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  Die Entenanalyse: Voll vernebelt
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Seit dem 20. Juli kann man das Lustige Taschenbuch mit der Nummer 548 und dem Titel »Höher schneller weiter!« bekommen, und wir lassen es von fünf unserer Mitarbeiter peu à peu lesen. Zuletzt war die Phantomias-Geschichte »Die Rache des Rächers« an der Reihe, die zwar kein totaler Reinfall war, jedoch auch nicht die Erwartungen erfüllen konnte, die man an einer Geschichte über den Entenhausener Rächer mit der Matrosenmütze hat. Insbesondere mangelte es an neuen Ideen. Ihr findet unseren zugehörigen Artikel an dieser Stelle. Eurer Ansicht nach war der Comic viel besser, als wir ihn empfanden: Wir hatten die Note 4,0 vergeben, bei eurer Abstimmung liegt der Schnitt bis dato bei 3,23. Als nächstes stand ein Gundel-Gaukeley-Comic auf dem Plan.

Voll vernebelt

Zehn Seiten ist dieser Dreireiher lang, womit er gerade so die Mindestlänge erreicht hat, die wir einst für unsere Comicbesprechungen festgelegt hatten. Er wurde am 8. März des Jahres 2017 erstmals im italienischen Magazin »Topolino« abgedruckt und trug damals den Titel »Amelia e l'errore di specificazione«, was man mit »Gundel Gaukeley und der Spezifikationsfehler« übersetzen kann. Er stammt von Pietro Zemelo, zeichnerisch umgesetzt hat ihn Massimo Asaro.

Worum geht es?

Gundel Gaukeley beobachtet Dagobert Duck, der gemeinsam mit Donald und Dussel bei Daniel Düsentrieb ist, um über den Preis von dessen neuem »Antihexen-Programm« zu verhandeln. Da Donald und Dussel im Anschluss Münzen polieren sollen, beschließt sie, die beiden zu verzaubern: Wenn sie denn im Geldspeicher ein- und ausgehen können, dann sollen sie ihr einfach den Glückszehner bringen. Der Zauber trifft allerdings nur Dussel Duck.

Spoiler

Kaum ist Dussel im Geldspeicher, schnappt er sich den Glückszehner und läuft los. Er durchbricht die Wand des Gebäudes, läuft nach draußen zu Gundel ... und an ihr vorbei. Der Hexe ist ein Irrtum unterlaufen: Sie hat nicht spezifiziert, dass Dussel ihr den Zehner persönlich geben soll, sondern dass er zu ihr nach Hause zum Vesuv laufen soll. Gemeinsam mit Donald und Dagobert heftet sie sich an seine Fersen. Sie versucht ihn mit einem Einfrierungs-Strahl zu stoppen, trifft dabei jedoch zunächst nur Gitta Gans und dann sich selbst, als das »Antihexen-Programm« von Daniel Düsentrieb ihren Zauber zurückwirft. Während die Hexe versteinert zurückbleibt, bastelt Daniel Düsentrieb ein sich rückwärts drehendes Laufband in den Entenhausener Hafen. Als Dussel ankommt und darauf springt, läuft er fortan auf der Strecke. Gundel Gaukeley kommt wenig später wieder frei und verpasst Dussel den Zauber, der seine Hypnose durchbricht. Dagobert bekommt auf diese Weise seinen Zehner zurück. Anschließend zwingt er Gundel mít Waffengewalt, ihre Schuld durch Münzenpolieren abzuarbeiten.

Die Einschätzung

Zum zweiten Mal spielte Dussel Duck in diesem Band eine gewichtige Rolle. Dass er hier verzaubert wird, erwies sich zumindest schon mal insofern als Glück, als dass auf diese Weise verhindert war, dass er unlustige Sprüche über Nonsens-Kurse zum Besten geben konnte. Stupide Slapstick mit seiner Beteiligung gab es trotzdem, und diese fiel bisweilen schon ziemlich eigentümlich aus. Was sagt es beispielsweise über die Stabilität von Dagoberts Geldspeicher und damit über dessen Sicherheitszustand aus, dass der verzauberte Dussel mir nichts, dir nichts durch eine Außenwand laufen kann? Viel problematischer als Dussel Duck ist dieses Mal jedoch das Verhalten Gundel Gaukeleys. Wenn Dussel denn zum Vesuv läuft, warum genau sollte sie dann ein Interesse daran haben, dass er so schnell wie möglich gestoppt wird? Warum sollte sie vor allem ein Interesse daran haben, gemeinsam (!) mit Dagobert anzutreten, um Dussel zu stoppen? Das ist alles nicht sehr sinnreich. Und spaßig sind Dussels Sprint und die dabei zustandekommenden Sprints auch nicht gerade. Immerhin zeugt der Einsatz des Laufbands für Kreativität. Gut ist dieser Comic trotzdem nicht, allenfalls ein bißchen besser als Dussels [url=]vorausgegangener Auftritt. So entschieden sich am Ende vier unserer Mitarbeiter für die Note Vier, einmal wurde eine Fünf vergeben. Summa summarum landeten wir also beim Durchschnittswert 4,2.


Wie fandet ihr "Voll vernebelt"?
1
 
 143 (32,3%)
Schulnote 5
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 139 (31,4%)
Schulnote 6
3
 
 75 (16,9%)
Schulnote 3
4
 
 59 (13,3%)
Schulnote 4
5
 
 15 (3,4%)
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz