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  Blick in die deutschen Bestsellerlisten vom 26. September 2021
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In Deutschland wird heute gewählt, wie sich der neue Bundestag zusammensetzen wird, wie die neuesten Bestsellerlisten ausschauen, wurde hingegen schon im Wochenverlauf bestimmt. Hier betrachten wir die vierzehn Werke, die es frisch auf ausgesuchte deutschsprachige Bestsellerlisten geschafft haben. Die vollständigen Ranglisten findet ihr beim Spiegel und bei der BILD. Alles Wissenswerte zu den sechs dieswöchigen Neueinsteigern auf die Bestsellerliste der New York Times findet ihr indessen hier, die zehn neuen Bücher auf den Bestsellerlisten in Österreich und der Schweiz haben wir euch hier vorgestellt.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

An der Spitze unserer ersten Liste hat sich nicht viel getan. Juli Zeh verteidigte mit »Über Menschen« schon wieder den ersten Platz, dahinter rückte Hervé Le Tellier mit »Die Anomalie« auf die Silberposition vor. Eva Menasse verharrte mit »Dunkelblum« auf Platz Drei. Die höchste Neueinsteigerin gelangte bis auf die siebte Position, nämlich Sabine Thiesler mit dem Thriller »Im Versteck« aus dem Heyne Verlag. Da sich das Buch schon in der Vorwoche auf einem der Ränge befunden hatte, die mitprotokolliert, aber nicht veröffentlicht werden, wurde es vom Spiegel nicht als Neueinsteiger gekennzeichnet. In dem Buch kündigt ein Fotograf seinen Job und zieht in ein verwahrlostes abgelegenes Haus in den toskanischen Bergen ein. Dort lebt er als Einsiedler, um sich selbst und seinen unbezwingbaren Trieb im Zaum zu halten. Dann aber verschwindet ein kleines Mädchen. Laut der Bloggerin Die-Rezensentin handelt es sich um einen »packenden Pageturner«, der »von Anfang bis Ende fesselnd und ohne eine Sekunde Langeweile« daherkommt.

Rang Vierzehn ging an Lena Kiefers Urban-Fantasy-Roman »Ein gefährliches Vermächtnis« aus dem cbj Verlag, dem Auftaktband ihrer »Knights«-Trilogie. Darin begegnet man einer jungen Dame namens Charlotte, die über eine einzigartige Gabe verfügt und versucht, diese geheimzuhalten, da alles andere katastrophale Folgen für die Welt hätte. Als dann aber doch jemand Jagd auf sie macht, gerät sie ausgerechnet an die Organisation, vor der sie sich bis dahin versteckt hat: die »Knights of the Round Table«, die Nachfolger der legendären Ritter der Tafelrunde. Mit ihnen muss sie sich schon bald verbünden, um Unheil für die Welt abzuwenden.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Erwartungsgemäß stürmte Rita Falk mit ihrem »Rehragout-Rendezvous« in dieser Woche nach vorne. Nach dem siebzehnten Platz der Vorwoche hieß es dieses Mal Rang Eins. Die Vorwochenerste Dora Heldt musste mit ihren »Drei Frauen, vier Leben« mit der Silberposition Vorlieb nehmen, David Safier verharrte mit seiner »Miss Merkel« auf Platz Drei.

Der höchste Neueinstieg der Woche gelang der polnischen Autorin Blanka Lipinska mit ihrem erotischen Roman »365 Tage mehr«, dem dritten Band der Reihe »365 Tage«, die dank des gleichnamigen Netflix-Erfolgs auch über Polens Landesgrenzen hinaus zu einem gewaltigen Bestseller geworden ist. Das gemeinsame Leben von Mafia-Boss Massimo Torricelli und Laura Biel kommt darin nicht zur Ruhe, da Massimo naturgemäß jede Menge Feinde hat. Als Laura durch einen Anschlag schwer in Mitleidenschaft gezogen wird, gilt es für Massimo schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Auch Frank Goldammers historischer Kriminalroman »Feind des Volkes« ist Teil einer Buchreihe. In dem Werk aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag kommt Hauptmann Max Heller im Sommer des Jahres 1961 zu seinem siebten Einsatz. Heller wird kurz vor seinem Ruhestand in den Innendienst versetzt und erhält dort neue Beweise zu einem scheinbar schon lange aufgeklärten Mordfall. Alsbald zeigt sich, dass der wahre Täter wieder unterwegs ist. All dies geschieht vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden politischen Lage in der DDR, und schon bald stehen Max Heller und seine Karin vor einer richtungsweisenden Entscheidung.

Aus dem Rowohlt Verlag Polaris stammt der historische Roman »Novembersturm«, mit dem Ulrike Schweikert ihre Reihe »Berlin Friedrichstraße« eröffnet hat. Anno 1920 soll der junge Architekt Robert darin den Bahnhof Friedrichstraße neu errichten und an der ersten U-Bahn-Trasse der Stadt mitarbeiten. Zudem findet er privates Glück mit einer Frau namens Johanna, die einst die Partnerin seines besten Freundes war, der jedoch im Ersten Weltkrieg verschwand. Gerade als er sie heiraten will, kehrt der Verschollene dann aber doch zurück.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Delia Owens kippte in dieser Woche mit ihrem Buch »Der Gesang der Flusskrebse« von der ersten auf die dritte Position, während sich Andreas Gruber mit seinem Thriller »Todesschmerz« wieder ganz nach oben schieben konnte. Zwischen den beiden landete der höchste Neueinsteiger der Woche, nämlich Bernard Cornwell mit seinem Historienroman »Der Herr der Schlacht«. Das Buch aus dem Hause Rowohlt bringt Cornwells »Uhtred-Saga«, an der er beinahe zwei Jahrzehnte arbeitete, zu ihrem Ende. Der in die Jahre gekommene titelgebende Krieger kann sich darin noch nicht aufs Altenteil zurückziehen, da mächtige Feinde an den Bestrebungen Englands rütteln, sich unter einer einzigen Krone zu vereinen. Uhtred wird schon bald mit der Frage konfrontiert, ob er seinem Lehnseid noch einmal folgen und in seine letzte und schwerste Schlacht ziehen soll.

Aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag stammt Ben Aaronovitchs Fantasyroman »Die Füchse von Hampstead Heath«, und dieser schnappte sich die neunte Position. In dem Buch steht die Cousine von Aaronovitchs Serienhelden (und magisch begabten Ermittler) Peter Grant im Mittelpunkt. Sie schreitet zur Tat, als in der Gegend von Hampstead Heath mehrere Teenager verschwinden und wenig später ohne jede Erinnerung wieder auftauchen. Abigail, wie Grants Cousine heißt, begibt sich mit einer Bande sprechender Füchse in ein großes Abenteuer, in dem es gilt, den seltsamen Vorgang zu durchleuchten.

Zwischen dem zwölften und vierzehnten Platz gelangte eine ganze Stafette an Neuzugängen auf die Liste. Eines der drei Bücher ist dabei nicht mehr ganz taufrisch: Nicholas Sparks' »Wenn du zurückkehrst« Roman hat schon ein Jährchen auf dem Buckel, wurde vom Heyne Verlag dieser Tage jedoch in einer preisgünstigen Taschenbuchversion noch einmal aufs Neue veröffentlicht. In dem Buch steht ein 32jähriger Mann namens Trevor im Mittelpunkt, der von seinem Großvater ein altes Cottage in North Carolina erbt. Als er das Haus und den Garten wieder auf Vordermann bringt, begegnen ihm zwei bemerkenswerte (und doch grundverschiedene) Frauen, die sein Leben in eine neue Richtung lenken.

Der fünfte Band der Reihe »Kalifornische Träume« aus dem blanvalet Verlag, Manuela Inusas Roman »Walnusswünsche«, holte sich Platz Dreizehn. Darin geht es auf eine Walnussfarm, die von Protagonistin Victoria im Alleingang (mehr schlecht als recht) am Leben gehalten wird. Eines Tages kehrt ihre Schwester zurück und hat ein kleines Mädchen im Schlepptau. Nach einem Streit verschwindet die Schwester wieder, lässt jedoch die kleine Bella bei ihr zurück. Zu Victorias Glück gelangt just zu dieser Zeit ein Mann zu ihrer Farm, der hier Recherchen für seinen neuen Roman anstellen möchte. Er bringt das Herz der gebeutelten Victoria alsbald zum Rotieren.

Last but not least können wir hier auch noch J.R. Ward erwähnen, die ihren Roman »Der Sünder« aus dem Heyne Verlag auf Platz Vierzehn durchs Ziel brachte. Das Buch ist der sage und schreibe 35. Band der ellenlangen Reihe über die Black-Dagger-Bruderschaft. Dieses Mal geht es um den Vampirkrieger Syn, der heimlich als Auftragskiller arbeitet. Während eines seiner Aufträge begegnet er einer Halbvampirin und verliebt sich spornstreichs in sie. Die junge Dame bringt alsbald die ganze Bruderschaft in große Gefahr.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

In dieser Woche basierte die Bestsellerliste der BILD auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 13. und 19. September bei Amazon zustandegekommen sind. Oft ist es so, dass die Liste von Self-Publishern und Amazon-eigenen Produktionen gestürmt wird, in dieser Woche gab es hingegen auffällig viele Neueinsteiger, die von Verlagen produziert wurden. So zum Beispiel die neue Nummer Eins, die wir schon bei der Paperback-Bestsellerliste des Spiegels namentlich erwähnt haben: Rita Falk stieg mit ihrem »Rehragout-Rendezvous« auf Anhieb auf dem obersten aller Plätze ein. Der Kriminalroman aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag ist der elfte Band ihrer erfolgreichen Reihe über den sperrigen Ermittler Frank Eberhofer. Der muss sich in der Weihnachtszeit mit dem Fall eines verschwundenen Mannes beschäftigen. Es wird davon ausgegangen, dass das Allerschlimmste mit ihm passiert sein könnte, doch es gibt partout keine Leiche zu finden.

Durch Rita Falks Erfolg wurde Andreas Gruber mit seinem »Todesschmerz« auf den zweiten Rang zurückgedrängt. Direkt dahinter schaffte ein Buch den Neueinstieg, das wir bereits bei den Spiegel-Taschenbüchern vorgestellt haben: Bernard Cornwells »Herr der Schlacht« holte sich den dritten Rang. Zwei weitere bereits erwähnte Werke schafften weiter unten den Neueinstieg: Ben Aaronovitchs »Füchse von Hampstead Heath« sicherten sich den zwölften Rang, J.R. Wards »Sünder« den sechzehnten.

Die übrigen drei Neueinsteiger haben wir indessen noch nicht erwähnt. Bis auf Platz Sechs schaffte es Karin Lindberg mit ihrem Roman »Liebesbriefe an das Leben«, der vom Amazon-Verlag »Tinte & Feder« herausgegeben wurde. Dessen Protagonistin Maja zieht von Berlin in die Gegend von Lüneburg um. Eigentlich will sie dort vor allem zur Ruhe kommen, dann aber lernt sie einen interessanten Nachbarn und dessen beide Kinder kennen, die seit dem Tod ihrer Mutter komplett aus der Bahn geworfen wurden.

Aus dem Federherz Verlag stammt das von J.S. Wonda geschriebene Buch »Very Bad Choice«, der vierte Band ihrer Reihe über die »Kingston University«. Dabei handelt es sich um eine in kurzen Zeitabständen von vier bis sieben Wochen erscheinende Reihe aus dem Dark-Romance-Bereich. Last but not least gelangte auch noch Self-Publisher Marcus Hünnebeck auf die Liste, dessen neuer Thriller »Totgeschlagen« auf dem zehnten Platz durchs Ziel kam. Darin sind vier Jahre verstrichen, seitdem es zu einem schrecklichen Zwischenfall kam: Eine Frau stieß in ihrer Garage auf einen Beutel mit der blutigen Kleidung eines Teenagers, woraufhin ihr Mann sie totschlug und behauptete, ein Ehestreit sei eskaliert, um seine eigentlichen Taten - mehrfacher Mord - weiter geheim zu halten. Nun hat der Mann seine Haft abgesessen. Ermittler Lukas Sommer, dem die ganze Sache schon damals suspekt vorkam, nimmt sich des Mannes wieder an ... und tatsächlich verschwindet alsbald wieder ein Mädchen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Im Versteck vom 16.10.2021 18:25:
» Der aus Hamburg stammende Fotograf Paul Böger entdeckt ein altes Haus in der Toskana, hoch in den Bergen oberhalb der kleinen Stadt Ambra. Der Vorbesitzer verstarb und seitdem verwahrlost das Haus. Aber es ist genau das, was Paul sucht. Das Haus liegt sehr einsam, nur eine schlechte Straße führt dort hinauf und der Blick von dort oben ist wunderbar. Paul beschließt das Haus zu kaufen, seine Zelte in Hamburg abzubrechen und dort zu leben. Denn Paul sucht die Abgeschiedenheit und Einsamkeit, um sich selbst und andere vor seinem grausamen, unbezwingbaren Trieb zu schützen. Doch dann verschwindet in Ambra ein kleines Mädchen … Sabine Thieslers neuer Thriller ist so ganz anders, als die vorherigen. Er spielt zwar erneut an dem aus früheren Büchern schon bekannten Ort Ambra aber hier sind der Täter und sein Motiv von Anfang an bekannt. Auch der schon bekannte Ortspolizist Donato Neri und seine Familie sind wieder mit dabei und Neri hat im …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Franz Eberhofer 11 - Rehragout-Rendezvous vom 14.10.2021 19:10:
» Zum elften Mal sind wir zu Gast in Niederkaltenkirchen und bei der Familie Eberhofer. Und da geht so einiges drunter und drüber, was dem Franz so gar nicht gefällt. Seine Susi hat aktuell die Vertretung des Bürgermeisters an sich gerissen, da der beim Skifahren einen Unfall hatte und im Urlaubsort im Krankenhaus liegt. Da wittert die Susi ihre Karrierechance und stürzt sich mit Eifer in ihre neue Aufgabe. Für den Franz und den kleinen Paul bleibt da nicht mehr viel Zeit. Und dann meldet sich die Eberhofer-Oma plötzlich zu Wort, weil sie sich nun nicht mehr um den Haushalt und das Essen kümmern möchte. Sie ist der Meinung, sie hat nun den Ruhestand verdient. Zu all dem Übel geht dem Franz sein Bruder Leopold kräftig auf die Nerven, dessen Frau Panida mit der kleinen Sushi in Thailand bei ihrer Familie festsitzt, weil sie „wegen so einem Virus“ nicht zurückfliegen kann. Der Franz ist schon genervt genug, aber dann kommt auch noch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Berlin Friedrichstraße 1 - Novembersturm vom 14.10.2021 14:06:
» Der 500 Seiten dicke, historische Roman, der in den 20er Jahren in Berlin spielt, hat mir gut gefallen. Das Cover sticht ins Auge, mit dem Frauenkopf und dem alten Bahnhof Friedrichstraße. Der Stadtplan Ausschnitt auf der Klappe half mir sehr, mich an den verschiedenen Orten zurecht zu finden. In der Schulzeit lernen sie sich kennen. Die Geschwister Ilse und Johannes aus reichem Hause, Luise, Robert und Ella aus dem Hinterhaus, die nie richtig dazu gehörte. Robert kommt traumatisiert aus dem ersten Weltkrieg, während Johannes eine Behinderung davonträgt und sich deshalb jahrelang versteckt, bis er durch Zufall Luise über den Weg läuft. Diese hat allerdings in der Zwischenzeit Robert geheiratet, obwohl sie Johann nie vergessen konnte. Die Autorin lässt wunderbar historische und politische Geschehnisse, und in der damaligen Zeit bekannte und berühmte Persönlichkeiten in ihre Geschichte einfließen. Wichtige Themen spielen eine …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von HexeLilli
Kommentar zu Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Todesschmerz vom 13.10.2021 2:05:
» Eine spannende Handlung, die Sneijders' emotionale Seite zum Vorschein bringt! Von Anfang an verfolge ich die Maarten S. Sneijder-Reihe von Andreas Gruber, sodass die Freude bei "Todesschmerz", den neuesten und mittlerweile sechste Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez-Thriller, sehr hoch war. Dieses Werk, welches am 13. September 2021 im Goldmann-Verlag erschienen ist, hat mich auf 592 Seiten wieder einmal bestens unterhalten. Wenn es nach Maarten S. Sneijder geht, müsste ich meine Rezension in drei knappen und präzisen Sätzen äußern. Denn der etwas andere Profiler und forensische Kriminalpsychologe, der aus den Niederlanden stammt, am Wiesbadener BKA arbeitet und an der dortigen Akademie den Nachwuchs ausbildet, begibt sich wieder einmal mit seinem ebenfalls außergewöhnlichem Team auf eine spannende und rasante Mörderjagd. Zum Inhalt: Mitten in den brisanten Ermittlungen um einen Verräter in den eigenen Reihen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Jasminh86
Kommentar zu Berlin Friedrichstraße 1 - Novembersturm vom 10.10.2021 10:49:
» Luise, Robert und die Geschwister Johannes und Ilse wohnen im gleichen Haus in Berlin und sind unzertrennlich. Aber auch Ella aus dem Hinterhaus ist ständig in der Nähe. Später verlieben sich Johannes und Luise. Bevor Johannes an die Front geht verloben sie sich heimlich. Doch Johannes kehrt nicht zurück. Berlin will nach dem Krieg in eine neue und moderne Zeit aufbrechen. Daher wird ein neuer Bahnhof geplant, der ein Zeichen setzen soll - der Bahnhof Friedrichstadt Der junge Architekt Robert ist an der Planung beteiligt. Louise und Robert wollen heiraten. Aber am Tag der Hochzeit taucht Johannes unverhofft wieder auf. Der Krieg hat Spuren bei ihm hinterlassen. Dieser Roman von Ulrike Schweikert spielt in einer interessanten Zeit. Das Berlin der Zwanziger Jahre hat seine lebensfrohen und strahlenden Seiten, aber auch die mit großem Leid und großer Not. Das ist der Nährboden, auf dem die Nazis stärker werden. Der Schreibstil der Autorin …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Dunkelblum vom 09.10.2021 15:45:
» Es passiert einiges 1989, was die Bewohner von Dunkelblum beunruhigt. Sie hatten schon immer ihre Probleme mit den Drüberen und nun sammeln sich erneut hinter der Grenze Flüchtlinge. Außerdem taucht ein Fremder auf, der überall Fragen stellt, und dann gibt es noch die Differenzen zum Thema Wasserversorgung. Zu allem Übel kommen dann noch junge Menschen, die den verschlossenen und verwahrlosten „dritten Friedhof“ in Ordnung bringen wollen. Die Bewohner von Dunkelblum waren in stiller Übereinkunft davon ausgegangen, dass niemand an der Vergangenheit rührt, doch nun kommen die Erinnerungen hoch. Dunkelblum ist ein fiktiver Ort mit fiktiven Bewohnern, der in der Nähe zur ungarischen Grenze angesiedelt ist, genau in dem Teil des Burgenlandes, wo sich in den letzten Kriegstagen das Massaker von Rechnitz zugetragen hat. Eva Menasse hat es mir am Anfang nicht leicht gemacht mit ihrem Roman, denn es gibt reichlich Personen und sie springt zwischen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Todesschmerz vom 09.10.2021 10:51:
» Wow, was für ein Fall Zum sechsten Mal übernimmt der BKA-Profiler Maarten S. Sneijder zusammen mit seiner Kollegin, Kommissarin Sabine Nemez und dem Rest des Teams einen Fall, der sie diesmal nach Norwegen führt. Der bisher größte Fall, der mich bis auf die letzte Seite gefesselt hat. Man mag ja glauben und hoffen, dass Autoren davor zurückschrecken, ihren Charakteren alles Mögliche und Unmögliche anzutun, doch zumindest Andreas Gruber kennt da gar nichts. Der Leser sollte sich also auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle einstellen, wenn er sich dem Todesschmerz stellt. Todesschmerz beinhaltet zwei Handlungsfäden, wobei der zweite, der Mord an der deutschen Botschafterin in Norwegen, Maarten S. Sneijder von seiner eigentlichen Aufgabe abzulenken scheint. Nachdem sie erst nur zu zweit nach Norwegen gereist sind, landet schließlich sein gesamtes Team dort und muss sich mit einem einflussreichen Verbrecher, dem norwegischen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von utaechl
Kommentar zu Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Todesschmerz vom 07.10.2021 20:58:
» „Trauere dann, wenn du spürst, dass die richtige Zeit dafür gekommen ist...“ Profiler Maarten S. Sneijder und sein Team werden nach Norwegen gerufen. Grund ist die Ermordung der deutschen Botschafterin. Zitat Kapitel 54: „Ein Paradies, um Leichen verschwinden zu lassen“. Sneijder passt das gar nicht in den Kram, denn mit Marc ist er immer noch an der Suche nach dem Leck im BKA. Aber van Nistelrooy besteht darauf, dass Sneijder den Fall übernimmt. Doch die Zusammenarbeit mit der norwegischen Polizei gestaltet sich schwierig. Der Profiler versucht alles und bringt sich und sein gesamtes Team in tödliche Gefahr. Sneijder hat nach kurzer Zeit Jeden gegen sich aufgebracht und klammert sich weiterhin an alle noch so kleinen Spuren. Dann passiert das Unfassbare. Zitat Kapitel 18: „Du hast keine zweite Chance für einen ersten Eindruck...“ Nun ist Gefahr in Verzug und Sneijder und sein Team gehen Wege, die nicht immer erlaubt sind. Können sie den oder …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ginnykatze
Kommentar zu Im Versteck vom 04.10.2021 17:53:
» Paul Böger kauft ein heruntergekommenes und renovierungsbedürftiges Haus in der Toskana. Der Ausblick ist fantastisch. Er bricht alle Brücken hinter sich ab und zieht ein. Handwerker zu bekommen ist schwierig, denn eine schlechte Straße in diese einsame Gegend hält viele davon ab. Er genießt die Einsamkeit und meidet die Bevölkerung. Ein großes Geheimnis umgibt ihn und plötzlich verschwindet ein kleines Kind. Ich liebe die Thriller von Sabine Thiesler, aber dieses Buch ging an meine Grenzen. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven. Sie behandelt ein heiklesThema und durch die Sicht des Täters, ist man hautnah am Geschehen. Nach und nach erfährt man, wie Pauls Kindheit verlaufen ist. Er wird sehr gut beschrieben. Sein Denken und Handeln bekommt man hautnah mit. Ich freue mich auch wieder, dass alte Bekannte mitspielen, wie Donato Neri und seine Frau Gabriele. Die Autorin versteht es einen in Bann zu ziehen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Helgas Bücherparadies
Kommentar zu Freundinnen fürs Leben 2 - Drei Frauen, vier Leben vom 03.10.2021 11:55:
» Der Autorin Dora Heldt ist es gelungen mit ihrem Roman den Leser zu berühren. Es geht um 4 Frauen und ihr gemeinsames Keben , um das Verzeihen und das Anknüpfen an alte Zeiten. Durch die angenehme Stimme der Sprecherin , wird man beim hören sofort mitten ins Geschehen mit genommen. Die 3 Frauen haben jede ihr ganz eigenes Leben und ihre ganz eigenes Wesen , doch verbindet sie die Vergangenheit. Durch die verschiedenen Stimmlagen werden die Protagonisten ganz eigen Dargestellt. Das Hörbuch geht ans Herz und hat mir sehr gut gefallen.«
– geschrieben von Minzeminze

 
Autorentags: Andreas Gruber, Ben Aaronovitch, Bernard Cornwell, Blanka Lipinska, David Safier, Delia Owens, Dora Heldt, Eva Menasse, Frank Goldammer, Hervé Le Tellier, J.R. Ward, J.S. Wonda, Juli Zeh, Karin Lindberg, Lena Kiefer, Manuela Inusa, Marcus Hünnebeck, Nicholas Sparks, Rita Falk, Sabine Thiesler, Ulrike Schweikert
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
365 Tage 3 - 365 Tage mehr
Geschrieben von: Blanka Lipinska (20. September 2021)
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Berlin Friedrichstraße 1 - Novembersturm
Geschrieben von: Ulrike Schweikert (14. September 2021)
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Franz Eberhofer 11 - Rehragout-Rendezvous
Geschrieben von: Rita Falk (17. September 2021)
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Freundinnen fürs Leben 2 - Drei Frauen, vier Leben
Geschrieben von: Dora Heldt (20. August 2021)
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Im Versteck
Geschrieben von: Sabine Thiesler (13. September 2021)
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Kingston University 4 - Very Bad Choice
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Liebesbriefe an das Leben
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Lukas Sommer 21 & Robert Drosten 23 - Totgeschlagen
Geschrieben von: Marcus Hünnebeck (13. September 2021)
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Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Todesschmerz
Geschrieben von: Andreas Gruber (13. September 2021)
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Max Heller 7 - Feind des Volkes
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Wenn du zurückkehrst
Geschrieben von: Nicholas Sparks (22. Juni 2020)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz