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  Die Entenanalyse: Das Rad des Schicksals
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Im vergangenen Monat thematisierten wir hier auf unserer Webseite die einzelnen Comics des Lustigen Taschenbuchs mit der Nummer 513, das den Titel »Der Schatz der Pinguine« trug. Schlussendlich empfanden wir zwei der darin abgedruckten Comics als wirklich lesenswert, der Rest konnte leider nicht mit ihnen mithalten. Ein paar Geschichten waren richtig ärgerlich, unsere Besucher gaben einem der Comics sogar eine Note im Fünfer-Schulnotenbereich. Zur Liste aller Analysen der damaligen Geschichten gelangt ihr hier.

Seit dem 2. Februar gibt es nun ein neues Lustiges Taschenbuch. Dieses trägt die Nummer 542 und heißt »Wohin des Weges, Phantomias?«. Es ist dieses Mal nicht nach einer der darin enthaltenen Geschichten benannt, vielmehr nimmt der Titel einen inhaltlichen Bezug auf den Comic »Das Rad des Schicksals«. Genau diesen haben wir inzwischen von fünf Mitarbeitern unserer Seite lesen lassen.

Das Rad des Schicksals

Hierbei handelt sich den ersten von zwei Comics dieses Bandes, die nicht dem italienischen Magazin »Topolino« entnommen wurden, sondern speziell für das Buch und seine anderen europäischen Ableger verfasst wurde. Die 31 Seiten lange Geschichte wurde im vergangenen Jahr von Peter Snejbjerg ersonnen und anschließend von Giorgio Cavazzano zeichnerisch umgesetzt.

Worum geht es?

Primus von Quack und seine Assistentin Felizia Fatum stoßen in einem Dschungel auf den von ihnen gesuchten »Tempel des Schicksals«. Darin finden sie eine Scheibe, bei der es sich um das titelgebende »Rad des Schicksals« handelt. Dem Artefakt wurde die Botschaft beigefügt, dass jeder, der den Tempel entehrt, bis in alle Ewigkeit im Rad des Schicksals gefangen sein wird. Primus hält dies für einen Aberglauben und packt die Scheibe ein.

Spoiler

Dussel und Donald besuchen in Entenhausen die Premiere der Ausstellung, in der man die Scheibe sehen kann. Auf den Ausstellungskasten wurde eine neue Botschaft geschmiert, die fordert, dass man die Scheibe zurück an ihren Platz im Tempel bringen soll. Fortan wird die Scheibe von Primus und Dussel überwacht. Als in der Nacht auch noch Donald in seinem Phantomias-Kostüm zu ihnen stößt, taucht die maskierte »Schergin des Schicksals« auf und versucht die Scheibe zu stehlen. Mit vereinten Kräften wird der Vesuch unterbunden. In der Zwischenzeit wird Felizia entführt. Die Entführerin (wiederum die maskierte Schergin) will die Geisel in einem alten Vergnügungspark gegen die Scheibe tauschen. Phantomias wird überrumpelt, die Schergin stiehlt das Rad des Schicksals. Anschließend kommt Felizia wieder frei. Da man davon ausgeht, dass die Schergin die Scheibe zurück in den Tempel bringen wird, reisen die Abenteurer wieder an den Fundort. Dort werden sie von Felizia in eine Falle gelockt: Sie war die ganze Zeit selbst die Frau gewesen, die sich als die »Schergin des Schicksals« verkleidet hatte, und die Entführung war nur vorgetäuscht gewesen. Nach mehreren Geplänkeln landen alle Beteiligten vor dem Platz, an dem das Artefakt ursprünglich gestanden hatte. Phantomias wird nun die Entscheidung überalassen, die Scheibe entweder zurückzustellen oder wieder mit nach Entenhausen zu nehmen. Entscheidet man sich für das Behalten, dann geht alles wieder von vorne los.

Die Einschätzung

Als dieser Band vier Wochen zuvor im vorausgegangenen Lustigen Taschenbuch vorangekündigt worden war, lautete der Wahlspruch »Bestimme das Schicksal deines Superhelden«, was darauf hindeutete, dass die Titelgeschichte ein Mitmach-Comic sein würde, in dem man wiederholt an Stellen kommen würde, bei denen man die Wahl hat, wie es weitergehen soll. In der Regel sind diese Comics inhaltlich unterirdisch, weil es sich dann eigentlich nur um ein halbes Dutzend (oder mehr) Zehnseiter handelt, die ineinander kombiniert wurden. Daher waren unsere Befürchtungen groß, dass die Titelstory ein Reinfall sein würde. Letztlich musste man sich in diesem Comic nur einmal entscheiden, während der Rest eine große zusammenhängende Geschichte war. Das war prinzipiell etwas Positives. Negativ war, dass die Geschichte selbst nicht unbedingt die Beste war. Hier wurden sehr viele Dinge, die eigentlich nicht so recht zusammenpassten, zu einem Ganzen zusammengewurstelt, das keinen rechten Spaß machen wollte. Vorhersehbar war die Geschichte obendrein, denn da mit »Felizia Fatum« eine komplett neue Figur eingeführt wurde, war vollkommen klar, was ihre Rolle sein würde. Schlussendlich war auch noch die einzige Wahlmöglichkeit, die der Leser hatte, völlig unerheblich. Daher war dieser Start ins neue Lustige Taschenbuch ein eher durchwachsener. Letztlich gab eine unserer Mitarbeiterin dem Comic die Note Drei, während die Noten Vier und Fünf jeweils zweimal vergeben wurden. Wir landeten hier somit am Ende bei dem Durchschnittswert 4,2.


Wie fandet ihr "Das Rad des Schicksals"?
1
 
 133 (35,4%)
Schulnote 6
2
 
 67 (17,8%)
Schulnote 5
3
 
 61 (16,2%)
Schulnote 2
4
 
 47 (12,5%)
Schulnote 3
4
 
 47 (12,5%)
Schulnote 4
6
 
 21 (5,6%)
Schulnote 1
An der Umfrage haben 376 Benutzer teilgenommen.
 
 
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz