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  Die Entenanalyse: Das Wasser der Urzeit
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Am vergangenen Dienstag ist eine neues Lustiges Taschenbuch erschienen, nämlich die den »Weltsportspielen« gewidmete 548 mit dem Titel »Höher schneller weiter!« (ohne Kommas). Wir lassen es von einem Quintett an Mitarbeitern lesen und haben mit der Titelgeschichte angefangen, die sich leider nicht als sonderlich gut erwies. Nachdem Donald das gesamte Entenhausener Sportteam mit einem Golfschlag außer Gefecht setzt, treten er und einige andere bekannte Gesichter darin höchstselbst bei den Pseudo-Olympischen Spielen an. Unsere Einschätzung findet ihr an dieser Stelle. Eure Bewertung unterscheidet sich nur unwesentlich von der unseren: Während wir bei der Durchschnittsnote 4,2 gelandet waren, ist der Schnitt eurer Abstimmung bis dato die Schulnote 4,08. Mit Goofy, Rudi Ross und jeder Menge Wasser ging es weiter.

Das Wasser der Urzeit

Dreißig Seiten ist dieser Dreireiher lang, der etwas mehr als drei Jahre alt ist. Er wurde erstmals am 30. Mai des Jahres 2018 im italienischen Magazin »Topolino« veröffentlicht und zählt laut den Einschätzungen der Besucher von I.N.D.U.C.K.S. zu den wenigen besseren Comics des aktuellen Bandes. Er wurde von Giorgio Salati geschrieben und von Marco Mazzarello gezeichnet, der Originaltitel lautete »Pippo, Orazio e l’acqua fossile«, was man mit »Goofy, Rudi Ross und das fossile Wasser« übersetzen kann, womit der Originaltitel und der deutsche Titel ausnahmsweise sehr nahe beieinander sind.

Worum geht es?

Goofy versucht seinen Garten zu gießen. Gleichzeitig kreuzt Rudi Ross auf, um Goofys kaputte Spüle zu reparieren. Beide werden mit einem seltsamen Wesen namens Hydris konfrontiert, das nur aus Wasser besteht und einst von einem anderen Planeten zur Erde kam. Mit seinen Kollegen lebte er in einer Wasserstadt friedlich tief unter der Erde. Nun wurde seine Stadt angebohrt und abgepumpt, und sein ganzes Volk wurde mit aufgesaugt. Jetzt benötigt er Hilfe, um seine Freunde zu retten.

Spoiler

Gelenkt von Hydris, der sich mit einem Föhn von Goofy in eine Wolke verwandeln lässt, fahren die Freunde an die Stelle, an der sich die Wasserstadt befunden hatte. Das Gelände gehört inzwischen einer Frau namens Wilma Weichwasser. Als Inspektoren des Umweltamtes getarnt verschaffen sich Goofy und Rudi Zugang zu dem Gelände und stellen die Frau zur Rede. Es kümmert sie jedoch nicht, dass sie prähistorische Aliens weggesaugt hat, sie beharrt darauf, dass sie das Gebiet und damit auch das Wasser besitzt. Goofy und Rudi werden hinausgeworfen und folgen anschließend einem Tankwagen, der sie zu Wilma Weichwassers Villa führt. Als Klempner verkleidet kommen die Freunde in das Haus, und sie finden auch Hydris' Freunde. Als sie sie befreien wollen, taucht Wilma mit Bodyguards auf und stoppt sie. In ihrer folgenden Ansprache erwähnt Wilma, dass sich in dem Bassin, in dem sich das fossile Wasser und Hydris' Freunde befinden, auch Erde aus dem Karbon befindet. Als die Erde und das Wasser zusammen reagieren, entsteht eine gewaltige allesverschlingende Pflanze. Diese zertrümmert die ganze Villa, bis sie von Goofy und Rudi mit einem riesigen Föhn gestoppt wird. Nachdem alles kaputt ist, zeigt sich Wilma geläutert und sorgt dafür, das Hydris und sein Volk zurückkehren können. Am Ende ist daher alles wieder in Ordnung, und Goofy und Rudi können heimkehren. Hydris und seine Verlobte haben inzwischen dafür gesorgt, dass Goofys Garten perfekt gewässert ist.

Die Einschätzung

Ein großer Wurf war auch diese Geschichte unserer Meinung nach nicht, aber im Vergleich zum ersten Comic dieses Bandes war es trotzdem ein erkennbarer Schritt nach vorn. Unter anderem lag dies an Goofy und Rudi, die in dieser Formation nur sporadisch auftreten und daher auch noch nicht so auserzählt sind, wie es viele andere Personenkonstellationen sind. Stattdessen wirken sie unterhaltsam und sympathisch. Die Storyidee ist natürlich ein bißchen hanebüchen, aber nicht uncharmant. Wilma Weichwasser erweist sich als ein ganz ordentlicher Bösewicht, Hydris als eine außergewöhnliche und gelungene Freundesfigur. Was nicht ganz so überzeugt, ist die Art und Weise, in der sich schlussendlich alles zu Guten wandelt. Dass hier aufgrund der Erd-Wasser-Kombination plötzlich binnen Sekunden eine riesige Pflanze entsteht, ist schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen, und vor allem wird darauf nicht durch irgendeinen logischen Schritt hingearbeitet. Vielmehr ist es ein reiner Zufall, der hier für die große Wende sorgt. Auch die Art und Weise, in der die Pflanze bezwungen wird, und der anschließende überstürzt wirkende charakterliche Wandel von Wilma Weichwasser sind etwas fragwürdig ausgefallen. Trotzdem eine ganz nette Geschichte, die einem ein paar unterhaltsame Leseminuten beschert. Eine unserer Mitarbeiterinnen kam zu dem Schluss, »Das Wasser der Urzeit« mit der Note Zwei zu bewerten, dreimal wurde eine Drei vergeben, und einmal eine Vier. So landeten wir hier im Schnitt bei der Note 3,0.


Wie fandet ihr "Das Wasser der Urzeit"?
1
 
 113 (29,5%)
Schulnote 5
2
 
 82 (21,4%)
Schulnote 4
3
 
 69 (18,0%)
Schulnote 6
4
 
 62 (16,2%)
Schulnote 3
5
 
 30 (7,8%)
Schulnote 2
6
 
 27 (7,0%)
Schulnote 1
An der Umfrage haben 383 Benutzer teilgenommen.
 
 
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz