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  Leserpointer: Die besten Kinderbücher des zweiten Quartals 2020
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Derzeit möchten wir euch im Rahmen unserer Kolumne »Leserpointer« die besten Bücher ausgesuchter Genres vorstellen, die im zweiten Quartal dieses Jahres in den Regalen des deutschen Buchhandels gelandet sind. Dabei wollen wir dieses Mal die in diesem Zeitraum erschienenen Kinderbücher thematisieren. Normalerweise dienen uns die Bewertungen der Bücher durch die Besucher unserer Webseite als Ausgangsposition für die »Leserpointer«-Listen, doch da wir kaum User aus diesem Altersbereich haben und zwangsläufig so gut wie keine Noten vergeben wurden, mussten wir von unserem normalen System ein wenig abweichen. Aus diesem Grund haben wir die Bloggerbewertungen und unsere Mitarbeitereinschätzung stärker berücksichtigt als sonst.

Platz 6: »Das kleine Stinktier Riechtsogut«, in dem die Hummel-Bommel-Schöpferin Britta Sabbag an ihr Buch über den Waschbären Waschmichnicht anknüpft und Bücherwürmern eines Alters von drei oder mehr Jahren eine Geschichte über das Anderssein erzählt. Während alle Stinktiere stolz auf ihren Geruch sind und ihren Duft überall verteilen, legt Riechtsogut Wert darauf, sich herauszuputzen, sich zu parfümieren und zu waschen. Natürlich stößt er damit bei seinen Stinktier-Kollegen auf Ablehnung, weswegen sich Riechtsogut alsbald die Frage stellt, ob er eigentlich ein richtiges Stinktier ist oder nicht. Zwei Besucher unserer Webseite bewerteten das Büchlein aus dem Verlag arsEdition mit der Schulnote 1,5, und bei Lesefieber - Buchpost gab es jede Menge Lob für das darin thematisierte Aufräumen mit Vorurteilen.

Platz 5: »Kleiner Löwe, großer Mut«, das Carolin Helm gemeinsam mit Tom Belz verfasst hat, der anno 2018 mit nur einem Bein und zwei Krücken erfolgreich den Gipfel des Kilimandscharo erreicht hatte. Die Autoren erzählen von dem kleinen Löwen Tobe, der ein Bein verloren hat und trotzdem weiter all die Dinge machen möchte, die Löwenkinder gerne tun. Dummerweise wird er von seinen Freunden plötzlich ganz anders behandelt als bisher, weswegen er ihnen unter Beweis stellen möchte, dass er nach wie vor ein mutiger kleiner Löwe ist. So begibt er sich mit seinem besten Freund zum höchsten aller Berge, um ihn zu besteigen. Die Story, die der Verlag arsEdition ab einem Alter von vier Jahren empfiehlt, wurde von Tianas Bücherfeder als »echt tolles Mutmachbuch« bezeichnet, SaBineBe's Bücherwelt bezeichnete sie als »wundervolle Geschichte über Ängste, Vorurteile und falsch verstandenes Mitleid«, und auch bei booksline gab es viele warme Worte für den kleinen Tobe.

Platz 4: »Der Fluch des Phönix«, den der Oetinger Verlag über Leser ab einem Alter von zehn Jahren hereinbrechen lässt und der von Aimée Carter ersonnen wurde. Darin werden die jungen Zwillinge Zac und Lu nach dem plötzlichen Tod ihter Mutter zu ihren Großeltern in England geschickt, wo sie ein Portal zu einer Welt voller Fabelwesen entdecken. Dieses ist jedoch mit einem Fluch belegt: Wer den Fabelzoo betritt, muss für immer in der Fabelwelt bleiben. Zurückkehren dürfen nur diejenigen Verfluchten, die bereit sind, für den Phönix alles zu riskieren. Im Blog Romantic Bookfan wurden die »supersympathischen Protagonisten« gelobt, und das 352 Seiten umfassende Buch selbst wurde als »spannende Geschichte voller Wunder und Abenteuer« eingestuft.

Platz 3: »Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief«, das von der amerikanischen Autorin Michelle Cuevas zu Papier gebracht wurde und mit einem echten Loch im Cover daherkommt. Das Buch aus den Fischer Kinder- und Jugendbuchverlagen richtet sich an Leser ab einem Alter von neun Jahren und erzählt von einem Mädchen namens Stella, die ein kleines schwarzes Loch namens Larry adoptiert und es zu ihrem Haustier macht. Larry hat jede Menge Hunger, und so landet vor allem jeder Gegenstand darin, der Stella an ihren verstorbenen Vater erinnert. Nachdem jedoch auch der Familienhund in Larrys Bauch landet, muss Stella kurzerhand zu einer großen Rettungsmission aufbrechen. Das 240 Seiten starke Werk wurde in der Bücherwelt von CorniHolmes dafür gelobt, dass es »einfühlsam, tiefgründig und herrlich abgedreht« ist.

Platz 2: »Der Schatz des Arabers«, das von Julie Bender verfasst wurde und im Verlag Monika Fuchs herausgegeben wurde. Auf 296 Seiten lädt die Autorin darin Leser ab einem Alter von zehn Jahren auf eine Reise in die Zeit von Klaus Störtebeker ein. Der kleine Henrik wird darin mit Hilfe einer magischen Schatzkarte auf ein Piratenschiff im vierzehnten Jahrhundert katapultiert und begibt sich dort auf Schatzjagd. Diese führt ihn durch allerhand Abenteuer kreuz und quer über die Nordsee. Die Bloggerin von Kerstins Kartenwerkstatt zeigte sich »sofort von der Geschichte fasziniert«.

Platz 1: »Als der Wolf den Wald verließ«, das von Rosanne Parry stammt und dessen Originalausgabe sich sechs Monate lang auf der Bestsellerliste der New York Times einnisten konnte. Das 208 Seiten dicke Werk aus dem Coppenrath Verlag, das Kindern ab einem Alter von neun Jahren nahegelegt wird und von zwei Besuchern unserer Webseite mit der Schulnote 1,0 ausgestattet wurde, erzählt auf Basis einer 1.600 Kilometer langen Wanderung des Wolfes Journey durch den amerikanischen Bundesstaat Oregon von Migration und wirbt dabei um Verständnis für die Vier- und Zweibeiner, die zum Auswandern gezwungen sind. Die Bücherwelt von CorniHolmes bezeichnete »Als der Wolf den Wald verließ« als »wundervolles Kinderbuch für Jung und Alt« und lobte, wie »spannend, realistisch und unglaublich berührend« es ist.


Welches Kinderbuch hört sich für euch am vielversprechendsten an?
1
 
 125 (30,3%)
Der Fluch des Phönix von Aimée Carter
2
 
 70 (17,0%)
Kleiner Löwe, großer Mut von Tom Belz und Carolin Helm
3
 
 64 (15,5%)
Der Schatz des Arabers von Julie Bender
4
 
 61 (14,8%)
Als der Wolf den Wald verließ von Rosanne Parry
5
 
 57 (13,8%)
Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief von Michelle Cuevas
6
 
 35 (8,5%)
Das kleine Stinktier Riechtsogut von Britta Sabbag
An der Umfrage haben 412 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Als der Wolf den Wald verließ vom 15.06.2020 23:28:
» Unbedingt empfehlenswert! Der junge Wolf Flink wird vom Rest seines Rudels getrennt und muss flüchten. Als er erkennen muss, dass wohl kein anderes Rudelmitglied überlebt hat, beginnt er, nach einem neuen Zuhause und nach einem neuen Rudel zu suchen. Dabei muss er einige Gefahren überstehen: Hunger, Feuer, Menschen, aber er begegnet auch einem freundlichen Raben, der ihn einen Teil seines Weges begleitet. Die vorliegende Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit: Der Wolf „Journey“ wanderte 1600 km durch den amerikanischen Bundesstaat Oregon und gründete am Ende seiner Reise sein eigenes Rudel. Ergänzt wird Flinks Geschichte durch Sachinfos zu Journey sowie zu Wölfen allgemein. Die Erzählung bleibt immer in der Sichtweise des Wolfes und wirbt so erfolgreich für Verständnis für freilebende Wölfe, gleichzeitig wird die Geschichte dadurch umso glaubwürdiger. Die Natur erhält einen wichtigen Platz in dieser …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Als der Wolf den Wald verließ vom 15.06.2020 13:04:
» Für Kinder ab 9 Jahren! Mit ihrem sowohl vom Informationsgehalt als auch von der Erzählweise her altersgerecht verfassten und wundervoll ergänzend von Monica Armino illustrierten Text, der von Petra Knese übersetzt wurde, präsentiert Rosanne Parry in "Als der Wolf den Wald verließ" ein nicht nur für junge Leser ebenso bemerkens- wie empfehlenswertes Werk. Die mitreißende Geschichte des jungen Wolfes "Flink", später "Wanderer", fesselte mich sehr und sprach mich auch emotionell stark an. Nach einem passenden Ende folgt ein nicht weniger lesenswerter Faktenteil, dem eine Skizze des US-Bundesstaates Oregon nebst Grenzgebieten zu einigen Nachbarstaaten vorangeht, welche die ungewöhnliche Reise des Wolfs "Journey", dem realen Vorbild für "unseren" Wolf, gut nachvollziehbar macht. Es folgen kurze bebilderte Abschnitte beispielsweise über Flora und Fauna, insbesondere …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von victory
Kommentar zu Das kleine Stinktier Riechtsogut vom 01.06.2020 20:54:
» Das kleine Stinktier Riechtsogut liebt die reine Morgenluft, eine ausgiebige Schaumparty beim Einseifen und einen tollen Duft. Der Duft trifft aber nicht die Erwartungen der Stinktiereltern, denn die bevorzugen es eben richtig zu stinken. Ist Riechtsogut gar kein richtiges Stinktier? Mit den Vorlieben der Eltern kann er zumindest so gar nichts anfangen und die eben auch nichts mit seinen. Den Stinkeduft dürfen gerne die anderen versprühen. Als eines Tages ein Waschbär ihn für seinesgleichen hält, wird das leine Stinktier doch stutzig. Ein Waschbär will es auf keinen Fall sein, so dass Riechtsogut das Stinken doch einmal ausprobieren möchte.  Anders zu sein ist manchmal gar nicht so leicht und trifft auch auf Unverständnis. Jedoch zeigt diese wunderbare Geschichte auf tolle Art und Weise, dass man eben auch mal andere Sachen gut finden darf und sich nicht immer nur den anderen anpassen muss. Man kann vieles einfach …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von San1
Kommentar zu Kleiner Löwe, großer Mut vom 27.05.2020 8:42:
» Der kleine Löwe Tobe ist ein ganz normaler Löwe mit einer Löwenmähne und spitzen Zähnen. Doch er hat ein Bein verloren. Nun behandeln ihn die anderen Tiere ganz anders, sie wollen ihn schonen. Dabei ist Tobe doch löwenstark. Er will alles das tun, was andere Löwen tun: brüllen, Fangen spielen, rennen und Wasserbomben machen. Daher will er den anderen beweisen, was er alles schafft. Tobe macht sich mit seinem besten Freund auf den Weg, um auf den Gipfel eines hohen Berges zu klettern. Der Autor Tom Belz weiß, was es bedeutet ein Handikap zu haben. Er bestieg 2018 mit nur einem Bein und zwei Krücken erfolgreich den Gipfel des Kilimandscharo. Es ist eine tolle Geschichte, die zeigt, dass man vieles schaffen kann, wenn man nur will und dass man durch ein Handikap dennoch der gleiche Mensch bleibt. Niemand will ständig umsorgt werden, schon gar nicht, wenn man es selbst schaffen kann. Es ist tatsächlich ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Das kleine Stinktier Riechtsogut vom 23.05.2020 9:14:
» Nach dem kleinen Waschbären Waschmichnicht kommt nun ein anderes Tier, das etwas aus der Art schlägt, nämlich das kleine Stinktier Riechtsogut. Familie Stinktier mag es müffelig in ihrer Erdhöhle. Aber das kleine Stinktier Riechtsogut hat morgens schon durchgelüftet, weil es frische, reine Morgenluft mag. Das gefällt dem Papa aber nicht und auch nicht, dass Riechtsogut den Waschtisch zum Waschen benutzen will. Es mag auch nicht mitmachen beim Stinkeduft im Wald verteilen. Die Eltern sind verwundert und dem kleinen Stinktier kommt ein Gedanke: Was, wenn es gar kein richtiges Stinktier ist? Diese Geschichte ist unterhaltsam und so manches Kind erkennt sich vielleicht wieder. Das kleine Stinktier Riechtsogut mag es sich raus zu putzen. Es liebt ein Bad im klaren Wasser und schöne Düfte. Doch als ein Waschbär glaubt, das kleine Stinktier sei einer von ihnen, weiß Riechtsogut, dass es doch lieber ein Stinktier sein will. Ob …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310

 
Autorentags: Aimée Carter, Britta Sabbag, Carolin Helm, Julie Bender, Michelle Cuevas, Rosanne Parry, Tom Belz
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Als der Wolf den Wald verließ
Geschrieben von: Rosanne Parry (4. Juni 2020)
1,00
[1 Blog]
1,00
[2 User]
Das kleine Stinktier Riechtsogut
Geschrieben von: Britta Sabbag (22. Mai 2020)
1,00
[1 Blog]
1,50
[2 User]
Der Fluch des Phönix
Geschrieben von: Aimée Carter (16. April 2020)
2,00
[1 Blog]
Der Schatz des Arabers
Geschrieben von: Julie Bender (8. April 2020)
Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief
Geschrieben von: Michelle Cuevas (29. April 2020)
2,00
[1 Blog]
Kleiner Löwe, großer Mut
Geschrieben von: Tom Belz und Carolin Helm (22. Mai 2020)
1,15
[7 Blogs]
1,00
[1 User]
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz