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  Die Entenanalyse: Superheld auf Samtpfoten
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Seit dem Dienstag der vergangenen Woche kann man das 552. Lustige Taschenbuch bekommen. Dieses trägt den Titel »70 Jahre Panzerknacker« und wird seit Kurzem von fünf Mitarbeitern unserer Webseite Comic für Comic abgeklopft. Zuletzt hatten wir hier die 37 Seiten lange Geschichte »Gipfelstürmer« thematisiert, die sich als der beste Comic erwies, der seit drei Monaten im Lustigen Taschenbuch abgedruckt wurde. Ihr findet den zugehörigen Artikel an dieser Stelle. Eure Bewertung ist beinahe ebenso gut wie die, die wir ausgesprochen hatten (unsere Note war eine 2,2, bisher liegt der Schnitt eurer Abstimmung bei 2,39). Mit einer Fellnase ging es derweilen weiter.

Superheld auf Samtpfoten

Auch dieser Comic ist wieder ein sehr junger: Erst am 24. März dieses Jahres erfolgte im italienischen Magazin »Topolino« der Erstabdruck. Er gehört zur Kurzcomic-Reihe »Amadeo« über den Kater Schnurri, der vor einigen Jahrzehnten bei Donald lebte, dann zwischenzeitlich bei Dussel, dann wieder bei Donald; der anfangs eine Katze war, dann ein Kater, und der ab und an auch schon mal seinen Namen wechselte. Die Geschichte stammt von Roberto Gagnor und wurde von Enrico Faccini zeichnerisch umgesetzt, ist zwölf Seiten lang und hieß ursprünglich »Il felino vendicatore«, was man mit »Der Katzenrächer« übersetzen kann.

Worum geht es?

Donald schickt Tick, Trick und Track ins Bett, während Schnurri auf einem Sessel herumlungert. Als Donald dann in sein Phantomias-Versteck schleicht, beobachtet ihn der Kater. Donald düst (als Phantomias) im 313er von dannen, verliert dabei jedoch eine Tasche mit seiner Ausrüstung. Diese kommt vor Schnurri zum Liegen.

Spoiler

Während sich Schnurri hinter der Tasche versteckt, kommen die Panzerknacker angefahren. Sie halten vor Donalds Grundstück und wollen hier in einen Gulli einsteigen, um durch die Kanalisation unter Dagobert Ducks Geldspeicher zu gelangen, um diesen von unten auszurauben. Wie einfallslos wir die Pläne der Panzerknacker finden, immer wieder durch die Erde zu kommen, haben wir bereits beim Comic »KI - Kriminelle Intelligenz« erwähnt, mit dem das 552. Lustige Taschenbuch seinen Anfang genommen hatte. Schnurri sieht sich in Phantomias' Tasche um und stülpt sich dabei versehentlich einen von dessen Sprungstiefeln über den Kopf. Entsetzt hüpft er damit herum und erschreckt dabei die Panzerknacker. Nachdem er den Stiefel wieder abbekommen hat, startet Schnurri einen zweiten Versuch und stülpt sich dieses Mal versehentlich eine Dagobert-Duck-Maske über. Mit dieser verpasst er den Panzerknackern ungewollt den nächsten Schock. Anschließend malträtiert er die Ganoven ungeplant mit einer von Phantomias' Wunderwaffen, und schließlich versetzt er sie mit einer Dose »Traumgas« ungeplant in einen Schlummerzustand. Als Phantomias zurückkehrt, um seine Tasche zu holen, bemerkt er die schlafenden Panzerknacker, fesselt sie und bringt sie zur Polizei. Schnurri wird von ihm derweilen mit einer Extramahlzeit belohnt.

Die Einschätzung

Bei Geschichten dieser Länge schreiben wir häufig, dass wir es bedauern, dass wir die Mindestlänge von Geschichten einst auf zehn Seiten festgelegt haben, die erreicht sein müssen, damit wir sie ausführlich besprechen. »Superheld auf Samtpfoten« ist eine der wenigen Ausnahmen: Zwar handelt es sich auch hierbei nur um einen kleinen Auffüllcomic, der vermutlich nur ausgewählt wurde, weil Phantomias darin eine kleine Nebenrolle spielt, aber eigentlich gibt es keinen großen Grund zum Meckern. »Superheld auf Samtpfoten« ist eine nette kleine harmlose Geschichte, die niemandem wehtut (zumindest den Lesern nicht - den Panzerknackern natürlich schon), für ein paar Minuten anständig unterhält und gute Laune schafft. Wenig später dürfte sie dann aber auch gleich wieder vergessen sein, dafür ist sie zu unaufgeregt und belanglos. Bei I.N.D.U.C.K.S. rangiert »Superheld auf Samtpfoten« in der Userbewertung höher als »Gipfelstürmer«, das ist schon ein wenig absurd. Von unseren Testlesern gab es viermal die Note Drei und einmal die Note Vier, so dass wir im Schnitt bei einer 3,2 landeten. Nachdem es in der Vergangenheit ein gewisses Hin und Her darum gab, wie Schnurri im Deutschen eigentlich heißt, wurde im Übrigen dieses Mal komplett auf einen Namen verzichtet. Donald bezeichnet den Kater lediglich als »Mieze«, und der gleiche Begriff steht auch auf seinem Napf. In diesem Fall könnte man sich allenfalls darüber streiten, ob »Mieze« überhaupt eine passende Bezeichnung für männliche Katzen ist ... aber selbst was das Geschlecht angeht, war man sich in Schnurris Vergangenheit nie ganz einig. ;)


Wie fandet ihr "Superheld auf Samtpfoten"?
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz