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  Leserpointer: Die 2020 von unseren Besuchern am häufigsten gelesenen Bücher - Plätze 10 bis 1
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Derzeit könnt ihr bei uns darüber abstimmen, welches Werk eurer Meinung nach das Buch des Jahres 2020 war. Dabei stehen die zwölf Bücher bis zum 23. Januar zur Auswahl, die die vorausgegangenen Umfragen zum Buch des Monats gewonnen hatten. In unserer Kolumne »Leserpointer« werfen wir in der Zwischenzeit einen Blick darauf, welche Bücher im abgelaufenen Jahr - unabhängig vom Termin ihrer Erstveröffentlichung - von unseren Besuchern am häufigsten gelesen wurden. Unser Maßstab war dabei die Anzahl der Bewertungen, die das jeweilige Buch zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezember 2020 bekommen hat. An dieser Stelle könnt ihr nachlesen, welche Werke es auf die Ränge 20 bis 11 geschafft haben, nun ist die Top Ten an der Reihe. Stammte in der gestrigen Hälfte der Tabelle noch jedes zweite Werk aus dem Jahr 2020, besteht die Top Ten ausschließlich aus etwas älteren Romanen.

Platz 10: »Was man von hier aus sehen kann« von Mariana Leky, das der Dumont Verlag im Sommer 2017 veröffentlicht hat. Auch im Jahre 2020 erhielt es von unseren Besuchern noch immer 1.025 Stimmen und landete dabei im Durchschnitt bei der Schulnote 1,94. Die Autorin führt ihre Leser in dem Werk in ein Dorf im Westerwald, in dem auf wundersame Weise alles zusammenzuhängen scheint, und in dem ein Okapi, das einer alten Frau im Traum erscheint, den Tod vorhersagt. Im Blog Ilsebills Lesezeichen wurde es als »ein sehr, sehr kluges und sehr schönes Buch« bezeichnet.

Platz 9: »Die Sonnenschwester« von Lucinda Riley, das kurz vor Ablauf des Jahres 2019 im Goldmann Verlag herausgegeben wurde und den sechsten Band in Frau Rileys Reihe über die »sieben Schwestern« markiert. 1.040 Besucher vergaben während des Jahres 2020 eine Bewertung und erteilten dem Roman im Schnitt die Note 1,45, womit es das am besten eingeschätzte Buch innerhalb der Top Ten war. Erzählt wird darin die Geschichte des Topmodels Elektra, die sich von New York aus auf der Spur ihrer Großmutter nach Ostafrika begibt und dort erkennt, welches Erbe sie in sich trägt. Bei Meine Welt der Bücher wurde das Werk für seine »sehr einfühlsame« Sprache gelobt, und es wurde angemerkt, man könne gar nicht anders, »als mit den Buchfiguren mitzufiebern, mitzutrauern, einfach mitzufühlen«.

Platz 7.1: »Der Zopf« von Laetitia Colombani aus dem S. Fischer Verlag, das nicht auf der achten Position gelandet ist, da es gleich zwei Werke mit jeweils 1.091 Bewertungen gab. Mit der Durchschnittsnote 1,77 schnitt Frau Colombanis Werk ein Stückchen »schlechter« ab als der andere Siebtplatzierte. In dem Roman aus dem März 2018 berichtet die Schriftstellerin von drei vollkommen unterschiedlichen Figuren: Smita möchte in Indien durchsetzen, dass ihre Tochter lesen und schreiben lernt. Giulia steht in Sizilien nach dem Tod ihres Vaters vor den Trümmern des Familienunternehmens. Und in Kanada erkrankt Anwältin Sarah schwer. Laut BuchMagie handelt es sich bei dem auf dieser Ausgangsbasis gestrickten Werk um »ein unglaublich beeindruckendes und besonderes Buch«.

Platz 7.2: »Der Insasse« von Sebastian Fitzek, das im Oktober 2018 im Verlagshaus Droemer Knaur erschienen ist und für den König des deutschsprachigen Psychothrillers auf Basis von 1.091 Bewertungen im Jahr 2020 die Durchschnittsnote 1,54 einbrachte. In dem Buch fehlt auch ein Jahr nach seinem Verschwinden immer noch jede Spur des Jungen Max. Da der Täter in einem Hochsicherheitstrakt sitzt und nichts zur Tat sagt, beschließt der Vater des Jungen, selbst zum Insassen der Anstalt zu werden, um direkt an den Unhold heranzukommen. Laut printbalance ist »Der Insasse« ein »packender Psychothriller, der allen vor Augen führt, zu was ein verzweifelter Vater bereit ist, auf sich zu nehmen«.

Platz 6: »Der Klang des Herzens« von Jojo Moyes, das eigentlich schon ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat, im Frühjahr des Jahres 2020 aber noch einmal vom Rowohlt Verlag neu herausgegeben wurde und so viele neue Leser fand, dass es ganze neun Wochen an die Spitze der Paperback-Bestsellerliste des Spiegels schoss. Bei uns sammelte es im Verlauf des Jahres 1.151 neue Stimmen ein und erzielte dabei die Durchschnittsnote 1,96. In dem Roman muss eine Konzertgeigerin nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes noch einmal unverhofft neu durchstarten. Laut Bloggerin Hasirasi von nichtohnebuch hat die Schriftstellerin auf dieser Grundlage »sehr unterhaltsam und mitfühlend über Trauer, Verlust, Geheimnisse, Neuanfänge und die Kraft der Musik« geschrieben.

Platz 5: »Herkunft« von Sasa Stanisic, das im März 2019 veröffentlicht wurde und (neben diversen anderen Auszeichnungen) mit dem Deutschen Buchpreis ausgestattet wurde. 2020 wurden für das Werk aus dem Luchterhand bzw. dem btb Verlag bei uns insgesamt 1.206 Noten mit dem Durchschnittswert 1,75 abgegeben. Der Schriftsteller beschäftigt sich darin auf autobiografischer Basis mit alledem, was die eigene Herkunft und das eigene Dasein komplex macht, in anderen Worten: miit allem, was nach der Geburt kommt; mit seinen unterschiedlichen Heimaten, dem Erinnern und Erfinden, und nicht zuletzt mit seiner Großmutter. Laut Bloggerin Laura aus dem Bücherwald ist das Werk »ganz von dem lehrreichen Aspekt abgesehen [...] auch eine sehr unterhaltende Lektüre«.

Platz 4: »Der Wal und das Ende der Welt« von John Ironmonger, das im Frühjahr 2019 vom S. Fischer Verlag veröffentlicht wurde und sich zu einem Longseller entwickelte, der sich bis heute in den Büchercharts halten konnte und zum Jahreswechsel 2020/21 sogar erstmals die Spitze der Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels erklimmen konnte. Von unseren Besuchern wurde das Werk im Laufe des vergangenen Jahres insgesamt 1.256 Mal bewertet und holte dabei die Durchschnittsnote 1,78. In Ironmongers Buch wird an einem kleinen Küstendorf in Cornwall erst ein junger Mann, dann ein großer Wal angespült. Bald zeigt sich, dass hier nicht einfach nur etwas Merkwürdiges geschieht, sondern dass die ganze Dorfgemeinschaft, das ganze Land und womöglich sogar die ganze Welt bedroht sind, weil alles miteinander verknüpft ist. Julie von Recensio Online bezeichnete den Roman als »ein absolut lesenswertes Buch über die Menschen und die Menschlichkeit«.

Platz 3: »Frida Kahlo und die Farben des Lebens« von Caroline Bernard, das Teil einer Reihe über »mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe« des Aufbau Taschenbuch Verlages ist. Es wurde im September 2019 veröffentlicht und erhielt von unseren Usern im Laufe des Jahres 2020 ganze 1.347 Noten mit dem Durchschnittswert 1,58. Die Autorin entführt ihre Leser darin ins Mexiko des Jahres 1925 und schildert Frida Kahlos Weg in die Kunst, erzählt von ihren Erfolgen und Schicksalsschlägen, und von einer Entscheidung, die alles in Frage stellt, das ihr Leben bis dahin ausmacht. Bei nichtohnebuch gab es für den Roman die Höchstnote und das Lob, »sehr lebendig, emotional und mitreißend« zu sein.

Platz 2: »Der Gesang der Flusskrebse« von Delia Owens, das in den Vereinigten Staaten viele Rekorde brach, inzwischen seit weit mehr als hundert Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times steht und dort häufiger als alle anderen Romane des letzten Jahrzehnts (!) auf dem Spitzenplatz stand. Hierzulande ist das Buch aus dem hanserblau Verlag auch schon seit beinahe achtzig Wochen auf der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels vertreten und geht nach wie vor weg wie warme Semmeln. Im Jahre 2020 erhielt es von unseren Usern die Durchschnittsnote 1,53 auf Basis von 1.835 Bewertungen, womit es fast fünfhundert Noten mehr erhielt als die Drittplatzierte. Es handelt sich um eine Art Entwicklungsroman, der von einer Außenseiterin berichtet, einem Mädchen, das in einer unwirtlichen Marschlandschaft zurückgezogen lebt und dem vorgeworfen wird, ein Verbrechen begangen zu haben. Unsere hauseigene Rezension findet ihr an dieser Stelle, und in Nannis Räuberleben wurde das Werk als »ganz wundervoller, sehr berührender, bedeutender und unvergesslicher Roman« eingestuft.

Platz 1: »Achtsam morden« von Karsten Dusse, das im Juni 2019 vom Heyne Verlag veröffentlicht wurde und in den deutschsprachigen Bestsellerlisten einen ähnlichen Dauererfolg feierte wie Delia Owens' Weltbestseller bei der New York Times. Seit mehr als achtzig Wochen ist es in der Spiegel-Bestsellerliste nun schon dabei, stand zwanzig Mal auf dem ersten Platz und befindet sich dort immer noch an der Spitze, während sich unzählige jüngere Bücher schon längst wieder aus den Büchercharts verabschiedet haben. Bei uns erhielt der Roman, in dem ein Anwalt einen Achtsamkeitskurs absolviert und die daraus gewonnenen Erkenntnisse ungewollt dazu einsetzt, sich an die Spitze eines Mafiaclans zu katapultieren, im vergangenen Jahr die Note 1,53 auf Basis von unfassbaren 1.990 Bewertungen. Unser hauseigener Bucheinblick ist dieser hier, Jasmin von buch-leben war »von der ersten bis zur letzten Seite begeistert«.

Tja, dies waren also die Bücher, die zwischen dem Januar und Dezember des Jahres 2020 von unseren Besuchern am häufigsten bewertet wurden und somit vermutlich auch am häufigsten gelesen wurden. Doch Quantität und Qualität sind natürlich zwei verschiedene Paar Schuhe, und so warten wir gespannt darauf, welchen Roman ihr zu eurem Buch des Jahres 2020 wählen werdet. Die zugehörige Abstimmung findet ihr unter diesem Link, und wir würden uns freuen, wenn ihr diesen emsig im Internet verbreitet, damit möglichst viele Bücherwürmer teilnehmen und das Ergebnis so repräsentativ wie möglich wird.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Was man von hier aus sehen kann vom 09.09.2020 20:04:
» Mariana Leky hat mich kalt erwischt. Irgendwo auf der Autobahn, zwischen Stuttgart und München hab ich das Lenkrad fest umklammert und plötzlich losgeheult wie ein kleines Kind. Aber der Reihe nach. Der Klappentext klang nett. Ich hatte keine Erwartungen an das Buch, kannte weder die Autorin noch die Sprecherin. Völlig ohne Erwartung an ein Buch heranzugehen ist wohl die beste Haltung. Dann kann nämlich alles passieren. Erwartungen können ja nur enttäuscht werden. Und was kann ein Buch oder ein Film dafür, wenn sich in meinem Kopfhaus etwas anderes abspielt, als mir da erzählt wird? Leserinnen, und ich nehme mich da nicht aus, nehmen es Autoren gern übel, wenn sie mit ihren Figuren andere Wege gehen, als man erwartet. In Büchern herrscht ja noch Gerechtigkeit und eine gewisse Ordnung. Meisten jedenfalls. Aber ich schweife ab. Ich habe wenig gedacht, bei der Auswahl dieses Romans. „Was ist ein Okapi?“, mag dabei gewesen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von CMHafen
Kommentar zu Der Wal und das Ende der Welt vom 05.06.2020 17:51:
» Ein nackter Mann wird an einem einsamen Strand gefunden, wenig später strandet an der gleichen Stelle ein Wal. Was diese beiden Ereignisse miteinander zu tun haben und warum das Ende der Menschheit sehr nahe sein könnte, erzählt dieser Roman auf spannende und beeindruckende Art. Die pittoreske Szenerie des verschlafenen Küstendorfs in Cornwall mitsamt seiner urigen und liebenswerten Bewohner, haben mich von Anfang an begeistert. Fernab von der Hektik des modernen Lebens scheint die Zeit dort still zu stehen, während sich in London ein Wirtschafts- und Börsendesaster zu entwickeln beginnt. Dieser krasse Gegensatz ist komplett realitätsnah und absolut vorstellbar. Unsere Welt, in der alles und jeder vernetzt ist, kann durch unvorhersehbare Entwicklungen empfindlich gestört werden und bis zum Zusammenbruch führen. Ist die heutige Zivilisation etwa auf dem besten Weg die gleichen Fehler zu begehen, wie das untergegangene Volk der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Shannas Books
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Herkunft vom 09.01.2020 14:56:
» Saša Stanišić befasst sich in seinem Roman „Herkunft“ mit seiner eigenen Biografie und er macht es auf eine ungewöhnliche Art, denn es ist ein Sammelsurium von Momentaufnahmen. Ich glaube, wenn man jung ist, denkt man nicht so viel über seine Herkunft nach. Mir ist es jedenfalls so ergangen. In meinen Erinnerungen gibt e auch eine Menge solcher Momentaufnahmen, die ich aber nicht zusammenbringen kann, denn es gibt niemanden mehr, den ich fragen kann. Doch sind diese wirren Erinnerungen ein Teil meiner Biographie. Aber ich könnte das nicht so beschreiben, wie es Saša Stanišić geschafft hat: einfallsreich, wortgewaltig, sogar etwas poetisch. Der Autor schreibt manchmal witzig oder ironisch, ein anderes Mal traurig und melancholisch. Erinnerungen können täuschen und die Wahrheit verschleiern. Allerdings haben mich die Sprünge auch schon mal in meinem Lesefluss gehemmt. Der Autor ist mit seinen Eltern aus Bosnien geflüchtet und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Der Insasse vom 27.11.2019 23:55:
» So sehr ich Bücher mit vielen Wendungen gern habe, finde ich das nach hinten raus einfach viel zu abgedreht und konstruiert. Immer noch eins drauf setzen wollen ist okay, aber ab der "Identitätskrise" war es mir zu viel. Leider nicht das erste Mal bei Fitzeck auch wenn ich seinen Style eigentlich ziemlich mag.«
– geschrieben von Sherlock Homie
Kommentar zu Frida Kahlo und die Farben des Lebens vom 02.11.2019 16:04:
» Ich liebe die Bücher aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" vom Aufbau-Verlag. Frida Kahlo war eine charismatische Frau, die genau wusste, was sie wollte. Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr gemeint und so wurde es auch nichts mit ihrem Wunsch, Ärztin zu werden. Sie verliebt sich in den wesentlich älteren Maler Diego Rivera, der sein ungezwungenes Leben genießt. Doch Frida will seine Frau werden und schafft es auch. Allerdings muss sie immer wieder beide Augen zudrücken, denn ihr Mann kann nicht treu sein. Aber nicht nur für Rivera ist die Malerei wichtig, auch Frida hat sich der Kunst verschrieben und zeigt auch Talent. Sie weiß auf sich aufmerksam zu machen und ihr Leben zu genießen. Caroline Bernard hat mich auch mit dieser Künstlergeschichte wieder gepackt. Ihr ist es gut gelungen, die Geschichte von Frida Kahlo lebendig und emotional zu erzählen. Die Charaktere sind gut und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Herkunft vom 30.10.2019 14:37:
» Zum Inhalt: Eigentlich fällt es mir schwer etwas zum Inhalt zu schreiben. Nennen wir es am besten eine Art Sammelsurium an Geschichte, die sicher mit der Herkunft des Autoren zu tun haben, vielfach aber auch nur mit Erlebnissen. In wie weit es sich da wirklich um eigenen Erlebnisse handelt, vermag ich nicht zu sagen. Meine Meinung: Eins ist mal klar, das Buch ist ungewöhnlich. Es hat einen sehr interessanten Sprachgebrauch, der sehr wortgewandt ist und einen auch in den Bann zieht. Was mich aber irgendwie immer wieder aus dem Lesefluss gebracht hat ist, dass zumindest für mich kein roter Faden da war und mich die vielen Zeitsprünge oftmals verwirrt haben. Ein bisschen als hätte irgendwer die Kapitel willkürlich aneinander gereiht. Dennoch fand ich das Buch insgesamt schon gut und kann auch verstehen, warum das Buch prämiert wurde. Fazit: Sehr ungewöhnlich«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Achtsam morden vom 20.09.2019 16:36:
» Der 42-jährige Björn Diemel ist Anwalt für Strafrecht und Wirtschaft und immer sehr eingespannt. Auch zu Hause ist er gedanklich nicht so recht anwesend. Daher verlang seine Frau von ihm, dass er ein Achtsamkeitsseminar besucht. Er fügt sich, weil er seine Tochter liebt und Angst hat, sie zu verlieren. Björn verinnerlicht die Ratschläge seines Coachs Joschka Breitner und wendet sie an, aber auf eine etwas unkonventionelle Art und Weise. Als erstes bekommt das sein Klient Dragan Sergowicz zu spüren. Als Dragan seinen Vater-Tochter-Nachmittag stört, ist dieser plötzlich tot – ganz achtsam ermordet. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Als Krimi würde ich es allerdings nicht bezeichnen, auch wenn viel Kriminelles darin vorkommt. Die Geschichte ist voller schwarzem Humor, über den ich mich anfangs sehr amüsiert habe, doch zunehmend gefiel mir das immer weniger. Aber da lag wohl eher an mir. Es werden durchaus …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310

 
Autorentags: Caroline Bernard, Delia Owens, John Ironmonger, Jojo Moyes, Karsten Dusse, Laetitia Colombani, Lucinda Riley, Mariana Leky, Sasa Stanisic, Sebastian Fitzek
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
Geschrieben von: Karsten Dusse (10. Juni 2019)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Der Insasse
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (24. Oktober 2018)
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Der Klang des Herzens
Geschrieben von: Jojo Moyes (16. August 2010)
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Der Wal und das Ende der Welt
Geschrieben von: John Ironmonger (27. März 2019)
1,76
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Der Zopf
Geschrieben von: Laetitia Colombani (21. März 2018)
1,35
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[1435 User]
Die sieben Schwestern 6 - Die Sonnenschwester
Geschrieben von: Lucinda Riley (25. November 2019)
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Frida Kahlo und die Farben des Lebens
Geschrieben von: Caroline Bernard (13. September 2019)
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Herkunft
Geschrieben von: Sasa Stanisic (18. März 2019)
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Was man von hier aus sehen kann
Geschrieben von: Mariana Leky (18. Juli 2017)
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz