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  Die Entenanalyse: Lustiges Taschenbuch 502
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Wir ihr vielleicht schon wisst, haben fünf Mitarbeiter und Helfer von Leserkanone.de, die eigentlich allesamt schon viel zu alt dafür sind, die Comics aus dem Lustigen Taschenbuch mit der Nummer 502 gelesen. Dieses trägt - genau wie seine Auftaktgeschichte - den Titel »Gefahr auf hoher See«. Man kann es seit dem 2. Januar 2018 bekommen, erhältlich ist es sowohl in einer »normalen« Printversion als auch als E-Comic. Während einige Lustige Taschenbüchern speziellen Themen gewidmet sind - beim der Nummer 501 war es beispielsweise das siebzigjährige Jubiläum der Erschaffung des Dagobert-Duck-Charakters -, gab es dieses Mal kein erkennbares Grundthema. Die von Phantomias vorgetragene Einleitung hatte einen maritimen Unterton, aber abgesehen vom Titelcomic tauchte die hohe See kein weiteres Mal auf.

Vorweg kann man sagen, dass dieses Lustige Taschenbuch deutlich besser war als die Ausgabe, die vier Wochen zuvor erschienen war. Diese enthielt zwar auch schon drei lesenswerte Comics, diese nahmen jedoch einen deutlich geringeren Teil des Buches ein. Bei der Nummer 502 konnte man sich nicht beschweren, denn knapp drei Viertel der Seiten waren mit hochwertigen Material gefüllt. Die drei guten Geschichten wiesen dabei vollkommen unterschiedliche Qualitäten auf: Die Micky-Maus-Story über den Fall »Inspektor Mausetti« war ausgeklügelt und durchdacht und hatte obendrein einen netten Bezug zur Welt der Bücher, der Donald-Duck-Comic über den »Wohnbetrüger« widmete sich einem aktuellen Thema (Internetsicherheit) auf unterhaltsame Weise, ohne dabei zu sehr mit dem Zeigefinger zu wedeln, und die Phantomias-Geschichte »Gefahr auf hoher See« war spannend, abwechslungsreich und abenteuerlich. Hier findet ihr unsere Analysen zu den drei Geschichten:

1. Der Fall »Inspektor Mausetti« (Schulnote 2,0)
2. Der Wohnbetrüger (Schulnote 2,2)
3. Gefahr auf hoher See (Schulnote 2,6)

Eine einzige Geschichte hinterließ einen durchschnittlichen Eindruck, nämlich der Comic »Fahrendes Fiasko«, in dem sich Dagobert Duck darüber Gedanken machen muss, wie er seinen Fuhrpark weiter finanzieren kann. Die Geschichte war an sich nicht viel mehr als ein kleiner netter Quatsch für zwischendurch, verfolgte aber ohnehin in erster Linie den Zweck, den italienischen Comiczeichner Rodolfo Cimino mit ihr zu ehren. Und das ist nach einem jahrzehntelangen Schaffen im Dienste der Entengeschichten-Unterhaltung auch wirklich gerechtfertigt. Es handelte sich um den folgenden Comic:

4. Fahrendes Fiasko (Schulnote 3,4)

Die beiden letzten Comics, die das Lustige Taschenbuch enthielt, waren dann leider nicht mehr so gut, auch wenn sie einen solch geringen Teil am Gesamtbuch ausmachten, dass sie den guten Eindruck nicht kaputtmachen konnten, die »Gefahr auf hoher See« aus unserer Sicht ansonsten hinterließ. In beiden Fällen handelte es sich um Geschichten rund um das Thema Kälte: Der Supergoof-Zwölfseiter »Eiskalt serviert« begleitet Goofy auf der Suche nach einem Ersatzteil für seinen kaputten Heizkessel und reiht schwache Gags aneinander, die Science-Fiction-Story »Winter ade ...« führt die Leserschaft auf einen Planeten namens Brbr und erweist sich - wie es leider sehr oft der Fall ist, wenn es mit den Ducks in den Weltraum geht - als zu abgedreht und undurchdacht. Dies waren die schwächeren Storys:

5. Eiskalt serviert (Schulnote 4,2)
6. Winter ade ... (Schulnote 5,0)

Nicht thematisiert haben wir den Comic »Astronomie im Alltag: Der Sterngucker«. Diese Geschichte war nur eine Seite lang, so dass es etwas albern gewesen, wenn wir einen ellenlangen Bericht darüber geschrieben hätten. Mehr als einen (schlechten) Kalauer hatte »Der Sterngucker« ohnehin nicht zu bieten.
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz