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  Die Entenanalyse: Der Stern der Anden
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Seit einigen Tagen lassen wir ein Quintett an Mitarbeitern von Leserkanone.de die Comics des 544. Lustigen Taschenbuchs lesen, das »Fast schon zu furios!« heißt und seit dem 30. März im Handel ist. Der Band startete ausgesprochen gut. Erst die zuletzt von uns thematisierte Geschichte »Die Liebe und das liebe Geld« war nur noch »solala«. Als schlecht konnte man sie aber auch nicht einstufen, wir ihr an dieser Stelle nachlesen könnt. Wir hatten an dem Abend vergessen, die zugehörige Userabstimmung zu starten. Das haben wir inzwischen nachgeholt, ihr findet sie unter dem angegebenen Link. Im Buch ging es indessen mit einer blumigen Story weiter.

Der Stern der Anden

Etwas mehr als zwei Jahre hat dieser 28 Seiten lange Dreireiher auf dem Buckel, denn er wurde am 6. Februar des Jahres 2019 erstmals im italienischen Wochenmagazin »Topolino« veröffentlicht. Damals trug er den Titel »Paperino e la stella andina«, was im Grunde genommen das gleiche bedeutet wie hierzulande: »Donald Duck und der Andenstern«. Geschrieben wurde er von Giorgio Figus, für die Zeichnungen war Emmanuele Baccinelli zuständig.

Worum geht es?

Dagobert Duck ist unzufrieden: Er hat zwar einige besonders spektakuläre Exponate für eine in Entenhausen inszenierte Ausstellung seltener Pflanzen beigesteuert, doch Klaas Klever hat ihn ausgebotet und eine Blume aufgetrieben, die schon als ausgestorben galt. Dadurch hat Dagobert Duck das Gefühl, an Prestige zu verlieren, und er schickt Donald und Dussel auf eine Reise in die Anden, um eine noch seltenere Pflanze aufzutreiben.

Spoiler

Bei jener Pflanze handelt es sich um den titelgebenden »Stern der Anden«, eine Blume, die Primus von Quack einst auf einer Andenreise aus der Ferne gesehen hatte, die jedoch verschwunden war, als er nähergekommen war. In den Kordilleren angekommen, erfahren Dussel und Duck von den Einheimischen, dass die Existenz der Blume für viele als bloße Legende gilt. Die beiden schicken sich trotzdem an, nach ihr zu suchen. Nachdem sie von einer Schneelawine überrollt werden, landen sie in einer abgeschiedenen Siedlung, die einst von den Inkas errichtet wurde und deren Bewohner hier komplett abgeschottet leben. Auch hier wird behauptet, dass es die Blume gar nicht gibt. Nachdem Donald den Sprecher (?) der Dorfbewohner - auf etwas unfreiwillige Weise - vor einer Steinlawine bewahrt, gibt dieser zu, dass es die Pflanze doch gibt. Er führt die beiden in eine Höhle, wo sich jede Menge Sterne der Anden befinden. Der Clou an der Pflanze: Sie kann sich hüpfend fortbewegen. Dies war auch der Grund, aus dem Primus sie nach dem Näherkommen nicht mehr fand. Donald und Duck bringen es nicht über das Herz, eines der kleinen Lebewesen mit nach Entenhausen zu nehmen. Stattdessen erhalten sie zum Dank ein Samenkorn, aus dem wenig später in Donalds Garten eine noch viel seltenere Pflanze sprießt. Dank dieser steht Dagobert am Ende bei der Ausstellung groß im Rampenlicht, während Klaas Klever wütend ist.

Die Einschätzung

Der Geschichte kann man auf jeden Fall zugute halten, dass es darin für einen Dussel-Duck-Comic erfreulich wenig von dem üblichen (immer gleichen) Dussel-Duck-Slapstick zu erleben gab. Stattdessen handelte es sich um eine relativ »normale« Duck'sche Schatzsuche-Geschichte, sieht man mal davon ab, dass der Schatz dieses Mal nicht aus Gold, sondern aus Pflanzenfasern bestand. Vieles von dem, was hier geboten wurde, kennt man bereits in ähnlicher Form. Dass bei einer Duck'schen Reise in die Anden oder den Himalaya beispielsweise praktisch immer eine versteckte kleine Siedlung oder ähnliches aufgestöbert wird, ist beispielsweise genauso zum Standard avanciert wie das Verzehren von Melonen durch Klaas Klever (wozu es auch in diesem Comic mal wieder kam). Leider ist aber nicht jeder Ausflug in ein solches Dorf so spektakulär wie der ins Land der viereckigen Eier, dem Ganzen fehlte einfach der allerletzte Pfiff. Aber lesen kann man den Comic trotzdem - das ist eben die typische Standardkost-Kategorie, die man nebenher wegschmökert und die man nach ein paar Tagen wieder vergessen hat. Am Ende gab es aus unserem Leseteam einmal die Note Drei und viermal die Note Vier, so dass wir hier bei einer 3,8 gelandet sind.


Wie fandet ihr "Der Stern der Anden"?
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 137 (34,9%)
Schulnote 2
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 66 (16,8%)
Schulnote 1
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Schulnote 4
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 34 (8,7%)
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz