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  Die Entenanalyse: Perfekt vermasselt
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Seit einigen Tagen gehen fünf Testleser für uns die Comics des 561. Lustigen Taschenbuchs durch. Es trägt den Titel »Auf ins Meer!« und ist seit dem 19. Juli im Handel. Als Letztes war der Comic mit dem Doppeltitel »Eine schicksalhafte Begegnung / Die Heldin der Stunde« an der Reihe, in dem die Saga über den ersten Phantomias weitergeführt wurde. Ihr findet den Artikel, wenn ihr hier klickt. Wir kamen zu dem Schluss, dass es sich um einen der besten Beiträge seit vielen Monaten gehandelt hat. Eure Bewertung fiel zwar nicht ganz so überschwänglich, aber trotzdem ziemlich gut aus. Wir hatten die Schulnote 1,6 vergeben, eure Abstimmung ergab eine 2,16. Nun geht es mit Dussel Duck und Gundel Gaukeley weiter.

Perfekt vermasselt

24 Seiten umfasst dieser Dreireiher. Er wurde erstmals am 8. September des letzten Jahres im italienischen Magazin »Topolino« veröffentlicht, er ist also noch nicht einmal ein Jahr alt. Roberto Del Bove und Roberto Gagnor schrieben die Storyline, Giampaolo Soldati war für die zeichnerische Umsetzung verantwortlich. Im Original hieß die Story »Paperoga papero impeccabile«, was man mit »Dussel Duck: Tadellose Ente« übersetzen kann.

Worum geht es?

Dussel Duck versucht Dagobert mit wirren Geschäftsideen dazu zu bringen, mit ihm zusammenzuarbeiten, doch der reichste Erpel der Welt wirft ihn aus dem Geldspeicher. Gundel Gaukeley beobachtet das Ganze und beschließt, Dussel auszunutzen, um an den Glückszehner zu gelangen.

Spoiler

Gundel verzaubert Dussel. Nun steht er in ihren Diensten, vordergründig wirkt er aber deutlich seriöser als zuvor. Als er das nächste Mal den Geldspeicher betritt, rettet er seinem Onkel ein Geschäft mit einem Hersteller von Lauchsnacks, das aufgrund einiger Missgeschicke von Rita Rührig beinahe gescheitert wäre. Fortan steht er in Dagoberts Gunst und darf sich im Geldspeicher aufhalten. Nachts öffnet er der Hexe einen Zugang zum Geldspeicher, lotst sie aber versehentlich in ein Knoblauchlager, so dass dieser Angriff fehlschlägt. Das Dargestellte wiederholt sich mehrmals: Rita Rührig rutscht immer mehr in Ungnade, Dussel präsentiert sich als verlässlicher Unterstützer Dagoberts, und nebenher versucht er, Gundel in den Geldspeicher zu bringen. Dies scheitert jedoch immer wieder an seiner törichten Art: Mal löst er versehentlich einen Hexen-Abwehrstiefel aus, als Gundel gerade im Anflug ist, mal reaktiviert er das Abwehrsystem durch ein versehentliches Klatschen. Rita Rührig, die früh beobachtet hat, dass Gundel hinter allem steckt, wird erst rehabilitiert, nachdem sie beim letzten gescheiterten Angriff der Hexe mit einer Schrotflinte voll Knoblauch auf sie losgeht und Dagobert die Zaubererin auf frischer Tat ertappt. Am Ende muss Gundel flüchten, und Dussel wird von Dagobert aus dem Geldspeicher gescheucht. Abschließend stellt Dussel Gundel nach, weil er von ihr Hilfe haben will, damit er es beim nächsten Mal erkennen kann, dass sie ihn verzaubert.

Die Einschätzung

Was man »Perfekt vermasselt« auf jeden Fall zugute halten kann: Mit Dussel und Gundel wurden zwei Figuren miteinander kombiniert, die man nicht allzu häufig gemeinsam in Aktion sieht. Das war also mal etwas Neues. Nicht neu hingegen ist, dass einer der Ducks verhext wird, um als Gundels Unterstützer zu fungieren. Was letztlich dabei herausgekommen ist, fällt lediglich in die Kategorie »netter Versuch«, aber keinesfalls mehr als das. Dass Gundels Versuche schlussendlich an Dussels patentiertem törichten Verhalten scheitern werden, kann man sich schon in der ersten Sekunde ihrer Zusammenarbeit denken, und wie dies dann tatsächlich geschieht, ist nicht unbedingt die Neuerfindung von Kreativität und Humor. Dadurch plätschert die Story vor dem Auge des Lesers dahin, ohne dass sie ihn großartig erreicht. Und am Ende hat man sie so schnell wieder vergessen, wie man sie gelesen hat. Immerhin: Wenn man sie vergisst, wird man bei der nächsten Kombination von Gundel und Dussel wieder das Gefühl haben, sie sei mal etwas Neues. ;) Am Ende entschied sich einer unserer fünf Testleser dafür, »Perfekt vermasselt« die Schulnote Drei zu geben, der Rest legte sich auf eine Vier fest. Im Schnitt bedeutete dies eine 3,8.


Wie fandet ihr "Perfekt vermasselt"?
1
 
 142 (32,9%)
Schulnote 4
2
 
 130 (30,2%)
Schulnote 5
3
 
 67 (15,5%)
Schulnote 3
4
 
 48 (11,1%)
Schulnote 6
5
 
 27 (6,3%)
Schulnote 2
6
 
 17 (3,9%)
Schulnote 1
An der Umfrage haben 431 Benutzer teilgenommen.
 
 
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz