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  Leserpointer: Die besten Kinderbücher des zweiten Quartals 2021
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Im Augenblick nutzen wir unsere Kolumne »Leserpointer« dazu, euch die besten Bücher ausgesuchter Genres vorzustellen, die im zweiten Quartal des laufenden Jahres erschienen sind. Heute sind Kinderbücher an der Reihe. In diesem Bereich werden von unseren Besuchern nur sehr wenige Noten vergeben, da die wenigsten von ihnen aus dieser Altersgruppe stammen. Daher werden wir wieder von unserem normalen System abweichen und weniger auf die Usernoten schauen, sondern die Bloggerbewertungen und unsere Mitarbeitereinschätzung stärker einfließen lassen. Die unserer Meinung nach besten Kinderbücher des ersten Quartals findet ihr derweilen an dieser Stelle.

Platz 6: »Das mysteriöse Verschwinden des Aidan S. (so wie es sein Bruder erzählt)« von David Levithan, das am 18. Mai im Lago Verlag veröffentlicht worden ist und sich an eine Leserschaft ab einem Alter von zehn Jahren richtet. Darin verschwindet der zwölfjährige Aidan S. für sechs Tage spurlos. Als er wieder auftaucht, erzählt er eine Geschichte, die man praktisch gar nicht glauben kann und die ihn in die Rolle eines Außenseiters drängt. Sein Bruder würde ihm gerne glauben, aber so einfach ist das nicht, denn die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen, und es stellt sich die Frage, ob das Unmögliche wirklich wahr sein kann.

Platz 5: »Das Karlgeheimnis« von Jutta Wilke, das der Coppenrath Verlag zu Beginn des Juni für Leser ab einem Alter von zehn Jahren herausgegeben hat. Illustriert wurde das Werk von Ulf K., den der Spiegel einst als den »Poeten der deutschen Comicszene« bezeichnet hatte. Protagonist und Nachwuchs-Krimiautor Emil hat darin eine Menge Probleme: Seine Lehrerin nimmt ihm sein Notizbuch weg, und dann verschwindet Karl, seines Zeichens der einzige Erwachsene, der sich um ihn gekümmert hat. Gemeinsam mit Finja, die eine richtige Detektivin ist und über einen echten Watson (einen auf vier Beinen) verfügt, begibt er sich auf die Suche nach ihm.

Platz 4: »Das Glück wartet nur bis um vier« von Kate O’Shaughnessy, das in der Bücherwelt von CorniHolmes als ein »wunderbarer Roman voller Warmherzigkeit, der einen tief berührt, durchweg mitreißt und lange im Gedächtnis bleibt« bezeichnet wurde. Das am 21. Mai in der Junior-Abteilung des Deutschen Taschenbuch Verlages veröffentlichte Buch richtet sich an Bücherwürmer ab einem Alter von zehn Jahren und erzählt von einem Mädchen, das Geräusche sammelt. Keines von Maybelles Sammlerstücken ist wervoller als eine Anrufbeantworternachricht, in der man ihren Vater lachen hört. Mehr hat sie nicht von ihm ... bis sie herausbekommt, dass er eine Musiksendung im Radio moderiert. Als dort ein Song-Contest ausgerufen wird, meldet sie sich kurzerhand dafür an.

Platz 3: »Das Vermächtnis des Wunderlands« von Gereon Klug, das den Auftakt zu einer Reihe bildet, in der Schauplätze des Miniatur-Wunderlandes Hamburg besucht werden. Im ersten Band stoßen drei Geschwister und eine Freundin auf eine Modelleisenbahn, die eigentlich als verloren galt, und schon bald stellen sich mysteriöse Ereignisse rund um eine wichtige Zugmesse ein. Das Ganze spielt sich in Knuffingen ab, einem der ältesten Abschnitte des Miniatur-Wunderlandes. Zielgruppe des Buches sind Kinder ab einem Alter von acht Jahren.

Platz 2: »Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte« von Marc-Uwe Kling, das für junge Leser ab sechs Jahren gedacht ist. In dem Buch aus dem Carlsen Verlag schildert der Poetry Slammer und Autor, wie es einem Vater überhaupt nicht gelingen will, auf eine unverkrampfte Weise mit seinen Kindern über Sex zu sprechen. Dabei wird selbstverständlich genau das auf unterhaltsame Weise vermittelt, woran der fiktive Vater scheitert. Im Bücherkessel wurde Klings Büchlein als »Must-have« bezeichnet, das von Bloggerin Martina Suhr »schon sämtlichen Freunden (mit oder ohne Kinder) ans Herz gelegt« wurde, bei Lesefieber - Buchpost gab es viele warme Worte, und die Audiobook-Version wurde in Kleinbrinas Bücherblog als »unterhaltsames, gut aufklärendes und toll eingesprochenes Hörbuch« eingestuft

Platz 1: »Abstieg in die Tiefe« von R.L. Ferguson, in dem es erstmals nach »Catacombia« geht, eine gleichzeitig sehr alte, aber auch moderne unterirdische Stadt, die an allen Ecken und Enden mit Wundern, Magie und Rätseln vollgestopft ist. Der Schöpfer der »Schule der Alyxa« hat damit im Ravensburger Buchverlag eine neue Reihe eröffnet. In die erwähnte Stadt stürzt der dreizehnjährige Sam, als er eines Nachts in einen Schacht fällt. Hier stößt er auf viele mysteriöse Vorgänge: Der Name »Grimorga« wird heimlich geflüstert, der Rat der Stadt verfolgt seltsame Pläne, und ein Kult macht sich breit, der alles vernichten möchte, wofür die Stadt eigentlich steht. Gelobt wurde das Fantasybuch unter anderem bei nichtohnebuch, gerichtet ist es an Leser ab einem Alter von zehn Jahren.


Welches Kinderbuch hört sich für euch am vielversprechendsten an?
1
 
 200 (49,5%)
Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte von Marc-Uwe Kling
2
 
 70 (17,3%)
Catacombia 1 - Abstieg in die Tiefe von R.L. Ferguson
3
 
 50 (12,4%)
Das mysteriöse Verschwinden des Aidan S. (so wie es sein Bruder erzählt) von David Levithan
4
 
 32 (7,9%)
Das Glück wartet nur bis um vier von Kate O’Shaughnessy
4
 
 32 (7,9%)
Das Vermächtnis des Wunderlands von Gereon Klug
6
 
 20 (5,0%)
Das Karlgeheimnis von Jutta Wilke
An der Umfrage haben 404 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Das Vermächtnis des Wunderlands vom 05.07.2021 12:32:
» Zum Inhalt: Die Geschwister Olivia, Bruno und Tom mit ihrer Freundin Pi stoßen auf die alte und als verschollen geltende Modelleisenbahn ihres Opas. Sie sind total begeistert, doch kurz danach passieren sondere Dinge. Gibt es einen Zusammenhang oder hat es was mit der bevorstehenden Zugmesse zu tun? Und natürlich wollen die vier herausfinden, was da passiert ist. Meine Meinung: Das Buch ist so ein Buch, dass vorne bis hinten einfach Spaß macht zu lesen und ich bin überzeugt, dass die Zielgruppe es lieben wird. Es ist einfach eine spannende Geschichte, die auch noch richtig gut erzählt wird. Dazu noch noch schöne, gut passende Illustrationen, was will man denn noch mehr? Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist auch nicht zu kindlich gehalten, aber auch nicht zu überkandidelt, so dass viele Altersgruppen das Buch lesen können. Fazit: Hat mir gut gefallen«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das Karlgeheimnis vom 27.06.2021 14:48:
» Schöne Freundschaftsgeschichte Emil ist Krimiautor und schreibt alles in sein Notizbuch. Und das nimmt ihm ausgerechnet die fiese Bertram weg. Nochdazu verschwindet Karl spurlos. Er möchte diesen Fall lösen, aber alleine ist er zu schwierig für ihn. Da ist er froh, dass es noch Finja gibt. Sie hat einen Hund namens Watson und ist eine richtige Detektivin. Der Scheibstil ist flüssig und einfach. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive von Emil geschrieben. Sie hat von allem etwas, von witzig bis traurig. Es wird auch das Thema Freundschaft behandelt. Die Charaktere sind authentisch dargestellt. Die Freundschaft von Emil und Finja ist herausragend dargestellt und hat mir sehr gefallen. Der Fall wird im letzten Drittel behandelt. Er ist sehr spannend. Im Buch sind immer wieder Steckbriefe der handelnden Personen abgedruckt. Auch heitern die Bilder von Ulf K. beim Lesen sehr auf, die zwischendrin abgedruckt sind. Das Cover ist auch schon eine Augenweide …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von esmeralda19
Kommentar zu Das Karlgeheimnis vom 07.06.2021 7:22:
» Zum Inhalt: Woher soll Emil nur die zweihundert Euro für die Klassenfahrt nehmen? Seit Papa nicht mehr da ist, ist das Geld knapp bei Mama und Emil. Außerdem hat ihm seine blöde Lehrerin sein Notizbuch weggenommen. Und jetzt ist auch noch Karl, der Büdchen führt weg. Dabei ist er doch so wichtig für Emil. Er bekommt schon mal einen Lolly von ihm, dafür liest er ihm vor. Was soll er nur tun? Meine Meinung: Das war ein Kinderbuch, dass mal anders war. Einerseits, dass Emil quasi das Buch selbst schreibt, zumindest gibt es immer wieder Seiten, wo die einzelnen Protagonisten vorgestellt werden. Anderseits ein Buch über eine allein erziehende Mutter, deren Partner gestorben ist und das betrifft natürlich auch den Sohn. Das findet nicht so oft Eingang in Bücher und gerade das hat mir gut gefallen. Insgesamt hat mir auch der Schreibstil gut gefallen. Auch die Geschichte, die auch spannend erzählt wurde, ist gut. Das Cover ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das Vermächtnis des Wunderlands vom 04.06.2021 0:12:
» Eine äußerst geheimnisvolle Modelleisenbahn Die Geschwister Olivia, Bruno und Tom und ihre Freundin Pi haben die verschollen geglaubte Modelleisenbahn ihres Großvaters gefunden. Das Modell ist eine naturgetreue Wiedergabe ihres Ortes Knuffingen. Doch inzwischen geschehen seltsame Dinge im Ort – und dabei soll in den nächsten Tagen die wichtigste Zugmesse stattfinden, bei der spektakuläre Züge aus aller Welt nach Knuffingen kommen. Was steckt nur hinter all den Geschehnissen? Damit beginnt ein aufregendes Abenteuer für die vier Kinder. Sie sind sehr gespannt auf das Geheimnis, das hinter dem Modell steckt. Die vielen Rätsel, die geknackt werden wollen, bringen viel Spannung in das Buch und lassen den jungen Leser von Anfang an mitfiebern. Die Karte von Knuffingen hilft, die Geschehnisse in die örtlichen Gegebenheiten einzuordnen. Auch sonst werden einige technische Details kindgerecht erklärt, man muss keine Vorkenntnisse …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte vom 27.05.2021 14:33:
» Wer klärt hier wen auf? Die Frage trifft es ziemlich gut und ich muss gestehen, ich habe selten ein Hörbuch gehört, geschweige denn ein Buch gelesen, bei dem ich so sehr lachen musste. Kein Wunder also, dass ich nach dem Hörgenuss mir auch noch das Buch gekauft habe. Die Story ist einfach nur genial. Während bei der Printversion die tollen Illustrationen zusätzlich zur Geschichte punkten, ist es beim Hörbuch der Autor, der mit seiner Stimme jeder Figur den besonderen (oder skurrilen) Charme verleiht. Egal zu welchem Format ihr auch greift: Das Buch ist ein Must-have, dass ich schon sämtlichen Freunden (mit oder ohne Kinder) ans Herz gelegt habe. Und glaubt mir, ihr werdet nie wieder den Stecker in eine Steckdose stecken können, ohne zu schmunzeln …«
– geschrieben von Martina Suhr

 
Autorentags: David Levithan, Gereon Klug, Jutta Wilke, Kate O’Shaughnessy, Marc-Uwe Kling, R.L. Ferguson
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Catacombia 1 - Abstieg in die Tiefe
Geschrieben von: R.L. Ferguson (31. Mai 2021)
2,00
[1 Blog]
Das Glück wartet nur bis um vier
Geschrieben von: Kate O’Shaughnessy (21. Mai 2021)
1,00
[1 Blog]
Das Karlgeheimnis
Geschrieben von: Jutta Wilke (1. Juni 2021)
1,50
[2 User]
Das mysteriöse Verschwinden des Aidan S. (so wie es sein Bruder erzählt)
Geschrieben von: David Levithan (16. Mai 2021)
Das Vermächtnis des Wunderlands
Geschrieben von: Gereon Klug (26. Mai 2021)
1,50
[2 User]
Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte
Geschrieben von: Marc-Uwe Kling (29. April 2021)
1,65
[3 Blogs]
1,00
[1 User]
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz