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  Die Entenanalyse: Lustiges Taschenbuch 516
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Vor einigen Wochen analysierten wir an dieser Stelle das 515. Lustige Taschenbuch, das »Die Cyberbrille« hieß. Die zugehörige Übersicht der einzelnen Rezensionen findet ihr nach wie vor an dieser Stelle. Es handelte sich um ein ganz ordentliches Buch, was vor allem daran lag, dass es mit dem Comic »Die sieben Brücken von Quacksberg« eine wirklich richtig gute Geschichte enthielt. Damals wurde den jungen Lesern das Königsberger Brückenproblem nähergebracht, und man schaffte es, mathematische Logik und Unterhaltungswert gut miteinander zu verknüpfen.

Seit dem 29. Januar ist nun mit »Frost in der Post« ein neuer Band im Handel, nämlich die Nummer 516. Leider war hier kein Äquivalent zu den »sieben Brücken von Quacksberg« enthalten, wodurch unser Gesamteindruck deutlich ... nun, sagen wir mal verhaltener ausfällt. Das Buch enthielt zwei separat für diesen Band verfasste Comics, einer wurde der italienischen Comicbuchreihe »Paperinik e altri supereroi« entnommen, die übrigen dem italienischen Wochenmagazin »Topolino«. Als richtig schlecht erwiesen sich zwei der enthaltenen Storys, der Rest war ziemlich durchschnittlich. Und das ohne lobenswerte Ausnahme. Normalerweise beginnen wir unsere Zusammenfassungen zu den Lustigen Taschenbüchern ja mit den Comics, die man unbedingt gelesen haben sollte, aber dieser Band enthielt schlicht und ergreifend keinen, über den man dies sagen könnte.

So legen wir dann also gleich mit den Comics der Kategorie »kann man lesen, muss man aber nicht« los. Am besten schnitt einer der vier Comics ab, die in diesem Buch dem Thema Schnee und Eis gewidmet waren. Es handelt sich um die Eröffnungsgeschichte des Buches und gleichzeitig um eine der beiden, die speziell für das Buch ersonnen wurden. Dagobert und Donald Duck begeben sich darin in eine Polarregion, um dort nach einem riesigen Goldklumpen zu suchen, dem der reichste Erpel der Welt in jungen Jahren schon einmal auf einer Expedition begegnet war, der jedoch merkwürdige Dinge mit der damaligen Forschergruppe angestellt hatte. Die Panzerknacker heften sich an die Fersen der beiden Ducks, und sie erleben ihr blaues Wunder. Dies hier waren die Comics, die man als durchschnittlich bezeichnen kann:

1. Verschollen im ewigen Eis (Schulnote 3,0)
2. Der Odem von Orkus (Schulnote 3,2)
3. Ein Fall für Detektiv Duck: Ein Heißsporn kriegt kalte Füße (Schulnote 3,2)
4. Held und Helfer (Schulnote 3,6)
5. Das Ganoven-Handbuch (Schulnote 3,6)
6. Der Klub der Intelligenzler (Schulnote 3,8)

Und damit wären wir auch schon bei den beiden Geschichte, um die man dringend einen großen Bogen machen sollte. Als da wären »Steinharter Brocken«, ein Comic, bei dem Dagobert und Donald abermals gemeinsam unterwegs sind, dieses Mal jedoch in einem alpinen Dorf, weil Dagobert dort einen anderen Milliardär von einem (nicht näher spezifizierten) Geschäft überzeugen möchte. Der Comic ist vor allem für seine katastrophale Dagobert-Charakterdarstellung zu kritisieren. In »Koloss auf Kufen« wird indessen ein halber Roboter in ein Eishockeyteam geschleust, das es mit den Entenhausener Puckjägern aufnehmen soll. Dieser Comic steckte derart voll mit Nonsens, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen sollte, ihn zu kritisieren. Dies hier waren die beiden gruseligen Machwerke:

7. Steinharter Brocken (Schulnote 4,6)
8. Koloss auf Kufen (Schulnote 5,0)

Nicht separat thematisiert haben wir die Gundel-Gaukeley-Geschichte »Ein hartnäckiger Verehrer« sowie die DoppelDuck-lose DoppelDuck-Story »Genie im Schnee«, da diese beiden mit ihren neun bzw. sechs Seiten unterhalb der Zehn-Seiten-Grenze lagen, die wir einst für unsere Analysen festgelegt hatten. Das nächste Lustige Taschenbuch wird »Gute Besserung!« heißen und am 26. Februar in den Handel kommen. Tja ... wenn man sich so anschaut, was einem in der Nummer 516 geboten wurde, dann kann man nur hoffen, dass der Name des neuen Buchs Programm sein wird.
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz