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  Die Entenanalyse: Lustiges Taschenbuch 517
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Vor wenigen Wochen haben wir an dieser Stelle das Lustige Taschenbuch mit der Nummer 516 analysiert, das den Titel »Frost in der Post« trug. Leider handelte es sich nicht gerade um den besten Band in der Geschichte des altehrwürdigen Disney-Comicbuches. Keine einzige darin enthaltene Geschichte konnte uns so sehr von sich überzeugen, dass wir sie in die Kategorie »unbedingt lesen« hätten einordnen können, ein paar der darin abgedruckten Comics entpuppten sich gar als richtiger Reinfall. Wer sich für unsere damaligen Analysen interessieren sollte, der kann an dieser Stelle eine Übersicht finden, die ihn zu den einzelnen Besprechungen führt.

Es war also Besserung nötig, und so passt es geradezu wie die Faust aufs Auge, dass dem 517. Lustige Taschenbuch der Titel »Gute Besserung!« gegeben wurde. Der Band ist seit dem 26. Februar im Handel. Enthalten ist eine Geschichte, die speziell für dieses Buch geschrieben wurde, eine dem italienischen Phantomias-Magazin »Paperinik e altri supereroi« entnommene Story, und der Rest entstammt - wie üblich - dem italienischen Wochenmagazin »Topolino«. Tja ... und leider können wir auch dieses Mal nicht behaupten, dass es darin einen Comic gegeben hätte, den man unbedingt lesen sollte. Im Gegenteil befand sich der Band auf einem ähnlich durchwachsenen Niveau wie der vorausgegangene.

Statt der Top-Kategorie können wir daher gleich zum Bereich der Geschichten übergehen, bei denen es okay ist, sie gelesen zu haben, bei denen es aber auch kein großer Verlust ist, wenn man sie überspringt. Als die halbwegs beste Geschichte hat sich ein Panzerknacker-Comic herausgestellt, in dem der Versuch, moderne Technik in die Storyline einzubauen, ausnahmsweise halbwegs gut funktioniert hat. Den Hauptteil des Buches machte die Disney-Interpretation der Fernsehserie »Dr. House« aus, die leider ein paar Jahre zu spät den Weg in die deutsche Sprache gefunden hat. Da inzwischen schon geraume Zeit verstrichen ist, seitdem die Serie ausgelaufen ist, ließen sich viele Anspielungen & Co. kaum noch erkennen. Auf Fans von »Dr. House«, die die Serie derart geliebt haben, dass sie immer noch restlos jedes kleine Detail kennen, wirkt der viergeteilte Comic allerdings möglicherweise deutlich besser. Dies waren die Comics, die wir in die Kategorie »okay« einstufen würden:

1. Fiese Abzocke (Schulnote 2,6)
2. Dr. Maus (Schulnote 3,2)
3. Am Ende wird nicht alles gut! (Schulnote 3,8)
4. Viele Wege führen aufs Sofa (Schulnote 3,8)

Womit wir bei den beiden Comics angelangt wären, die uns gar nicht gefallen haben. Die Dolly-Duck-Debütgeschichte »Und dann kam Dolly!« stammt aus dem Jahre 1966 und hat definitiv ihren historischen Wert, und für Freunde der Comicgeschichte ist sie sicherlich ein ziemliches Schmankerl, doch nüchtern betrachtet wirkt sie aus heutiger Sicht einfach nur überdreht und nicht unterhaltsan. »Der digitale Dieb« wiederum ist eine Art Negativversion von »Fiese Abzocke«: Auch hier versuchen die Panzerknacker mit moderner Technik zu Reichtum zu gelangen, doch die Art und Weise, in der ihr Tun bekämpft wird, ist einfach hanebüchen. Dies hier waren also die beiden Comics, die man unserer Meinung nach besser umschiffen sollte:

5. Und dann kam Dolly! (Schulnote 4,6)
6. Der digitale Dieb (Schulnote 4,6)

Nicht separat thematisiert haben wir den Einseiter »Voll vergriffen« sowie die sieben Seiten lange Geschichte »Pflege tut not«, da wir einst festgelegt hatten, dass Comics mindestens zehn Seiten umfassen sollten, damit wir ihnen eine unserer ausführlichen Analysen widmen. Das nächste Lustige Taschenbuch wird den Titel »Das schlaue Buch in Gefahr« heißen und am 26. März in den Handel kommen. Hoffen wir, dass es dann endlich wieder aufwärts geht!
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz