Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.014 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »COAL-168«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Die Entenanalyse: Die Zauberscholle
Werbung:
Seit dem 5. Januar ist das 541. Lustige Taschenbuch im Handel. Es trägt den Namen »Der Schatz der Pinguine« und enthält zehn Comics, von denen wir bereits acht durch fünf Mitarbeiter unserer Seite besprechen haben lassen. Zuletzt war der Micky-Maus-Comic »Der Mitternachtsklub« an der Reihe, ihr findet unsere zugehörige Analyse an dieser Stelle. Wir empfanden die Geschichte als halbwegs in Ordnung, ihr seid bis dato noch ein Stückchen gnädiger als wir (Unsere Schulnote: 3,2, eure bisherige Note: 2,94). Als nächstes stand ein Dagobert-Duck-Abenteuer ins Haus.

Die Zauberscholle

Fast achtzehn Jahre ist dieser 29 Seiten lange Dreireiher nun schon alt: Die Erstveröffentlichung erfolgte am 13. Mai 2003 in der damaligen Ausgabe des italienischen Wochenmagazins »Topolino«. In Finnland wurde er vier Jahre später übersetzt, der Rest der Welt musste bis zu diesem Jahr darauf warten. Der Ursprungstitel des Comics lautete »Zio Paperone e la zolla magica«, was man mit »Onkel Dagobert und der magische Klumpen« übersetzen könnte. Geschrieben wurde die Geschichte von Manuela Marinato, für die Zeichnungen war Roberto Marini zuständig.

Worum geht es?

Dauerregen hat Dagoberts Entenhausener Farmen unterspült, weswegen es dort keine Ernte mehr geben kann. Aufgrund seiner Verluste erleidet Dagobert einen Zusammenbruch. Ihm wird eine Erholungsreise verschrieben, die er zu einer Geschäftsreise umwidmet. Da er das Nachtanken des Flugzeugs vergisst, stürzt er mit seinen Verwandten im Hochgebirge ab.

Spoiler

Die Ducks finden sich in einem Kloster wieder, in dem sich Mönche ganz und gar der Meditation verschrieben haben. Es befindet sich völlig abgelegen an einer unzugänglichen Bergspitze. Auffälligerweise werden die Ducks mit besonders leckerem Essen versorgt, obwohl es eigentlich unmöglich sein sollte, hier etwas anzubauen. Ehe die Mönche ihnen das ganze Gebäude zeigen können, werden sie von Feinden auf Flugdrachen angegriffen. Nachdem es den Ducks gelingt, die Angreifer mittels ihrer Flugzeugturbine zum Absturz zu bringen und das Kloster somit zu retten, verraten die Mönche ihnen ihr Geheimnis: Einst stürzte hier ein UFO ab, das einen mit Erde gefüllten Behälter - die titelgebende »Zauberscholle« - enthielt. Ein paar Körnchen genügen, um binnen weniger Stunden Pflanzen mit Früchten wachsen zu lassen. Auf diese Weise stellen die Mönche die tägliche Versorgung sicher. Inzwischen ist kaum noch etwas von der Zauberscholle übrig, und so weigern sich die Geistlichen, Dagobert davon etwas abzugeben. Wenig später sind die Angreifer wieder da, und es kommt zu einer neuen Attacke. Die Mönche flüchten durch einen geheimen Gang, lösen aber versehentlich eine Explosion aus. Bei dieser geht der Behälter mit der Zauberscholle ebenso zu Bruch wie der gesamte Berg mitsamt des Klosters. Dagobert gewährt den Mönchen daraufhin, seine Farmen zu übernehmen, die von den Regenfällen unterspült worden waren und für ihn den eigentlichen Nutzen verloren hatten. Donald wird indessen ausgesendet, um die Reste der Zauberscholle zu suchen. Er stößt mitten im Gebirge auf einen neu gewachsenen Urwald, erkennt aber nicht den Zusammenhang zwischen den fruchtbaren Körnern und den neuen Gewächsen.

Die Einschätzung

Die Idee, dass die Ducks irgendwo im Himalaya oder irgendeinem anderen hohen Gebirge auf Mönche oder ein abgeschieden lebendes Völkchen treffen, das über irgendeine Spezialität verfügt, durch die Dagobert Duck ein großes Geschäft wittert, die Hüter jedoch dagegen sind, ihn teilhaben zu lassen und es nach einigem Hin und Her darauf hinausläuft, dass Dagobert nicht das gewünschte Etwas bekommt, hat - vorsichtig ausgedrückt - einen ziemlichen Bart. Der Comic »Klebrige Kostbarkeit«, der unserer Meinung nach der schwächste Beitrag des 538. Lustigen Taschenbuchs war, ist beispielsweise gerade erst vor drei Monaten abgedruckt worden und hatte diverse Parallelen. Gefühlt haben wir die Storyidee schon ein paar Dutzend Mal gelesen, immer mal mit kleinen Nuancierungen - in dem Fall zum Beispiel der Punkt, dass die Ducks aus purem Zufall an dem Ort aufschlugen und nicht zielgerichtet -, und im Laufe der Zeit hat man genug davon ... so sehr es ansonsten auch Spaß macht, die Ducks auf Schatzsuche & Co. zu erleben. Das hier war einfach nichts Neues, und es tauchte in der Vergangenheit schon in besserer Form auf. Unterirdisch war es aber auch nicht, es war einfach nur reizlos. So kam es, dass sich am Ende ein Mitarbeiter für die Note Drei entschied, der Rest für eine Vier, so dass wir summa summarum bei einer 3,8 landeten.


Wie fandet ihr "Die Zauberscholle"?
1
 
 136 (29,8%)
Schulnote 2
2
 
 128 (28,0%)
Schulnote 3
3
 
 76 (16,6%)
Schulnote 4
4
 
 52 (11,4%)
Schulnote 1
5
 
 45 (9,8%)
Schulnote 5
6
 
 20 (4,4%)
Schulnote 6
An der Umfrage haben 457 Benutzer teilgenommen.
 
 
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz