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  Die Entenanalyse: Der Gesang der Wale
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So langsam ist Endspurt angesagt: Nur noch zwei Comics, dann haben wir das Lustige Taschenbuch mit der Nummer 548 durch, das den Titel »Höher schneller weiter!« trägt und seit dem 20. Juli im Handel ist. Zuletzt besprachen wir hier den Comic »Der Regenbogenmacher« aus der Welt des Duck'schen Geheimdienstes und fanden ihn eher mäßig, wie ihr nach wie vor an dieser Stelle nachlesen könnt. Ihr wart sogar noch ein kleines Stückchen kritischer als wir: Während wir die Schulnote 4,2 vergeben haben, liegt der Durchschnitt eurer Abstimmung bisher bei 4,43. Weiter ging es mit einem liquiden Wiedersehen.

Der Gesang der Wale

Dieser Comic ist vergleichsweise aktuell: Er wurde erstmals am 30. September des Jahres 2020 im italienischen Magazin »Topolino« abgedruckt. Dass er in diesem Band auftaucht, dürfte damit zusammenhängen, dass er lose an den 2018er Comic Das Wasser der Urzeit anknüpft, der ebenfalls im 548. Lustigen Taschenbuch veröffentlicht wurde. Da der wiederkehrende Protagonist (Hydris) vermutlich nicht den Wiedererkennungswert hat, auch nach zwei Jahren in Erinnerung zu bleiben, dürfte die gleichzeitig Veröffentlichung durchaus Sinn ergeben. Der 24 Seiten lange Dreireiher stammt von Giorgio Salati und wurde von Luca Usai gezeichnet. Der Originaltitel lautete »Topolino e il canto delle balene«, was man mit »Micky Maus und die Walgesänge« übersetzen kann.

Worum geht es?

Goofy hat Micky Maus zu einem Islandurlaub überredet. Die beiden beobachten Wale von einem Schiff aus. Diese wirken unruhig. Plötzlich taucht Hydris auf, das aus Wasser bestehende Alien, das die Leserschaft in »Das Wasser der Urzeit« kennengelernt hat. Hydris berichtet, dass Walfrau Gudrun ihr Kind Njord nicht mehr finden kann, weswegen sie ihren Walgesang genutzt hat, um ihn um Hilfe zu bitten. Goofy und Micky helfen mit.

Spoiler

In überdimensionierten Blubberblasen, die Hydris erzeugt, tauchen Goofy und Micky und schauen sich im Meer um. Dabei freunden sie sich mit einer Walfrau namens Gwendolin an. Sie stellen fest, dass ignorante Touristen, die mit einem Motorboot durch das Meer pflügen, die Wale gestört haben und dafür gesorgt haben, dass Njord in Panik versetzt wurde und flüchtete. Hydris hört sich um und stellt fest, dass Njord in einen Fluss geschwommen ist. Da Wale nur kurz in Süßwasser leben können, müssen sie ihn schnell finden. Am Wasserfall Göllfoss stoßen sie auf ihn. Goofy hat eine Walpfeife dabei, die einst seinem Uronkel Flukens gehört hatte. Diese setzt er ein, um Njord zu lenken. Er schafft es, das Kind zu seiner Mutter zurückzubringen. Allerdings sind die lärmenden Touristen sofort wieder da und lösen neue Panik aus. Micky taucht noch einmal ab, um Gwendolin um Hilfe zu bitten. Diese ruft eine Herde Wale zusammen, und diese bringt das Wasser unter dem Kiel der Touristen so in Aufruhr, dass die Störenfriede flüchten. Am Ende ist alles wieder friedlich, und die Freunde können dem Gesang der Wale lauschen.

Die Einschätzung

Den ersten Auftritt von Hydris im Comic »Das Wasser der Urzeit« fanden wir bekanntlich vergleichsweise ordentlich. Er war nicht überragend, hob sich in diesem bis dato eher durchwachsenen Lustigen Taschenbuch jedoch recht positiv ab. Im Vergleich zu den meisten anderen Comics von Band 548 ist auch »Der Gesang der Wale« besser, er kommt jedoch nicht an den ersten Teil heran, was unter anderem daran liegt, dass hier ein bißchen zu platt mit dem erhobenen Umweltschutz-Zeigefinger gewedelt wurde. Die Intentionen sind natürlich aller Ehren wert. Der Unterhaltungswert ist halt leider nicht sonderlich groß, da es der Geschichte eines richtigen Spannungsbogens mangelte, und der Spaßfaktor war auch überschaubar. Vielmehr liest man sich das Ganze durch und denkt sich nur »Ist gut gemeint und nett«, zuckt mit den Achseln und macht dann mit dem nächsten Comic weiter. Wenn es in Zukunft keinen weiteren Auftritt von Hydris geben sollte, dann muss man darum nicht gram sein - der Charakter ist genauso farblos wie er ausschaut. Am Ende gaben drei unserer Mitarbeiter dem Comic die Note Drei, die anderen beiden bewerteten ihn mit einer Vier. Am Ende landeten wir daher beim Durchschnittswert 3,4.


Wie fandet ihr "Der Gesang der Wale"?
1
 
 107 (24,8%)
Schulnote 3
2
 
 102 (23,6%)
Schulnote 4
3
 
 65 (15,0%)
Schulnote 5
4
 
 62 (14,4%)
Schulnote 2
5
 
 49 (11,3%)
Schulnote 1
6
 
 47 (10,9%)
Schulnote 6
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz