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  Leserpointer: Die besten Romane des Suhrkamp Verlags im Jahre 2020
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Dieser Tage nutzen wir unsere Reihe »Leserpointer« dazu, einen Blick auf die Bücher einzelner Verlage zu werfen, die laut den Besuchern unserer Webseite deren beste Neuveröffentlichungen des Jahres waren. Zuletzt thematisierten wir die am besten bewerteten 2020er Romane der »Edition M«, des auf Thriller und Kriminalromane spezialisierten Verlagshauses unter dem Dach von Amazon. Den zugehörigen Überblick findet ihr an dieser Stelle. Heute wollen wir euch nun aufzeigen, welche 2020er Bücher des Suhrkamp Verlages unsere Besucher am besten bewertet haben. Da die Bücher nicht ganz so viele Stimmen bekommen haben wie die Romane anderer Verlage, haben wir die Mindestnotenzahl ausnahmsweise auf 25 gedrosselt.

Platz 6: »Aus und davon«, mit dem es Anna Katharina Hahn auf die Spiegel-Bestsellerliste und auf die Shortlist des mit 30.000 Euro dotierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreises schaffte, und für den sie den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag erhalten hat. Das vom Verlag als »der Familienroman des 21. Jahrhunderts« bezeichnete Werk berichtet davon, wie der kleine Bruno abhanden kommt, nachdem seine Großmutter Elisabeth ein letztes Mal Verantwortung übernehmen wollte und ihrer Tochter vier Wochen lang konsequent alles abnehmen wollte. Aus dieser Ausgangsbasis heraus gewährt der Roman seinen Lesern einen Blick auf ein breites Panorama zwischen Generationen, die sich gegenseitig immer weniger mitzuteilen haben. Von 62 Besuchern unserer Webseite gab es dafür die Durchschnittsnote 2,68.

Platz 5: »Das lügenhafte Leben der Erwachsenen«, in dem sich Elena Ferrante ebenfalls ins Innenleben einer Familie gewagt hat. Man begegnet darin einem dreizehnjährigen Mädchen namens Giovanna, das im Neapel der neunziger Jahre lebt und aus einer Vorzeigefamilie stammt ... glaubt sie zumindest. Nach und nach verändert sich Givanna, ihre schulische Leistung bröckelt, und auch das Verhältnis zu ihren Eltern gerät ins Wanken. Zu dieser Zeit erfährt sie, dass es im Leben ihres Vaters jede Menge Dinge gab, von denen sie nichts wusste, und die ihn als Gesicht eines ganz anderen Neapels entlarven. Eine Erkenntnis, die Givanna verstört und ihr Vertrauen grundlegend erschüttert. Das Ferrante-Fieber spülte den Roman zwischenzeitlich bis auf den dritten Rang der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels, und von 254 Besuchern unserer Seite gab es die Schulnote 2,52.

Platz 4: »Stern 111«, mit dem Lutz Seiler im Frühjahr den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie »Belletristik« abräumte, und das ihn fünf Wochen lang an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste festzementierte. Seiler erzählt davon, wie das Ehepaar Bischoff unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer aus seinem bisherigen Leben ausbricht und in ein großes Abenteuer durchstartet. Ihr Sohn Carl übernimmt nicht das Erbe seiner Eltern, sondern flüchtet nach Berlin, lebt dort auf der Straße und wird schließlich Teil einer Gruppe junger Leute, die ein ganz individualistisches Leben führt. Dort schlingert Carl durch die anarchische Nachwendezeit und ist dabei stets von der Hoffnung getrieben, die einzige Frau wiederzusehen, die er je liebte. Die bisher erreichte Durchschnittsnote 2,40 stammt von 692 Besuchern unserer Seite, womit »Stern 111« der am häufigsten bewertete Suhrkamp-Roman dieses Jahres war.

Platz 3: »Harte Jahre«, das im März veröffentlicht wurde und aus der Feder des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosa stammt, der vor zehn Jahren mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Der Autor führt seine Leser ins Guatemala der fünfziger Jahre, nachdem dieses in Folge eines Putsches, bei dem die CIA eine führende Rolle im Hintergrund spielte, im Chaos versinkt. Ein Putsch, dessen Grundlage eine Lüge war, die der damalige amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower auszunutzen wusste und schlussendlich das Schicksal Lateinamerikas für viele Jahre maßgeblich bestimmen sollte. 72 Besucher unserer Webseite honorierten Vargas Llosas Werk mit der Note 2,31.

Platz 2: »Paradise City«, in dem Zoë Beck im Juni eine außergewöhnliche und finstere Zukunftsvision für Deutschland entwarf. In dem ansonsten weitgehend entvölkerten Staat ist Berlin ein Relikt früherer Zeiten, Frankfurt der Regierungsitz, und das Rhein-Main-Gebiet eine einzige gewaltige Megacity. In dieser Gemengelage begegnet man einer Journalistin, die von einer mutmaßlich brisanten Story abgezogen wird, um sich stattdessen um Banalitäten zu kümmern. Ihr Chef erleidet einen seltsamen Unfall, eine Kollegin wird ermordet. Was zunächst nach einer Vertuschung anmutet, entpuppt sich als Angelegenheit mit weitreichendem Ausmaße: Jemand, den die Journalistin kennt und der ihr nahesteht, könnte über Leben und Tod fast aller Bewohner des Landes richten ... und seine Macht gerät außer Kontrolle. 26 Leserkanoniere bewerteten Frau Becks Roman mit der Durchschnittsnote 2,08.

Platz 1: »Streulicht«, mit dem Deniz Ohde im Herbst auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand, den aspekte-Literaturpreis abräumte, den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung erhielt und es bis auf die Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels schaffte. Die Autorin berichtet in ihrem Debütroman von der Rückkehr einer Ich-Erzählerin an den Ort ihrer Kindheit, einen Platz, an dem Industrieschnee herumliegt, feine Säure in der Luft liegt, und an dem viele verdrängte Erinnerungen verborgen schlummern. An dieser Stelle arbeitet die Autorin die Unterschiede der Gesellschaft heraus, betrachtet Sollbruchstellen im Leben ihrer Protagonistin und erzählt von deren Versuch, sich von der eigenen Ausgangsposition zu befreien. Miss Mesmerized lobte »Streulicht« als »atmosphärisch düsteren Roman, der ohne plakative Gewaltexzesse doch verdeutlicht, wie grausam ein Leben in Deutschland verlaufen kann«, und auch im Blog Lesendes Federvieh wurde das Werk als »ganz toller, berührender und aufwühlender Roman« eingestuft. Von 25 Besuchern unserer Webseite gab es die Note 2,00, was es zum bestbewerteten 2020er Buch des Suhrkamp-Verlag gemacht hat.


Welchen Suhrkamp-Roman fandet ihr 2020 am besten?
1
 
 184 (36,0%)
Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante
2
 
 170 (33,3%)
Stern 111 von Lutz Seiler
3
 
 58 (11,4%)
Paradise City von Zoë Beck
4
 
 50 (9,8%)
Streulicht von Deniz Ohde
5
 
 32 (6,3%)
Aus und davon von Anna Katharina Hahn
6
 
 17 (3,3%)
Harte Jahre von Mario Vargas Llosa
An der Umfrage haben 511 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Das lügenhafte Leben der Erwachsenen vom 26.11.2020 23:53:
» Anstrengender Weg ins Erwachsenenleben Neapel in den Neunziger Jahren. Giovanna ist 13 Jahre alt und lebt harmonisch mit ihren Eltern zusammen. Doch die Idylle erhält einen Riss, als das Mädchen hört, wie ihr Vater zur Mutter sagt, Giovanna werde immer hässlicher. Das verunsichert Giovanna so sehr, dass sie sich auf die Suche nach der Herkunft ihres Vaters macht. Damit erlebt sie ein Neapel, wie sie es bisher noch nicht kennt, leidenschaftlich und vor allem vulgär. Und stößt so die Tür auf zum Leben der Erwachsenen, erkennt deren Lügen und muss sich selbst einen Weg in dieser Welt finden. Es ist kein einfacher Weg, den Giovanna gehen muss, um aus der behüteten Kinderwelt über die Jugend in die Welt der Erwachsenen vorzudringen. Alles, was ihr bisher Halt gab im Leben, scheint wegzubrechen. Die Autorin Elena Ferrante berichtet aus der Mittel- und Unterschicht Neapels, und das ganz aus der Sicht der Jugendlichen, deren Welt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Streulicht vom 15.10.2020 16:17:
» „Streulicht“ gehörte zu den Nominierten zum Deutschen Buchpreis 2020. Es ist das Debüt von Deniz Ohde und erzählt von einer Kindheit und Jugend, die von Vorurteilen und Rassismus geprägt war. Der Vater ist Fabrikarbeiter, die Mutter verlässt ihn für eine Weile. Zurück bleibt nicht nur er, nein, auch die Tochter. Dass er Alkoholiker ist, kommt erschwerend hinzu. Mit im Haushalt lebt auch der fast blinde Großvater. Wie viele Menschen der Generation können diese beiden nichts wegwerfen. Sie hängen nicht nur an Dingen, auch ihre Gedanken an die Vergangenheit überlagern jene aus der Gegenwart. Die Hauptperson in dem Buch schreibt in der Ich-Form. Ihre Mutter kam vor vielen Jahren aus der Türkei und verliebte sich in den deutschen Arbeiter. Sie hatte nichts mit dem Islam zu tun auch ihre Tochter nicht. Jedoch wurde die immer wieder sowohl von Lehrern als auch von Mitschülern über ihr Aussehen und den „komischen“ …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Streulicht vom 04.10.2020 12:11:
» Am Rande des Industrieparks, der Säure in die Luft pustet und klebrigen Schnee produziert, wächst die Ich-Erzählerin auf. Mit ihren Freunden Pikka und Sophie besucht sie das Gymnasium, glaubt dort so sein zu können wie diese, doch hinter der Tür der elterlichen Wohnung ist vieles anders. Vater wie Großvater trinken zu viel, wollen keine Veränderung und herrschen ruppig über den Haushalt. Die Mutter, die einst aus der Türkei in ein vermeintlich besseres Leben geflüchtet war, akzeptiert dies stumm, bis es nicht mehr geht. Kein Umfeld für eine vielversprechende Zukunft und so kommt es auch: die Versetzung gescheitert, das Gymnasium Vergangenheit. Warum noch kämpfen, wenn der Ausgang doch ohnehin schon gewiss ist? In Deniz Ohdes Debütroman verarbeitet die Autorin gleich zwei Erfahrungen, die sowohl unsere Gesellschaft wie auch das Bildungswesen prägen: Als Arbeiterkind fehlt ihr der Zugang zum notwendigen Habitus, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Das lügenhafte Leben der Erwachsenen vom 01.10.2020 17:19:
» Ich war sehr gespannt auf „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“, mein erster Roman von Elena Ferrante. Giovanna wächst in einer wohlhabenden Gegend von Neapel auf. Ihre Eltern gehören der kultivierten Mittelschicht an. Sie legen großen Wert auf Bildung und Giovanna ist eine fleißige Schülerin mit guten Noten. Bis sie eines Tages unfreiwillig ihren Vater einen für sie folgenschweren Satz sagen hört: Sie sieht bald aus wie ihre Tante Vittoria. Die Schwester ihres Vaters wird niemals besucht und kaum erwähnt und ist für sie der Inbegriff von Hässlichkeit. Giovanna ist erst dreizehn Jahre alt und dieser Satz wirft sie aus der Bahn. Giovanna hört auf, ein Kind zu sein. Sie fühlt sich hässlich, dumm und ihren Eltern unwürdig. Verunsichert macht sich Giovanna auf die Suche nach der Herkunft ihres Vaters. Ist sie wirklich wie so wie die schreckliche Tante Vittoria? Sie will diese Tante und das fremde, einfache …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von givemeabook
Kommentar zu Das lügenhafte Leben der Erwachsenen vom 27.09.2020 14:39:
» Giovanna ist dreizehn als ihre friedliche Welt sich als eine andere entpuppt. Ihr Vater ist nicht immer der unbeschwerte und sonnenbeschienene Mann, den sie als kleines Mädchen kennengelernt hat und auch ihre Mutter sieht sie plötzlich mit ganz anderen Augen. Doch schlimmer noch ist die Schwester ihres Vaters, ihre Tante Vittoria. Sie gilt nicht nur als schwarzes Schaf der Familie, sie muss auch noch für allerlei Verfehlungen herhalten und auch sonst wird kein gutes Haar an ihr gelassen. Um zu ergründen, ob ihre Tante wohl wirklich so ein schrecklicher Mensch ist, wie von Mutter und Vater geschildert, sucht Giovanna den Kontakt zu ihr. Mit selbigem macht sich jedoch schnell die Erkenntnis breit, dass niemand perfekt ist und auch ihre Tante jedoch eine Menge heller Momente und kluger Lebensweisen aufweist. Die Begegnung mit ihrer Tante ist zugleich Grundstein von Giovannas eigener Entwicklung, welche sich nun auf die verschlungenen Pfade des Erwachsenwerdens begibt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lese-katze1992
Kommentar zu Paradise City vom 21.09.2020 23:03:
» Düstere neue Welt Deutschland, in naher Zukunft. Während die Küsten überschwemmt sind, ballt sich die Bevölkerung in wenigen Zentren. Frankfurt als Zentrum einer Megacity ist zur Hauptstadt geworden. Die Menschen werden gesundheitlich feinmaschig betreut, und scheinbar allen geht es gut. Die Natur erobert sich die Landschaften wieder zurück, auch so manche Tierart hat sich wieder angesiedelt. Ein Schakal habe in der Uckermark eine Frau angefallen, Liina soll darüber recherchieren, und sie merkt bald, dass dies nicht der Fall sein kann. Währenddessen hat ihr Chef einen ziemlich merkwürdigen Unfall, eine junge Kollegin wird ermordet. Liina ahnt, dass hier etwas nicht stimmen kann… Die Autorin Zoë Beck schildert eine Welt, die so heil aussieht, aber dann außer Kontrolle gerät. Die Menschen werden auf subtile Weise überwacht und dürfen sich dafür in scheinbarer Sicherheit fühlen. Dass dem nicht so …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Das lügenhafte Leben der Erwachsenen vom 11.09.2020 14:32:
» Contenance um jeden Preis Dieser Roman handelt von der Pubertät der anfänglich 13 jährigen Giovanna, die in Neapel in einer intellektuellen Familie aus dem Bildungsbürgertum aufwachst. Bildung und Erfolg sind ihr in die Wiege gelegt, jedoch ist das Aussehen für jedes Mädchen von großer Bedeutung. Als sie ihre Eltern belauscht und ihren Vater sagen hört, Giovanna werde immer häßlicher und zunehmend seiner verhassten Schwester ähnlicher, bricht eine Welt für sie zusammen. Die Familie hat keinen Kontakt zu dieser Tante, denn sie lebt in einem Arbeitermilieu in einem heruntergekommenen Wohnviertel. Die Aussage ihres sehr verehrten Vaters verletzt und berührt Giovanna so sehr, dass sie die Schule vernachlässigt und immer nachdenklicher wird. In der Vergangenheit hat es Probleme zwischen ihrem Vater und seiner Schwester gegeben, und Giovanna fühlt sich stark zu ihrer so wenig vornehmen Tante hingezogen. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von rosenfreund
Kommentar zu Paradise City vom 08.09.2020 20:49:
» Nicht mein Fall Ich hatte schon Bücher von Zoe Beck gelesen, welche mir gut gefallen hatten. Deshalb habe ich bei Paradise City - Thriller einfach zugegriffen. Ohne den Klappentext zu lesen. Ein Fehler. Denn Zukunftsthriller, Dystopien liegen mir gar nicht. Es spielt wahrscheinlich im 22.Jahrhundert und Liina ist Rechercheurin bei der Wahrheitspresse. Sie soll in der Uckermark einem Todesfall nachspüren. Angeblich wurde dort eine Frau von einem Schakal gebissen und verstarb daran. Sie findet die Aufgabe nicht sehr interessant und ist sauer auf ihren Chef Yassin. Als dieser allerdings zwischenzeitlich einen Unfall hat und im Koma liegt und kurze Zeit später eine andere Kollegin getötet wird, vermutet sie mehr hinter der Sache. Die Welt hat sich geändert. Durch einige Pandemien ist die Weltbevölkerung stark dezimiert und man achtet darauf, dass sie nicht wieder zu stark ansteigt. Das Klima hat sich gewandelt, es herrschen dauerhaft Temperaturen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Das lügenhafte Leben der Erwachsenen vom 07.09.2020 13:25:
» Zum Inhalt: Für die dreizehnjährige Giovanna bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass sie angeblich immer hässlicher werde so wie ihre Tante Vittoria, die sie nicht einmal kennt. So will sie diese kennen lernen und kommt so immer mehr mit den Lügen der Erwachsenen in Kontakt und weiß irgendwann nicht mehr was wahr und was gelogen ist. Meine Meinung: Ja, das Buch hat einen gewissen Reiz und es ist auch nicht schlecht geschrieben, aber berühren konnte es mich nicht. Die Protagonisten bleiben mir seltsam fremd. Auch konnte ich viele Verhaltensweise sowohl von Giovanna als auch ihrer Familie nicht nachvollziehen. Dennoch glaube ich, dass das Buch eine großere Anhängerschaft finden wird. Für mich blieb es einfach ein Roman, den ich wieder schnell vergessen werde. Fazit: Hat mich nicht berühren können.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das lügenhafte Leben der Erwachsenen vom 07.09.2020 12:28:
» Neapel in den 1990er-Jahren: Es sind nur wenige Worte, doch sie treffen die zwölfjährige Giovanna Trada mit voller Wucht. Sie werde seiner hässlichen und boshaften Schwester Vittoria immer ähnlicher, hört die Jugendliche zufällig ihren Vater Andrea zu ihrer Mutter Nella sagen. Als einziges Kind von Akademikern behütet aufgewachsen, war die Welt von Giovanna bis dato in Ordnung. In der Schule waren ihre Leistungen immer gut, sie fühlte sich zu Hause geliebt und verstanden. Doch jetzt in der beginnenden Pubertät werden ihre Noten schlechter, was ihren Eltern missfällt. Und mit dem verletzenden Satz ihres Vaters kommt Giovanna ins Grübeln und beginnt einige Nachforschungen anzustellen, wer genau ihre Tante ist. Dabei kommen einige Geheimnisse zum Vorschein… „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“ ist ein Roman von Elena Ferrante. Meine Meinung: Der Roman besteht aus sieben Teilen, die wiederum in angenehm kurze Kapitel …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon

 
Autorentags: Anna Katharina Hahn, Deniz Ohde, Elena Ferrante, Lutz Seiler, Mario Vargas Llosa, Zoë Beck
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Aus und davon
Geschrieben von: Anna Katharina Hahn (18. Mai 2020)
2,68
[62 User]
Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
Geschrieben von: Elena Ferrante (29. August 2020)
2,52
[254 User]
Harte Jahre
Geschrieben von: Mario Vargas Llosa (23. März 2020)
2,31
[72 User]
Paradise City
Geschrieben von: Zoë Beck (21. Juni 2020)
3,00
[1 Blog]
2,43
[56 User]
Stern 111
Geschrieben von: Lutz Seiler (2. März 2020)
2,40
[692 User]
Streulicht
Geschrieben von: Deniz Ohde (17. August 2020)
1,00
[2 Blogs]
2,00
[25 User]
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz