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  Die Entenanalyse: Die Legende des ersten Phantomias - Das Gold des anderen
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Seit dem 5. Januar ist ein neues Lustiges Taschenbuch im Handel, nämlich die Nummer 541 mit dem Titel »Der Schatz der Pinguine«. Wir lassen es von einem Mitarbeiterquintett Comic für Comic lesen, und zuletzt waren wir bei der Geschichte »Verkehrte Welt« angelangt. Wir fanden sie ... nun, lasst es uns vorsichtig ausdrücken: gar nicht mal so gut. Unsere Analyse findet ihr an dieser Stelle. Ihr empfandet »Verkehrte Welt« sogar als noch schlechter als wir: Unsere Schulnote war eine 4,4, bei eurer Abstimmung liegt der Durchschnitt im Augenblick bei der Note 4,98. Nun ging es mit der neuesten Episode in der Saga um den ersten Phantomias weiter.

Die Legende des ersten Phantomias: Das Gold des anderen

Es handelt sich um den vierzehnten Band der beliebten Reihe, an der Marco Gervasio nun schon seit dem Jahre 2012 arbeitet und die er nicht nur schreibt, sondern auch selbst zeichnet. Dieser Teil hier ist 24 Seiten lang und wurde am 26. Januar des Jahres 2016 erstmals im italienischen Magazin »Topolino« veröffentlicht. Damals trug er den Titel »Il tesoro di Francis Drake«, zu Deutsch »Der Schatz des Francis Drake«.

Worum geht es?

Tatsächlich taucht eine Entenversion von Francis Drake im Prolog auch selbst auf. Dieser ist im Jahre 1585 auf der Jagd nach Richard Quackett, der ihn verraten haben soll. Als Quackett von einem Freund gewarnt wird, dass Drake ihm auf den Fersen ist, überreicht er ihm zum Dank ein Portrait, das ihn selbst zeigt, und er reist ab. Dieser Vorfall zieht Kreise bis ins Entenhausen des Jahres 1922.

Spoiler

Ein Mannequin, das entführt wurde, klingelt an der Tür von Lord Quackett. Als sie im Haus des Lords von einem Ermittler zu ihrer Entführung befragt wird, weist sie darauf hin, dass in dem Raum, in dem sie gefangen saß, das gleiche Gemälde hing, das auch an Quacketts Wand hängt. Der Lord weiß, dass ein Bekannter - Graf Gram - das gleiche Bild besitzt. Dieser wird daraufhin festgenommen. Lord Quackett zweifelt jedoch daran, dass Gram der Täter ist, da es eine Stunde dauerte, bis zu dessen Villa zu fahren, während das Mannequin angegeben hatte, vom Ort ihrer Gefangenschaft bis zur Villa Rosa nur eine halbe Stunde unterwegs gewesen zu sein. In seiner Phantomias-Verkleidung sucht Quackett daraufhin gemeinsam mit Detta von Duz eine Burg auf, die einst seinem Ahnen Richard Quackett gehört hatte, der Graf Gram das Gemälde geschenkt hatte. Dort erfahren sie, dass Richard einst Francis Drake einen Teil dessen geraubten Goldes abgenommen hatte, damit die Burg errichten ließ und den Rest unter den Armen verteilen ließ. Als sie in der Burg auf ein weiteres identisches Gemälde treffen, werden sie von eienm Nachfahren Francis Drakes gestellt. Er hat die Entführung inszeniert, um Graf Gram hinter Gitter zu bringen, da er sich geschworen hat, den Nachkommen des Mannes büßen zu lassen, der einst Richard Quackett gegen seinen Urahnen unterstützt hatte. Mit einem falschen Hinweis lockt der erste Phantomias den fiesen Drake-Nachfahren zu einer anderen Burg, während er ein Rätsel Richards richtig löst und dadurch erkennt, dass in dem Bild eine goldene Leinwand versteckt ist. Durch einen Hinweis von Phantomias an den Ermittler wird Drakes Nachfahr dingfest gemacht, und der Goldfund wird dem ansonsten fast mittellosen Graf Gram zugespielt. Eine Sache bemerkt der erste Phantomias jedoch nicht: Im Keller der Quackett'schen Burg befindet sich ein geheimes Labor des bösen Dankmar Düsentrieb.

Die Einschätzung

Die Qualität der Geschichten aus der Legende des ersten Phantomias ist bis hierhin zumeist auf einem sehr ansprechenden Niveau gewesen, und auch diese Folge weiß durchaus wieder zu überzeugen. Eigentlich ist nur eine Sache fraglich: Warum suchen Lord Quackett und Dolly die Burg Richard Quacketts eigentlich in ihren Verkleidungen auf? Einen richtigen Anlass, unbedingt anonym zu bleiben, gab es an der Stelle nicht, und auch gegenüber dem Nachfahren Francis Drakes geben sich die beiden in dieser Hinsicht nicht sonderlich heimlichtuerisch. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Die Geschichte selbst war wieder unterhaltsam, wenngleich sie vielleicht nicht die allerbeste Episode der Reihe gewesen ist. Zeichnerisch kann man an der Legende des ersten Phantomias sowieso nichts kritisieren, denn in der Hinsicht überzeugt die Serie jedes Mal aufs Neue. So haben wir hier also den zweiten guten Comic dieses Bandes, wenngleich er unserer Meinung nach nicht an »Krone, Kunst und Kaiser« heranreicht. Drei unserer Mitarbeiter entschieden sich für die Note Zwei, während die anderen beiden die Note Drei vergaben. Summa summarum landeten wir dadurch beim Durchschnittswert 2,4.


Wie fandet ihr "Die Legende des ersten Phantomias: Das Gold des anderen"?
1
 
 200 (49,4%)
Schulnote 2
2
 
 128 (31,6%)
Schulnote 1
3
 
 46 (11,4%)
Schulnote 3
4
 
 18 (4,4%)
Schulnote 4
5
 
 11 (2,7%)
Schulnote 5
6
 
 2 (0,5%)
Schulnote 6
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz