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  Leserpointer: Die besten Dystopien und SciFi-Romane des dritten Quartals 2021
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Ein weiteres Mal möchten wir unsere Kolumne »Leserpointer« dazu nutzen, auf die vielversprechendsten Bücher ausgesuchter Genres zu blicken, die im dritten Quartal dieses Jahres erschienen sind. Zuletzt waren die mutmaßlich besten Krimi-Reihenstarts an der Reihe, im letzten Schritt soll es nun um Dystopien und Science-Fiction-Romane gehen. Erneut haben wir versucht, uns auf Einzelromane und auf die Auftaktromane zu neuen Buchserien zu beschränken ... jedenfalls dann, wenn diese für uns als solche erkennbar waren. In gewohnter Manier dienten uns in erster Linie die Bewertungen der Bücher durch die Besucher unserer Seite als Grundlage, anschließend haben wir die endgültige Reihenfolge teamintern bestimmt.

Platz 6: »Ein Hauch Zukunft« von Femi Fadugba, das Anfang September im cbj Verlag veröffentlicht wurde und den Beginn der Zeitreise-Thrillerreihe »The Upper World« markiert. Netflix hat sich im vergangenen Jahr die Rechte für eine Verfilmung des Stoffs gesichert. Daniel Kaluuya wird dann die Hauptrolle spielen, was bedeutet, dass er den aus London stammenden Esso spielen wird, der nach einem Unfall Zugang zu einer anderen Welt erhält, in der er Szenen seines späteren Lebens inklusive eines Moments, den er unbedingt verhindern muss, sehen kann. Eben jener Esso wird 2035 zum Schultutor der jungen Rhia, ohne dass man weiß, wo er herkommt. Er erklärt Rhia, dass sie die einzige Hoffnung ist, sein Leben, das seiner Freunde und seiner großen Liebe zu retten.

Platz 5: »Der Muttercode« von Carole Stivers, das im Juli vom Heyne Verlag herausgegeben wurde und die Leser ins zerstörte Amerika des Jahres 2049 führt, in dem Kinder von Robotern ausgebtrütet und aufgezogen werden. Dazu dient der »Muttercode«, das Programm, das Roboter wie Menschen agieren lässt. Hier begegnet man dem Roboterkind Kai, das von seiner »Mutter« Rho-Z rührend umsorgt wird. Diese soll alsbald - wie alle Mütter - abgeschaltet werden. Laut der Bloggerin von Monis Zeitreise handelt es sich um einen Roman, »dessen Idee [sie] sofort catchen konnte«, Miss Pageturner bezeichnete ihn als »die positive Überraschung des Julis« und lobte ihn als »gut durchdacht und spannend und dicht erzählt«.

Platz 4: »Superintelligenz« von Douglas E. Richards, dessen 2017 erschienenes Original »Infinity Born« beim englischsprachigen Amazon mehr als 2.500 Mal rezensiert wurde und dabei fast ausschließlich positiv bewertet wurden. Achtzig Leserkanone-Besucher gaben der deutschen Ausgabe bis dato im Schnitt die Schulnote 1,6. Wie es der Titel schon andeutet, geht es darin um die Entwicklung einer mächtigen künstlichen Intelligenz. Das zugehörige amerikanische Programm wird sabotiert, und die Suche nach dem oder den Schuldigen wächst alsbald zu einem Rennen um die Zukunft der Menschheit heran. Denn die »Superintelligenz« könnte der Menschheit nicht nur riesige Errungenschaften, sondern auch die größtmögliche Gefahren bescheren. Beim deutschen Amazon wurde an einigen Stellen bedauert, dass sich bei der Übersetzung wohl ein paar Fehlerchen eingeschlichen haben.

Platz 3: »Möbius« von Brandon Q. Morris, in dem man einen Sprung ins Jahr 2058 macht. Dort begegnet man der Mathematik-Professorin Elisabeth, die ein Artefakt untersuchen soll, das entweder zu ihren Theorien zu vieldimensionalen Formen ohne wirkliche Entsprechung passt oder auf Außerirdische zurückzuführen ist. Dreißig Jahre zuvor war ein Physiker auf der aussichtslosen Suche nach einem vieldimensionalen Objekt, nachdem er ermittelt hatte, dass dieses nötig wäre, um das Ende der Menschheit zu verhindern. »Aussichtslos« ist seine Suche deswegen, weil es für ihn als Physiker klar ist, dass ein solches Objekt gar nicht existieren kann ... und dummerweise benötigt er es innerhalb weniger Stunden. 74 Besucher unserer Webseite vergaben im Schnitt die Schulnote 2,51 an Morris' Roman.

Platz 2: »Die Anomalie« von Hervé Le Tellier, das sowohl in der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels auch in der schweizer Bücher-Bestsellerliste bis auf den ersten Platz stürmte. Bei uns wurden dem Buch aus dem Rowohlt-Imprint »Hundert Augen« 402 Noten gegeben, und um Schnitt kam eine 2,25 dabei heraus. In dem Buch fliegt eine Boeing 787 auf einem Atlantikflug durch einen elektromagnetischen Wirbelsturm, und scheinbar geschieht nichts: Trotz der heftigen Turbulenzen landet das Flugzeug. Drei Monate später landet das gleiche Flugzeug dann jedoch mit den gleichen Passagieren noch einmal ... und nun führt eine Reihe von illustren Personen ein Doppelleben der ganz besonderen Art.

Platz 1: »Universum« von Phillip P. Peterson, nach dessen Lektüre die Bloggerin von Monis Zeitreise bekanntgab, dass »Phillip P. Peterson spätestens jetzt zu [ihren] Lieblingsautoren im Science-Fiction-Genre« zählt. 28 Besucher unserer Seite sahen es ähnlich und gaben dem Werk aus dem Fischer Verlag TOR im Schnitt die Note 1,71. Bei Peterson geht es ins 22. Jahrhundert, in dem sich die Menschheit im All ausgebreitet hat und dank neuer Antriebe überlichtschnell reisen kann. Dies geschieht auf äußerst sichere Weise, doch die »Challenger« kommt im Hyperraum abhanden. Kommandantin Christine Dillinger und ihre Mannschaft verschwinden allerdings nicht einfach, sondern sie landen in einem Abenteuer, das alles Dagewesene überbietet.


Welchen Roman haltet ihr für den besten?
1
 
 314 (55,8%)
Die Anomalie von Hervé Le Tellier
2
 
 71 (12,6%)
Universum von Phillip P. Peterson
3
 
 54 (9,6%)
Möbius von Brandon Q. Morris
4
 
 50 (8,9%)
Der Muttercode von Carole Stivers
5
 
 46 (8,2%)
The Upper World 1 - Ein Hauch Zukunft von Femi Fadugba
6
 
 28 (5,0%)
Superintelligenz von Douglas E. Richards
An der Umfrage haben 563 Benutzer teilgenommen.
 
 

KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu The Upper World 1 - Ein Hauch Zukunft vom 07.11.2021 12:50:
» Esso hat sich bisher bei Gangauseinandersetzungen immer raus gehalten. Doch als er eines Tages zusieht wie ein Gangmitglied zusammen geschlagen wird, muss er um sein Leben fürchten. Als er dann vor ein Auto läuft und bewusstlos wird, entdeckt er das er Zugang zu einer anderen Welt hat. Er sieht dort Szenen seines zukünftigen Lebens... Fünfzehn Jahre später hat Rhia ganz andere Probleme: sie ist ohne Eltern aufgewachsen und ihr Fußballtalent ist ihre einzige Chance auf eine bessere Zukunft. Als sie einen neuen Schultutor bekommt, ist sie gar nicht begeistert. Niemand weiß wo er her kommt und er beharrt darauf ihr Mathe und Physik beizubringen. Als sie entdeckt, dass er ein Foto ihrer Mutter bei sich trägt, ist ihr Interesse geweckt. Dieser Jemand ist Esso... Die Geschichte wird abwechselnd aus Essos und Rhias Sicht erzählt und spielt auf zwei Zeitebenen. Ich fand es besonders spannend, dass Esso in beiden Perspektiven auftaucht und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SummseBee
Kommentar zu Möbius vom 03.09.2021 4:12:
» Das ist keine Hard Science Fiction. Eine gute Geschichte mit einer spannenden Idee, leider teilweise wie ein Studenten-Erlebnisaufsatz geschrieben, mit einem sehr offenen Ende und dem Verweis auf den Nachfolger. Da war Morris schon deutlich besser.«
– geschrieben von DorisAnna

 
Autorentags: Brandon Q. Morris, Carole Stivers, Douglas E. Richards, Femi Fadugba, Hervé Le Tellier, Phillip P. Peterson
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Muttercode
Geschrieben von: Carole Stivers (12. Juli 2021)
1,50
[2 Blogs]
Die Anomalie
Geschrieben von: Hervé Le Tellier (17. August 2021)
3,00
[1 Blog]
2,27
[480 User]
Möbius
Geschrieben von: Brandon Q. Morris (11. August 2021)
2,56
[85 User]
Superintelligenz
Geschrieben von: Douglas E. Richards (9. August 2021)
1,66
[104 User]
The Upper World 1 - Ein Hauch Zukunft
Geschrieben von: Femi Fadugba (1. September 2021)
2,67
[3 User]
Universum
Geschrieben von: Phillip P. Peterson (29. September 2021)
1,00
[1 Blog]
1,64
[36 User]
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz