Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
45.548 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »LEYLA775«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Die Entenanalyse: Das Onkel-Komplott
Werbung:
Das Lustige Taschenbuch mit der Nummer 545, das den Titel »Die Duckyssee« trägt und seit dem 27. April zu bekommen ist, hat sich bisher leider nicht sonderlich gut entwickelt: Seit der anständigen Titelgeschichte warten die fünf Mitarbeiter, die wir das Buch für uns lesen lassen, auf den nächsten lesenswerten Beitrag. Die zuletzt thematisierte Geschichte »Der Düsenschläger« war ein kompletter Schlag in den Sandbunker, wie ihr an dieser Stelle nachlesen könnt. Ihr fandet den Comic ähnlich katastrophal wie wir: Bei uns war die Schulnote 4,8 herausgekommen, der Durchschnitt eurer Abstimmung liegt derzeit bei 4,87. Im Mittelpunkt der nächsten Story standen Tick, Trick und Track.

Das Onkel-Komplott

Rund anderthalb Jahre hat das Onkel-Komplott auf dem Buckel: Am 24. September des Jahres 2019 erfolgte die erste Veröffentlichung im italienischen Wochenmagazin »Topolino«. Es hieß damals »Qui, Quo, Qua e il patto dei cugini«, was zu Deutsch »Tick, Trick und Track und der Vetternpakt« bedeutet. Hinter dem dreißig Seiten langen Dreireiher steckt Carlo Panaro, die zeichnerische Umsetzung nahm Emilio Urbano vor.

Worum geht es?

Tick, Trick und Track stellen fest, dass Donald selbst für seine Verhältnisse auffällig müde ist. Irgendetwas stimmt nicht: Er schleppt sich vom Bett zur Hängematte, seine Regenkleidung ist dreckig, obwohl sie erst kürzlich gereinigt wurde, und Donald streitet sich mit einem Unbekannten, den er offenbar nicht zufällig getroffen hat. Die Kinder beschließen daraufhin, die Sache unter die Lupe zu nehmen.

Spoiler

Nach und nach realisieren die Kinder, dass Donald nicht der einzige übermüdete Erwachsene ist, denn auch Dussel und Gustav Gans können sich kaum auf den Beinen halten. Sie fragen bei Dagobert nach, ob dieser etwas weiß, doch er wimmelt sie ab. Butler Baptist bekommt dies jedoch mit, und da er kürzlich einen Kleinwagen gewonnen hat, bietet er ihnen an, ihren Onkel mit seiner Hilfe zu beschatten. Am Abend fahren Baptist und die Drillinge also hinterher, als sich Donald aus dem Haus schleicht und mit dem 313er abdampft. Donald bemerkt seine Verfolger jedoch und schüttelt sie ab. Tags darauf scheitern die emsigen Ermittler bei der Verfolgung von Dussel, und auch Gustav schüttelt sie (dank seines sprichwörtlichen Glücks) ab. Im nächsten Anlauf gelingt es ihnen, Donald zu folgen. Was jedoch kein Zufall ist, denn Donald wollte sich dieses Mal ganz bewusst beobachten lassen, und Baptist ist dieses Mal eingeweiht. Sie folgen ihm in eine Lagerhalle, und dort werden sie mit einer Überraschungsparty zu ihren Ehren überrumpelt. Anlass des Ganzen: Sie erhalten vom »Großmogul« des Fähnlein Fieselschweifs den »Sonderorden für unbestreitbar perfekten Einsatz bei Ruhmestaten« (SUPER). Donald, Dussel und Gustav haben für die Party eine Band gegründet, und dass sie die ganzen Tage so müde waren, lag daran, dass sie heimlich geprobt hatten.

Die Einschätzung

Tja ... also der richtig große Wurf ist auch diese Geschichte hier nicht, denn letztlich geht es hier halt um nichts anderes als eine nette Geste für die Kinder, sie wurde nur enorm aufgeblasen. Was dabei herausgekommen ist, ist eine nette kleine Heile-Welt-Geschichte, die sich in dieser Form auch als »Rausschmeißer« am Ende eines Lustigen Taschenbuchs eignen würde. Ziemlich unspannend, auch in den Szenen, in denen die Kinder ihren Onkeln hintererschnüffeln, denn dass diese nicht Dreck am Stecken haben, sondern es auf irgendetwas Triviales hinausläuft, kann sich vermutlich jeder denken. Hier ging es einfach nur darum, eine harmlose Geschichte für zwischendurch zu erzählen, und das ist durchaus gelungen. Das Ganze hätte man allerdings auch etwas straffer erzählen können anstatt es auf dreißig Seiten auszudehnen, denn der eigentliche Protagonisten-ahnen-nichts-von-einer-Überraschungsparty-Plot hat schließlich schon einen Bart wie Mac Moneysac und wurde schon erzählt, als gedruckte Comics noch gar nicht erfunden waren. Von daher: Ganz okay, nett, aber auch seicht und belanglos, bald vergessen. Vier Mitarbeiter unserer Seite vergaben die Note Drei, eine Mitarbeiterin entschied sich für eine Vier. Damit landeten wir hier am Ende beim Durchschnittswert 3,2.


Wie fandet ihr "Das Onkel-Komplott"?
1
 
 131 (34,2%)
Schulnote 4
2
 
 112 (29,2%)
Schulnote 3
3
 
 64 (16,7%)
Schulnote 2
4
 
 33 (8,6%)
Schulnote 5
5
 
 22 (5,7%)
Schulnote 1
6
 
 21 (5,5%)
Schulnote 6
An der Umfrage haben 383 Benutzer teilgenommen.
 
 
 
Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz