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  Die Entenanalyse: Programmieren für Dummies
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Da das aktuelle Taschenbuch - die Nummer 548 mit dem Titel »Höher schneller weiter!« - aus sehr vielen kurzen Comics zusammengesetzt wurde, sind wir nun schon beim siebten Part angelangt, und wir sind noch lange nicht am Ende. Zuletzt thematisierten wir hier den Dagobert-Duck-Comic »Zu viel des Wenigen«, in dem ausgelotet wurde, bis zu welchem Level Geiz bzw. Sparsamkeit akzeptabel ist. Wir fanden den Comic zwar nicht überragend, aber doch besser als alles andere, auf das wir bisher in dem Band gestoßen sind. Den zugehörigen Artikel findet ihr an dieser Stelle. Ihr seid etwas kritischer als wir: Während wir die Note 2,6 vergeben hatten, ist der Durchschnitt eurer Abstimmung bis dato eine 2,89. In Donald Ducks Garten ging es weiter.

Programmieren für Dummies

Sechzehn Seiten umfasst dieser Dreireiher, der am Neujahrstag des Corona-Jahres 2020 erstmals im italienischen Magazin »Topolino« abgedruckt wurde. Er stammt von Alessandro Sisti und wurde von Giampaolo Soldati gezeichnet. Er ist der Auftakt einer losen Reihe namens »Il coding a Paperopoli«, was man mit »Programmierung in Entenhausen« übersetzen kann. Die Grenzen der Technik aus dem 545. Lustigen Taschenbuch zählte ebenfalls schon dazu. Der Originaltitel des neuen Comics lautete »Paperino e la riparazione a blocchi«, was zu Deutsch »Donald Duck und Robocod« bedeutet.

Worum geht es?

Die Fassade von Donalds Haus ist ramponiert, und er denkt darüber nach, es wieder instandzusetzen. Just in dem Moment kommen Tick, Trick und Track mit einem Roboter an, den Daniel Düsentrieb geabaut hat und den sie für eine Hausaufgabe benötigen. »Robocod« führt alle Befehle aus, die man in ihn hineinskriptet. Ohne zu wissen, wie dies funktioniert, beschlagnahmt Donald den Roboter, damit er ihm das Haus wieder ganz macht.

Spoiler

Donald denkt zunächst, er müsse nur das Startfeld der Fernbedienung des Roboters massieren. Die Kinder weisen ihn darauf hin, dass er Befehle eingeben muss. Donald tippt auf »Nageln« und »Ausführen«, woraufhin der Roboter auf ihn eindrischt, da Donald den Befehl nicht genug spezifiziert hat. Im nächsten Schritt ergänzt er, dass der Roboter einen Hammer verwenden soll, woraufhin Robocod einen Nagel in den Kühlergrill des 313ers hämmert. Der nächste Versuch zerstört den Zaun zu Nachbar Zorngiebel. Schlussendlich sitzt ein Nagel. Donald hat fortan Blut geleckt und programmiert den gleichen Befehl immer wieder in den Roboter hinein, so dass schlussendlich (und nach einigen Missgeschicken) zahlreiche Nägel in der noch weiter demolierten Hauswand stecken. Die Kinder klären Donald darüber auf, dass er eigentlich immer nur auf »Wiederholen« hätte drücken müssen. Durch das ganze Programmieren ist Donald platt, woraufhin er sich in eine Hängematte legt. Die Kinder programmieren den Roboter darauf, dass er Donald anschubst und sanft schwingen lässt, während sie das Haus streichen.

Die Einschätzung

«Programmieren für Dummies« erweist sich als eine durch und durch harmlose Geschichte, deren einziger Zweck es zu sein scheint, den Lesern ein paar Grundprinzipien von Programmierung beizubringen ... oder von dem, was die Erschaffer des Comics sich eben so darunter vorstellen. An sich handelt es sich eher um eine Art SCUMM-Engine in Comicform. Damit, dass kleine Leser hier also viel lernen, sollte man vermutlich besser nicht rechnen. Wenn es schon null Spannung gibt und dies auch so angedacht ist, dann wären ein paar zündendere Gags nett gewesen, aber leider ist der Comic auch in dieser Hinsicht ziemlich unspektakulär. So kommt es, dass man am Ende eher mit den Achseln zuckt und sich fragt, ob es vielleicht besser gewesen wäre, wenn man einen Roboter dazu beauftragt hätte, den Comic zu lesen, anstatt dass man es selber tun musste. Schlussendlich entschieden sich vier unserer Mitarbeiterinnen für eine Vier, einmal wurde eine Fünf vergeben. So landeten wir hier im Schnitt bei einer 4,2 und waren froh, dass das Ganze eine lediglich überschaubare Länge hatte.


Wie fandet ihr "Programmieren für Dummies"?
1
 
 89 (28,3%)
Schulnote 5
2
 
 86 (27,3%)
Schulnote 4
3
 
 59 (18,7%)
Schulnote 3
4
 
 29 (9,2%)
Schulnote 1
5
 
 27 (8,6%)
Schulnote 2
6
 
 25 (7,9%)
Schulnote 6
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz