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  Die Entenanalyse: Lästige Zeugen
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Am 8. Dezember ist das Lustige Taschenbuch mit der Nummer 540 erschienen, das den Titel »Zank und Zoff« trägt. Wir lassen es seitdem von fünf Mitarbeitern unserer Webseite lesen. Der erste Comic war okay, anschließend ging es abwärts. Die zuletzt von uns gelesene Geschichte »Helden im Hyperraum« fanden wir äußerst schwach, wie ihr an dieser Stelle nachlesen könnt. Die Besucher von Leserkanone sind bis dato nicht ganz so kritisch wie wir (bisherige Durchschnittsnote 3,63 vs. unsere Note 4,6). Was folgte, war ein Comic, der rund um Gustav Gans und Dorette Duck gestrickt wurde.

Lästige Zeugen

Der dreißig Seiten lange Dreireiher ist außergewöhnlich jung: Die Erstveröffentlichung im italienischen Magazin »Topolino« erfolgte am 6. Mai dieses Jahres. Offenbar herrschte also ein großes Vertrauen in die Qualität der Geschichte, dass man sie so rasch übersetzte. Die Story stammt von Riccardo Secchi, für die zeichnerische Umsetzung war Ottavio Panaro zuständig. Der Originaltitel »Gastone e Nonna Papera scomodi testimoni« bedeutet auf Deutsch »Gustav Gans und Oma Duck als unbequeme Zeugen«.

Worum geht es?

Nach einem Essen bei Daisy Duck möchte Dorette zur Bank, um die Einkünfte ihres Hofes dort abzuliefern. Gustav, der sich aufgrund einer falschen Überweisung auf sein Konto ohnehin zur Bank begeben wollte, um sich zu beschweren, begleitet sie. Als sie ankommen, werden sie Zeuge eines Banküberfalls und können das Gesicht des Täters erkennen. Nachdem sie den Mann - den Kriminellen Viktor Van - bei der Polizei anhand eines alten Mugshots identifizieren, wird es gefährlich für sie.

Spoiler

Nachdem Viktor Van eine Vorladung bekommt, beginnt er, Gustav und Oma Duck zu bedrohen. Dies führt dazu, dass die beiden von der Polizei vorübergehend eine neue Identität erhalten und in ein Zeugenschutzprogramm gesteckt werden. Sie landen im Hotel »Schlummereck« in den Bergen, wo Gustav (als »Sepp Spätzle«) als neuer Koch arbeiten soll, während Dorette (als »Flora Feudel«) das Mädchen für alles spielen muss. Indem er auf gut Glück kocht, kreiert Gustav wundervolle Gerichte, und so lockt das Hotel nach und nach immer mehr Gäste an. Das Ganze wird so populär, dass Gustav (und Dorette) einen Besuch des Teams der Fernsehsendung »Geheimnisse der Küche« bekommen. Die beiden werden gefilmt, und Viktor Van sieht die Übertragung, so dass er weiß, wo er die beiden Zeugen finden kann. Oma Duck wird daraufhin entführt und auf einen Schrottplatz gebracht. Gustav folgt ihr, und das Ende vom Lied besteht darin, dass Viktor Van sie gemeinsam in ein altes Autowrack sperrt, das in die Schrottpresse geschoben werden soll. Durch ein vermeintliches Missgeschick Gustavs - sein Handy flutscht ihm aus den Händen und landet in der Apparatur der Schrottpresse - wird nicht das alte Auto, sondern der von Viktor Vans Freundin geleitete Sandwichimbiss zerstört. Viktor Van wird verhaftet, und Oma Duck feiert gemeinsam mit Gustav, einigen anderen Ducks und den Polizisten im »Schlummereck« den erreichten Erfolg.

Die Einschätzung

Nach den beiden vorausgegangenen enttäuschenden Geschichten war dieser Comic eine wahre Wohltat, denn hier wurde einiges richtig gemacht. Das fängt mit der Auswahl der Protagonisten an: Gustav Gans und Oma Duck sind - in dieser Formation - ein wirklich unverbraucht rüberkommendes Team, das man in all den Jahren selten gemeinsam in Aktion erlebt hat und das durchaus sehr gut funktioniert ... unter anderem auch deshalb, weil die negativen Eigenschaften Gustavs dieses Mal in einer Schublade gelassen wurden. Und so frisch, wie die beiden als Team erscheinen, so ist auch der Rest der Story. Leute im Zeugenschutz hat man natürlich schon in vielen Fernsehserien & Co. erlebt, im Duck-Universum gab es das Ganze zuvor jedoch selten (wenn überhaupt - da mögen uns Donaldisten aufklären), und mit der Vermischung mit einer rasant wachsenden Popularität durchs Kochen hat man dem Szenario einen vollkommen neuen Dreh gegeben. Auch wurden die Talente der Figuren gut in die Geschichte eingebracht. Kurzum: Ein wirklich ordentlicher Comic, und so konnten drei unserer Mitarbeiter am Ende bedenkenlos die Note Zwei vergeben, und von den beiden anderen gab es die Note Drei. So landeten wir summa summarum bei der Schulnote 2,4, womit »Lästige Zeugen« bis hierhin der klar beste Comic dieses Bandes war.


Wie fandet ihr "Lästige Zeugen"?
1
 
 233 (50,5%)
Schulnote 2
2
 
 101 (21,9%)
Schulnote 3
3
 
 42 (9,1%)
Schulnote 1
4
 
 41 (8,9%)
Schulnote 4
5
 
 28 (6,1%)
Schulnote 5
6
 
 16 (3,5%)
Schulnote 6
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz