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  Leserpointer: Die besten Dystopien und SciFi-Romane des zweiten Quartals 2021
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In den letzten Tagen haben wir unserer Kolumne »Leserpointer« dazu genutzt, euch die vielversprechendsten Bücher ausgesuchter Genres vorzustellen, die im zweiten Quartal dieses Jahres erschienen sind. Im letzten Schritt widmen wir uns nun den Dystopien und Science-Fiction-Romanen, die in dem Zeitraum auf die Buchwelt losgelassen wurden. Wieder haben wir versucht, uns auf Einzelromane und auf die Auftaktromane zu neuen Buchserien zu beschränken, sofern wir diese als solche erkennen konnten. Dabei dienten uns in erster Linie die Bewertungen der Bücher durch die Besucher unserer Seite als Grundlage, anschließend haben wir die endgültige Reihenfolge teamintern bestimmt. Bei ein paar Büchern, etwa Adrian Tchaikovskys »Portal der Welten«, das seltsamerweise weder von einem unserer User bewertet noch von einem der von uns interviewten Blogger rezensiert wurde, waren wir selbst überrascht, dass sie komplett durchs Raster gefallen sind.

Platz 6: »Instabil: Zeitbruch« von Sam Feuerbach und Thariot, die drei Jahre nach ihrer ersten »Instabil«-Trilogie einen neuen Zeitreisethriller ins Leben gerufen haben, den man auch dann lesen kann, wenn man die drei »Instabil«-Bücher nicht kennt. Im neuen Werk stößt Protagonist Eugen, der bis dahin ein höchst fades Leben führte, auf ein Smartphone, dessen mobiler Assistent die Behauptung aufstellt, aus dem Jahre 2029 zu stammen. Wenig später wird die Zeit in Stücke gerissen, ein Mörder aus der Zukunft taucht auf, Düsseldorf kommt unter die Räder und Eugen fällt die Verantwortung zu, dem Zeit-Chaos Herr zu werden. Von 22 Besuchern unserer Webseite gab es für den Roman der beiden Self-Publisher bis dato im Schnitt die Note 1,73.

Platz 5: »Behemoth« vom schreibenden Brüderpaar T.S. Orgel, in dem der Heyne Verlag die Leserschaft in eine ferne Zukunft führt, in der die Erde unbewohnbar geworden ist. Das Überleben der Menschheit ist an drei gewaltige Generationenschiffe geknüpft, die sich einen Wettlauf zum nächstliegenden bewohnbaren Planeten liefern und deren Besatzungen sich nach und nach immer weiter voneinander weg entwickelt haben. Als es zur Entdeckung eines Raumschiffwracks kommt, droht der sich abzeichnende Konflikt zu eskalieren ... und dabei wissen die Besatzungen noch nicht einmal, auf was sie da gerade wirklich gestoßen sind. Im Blog Nordlicht liest wurde das am 10. Mai erschienene Buch als »atmosphärisch sehr starker Science-Fiction-Roman« beschrieben, dessen »toller Schreibstil« und »spannende Charaktere« besonders hervorgehoben wurden.

Platz 4: »Teleport« von Joshua Tree, das am 1. Mai gänzlich ohne Verlagsunterstützung erschienen ist und trotzdem schon bei Amazon sagenhafte 1.790 Bewertungen sammeln konnte. 152 Besucher unserer Seite bewerteten das Werk im Schnitt mit der Note 2,29. Darin wird tief unter der venezolanischen Erde ein außerirdisches Artefakt gefunden, in dessen Nähe jegliche Technologie vernichtet wird. Im Inneren befindet sich ein Raum, der scheinbar das Portal eines Teleporters ist, doch diejenigen, die sich hinein begeben, fallen allesamt ins Koma. Noch schlimmer ist aber das, was sich auf der anderen Seite des Teleporters befindet. Bloggerin Viktoria von The Librarian and her Books schrieb, dass sie die Geschichte so sehr »bannte und begeisterte«, »dass dieses Buch zu einem [ihrer] Jahreshighlights von 2021 wurde«. Im Juni ist mit »In die Dunkelheit« bereits ein Nachfolgeroman erschienen.

Platz 3: »Andromeda - Die Begegnung« von Brandon Q. Morris, in dem sich ein Planet namens Nova weit von jeder Sonne entfernt in Richtung der Nachbargalaxie der Milchstraße bewegt, nachdem dies einst so prophezeit wurde. In den Kavernen des Planeten befinden sich Menschen, hier arbeiten sie, hier lieben und leben sie. Eines Tages tritt der Planet in den Orbit um ein unbekanntes Objekt, und die Reise kommt zum Halten. Und während die Forscher noch herumrätseln, was geschehen ist, beginnen Botschaften einzutreffen. Von 29 Usern unserer Seite gab es bisher im Schnitt die Note 1,72, die Fortsetzung wurde für den Dezember vorangekündigt.

Platz 2: »4588 - Es wird einmal« von Harald Kaup, das am 1. Juni erschienen ist und seitdem schon mehr als 600 Bewertungen bei Amazon einfahren konnte, die meisten davon sehr gute. Von 55 Leserkanonieren gab es bisher im Schnitt die exzellente Schulnote 1,35. In dem Buch kommt es zur Begegnung zweier Menschen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern das der ganzen Menschheit verändern wird. Auf der einen Seite wäre da die Wissenschaftlerin Annika-2222, die sich auf ihrem abgeschieden gelegenen Planeten in Sicherheit wähnt, auf der anderen Seite Ralon, der in einem scheinbar endlosen Krieg kämpfen muss und sein eigenes Überleben und das Fortbestehen seines Clans sichern muss.

Platz 1: »Der Astronaut« von Andy Weir, das am 10. Mai im Heyne Verlag erschienen ist und es bis auf die Paperback-Bestsellerliste des Spiegels schaffte, wir wir an dieser Stelle berichteten. In der Bestsellerliste der New York Times reichte es sogar für den dritten Platz, was bei Science-Fiction-Romanen nur alle paar Jubeljahre vorkommt. Der Autor von »Der Marsianer« berichtet von einem Mann namens Ryland Grace, der scheinbar der einzige Überlebende einer Mission ist, die ihn und andere Menschen zum Tau-Ceti-Sternensystem befördern sollte. Nun gilt es herauszufinden, was geschehen ist, und was am Ziel seiner Reise auf ihn wartet. Bald zeigt sich, dass nicht nur der Erfolg der Mission von seinem Überleben abhängt, sondern das Schicksal der ganzen Menschheit. In Steffi's Bücherwelt - angeltearz liest wurde Weirs Roman als »einfach genial« beschrieben, und auch bei The Librarian and her Books gab es jede Menge Lob zu lesen. 54 Besucher unserer Seite bewerteten »Der Astronaut« im Schnitt mit der Note 1,52.


Welchen Roman haltet ihr für den besten?
1
 
 215 (32,7%)
Teleport von Joshua Tree
2
 
 205 (31,2%)
Der Astronaut von Andy Weir
3
 
 79 (12,0%)
Behemoth von T.S. Orgel [Tom Orgel] und T.S. Orgel [Stephan Orgel]
4
 
 69 (10,5%)
Andromeda - Die Begegnung von Brandon Q. Morris
5
 
 58 (8,8%)
4588 - Es wird einmal von Harald Kaup
6
 
 31 (4,7%)
Instabil: Zeitbruch von Thariot und Sam Feuerbach
An der Umfrage haben 657 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Behemoth vom 19.08.2021 20:57:
» Wenn drei Generationenschiffe eine Reise tun, dann haben sie was zu erzählen Drei Jahre nach TERRA haben Tom und Stephan Orgel eine weitere Science-Fiction Geschichte veröffentlicht. Sie haben also schon bewiesen, dass sie nicht nur Fantasy können und zeigen mit Behemoth, wie schwierig es für die Menschheit sein kann, wenn sie sich auf zu den Sternen machen muss. In Behemoth geht es um den Versuch der Menschheit mit drei Generationenschiffen einen neuen bewohnbaren Planeten zu erreichen. Das Ziel der Schiffe ist gleich, da es der Ursprungsort eines außerirdischen Artefaktes ist, das im 22. Jahrhundert auf dem Mars entdeckt wurde. Jedoch unterscheiden sich die drei Schiffe nicht nur durch ihre Herkunft von Erde, Mond und Mars, sondern auch durch ihre Besatzung, die unterschiedlicher kaum sein kann. Als man schließlich ein Raumwrack ortet, auf dem sie dringend benötigte Rohstoffe vermuten, kommt es nach fast 20 Jahren zum ersten direkten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von utaechl
Kommentar zu Der Marsianer vom 28.12.2015 10:23:
» Ich habe nach dem Film ein paar Wochen gewartet, ehe ich zum Buch gegriffen habe, um mir nicht zweimal die gleiche Story in kürzester Zeit zu geben. Nun war es so weit, und siehe da, das Buch übertrifft den Film auf der ganzen Linie. Was nicht gegen den Film spricht, sondern für das Buch, denn der Film war natürlich auch ziemlich stark. Hier kam mir aber alles einfach noch ein Stück stärker vor. Eine der besten Robinsonaden der letzten Jahre!«
– geschrieben von Lammi
Kommentar zu Der Marsianer vom 19.10.2015 1:10:
» Nachdem der Film derzeit so gehyped wird, habe ich mal bei dem Buch zugegriffen. Vom Namen her klang das ja eher unspektakulär und nicht unbedingt nach einem Must-Have. Aber das hat mich dann doch sehr überzeugt, eine interessante und spannende Geschichte, die relativ sachlich, aber trotzdem mitreißend erzählt wird. Aglaya hat zar recht, die Charakterzeichung von Watney hätte etwas besser ausfallen können, vor allem weil er so stark im Zentrum steht, aber ich empfands trotzdem als sehr gut, und womöglich werde ich mir den Film anschauen, wenn er irgendwann auf Blu Ray rauskommen wird. Im Kino nicht, weil er bei uns nur in 3D gezeigt wird, und auf zweieinhalb Stunden mit störender Brille für ein paar alberne Effekte habe ich keine Lust. ;)«
– geschrieben von bateman
Kommentar zu Der Marsianer vom 29.09.2015 20:07:
» Der Astronaut Mark Watney wird nach einem Unfall von seinen Kollegen für tot gehalten und alleine auf dem Mars zurückgelassen. Die nächste bemannte Mission wird aber erst in vier Jahren auf dem Mars landen… Obschon „Der Marsianer“ bereits vor einem Jahr auf Deutsch erschienen ist, sieht man das Buch zurzeit überall in Schaufenstern und auf Blogs. Dies wird wohl mit der Verfilmung zusammenhängen, die in wenigen Tagen in die Kinos kommen wird. Dieser geballte Hype hat auch mich neugierig auf das Buch gemacht. Zunächst möchte ich betonen, dass es sich hier um einen SciFi Roman handelt. Wer auf der Suche nach dem ganz grossen Realismus ist, sollte sich besser mit einem Sachbuch beschäftigen. Obschon die Handlung sehr realistisch wirkend beschrieben ist, handelt es sich doch um pure Fiktion, bemannte Mars-Missionen sind zurzeit technisch noch nicht möglich (oder werden zumindest noch nicht durchgeführt), und auch politische …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Aglaya
Kommentar zu Der Marsianer vom 26.01.2015 12:20:
» Ich bin normalerweise kein Science Fiction Fan, aber das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wobei es eben auch keine Science Fiction in dem Alien-Geballer-Sinne ist, wie man sich das vorstellt, wenn man den Begriff hört. Das hier war jedenfalls gut und so realitätsnah wie man sich das für das Genre nur vorstellen kann, außerdem war das Erzähltempo gut und die Stimmung, die rübertransportiert worden ist.«
– geschrieben von qwertz
Kommentar zu Der Marsianer vom 13.01.2015 14:07:
» Inzwischen habe ich mich auch breitschlagen lassen, den "Marsianer" zu lesen. Ich hatte anfangs noch nicht mal den Klappentext gelesen, als ich das Buch zum ersten Mal gesehen hatte, weil es einfach zu stark nach irgendeiner Geschichte aus dem vorherigen Jahrhundert klang. ;) Nun bin ich froh, einen näheren Blick drauf geworfen zu haben. Das Buch ist eine gelungene Robinsonade mit hervorragender Atmosphäre!«
– geschrieben von Pokerface
Kommentar zu Der Marsianer vom 29.12.2014 0:01:
» Bis der Film erscheint, wird ja wohl noch ein ganzes Jahr vergehen, was ziemlich gut ist, da ich bis dahin schon wieder viel vergessen haben werde und mich daher nicht langweilen werde. Das Buch hat mich auch ganz und gar nicht gelangweilt, ein richtig toller Schinken!«
– geschrieben von Pat
Kommentar zu Der Marsianer vom 21.12.2014 14:49:
» Fabelhafter Debütroman, bei dem ich jetzt schon extrem gespannt bin, wie er in der verfiilmten Version mit Matt Damon aussehen wird. Das Buch ist einfach absolut stimmig, man spürt die Verbundenheit des Autors zur Raumfahrt in allen Poren, und trotz aller Liebe zur Detail leidet die eigentliche Geschichte nicht, im Gegenteil, da stimmt einfach alles.«
– geschrieben von pepe165
Kommentar zu Der Marsianer vom 13.12.2014 10:57:
» Ich hatte eigentlich nur mit einer modernen Robinsonate gerechnet, aber tatsächlich war das Buch viel mehr als nur das, vor allem eine gehörige Portion sehr skurrilen Humors. Sehr gelungenes Werk!«
– geschrieben von Sneaky
Kommentar zu Der Marsianer vom 02.12.2014 10:12:
» Ich denke mal, die wenigsten werden nicht an Robinson Crusoe gedacht haben. Mir hat es auch ganz gut gefallen, vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, aber doch mal ein "anderer" Weltraumroman.«
– geschrieben von Rumbata

 
Autorentags: Adrian Tchaikovsky, Andy Weir, Brandon Q. Morris, Harald Kaup, Joshua Tree, Sam Feuerbach, Thariot, T.S. Orgel
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
4588 - Es wird einmal
Geschrieben von: Harald Kaup (1. Juni 2021)
1,58
[81 User]
Andromeda - Die Begegnung
Geschrieben von: Brandon Q. Morris (29. Juni 2021)
1,76
[42 User]
Behemoth
Geschrieben von: T.S. Orgel [Tom Orgel] und T.S. Orgel [Stephan Orgel] (10. Mai 2021)
2,00
[2 Blogs]
1,00
[1 User]
Der Astronaut
Geschrieben von: Andy Weir (10. Mai 2021)
1,50
[3 Blogs]
1,51
[75 User]
Der Marsianer
Geschrieben von: Andy Weir (13. Oktober 2014)
1,15
[10 Blogs]
1,33
[12 User]
Instabil: Zeitbruch
Geschrieben von: Thariot und Sam Feuerbach (19. Mai 2021)
1,65
[26 User]
Portal der Welten
Geschrieben von: Adrian Tchaikovsky (10. Mai 2021)
Teleport
Geschrieben von: Joshua Tree (1. Mai 2021)
1,00
[1 Blog]
2,30
[219 User]
Teleport 2 - In die Dunkelheit
Geschrieben von: Joshua Tree (15. Juni 2021)
1,00
[1 Blog]
1,30
[125 User]
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz