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  Die Entenanalyse: Lustiges Taschenbuch 543 (Überblick)
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Seit dem Monatsbeginn hatten wir nach und nach die Comics des 543. Lustigen Taschenbuchs gelesen, das seit dem 2. März im Handel ist und »Mission Galaxis« heißt. Zuletzt hatten wir mit »Einer wie keiner«, einer Geburtstagsgeschichte von Donald Ducks Hund Bolivar (inklusive Alien-Hunden), die Sache hinter uns gebracht. In eurer Abstimmung wurde der Comic noch einmal richtig abgestraft und landete im Schnitt bei der Durchschnittsnote 4,89.

Leider machte der Band insgesamt da weiter, wo sein Vorgänger »Wohin des Weges, Phantomias?« aufgehört hatte (nachlesbar an dieser Stelle): Mit viel Leerlauf und qualitativ schwachen Beiträgen. Doch zumindest ein kleines Licht glomm zwischen all den mäßigen Comics, nämlich die Geschichte »Die Glitzerquelle«, in der Donald Duck von seinem Onkel ausgesendet wird, nach einer Quelle zu fahnden, deren Wasser seine Taler noch mehr gleißen lassen könnte. Der Comic entpuppte sich als abenteuerliche Heile-Welt-Geschichte, die man einfach gern haben musstet Das habt ihr auch so gesehen: Als »lesenswert« stufen wir die Geschichten ein, die am Ende beim Notenschnitt 2,5 (oder besser) gelandet sind, und sowohl bei uns als auch bei eurer Abstimmung wurde genau dies erreicht:

1. Die Glitzerquelle (unsere Schulnote 2,4 - eure Note 2,42)

Womit wir bei den Comics der Kategorie »kann man lesen, muss man aber nicht« angelangt wären. Hier stach immerhin ein Comic noch halbwegs hervor, nämlich einer, in dem Daniel Düsentrieb einen Apparat entwickelt, der Donald Ducks Wut abfangen und in einer Art Bauchtasche bündeln soll. Wie man es von Düsentriebs Erfindungen kennt, mündet das Ganze in einem absoluten Chaos. Abgesehen von der »Wutwolke« folgte allerdings eine Enttäuschung nach der anderen. Nahezu alle Geschichten bewegten sich eher am unteren Rand, der kurz vor dem Kippen in die Abschlusssektion stand. Bei euren Abstimmungen sind die beiden Storys mit Science-Fiction-Elementen (die titelgebende »Mission Galaxis« und der schon eingangs erwähnte Hunde-Alien-Comic »Einer wie keiner«) sogar komplett durchgefallen. Tatsächlich ist es schon faszinierend, dass solche Comics den Machern der Disney-Comics einfach nicht gelingen wollen. Dies jedenfalls sind die Geschichten, die in der Durchschnittssektion gelandet sind:

2. Die Wutwolke (unsere Schulnote 2,8 - eure Note 3,07)
3. Die Legende des ersten Phantomias - Der verschollene Bruder (unsere Schulnote 3,2 - eure Note 2,96)
4. Mächtig viel Magie (unsere Schulnote 3,6 - eure Note 3,77)
5. Der Weltenbummler - Sabotage in der Tiefsee (unsere Schulnote 3,8 - eure Note 3,94)
6. Einer wie keiner (unsere Schulnote 4,2 - eure Note 4,89)
7. Mission Galaxis (unsere Schulnote 4,2 - eure Note 4,76)
8. Der Sternengucker (unsere Schulnote 4,4 - eure Note 3,85)

Auf zwei Comics müssen wir dann leider noch hinweisen, die wir so schlecht fanden, dass wir dringend dazu raten, einen Bogen um sie zu machen. In einer der beiden wird Gustav Gans mit Primus von Quack verwechselt und soll einen Vortrag halten. Hier wurde unheimlich viel zurechtgebogen, um die Geschichte überhaupt erzählen zu können, unterhaltsam war sie am Ende aber sowieso nicht. Den Vogel abgeschossen hat jedoch ein Comic, in dem die Ducks mit einer fliegenden (und kriechenden und schwimmenden) Schnecke unterwegs sind, um einen internationalen Geschäftstermin von Onkel Dagobert nach dem anderen abzuarbeiten. Dabei sind ihnen die Panzerknacker auf den Fersen. In dem Comic folgte einfach eine hanebüchene Idee auf die nächste. Hier findet ihr unsere Analysen der beiden ganz finsteren Storys:

9. Plötzlich Wissenschaftler (unsere Schulnote 5,2 - eure Note 4,36)
10. Die Flugschnecke (unsere Schulnote 5,4 - eure Note 5,22)

Da alle Comics die Zehn-Seiten-Mindestlänge überschritten haben, die wir zum Anfertigen von Analysen einst festgelegt haben, war das Lustige Taschenbuch mit diesen zehn Comics vollständig. Die nächste Ausgabe wird am 30. März erscheinen udd den Titel »Fast schon zu furios« tragen. Auf welche Filmreihe damit angespielt wird, dürfte klar sein. Hoffen wir, dass es nicht darauf hinausläuft, dass die Titelgeschichte mal wieder auf eins der Standard-Wettrennen des Duck-Universums hinausläuft, bei denen ein Fahrer oder ein Team falsch spielt und es am Ende zu einem Zweikampf um den Sieg kommt, denn das gab es schon gefühlt tausend Mal zu oft.
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz