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  Blick in die deutschen Bestsellerlisten vom 31. Oktober 2021
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In der Halloween-Ausgabe unserer diesjährigen Blicke auf die Neueinsteiger auf ausgesuchte deutsche Bestsellerlisten werden wir euch nicht weniger als achtzehn Bücher vorstellen, die es im Laufe der Woche frisch in ausgesuchte Büchercharts geschafft haben. Die vollständigen Listen findet ihr indessen beim Spiegel und bei der BILD. In der letzten Woche hatte es zwölf Neueinsteiger gegeben, hier findet ihr unseren zugehörigen Artikel. Welche fünf Romane sich in dieser Woche den Weg auf die Bestsellerliste der New York Times gebahnt haben, findet ihr indessen hier, alles zu den acht neuen Werken auf den Bestsellerlisten in Österreich und der Schweiz hier.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Die erste zu betrachtende Liste wurde in dieser Woche kräftig durchgeschüttelt. Für die letztwöchigen Ersten Hans Rosenfeldt und Michael Hjorth und ihren Kriminalroman »Die Früchte, die man erntet« blieb in dieser Woche nur noch die fünfte Position, im Gegenzug hat sich ein anderes Autorenduo auf Anhieb an die Spitze gesetzt. Drogerien-König Dirk Roßmann landete dort gemeinsam mit Ralf Hoppe. »Der Zorn des Oktopus« ist im Lübbe Verlag erschienen und bildet den Nachfolger zu »Der neunte Arm des Oktopus«, mit dem es Roßmann zu Beginn des Jahres auch schon bis auf den ersten Platz geschafft hatte. Es geht darin vor ins Jahr 2029, indem die Klimakatastrophe mit voller Breitseite zugeschlagen hat. Mittels eines Supercomputers versucht ein supranationales Bündnis dem Ganzen entgegenzuwirken, doch das Gerät fällt in die Hände eines Verbrechers. Zwei Menschen kommt alsbald die Aufgabe zu, das Schlimmste zu verhindern.

Antje Rávik Strubel, die mit ihrem Buch »Blaue Frau« aus dem S. Fischer Verlag den zweiten Platz eroberte, hat mit eben jenem Werk vor wenigen Tagen den Deutschen Buchpreis gewonnen. In dem Buch erzählt die Autorin die Geschichte einer jungen Frau namens Adina, von dem Missbrauch, dem sie zum Opfer fiel, von einem Mann, der sich seiner Macht sicher ist, und von der Aufarbeitung von Traumas und dem Ausweg aus dem inneren Exil. Miss Mesmerized hat den Roman schon vor knapp zwei Monaten rezensiert.

Komplettiert wurde das Siegertreppchen durch Kerstin Giers Buch »Vergissmeinnicht«. Unmittelbar dahinter kam dann auch schon die nächste Neueinsteigerin durchs Ziel, nämlich Sarah J. Maas mit dem Buch »Silbernes Feuer« aus ihrer Saga über das »Reich der sieben Höfe«. Protagonistin Nesta Archeron ist darin gegen ihren Willen zu einer High Fae geworden und soll von Cassian dabei unterstützt werden, sich in ihrer neuen Position zurechtzufinden. Dadurch wird sie mit voller Breitseite mit den Gefühlen zu ihm konfrontiert. Als ein Krieg droht, gilt es für sie, drei Artefakte zu finden und dadurch zu verhindern, was noch verhindert werden kann. Das Buch wurde vom Deutschen Taschenbuch Verlag veröffentlicht. Da es sich in der vergangenen Woche schon auf einem der Ränge jenseits der oberen zwanzig befunden hatte, die mitprotokolliert, aber nicht veröffentlicht werden, kennzeichnete der Spiegel das Buch nicht als Neueinsteiger (gleiches gilt für das noch folgende Buch von Peter Prange).

Das vom Rowohlt Verlag herausgegebene Buch »Hast du uns endlich gefunden« des Schauspielers und Schriftstellers Edgar Selge schaffte auf der achten Position den Neueinstieg. In dem Buch erzählt ein zwölfjähriger Junge von seiner Kindheit in den fünfziger Jahren, von der Aufarbeitung der verlorenen Jahre des Krieges, von den politischen Auseinandersetzungen am heimischen Esstisch, von den Rissen in der geordneten Welt und von der Flucht in die eigene Fantasie.

Mit ihrem neuen Buch »Geld oder Lebkuchen« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag sicherte sich Dora Heldt die zehnte Position. Die Autorin führt ihre Leser auf die Insel Sylt in der Weihnachtszeit, wo sich der Filialleiter der Bank mit den Spendengeldern für bedürftige Kinder aus dem Staub macht. Als »Robin Hood« von Sylt versucht Protagonist Ernst Mannsen daraufhin, Geld für die Weihnachtsgeschenke zu beschaffen und dies durch einen großen Coup zu realisieren. Dieser nimmt einen ganz anderen Verlauf als den, den Mannsen geplant hat.

Mehr als 800 Seiten umfasst Peter Pranges historischer Roman »Der Traumpalast« aus dem Scherz Verlag, und mit diesem Werk kam der Autor auf dem sechzehnten Platz über die Ziellinie. Im Berlin der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg begegnen sich der Geschäfts- und Lebenmann Tino, der durch seine Beteiligung an der Ufa Hollywood Paroli bieten möchte, und Rahel, die als Journalistin zu Erfolg kommen möchte. Ihre Begegnung löst eine Kette von Ereignissen aus, an deren Ende die Frage steht, wie weit politische, künstlerische und emotionale Freiheit gehen darf.

Last but not least können wir hier auch noch Jasmina Kuhnke erwähnen. Die Autorin und personifizierte Brandmauer gegen gesinnungstechnische Ausfallerscheinungen in den sozialen Medien landete hier mit ihrem Roman »Schwarzes Herz«. In ihrem Buch begleitet die Autorin eine namenlose Ich-Erzählerin, die in den neunziger Jahren am Rande des Ruhrgebiets aufwächst, durch eine Welt voller Ausgrenzung, Rassismus und Misogynie. Veröffentlicht wurde »Schwarzes Herz« vom Rowohlt Verlag in dessen Imprint »Hundert Augen«.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Paperback-Ausgaben verteidigten Rita Falk und ihr »Rehragout-Rendezvous« aus der Welt des Franz Eberhofer den ersten Platz. Unmittelbar dahinter positionierte sich mit Colleen Hoover bereits die erste Neueinsteigerin. »Layla« ist eine Veröffentlichung des Deutschen Taschenbuch Verlages und berichtet von einer gleichnamigen Frau sowie dem Musiker Leeds, die sich auf der Hochzeit von Laylas Schwester kennenlernen. Die beiden erleben eine außergewöhnliche Beziehung, die eine große Wendung nimmt, als Leeds' Exfreundin versucht, Layla zu erschießen. Um die Lage zu beruhigen, mietet Leeds das Haus an, in dem sich die beiden kennengelernt haben, und hier ereignen sich irritierende Dinge. Bloggerin Tine_1980 von nichtohnebuch zeigte sich von dem Buch »gut unterhalten«, merkte aber auch an, dass die Story in eine gänzlich unerwartete Richtung geht.

David Safiers »Miss Merkel« komplettierte das Siegertreppchen. Das im Rowohlt-Imprint »Kyss« erschienene Buch »Regenglanz« von Anya Omah wurde indessen auf dem neunten Platz zum zweithöchsten Neueinsteiger dieser Woche. Es bildet den Auftakt zur »Sturm-Trilogie« der Autorin. Es berichtet von der Begegnung der Kunststudentin und Tätowiererin Alissa und des Sportstudenten Simon. Sie hält ihn zunächst für sexistisch, da sie glaubt, er wolle sich kein Tattoo von einer Frau stechen lassen, er hingegen fühlt sich sofort von ihr angezogen, will ihr aber nicht das peinliche Tattoo zeigen, das er überstechen lassen will.

Der sechste Roman, den Stefan Ahnhem über seinen Kommissar Fabian Risk geschrieben hat, schaffte auf der vierzehnten Position den Neueinstieg. »Meeressarg« erschien im Ullstein Verlag und berichtet vom Fund eines Autos am Meersgrund, in dem zwei Leichen liegen. Risk verdächtigt den Polizeichef von Kopenhagen - Kim Sleizner, der auf seinem Weg über Leichen gegangen ist -, und sieht eine Chance, ihn dadurch endlich hinter Gitter bringen zu können. Laut Miss Mesmerized handelt es sich um eine »clever aufgebaute Geschichte, die durch die Charaktere angetrieben und mit immer neuen Höhepunkten umgesetzt wird«.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

In dieser Liste kletterte Charlotte Link mit der Taschenbuch-Ausgabe ihres Krimis »Ohne Schuld« von der sechsten auf die erste Position. Dadurch mussten die beiden Vorwochenersten (Delia Owens mit »Der Gesang der Flusskrebse« und Benjamin Myers mit »Offene See«) jeweils einen Platz abgeben. Am weitesten nach vorn ging es für Julie Caplin, die mit ihrem Roman »Das kleine Chalet in der Schweiz« aus der Reihe »Romantic Escapes« auf dem achten Platz neu einstieg. Das Buch aus dem Rowohlt Verlag berichtet von einer Frau namens Mina Campbell, die an einem Wendepunkt ihres Lebens zu ihrer Patentante in die Schweiz reist, sich dort für die örtliche Küche begeistert und einen charmanten Mann kennenlernt, der ihr das Wallis näherbringt. »Das kleine Chalet in der Schweiz« ist laut Lesen und Träumen »ganz einfach bezaubernd« geschrieben worden, und auch im Blog lesehungrig wurde es mit jeder Menge warmer Worte bedacht.

Mit dem Thriller »Wolfssommer« aus dem Rowohlt Verlag stieg Hans Rosenfeldt auf dem dreizehnten Platz neu ein. Im Herbst des vergangenen Jahres hatte es das Buch zweimal bis auf den zwanzigsten Platz der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels geschafft. Am 19. Oktober wurde es nun in einer Taschenbuch-Variante aufs Neue herausgegeben, die mit ihren zwölf Euro deutlich preisgünstiger als die zuvor erhätliche Hardcover-Version (22 Euro) ist, so dass sich viele neue Interessenten daran fanden. Miss Mesmerized beschrieb den Roman im vergangenen Jahr als eine »komplizierte Geschichte mit interessant bis kuriosen Figuren, die spannend und mit hohem Tempo routiniert erzählt wird«.

Unmittelbar hinter Rosenfeldts Buch landete David Gilman mit seinem historischen Roman »Im Schatten des Falken«, der ebenfalls im Rowohlt Verlag erschienen ist. Das Buch ist der neueste Band in Gilmans Reihe über die »Legenden des Krieges«. Es geht darin zurück in den Winter des Jahres 1364, in dem der Kriegsherr, Schwertkämpfer und Bogenschütze Sir Thomas Blackstone in der Bretagne ist, um diese für England zu sichern. Nachdem er einen kastilischen Jungen rettet, der Zeuge eines Mordes wurde, muss er den König von Kastilien in Sicherheit bringen und begibt sich dazu bis nach Sevilla und nach Santiago de Compostela - ein Abenteuer voller Gefahren für ihn und seinen neuen jungen Schützling.

Last but not least gelangte Anna Johannsen mit ihrem Kriminalroman »Die Frau aus der Nordsee« bis auf die zwanzigste Position. Es ist einer der seltenen Fälle, in denen ein Buch aus der »Edition M« - einem Amazon-Verlag - auf der Spiegel-Liste gelandet ist. Natürlich kennen wir die Berechnungsgrundlagen nicht, aber die über Amazon erzielten Verkaufszahlen dürften in der Spiegel-Liste ein wenig unterrepräsentiert sein. ;) Anna Johannsens Ermittlerin Lena Lorenzen beschäftigt sich in dem neuen Krimi mit dem Fund einer Frauenleiche in der Nordsee, bei dem sich schnell herausstellt, dass die Frau erst wenige Tage vor ihrem Tod noch heimlich entbunden und ihr Kind in einer Babyklappe abgegeben hatte.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Grundlage der Liste waren dieses Mal die Verkaufszahlen, zu denen es zwischen dem 18. und 24. Oktober bei Amazon gekommen ist. Das eben erwähnte Anna-Johannsen-Buch stieg hier auf Anhieb auf dem ersten Platz ein, während die Vorwochenersten (Hans Rosenfeldt und Michael Hjorth mit »Die Früchte, die man erntet«) komplett von der Liste verschwanden. Rosie M. Clarks Buch »Der Duft von Honig und Zitronen« und Margit Steinborns Gut-Benhaim-Roman »Der schönste Traum« komplettierten das Siegertreppchen.

Neben Anna Johannsens Krimi haben wir drei weitere Neueinsteiger bereits bei den Spiegel-Listen erwähnt: Sarah J. Maas positionierte sich mit »Silbernes Feuer« auf dem fünften, Antje Rávik Strubel mit »Blaue Frau« auf dem zehnten, und Dora Heldt mit »Geld oder Lebkuchen« auf dem dreizehnten Platz. Daneben haben es jedoch auch noch vier weitere Bücher frisch auf die Liste geschafft. Am weitesten nach vorn ging es dabei für die Self-Publisherin Martina Gercke, deren neuer Roman »Liebe unverhofft« bis auf die vierzehnte Position gelangte. Im BuchClub Blog wurde dazu geschrieben, dass es sich um »wieder eine wundervolle Geschichte der Autorin« handelt. Hier wird die Story von dem Landei Ella Lewis erzählt, die nach einer verkaterten Nacht auf einer Bank im New Yorker Central Park aufwacht, ein Hochzeitskleid trägt und sich neben einem attraktiven Sportler befindet ... der allerdings augenscheinlich nicht ihr Ehemann ist.

Nach Eckernförde geht es bei Jane Hell in ihrem Roman »Fischbrötchen und Zimtsterne«, dem dritten Band der Reihe »Fördeliebe«. Das Buch schaffte es bis auf den sechzehnten Rang. Protagonistin Laura zieht von der Insel Sylt dorthin, nachdem sie von ihrer Affäre mit ihrem Chef die Nase voll hat. Sie verabredet sich mit einer Tinder-Bekanntschaft namens Ben, und genau dieser Mann kommt ihr einige Zeit später in die Quere, als sie den altbackenen Weihnachtsmarkt von Eckernförde modernisieren möchte.

Mit Mila Summers schaffte eine weitere Self-Publisherin den Neueinstieg. Ihr Buch »Weihnachten in den schottischen Highlands« sicherte sich den neunzehnten Platz. Protagonistin Willow begibt sich darin zu den Festtagen zu ihrer Familie in Schottland und wird auf ihrem Weg von ihrem Wagen im Stich gelassen. Dadurch begegnet sie Leo, seinerseits ein gefeierter Star einer Prime-Original-Serie, der sich gerade in der Nähe befindet, da er eine schottische Burg erwerben möchte.

Den Abschluss unserer heutigen Betrachtung der deutschen Bestsellerlisten bildet Emmi Winter, deren Roman »Ein Weihnachts-Baby für den Millionär« aus der Reihe über den »Millionaires NightClub« unmittelbar hinter Mila Summers ins Ziel kam. Buchhändlerin Hanna, die alles andere als ein Partymensch ist, begibt sich darin in Folge einer Wette am Heiligen Abend in den exklusiven Londoner Club und verbringt dort eine Nacht mit einem Millionär. Erst elf Monate später begegnet sie ihm wieder, als er gerade dabei ist, eine Londoner Buchhandlung nach dem anderen aufzukaufen. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, nicht nur über dessen Geschäftsgebaren zu sprechen, sondern auch über das Geheimnis, das an jenem Weihnachtsabend entstanden ist.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Geld oder Lebkuchen vom 07.12.2021 13:16:
» Zum Inhalt: Wir befinden uns zur Adventszeit auf der Insel Sylt. Was macht man, wenn die Spendengelder für die bedürftigen Kinder und der Filialleiter, der sie verwaltet hat, nicht auffindbar sind? Man kann doch die Kinder nicht enttäuschen! Doch Ernst, Minna, Gudrun und Martina lassen sich nicht unterkriegen und versuchen auf amüsante Art und Weise eine Lösung zu finden. Meine Meinung: Hach, das war mal ein sehr amüsantes Hörbuch mit einer wirklich schönen und auch witzigen Geschichte, die auch sehr gut gelesen wurde. Ein bisschen trocken trocken im Vortrag aber das passte eigentlich besonders gut zur Geschichte, die ja eh schon witzig und abstrus genug ist. Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen und ich kann es einfach nur empfehlen. Fazit: Sehr amüsant«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Der Traumpalast vom 07.12.2021 10:04:
» Zum Inhalt: Nach Ende des ersten Weltkrieges ist in Berlin ein neues Lebensgefühl da. Und das drückt sich auch darin aus, dass die Menschen sich begeistern lassen von glanzvollen Stars, spektakulären Filmen, großartigen Kinos. Die neu gegründete Ufa will der Traumfabrik aus Hollywood Paroli bieten. Auch den Frauen öffnen sich neue Wege. Rahel will als Journalistin ebenfalls neue Wege beschreiten. Meine Meinung: Was mich an dem Buch am meisten begeistert hat, ist dass das Buch Bilder im Kopf erzeugt. Bilder, über die Zeit und wie lebendig die Stadt war und was für rasante Entwicklungen es so gegeben hat. Ich fand de Geschichte der Ufa durchaus interessant zu lesen und auch Rahels Entwicklung fand ich nicht uninteressant, wobei sie schon arg perfekt ist, was mitunter ganz schön nervte. Tino hingegen ist ein eitler Gockel, der einem aus anderen Gründen auf den Keks ging. Aber für mich überwiegt bei der Bewertung dennoch, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Der Traumpalast vom 01.12.2021 20:30:
» Dieser historische Roman ist tipptopp Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Da ich in der Vergangenheit bereits Romane von Peter Prange gelesen habe und mir sein Schreibstil prinzipiell sehr gut gefällt, war ich auf dieses Buch gespannt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die vorgestellten Hauptpersonen wirken authentisch. Ich fand die Informationen, die ich in diesem Buch über die Ufa-Traumfabrik erhalten habe, sehr interessant. Peter Prange erklärt auch leicht verständlich die Zusammenhänge der politischen Ströme und wer hinter dem politischen Chaos/Terror in der Weimarer Republik steckte und warum die gewählte Regierung dagegen machtlos los. Ich persönlich fand es auch sehr interessant, dass auch die politische Situation in München erzählt wurde. Abgerundet wird das Ganze durch die nicht ganz einfache Liebesbeziehung zwischen Tino und Rahel. Alles tipptopp, wie Konstantin (Tino) sagen würde. Ich habe in letzter …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von maggiem
Kommentar zu Der Traumpalast vom 30.11.2021 19:33:
» Faszinierender historischer Roman über die Ufa-Traumfabrik während der 20er Jahre in Berlin Das Buchcover passt wunderbar zum Buchtitel und zeigt eine junges Paar im Vordergrund und im Hintergrund ein großer Kinosaal. Der Klappentext hat mich veranlasst, auch das Buch zu lesen. Da ich erst kürzlich das Buch „Novembersturm“ von Ulrike Schweikert gelesen hatte, deren Buch ebenfalls in Berlin während der Weimarer Repubik spielt, war ich gespannt, welche neuen Aspekte Peter Prange in diesem Buch abhandelt. Dies ist zum einen die Historie der Ufa-Traumfabrik mit ihren wirtschaftlichen und menschlichen Probleme der Akteure. Des Weitern schafft es Peter Prange sehr geschickt, die politische Problematik der Weimarer Republik fesselnd zu erzählen, ohne belehrend zu sein. Ebenfalls empathisch erzählt er die Beziehungen der Menschen und ihre Probleme, die sie miteinander haben. Letztendlich gibt es aber ein Happy End. Fazit: Mir hat der flüssige und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von rolfi
Kommentar zu Oktopus 2 - Der Zorn des Oktopus vom 29.11.2021 22:36:
» Die Klimakrise, ein scheinbar einfaches Thema mit relativ klaren Ansagen um dieser entgegen zu wirken. Ja genau so ist es eben nicht. Dirk Rossmann zeigt auch nun in Band 2 seiner Klima-Thriller was dieses Thema mit der Menschheit, den Entscheidungsträgern und den Leuten im Dunkeln so anstellt. Mir selbst musste ich immer wieder dem einen Wort auf dem Buchcover bewusst werden, nämlich "Thriller". Die Relevanz der Klimarettung schwebt über der kompletten Geschichte und zeigt sich immer wieder stärker und mal schwächer. Dies machte für mich den größten Reiz am Folgeband aus. Es geht hierbei nicht um ein Art Bekehrung des Lesers, sondern um eine schlaue Art und Weise dem Leser durch eine spannende Geschichte zusätzliche Informationen einzuflößen. Dies soll auf keinen Fall negativ gemeint sein, denn genau so fällt uns doch die Aufnahme neuer, wichtiger Informationen umso leichter. Man wird gefesselt von teilweise …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von San1
Kommentar zu Sebastian Bergman 7 - Die Früchte, die man erntet vom 28.11.2021 11:54:
» Für Kenner der Reihe top Im 7. Band der Reihe des genialen Autorenduos Hjorth und Rosenfeldt ist der Kriminalpsychologe Sebastian Bergman, der nun wahrlich kein Menschenfreund ist, endlich zur Ruhe gekommen. Zu seiner Tochter Vanja hat er inzwischen ein einigermaßen gutes Verhältnis und er genießt besonders die Zeit, die er mit seiner Enkelin Amanda verbringen darf. Die schlimmen Alpträume, die ihn seit dem Verlust seiner Frau und seiner Tochter beim Tsunami 2004 allnächtlich plagten, suchen ihn nur noch selten heim. Aus der Reichsmordkommission ist er ausgeschieden, dafür arbeitet er als Psychologe und Therapeut, was ihn allerdings eher langweilt. Als ihn jedoch ein Australier aufsucht, um seine Erlebnisse während des Tsunamis 2004 zu verarbeiten, werden alte Wunden wieder aufgerissen. Vanja Lithner hat inzwischen die Leitung der Reichsmordkommission übernommen und steht vor ihrem ersten, schwierigen Fall. In der beschaulichen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von amena25
Kommentar zu Fördeliebe 3 - Fischbrötchen und Zimtsterne vom 27.11.2021 20:19:
» In " Fischbrötchen und Zimtsterne: Ein Ostseeroman | Fördeliebe 3 " zog es Laura zwecks Ausbildung von Eckernförde nach Sylt. Nach erfolgreichem Abschluss blieb sie in der Tourismusagentur und schlitterte in eine Affäre mit ihrem verheirateten Chef Jacques. Als dieser Laura wieder einmal versetzt und Laura danach auf Heimaturlaub geht, überdenkt sie das ganze mit ihm und auf zuraten ihres besten Freundes versucht es Laura mit Tinder. Gleich das erste Match mit Ben endet in einem Date, ein Date das vielversprechend sein könnte. Wäre da nicht ihre ungeklärte Nichtbeziehung zu Jacques und die Tatsache, dass Laura zur Zeit auf Sylt Zuhause ist. Doch dann kommt für Laura die Möglichkeit, wieder in Eckernförde einen passenden Job zu bekommen und so aus der unglücklichen Situation mit ihrem Chef zu kommen, lässt sie nach vorne sehen und macht sich mit viel Tatendrang daran, den hiesigen Weihnachtsmarkt neu …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Nisowa
Kommentar zu Legenden des Krieges 7 - Im Schatten des Falken vom 27.11.2021 18:22:
» Blackstone und der König von Kastilien Im Winter des Jahres 1364 erhält Thomas Blackstone einen neuen Auftrag von seinem Herrn König Edward III. Da es im Moment mehr oder weniger friedlich ist in der Bretagne, hat der Kriegsherr des Königs Zeit und soll nun den König von Kastilien in Sicherheit bringen. Dieser kämpft um seinen Thron und sein Überleben, gleichzeitig steht Don Pedro I. aber auch unter dem Verdacht, seine Gemahlin Blanche de Bourbon ermordet zu haben oder doch den Auftrag dazu erteilt zu haben. Alles klingt nach einer einfachen Aufgabe für die kampferprobten Krieger, aber die Gegner Don Pedros machen es ihnen nicht leicht und so werden Thomas Blackstone und seine Männer ein weiteres Mal gejagt. Dies ist bereits Band Nummer 7 von „Legenden des Krieges“ und ich lese es immer noch sehr gern. Dieser Band war sogar noch eine Spur besser als die Vorgänger. Hier wird geschildert, wie Kastilien seine Krone verteidigt. Von …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von nirak
Kommentar zu Fabian Risk 6 - Meeressarg vom 22.11.2021 20:44:
» In Dänemark wird zufälligerweise ein Auto mit zwei Leichen auf dem Meeresgrund gefunden. Die Polizei von Kopenhagen muss den Fall lösen. An ihrer Spitze ist Kim Sleizner, der sich auffällig zahm gibt und die Verantwortung für den Fall Jan Hesk übergibt. Kim Sleizner kennen wir aus den ersten paar Büchern von Stefan Ahnhem. Sleizner ist korrupt, ein Widerling, bedrängt Frauen, darunter auch Polizistin Dunja Hougard. Gleichzeitig ist da aber auch noch Fabian Risk aus Schweden, ebenfalls ein Ermittler, der bereits schlechte Erfahrungen mit Sleizner gemacht hat. Und so geht es in diesem Buch vor allem darum, dessen Handwerk beenden zu können, und die Toten im Meer spielen nur eine untergeordnete Rolle. Ich kenne alle Bücher dieser Reihe. Sie waren stets spannend, ja, manchmal fast etwas zu brutal. Ich finde es von Vorteil, die Bücher davor zu kennen, denn so sind die Zusammenhänge klarer, man versteht gewisse Haltungen und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von oberchaot
Kommentar zu Schwarzes Herz vom 21.11.2021 23:57:
» Knallhart und ungeschönt erzählt Jasmina Kuhnke die Geschichte einer Schwarzen, namenlosen Frau, die in Deutschland mit Rassismus und Sexismus aufwächst und die ständige Herabwürdigung und Diskriminierung irgendwann so verinnerlicht, dass sie ohne jegliches Selbstwertgefühl in eine scheinbar ausweglosen Situation gelangt: Mit zwei Kindern und ohne abgeschlossene Berufsausbildung lebt sie mit ihrem gewalttätigen Partner zusammen. Mit viel Kraft kämpft sie sich selbst aus dieser Lage. Die Geschichte springt atemlos zwischen verschiedenen Altersstufen der Protagonistin hin und her, sodass sich nach und nach ein immer komplexeres und erschreckenderes Bild ihrer Erlebnisse und Erfahrungen aufbaut. So führt das Buch direkt vor Augen, welche krassen Auswirkungen die ständige Diskriminierung hat. Besonders erschreckend ist das Verhalten derer, die eigentlich helfen und fördern sollen. Da ist beispielsweise der Sportlehrer, der die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lizlemon

 
Autorentags: Anna Johannsen, Antje Rávik Strubel, Anya Omah, Benjamin Myers, Charlotte Link, Colleen Hoover, David Gilman, David Safier, Delia Owens, Dirk Roßmann, Dora Heldt, Edgar Selge, Emmi Winter, Hans Rosenfeldt, Jane Hell, Jasmina Kuhnke, Julie Caplin, Kerstin Gier, Margit Steinborn, Martina Gercke, Michael Hjorth, Mila Summers, Peter Prange, Ralf Hoppe, Rita Falk, Rosie M. Clark, Sarah J. Maas, Stefan Ahnhem
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz