig und kaum authentisch charakterisiert. Vor allem Justus Jarmer verblasst im Hintergrund, von Rocco Eberhardt werden einige Hintergrundinformationen eingestreut. Die Handlung besteht zum größten Teil aus dem Strafprozess und der Verteidigung von Nölting. Dabei spielen forensische Ermittlungen kaum eine Rolle. Der Anwalt Rocco begibt sich auf der Suche nach dem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von isa21
Kommentar zu Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin vom 16.02.2021 20:42:
» An einem Sonntagmorgen in Berlin fährt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting mit seinem Fahrrad zum Bäcker. Statt Brötchen zu holen, schlägt er einen Polizisten nieder. Er entwendet ihm die Schusswaffe. Er betritt die Bäckerei. Er erschießt einen Mann, der an einem Café-Tisch steht, Kaffee trinkt und Zeitung liest und verletzt 2 weitere Personen leicht. Nölting lässt sich widerspruchslos festnehmen und schweigt. Was ist passiert? Mit “Die 7. Zeugin” hat das Autorenduo Schwiecker/Tsokos am 01. Februar 2021 gemeinsam mit dem Knaur-Verlag einen Justizthriller herausgebracht. Es handelt sich um einen Auftaktroman für die Eberhardt/Jarmer Reihe. Florian Schwiecker hat viele Jahre in Berlin als Strafverteidiger gearbeitet und Michael Tsokos ist Professor für Rechtsmedizin. Mein Blick auf das Cover wird magisch durch die klaren Farben (weiß, rot, schwarz) angezogen und ist bereits durch den Autoren Tsokos …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von tansmariechen
Kommentar zu Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin vom 13.02.2021 19:04:
» Nikolas Nölting verabschiedet sich von seiner Tochter und fährt mit dem Fahrrad zur Bäckerei. Er stürmt diese und schießt um sich. Dabei werden zwei Menschen schwer verletzt und ein Mann stirbt. Seine Frau Anja sucht verzweifelt Rechtsbeistand und stößt dabei auf den Strafverteidiger Rocco Eberhardt. Sie hat keine Erklärung für die Tat. Er übernimmt den Fall und spricht mit Nikolas. Dieser schweigt beharrlich zu den Vorgängen. Rocco nimmt Kontakt zu dem Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer auf. Dabei kommen neue Erkenntnisse ans Tageslicht. Warum schießt ein unauffälliger Familienvater einfach um sich? Um was es sich dabei handelt, müsst ihr unbedingt selbst lesen. Was für ein Auftakt einer neuen Justiz-Krimi-Reihe mit den Autoren Florian Schwiecker und Michael Tsokos. Der Angeklagte schweigt und deshalb ist der Strafverteidiger Rocco Eberhardt anfangs zwiegespalten, ob er die Verteidigung …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Helgas Bücherparadies
Kommentar zu Sprich mit mir vom 11.02.2021 11:40:
» Affenliebe Als die Studentin Aimee zufällig im Fernsehen eine Sendung sieht, bei der Professor Guy Schermerhorn mit seinem Schimpansen Sam, dem er das Kommunizieren mittels Gebärdensprache beigebracht hat, auftritt, ist es um sie geschehen. Sie möchte Sam unbedingt kennenlernen und bewirbt sich bei Schermerhorn um die Stelle einer studentischen Hilfskraft. Bereits bei ihrem ersten Besuch im Hause des Professors springt der zweijährige Sam in Aimees Arme und lässt sie nicht mehr los. Sie ist hingerissen von dem kleinen lebhaften Kerl und ist von nun an für sein Wohlergehen verantwortlich. Sie zieht ihn wie ein Kind auf, lernt selbst die Gebärdensprache und unterhält sich mit ihm, verliebt sich in ihn - und wird auch bald die Geliebte des Professors. Doch nach einigen Jahren werden die Fördermittel des Verhaltensforschungs-Programms gestrichen und Guy muss Sam seinem ehemaligen Besitzer zurückgeben, der ihn für Laborversuche zur …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Herbstrose
Kommentar zu Dave vom 08.02.2021 13:45:
» Mit „DAVE“ hat Raphaela Edelbauer einen bemerkenswerten Roman über Künstliche Intelligenz geschaffen. Kann man eine Maschine mit all dem aus-und aufrüsten, was den Menschen ausmacht? Es braucht Typen wie Syz, die absolut an das Funktionieren der Künstlichen Intelligenz glauben. Die alles andere hintanstellen, um diese Technik voranzubringen, all die menschlichen Eigenschaften hinein programmieren wollen. In einer Blase arbeiten er und Gleichgesinnte wie die Besessenen an der Erfüllung ihres großen Traums: DAVE. Ausgestattet mir allem, was das menschliche Bewusstsein ausmacht. Am Besten sollte man unvoreingenommen an dieses Buch herangehen. Sich Stück für Stück vorwagen in diese Blase, diese so ganz eigene Welt. Die Erde – es gab eine fürchterliche Katastrophe, ist unbewohnbar - so wird es ihnen von klein auf eingetrichtert. Sie alle arbeiten und leben in einer riesigen Kapsel, einem Schutzwall, denn nur hier kann die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Magnolia
Kommentar zu Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin vom 07.02.2021 23:28:
» Anders als erwartet! "Die siebte Zeugin" von Florian Schwiecker (Strafverteidiger) und Michael Tsokos (Rechtsmediziner, der das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité leitet und Bestseller-Autor) ist der erste Teil einer neuen Justiz-Krimi-Reihe aus Berlin (Eberhardt und Jarmer ermitteln). Hier geht es um einen Verwaltungsbeamten namens Nikolas Nölting, der an einem Sonntagmorgen sein Haus in Berlin-Charlottenburg verlässt, sich aufs Fahrrad schwingt, seiner kleinen Tochter zum Abschied zuwinkt und zu einer Bäckerei fährt. Was sich ganz harmlos anhört, endet in einem Fiasko. Denn Nölting schießt in der Bäckerei aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei verletzt und Nikolas Nölting schweigt. Nöltings Ehefrau sucht den Anwalt Rocco Eberhardt auf und bittet ihn, ihrem Mann zu helfen. Doch der Strafverteidiger steht vor einem Rätsel, denn er muss das Motiv eines …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Jasminh86
Kommentar zu Sprich mit mir vom 05.02.2021 20:34:
» Sprich mit mir T.C. Boyle ist der Meister der Erzählkunst und der schrägen, aber immer interessanten Themen. In ,,Sprich mit mir“ geht es um das Verhältnis zwischen Menschen und Menschenaffen, aber auch um viel mehr. Der Schimpanse Sam wird von dem Professor Guy Schemerhorn und seinen Assistenten wie ein Kind aufgezogen. Damit will der Wissenschaftler erforschen, wie weit die Kommunikation zwischen Mensch und Tier gelingt und zu welchen kognitiven Leistungen der Schimpanse in der Lage ist. Tatsächlich kann Sam in Gebärdensprache sagen, was er gerne essen möchte, am liebsten Pizza oder Cheeseburger, aber auch, wie er heißt oder sogar, dass ihm etwas Leid tut. Als die schüchterne Studentin Aimee, die ziel- und antriebslos ihr Studium absolviert, Sam und Professor Schemerhorn in einer TV-Show sieht, ist sie völlig fasziniert. Sie bewirbt sich als Assistentin für Sams Pflegfamilie und Schemerhorn erkennt sofort, dass Aimee ideal …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von amena25

 
Autorentags: Bernardine Evaristo, Florian Schwiecker, Jan Seghers, Mary Adkins, Michael Tsokos, Noah Fitz, Ottessa Moshfegh, Oyinkan Braithwaite, Raphaela Edelbauer, Simone St. James, T.C. Boyle
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Baby ist meins
Geschrieben von: Oyinkan Braithwaite (18. Januar 2021)
1,50
[2 Blogs]
1,00
[1 User]
Das Privileg
Geschrieben von: Mary Adkins (26. Januar 2021)
2,00
[1 Blog]
Dave
Geschrieben von: Raphaela Edelbauer (20. Januar 2021)
5,00
[1 Blog]
2,00
[1 User]
Der Solist
Geschrieben von: Jan Seghers (26. Januar 2021)
2,00
[1 Blog]
1,84
[32 User]
Der Tod in ihren Händen
Geschrieben von: Ottessa Moshfegh (25. Januar 2021)
Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin
Geschrieben von: Michael Tsokos und Florian Schwiecker (27. Januar 2021)
1,90
[9 Blogs]
1,92
[131 User]
Karl Breuer 2 - Der Spiegelmörder
Geschrieben von: Noah Fitz (23. Januar 2021)
1,87
[100 User]
Mädchen, Frau etc.
Geschrieben von: Bernardine Evaristo (23. Januar 2021)
1,76
[137 User]
Sprich mit mir
Geschrieben von: T.C. Boyle (25. Januar 2021)
2,00
[1 Blog]
2,06
[159 User]
Zimmer 103
Geschrieben von: Simone St. James (18. Januar 2021)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz