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  Die Entenanalyse: Lustiges Taschenbuch 518
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Ein guter Monat ist verstrichen, seitdem wir hier an dieser Stelle die Comics des 517. Lustigen Taschenbuchs gelesen hatten. Dieses hieß zwar »Gute Besserung!«, gehörte entgegen seines Namens jedoch leider nicht zu den Besseren. Damals konnte uns kein Comic so recht überzeugen, zwei empfanden wir sogar als richtiggehend schlecht. Wenn ihr unsere damaligen Artikel verpasst habt, könnt ihr an dieser Stelle eine Zusammenfassung finden, die euch zu den Analysen der einzelnen Geschichten weiterführt.

Es wurde also höchste Zeit, dass wirklich Besserung eintrat. Diesen Versuch unternahm nun das 518. Lustige Taschenbuch, das man seit dem 26. März bekommen kann und das den Titel »Das Schlaue Buch in Gefahr« trägt. Tja ... und leider wurde das Ziel verfehlt. Zwar handelte es sich tatsächlich um einen klitzekleinen Schritt nach vorn im Vergleich zur Nummer 517, aber das lag nicht an der Qualität des neuen Bandes, sondern eher daran, dass wir von einem äußerst niedrigen Niveau hierher gekommen sind. Schlussendlich wurde durch das Buch ein Novum produziert: Normalerweise teilen wir unsere Zusammenfassungen in vier Abschnitte auf: Comics, die wir als besonders lesenswert einstufen (Schulnote oberhalb von 2,5), Comics, die man gelesen haben kann, aber nicht unbedingt muss (Schulnoten 2,5 bis 4,5) sowie Comics, die man dringend umschiffen sollte (Schulnoten unterhalb von 4,5). Dieses Mal haben es die Macher des Lustigen Taschenbuchs geschafft, eine Ausgabe zusammenzustellen, bei der es weder die obere noch die untere Kategorie gab. In anderen Worten: Hier wurde von vorne bis hinten Mittelmaß abgeliefert.

Als am halbwegs »besten« - wenn man diesen Begriff denn dafür verwenden mag - empfanden wir einen zweigeteilten Comic, in dem Kater Karlo vor Gericht gestellt und verurteilt wird, obgleich er vehement behauptet, dass er unschuldig ist. Einige Protagonisten verhalten sich darin sehr merkwürdig, jedoch konnten wir dem Comic immerhin attestieren, dass mal versucht wurde, neue Wege einzuschlagen. Auf dem gleichen Niveau befand sich ein Comic, in dem es zu Sabotageakten in einem von Dagobert Duck geführten Restaurant kam. Am wenigsten hat uns die Titelgeschichte gefallen, die ein seltsam unausgegorenes Stückwerk war, bei dem einiges nicht zusammenpasste, sowie die Story »Panzerknacker auf Pleitekurs«, die storytechnisch zwar gar nicht mal so unanständig war, die jedoch dafür absolut hundsmiserabel gezeichnet war. Das Ergebnis unserer Analysen war die folgende Rangfolge:

1. Der ewige Sündenbock (Schulnote 3,2)
2. Der Sechs-Sterne-Saboteur (Schulnote 3,2)
3. Glückspilz hinter Gittern (Schulnote 3,4)
4. Duell der Alleswisser (Schulnote 3,6)
5. Der A.u.t.o.m.a.t. (Schulnote 3,8)
6. Das Wolkenkommando (Schulnote 4,0)
7. Oberstwaldwebel wider Willen (Schulnote 4,0)
8. Das Schlaue Buch in Gefahr (Schulnote 4,2)
9. Panzerknacker auf Pleitekurs (Schulnote 4,2)

«Das Schlaue Buch in Gefahr« war extra für dieses Buch erschaffen worden, »Glückspilz hinter Gittern« entstammte dem Phantomias-Magazin »Paperinik«, der Rest dem italienischen Wochenmagazin »Topolino«. Nicht thematisiert haben wir die Geschichte »Doppelduck - In letzter Sekunde«, die viel zu kurz war, als dass sich dazu ein separater Beitrag gelohnt hätte. Um es vorsichtig auszudrücken: Wir sind nicht ganz unglücklich darüber, dass sie unterhalb unserer Zehn-Seiten-Mindestgrenze lag, denn sie war schon ein ziemlich dürftiger Lückenbüßer. Das nächste Lustige Taschenbuch wird am 23. April erscheinen und »Die Bestie von Duckenburgh« heißen. Hört sich stark nach Storymaterial an, das es in ähnlicher Form schon einmal gegeben hat. Hoffen wir, dass trotzdem endlich die Besserung eintritt, die uns dieser Band hier nicht gebracht hat!
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz