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  Blick in die deutschen Bestsellerlisten vom 26. November 2021
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Satte siebzehn Neueinsteiger haben in dieser Woche den Weg auf die Bestsellerlisten des Spiegels (siehe hier) und der BILD (siehe hier) gefunden, und hier stellen wir sie euch vor. Beim letzten Mal waren es vierzehn Neueinsteiger gewesen, hier hatten wir sie euch vorgestellt.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

In der ersten von uns betrachteten Liste gab es dieses Mal lediglich zwei Neueinsteiger, die jedoch auf Anhieb ganz oben an der Spitze eintrafen, weshalb Sebastian Fitzek mit seiner »Playlist« auf den dritten Rang weichen musste. Neue Erste wurde Nele Neuhaus, deren Kriminalroman »In ewiger Freundschaft« aus dem Ullstein Verlag ein Jubiläum darstellt: Pia Kirchhoff (bzw. Sander) und Oliver von Bodenstein kommen darin zum zehnten Mal zum Einsatz. Die Erfolgsautorin schreibt nun schon seit anderthalb Jahrzehnten an der Reihe. Im neuen Buch verschwindet eine Frau, die kurz zuvor von einem Verlag entlassen wurde und anschließend einen Autor mit dem Vorwurf des Plagiierens ans Messer lieferte. Wenig später ist sie tot. Doch es bleibt nicht bei diesem Todesfall. Laut Miss Mesmerized wird jeder Fan von Sander und Bodenstein »spannende und unterhaltsame Lesestunden erleben«.

Auch der neue Zweitplatzierte ist Teil einer schon seit Jahren erfolgreichen Thrillerreihe: »Natriumchlorid« ist der neunte Band der von Jussi Adler-Olsen ersonnenen Serie über Carl Mørck und das Sonderdezernat Q. In dem Werk aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag führt der Selbstmord einer Frau, die am gleichen Tag sechzig Jahre alt wurde, zum Wiederaufrollen eines nach wie vor ungeklärten Falls aus dem Jahre 1988. Schon bald zeigt sich, dass hier ein Serienmörder am Werk war, der besonders bedacht und präzise vorgeht, und der nun schon seit drei Jahrzehnten unentwegt zuschlägt.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Rita Falk verteidigte mit ihrem Eberhofer-Krimi »Rehragout-Rendezvous« bei den Paperback-Ausgaben die Spitze. David Safier musste mit seiner »Miss Merkel« hingegen einen Rang weichen und ist nur noch Dritter, da Anne Stern mit ihrem historischen Roman »Die Stunde der Frauen« aus dem Rowohlt Verlag Polaris auf Anhieb auf dem zweiten Platz einstieg. Im neuesten Band der Hebammen-Reihe um das »Fräulen Gold« geht es dieses Mal in das Berlin des Jahres 1925, in dem Protagonistin Hulda durch ihre neue Beziehung zu einem jungen Arzt Kontakt zu wohlhabenderen Schichten findet. Hier stößt sie während eines Balles auf ein Familiengeheimnis, was große Folgen nach sich zieht. Bloggerin Hasirasi von nichtohnebuch schrieb im Anschluss an die Lektüre, dass es die Autorin wieder geschafft hat, sie »ab der ersten Seite in Huldas Kosmos und die Berliner Atmosphäre der zwanziger Jahre zu ziehen«.

Die sechste Position eroberte Ellen Berg mit ihrem neuesten Streich namens »Mach dich locker - (K)ein Frauen-Roman« aus dem Aufbau Verlag. Auch dieses Buch wurde von der gerade erwähnten Hasirasi gelesen und bei nichtohnebuch mit warmen Worten bedacht. In dem beobachtenden Roman erzählt die Autorin von einer kontrollsüchtigen Frau namens Marie, die ihr Leben derart durchgeplant hat, dass ihre Familie davon höchst genervt ist. Nachdem ihr Mann beginnt, sich für die deutlich lockerere Babette zu interessieren, stellt sie ihre nach fünfzehn Jahren in Routine verfallene Ehe in Frage.

Der elfte Platz ging an Maren Vivien Haase, deren Roman »Step into my Heart« aus dem blanvalet Verlag der zweite Band der Reihe »Move District« ist. Er erzählt die Geschichte von Olviia, die als Bühnentänzerin Erfolg haben möchte, und von dem Choreografen Dax, der aufgrund eines Unfalls seine eigene Karriere beenden musste. Die Schuld daran gibt er Austin, einem Kumpel von Olivia. So kommt es, dass jede Menge Spannung in der Luft schwebt - allerdings nicht nur wegen des Zwischenfalls und des Erfolgsdrucks, sondern auch wegen der gegenseitigen Anziehungskraft.

Mit dem finalen Band der »Winter-Frauen-Trilogie« stieg Astrid Ruppert auf die Liste ein. »Ein Ort, der sich Zuhause nennt« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag sicherte sich den fünfzehnten Platz. Die Autorin führt ihre Leser zurück ins Wiesbaden des Jahres 1936, wo die junge Charlotte ihre Arbeit in einer Schneiderei aufnimmt und wenig später vor eine schwerwiegende Entscheidung gestellt wird. Ihre Tochter und ihre Enkelin erfahren sehr viel später, welche Gefahren die dann zur schweigsamen alten Dame gereife Frau während des nationalsozialistischen Regimes in Kauf genommen hat.

Last but not least können wir noch auf Kira Mohn hinweisen, deren Buch »The Sky in your Eyes« den Startschuss in die zweibändige »Island-Reihe« der Autorin abfeuert. Das im Rowohlt-Imprint »Kyss« erschienene Werk kam auf der siebzehnten Position über die Ziellinie. Das Bodyshaming und Selbstfindung thematisierende Werk erzählt von Elín und Jón, die sich während eines Kochkurses kennenlernen. Nachdem sie sich zuvor von ihrem Exfreund äußerst böse Worte anhören musste, reagiert Elín in höchstem Maße verunsichert und zurückhaltend, und so nähern sich die beiden außergewöhnlich vorsichtig an.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

An der Spitze der Taschenbuch-Liste tauschte Delia Owens' Roman »Der Gesang der Flusskrebse« mit Charlotte Links Krimi »Ohne Schuld« den Platz und kehrte an die Spitze zurück. Anne Jacobs bezog mit »Sturm über der Tuchvilla« auf dem Bronzerang Position. Robert Seethaler sorgte auf dem neunten Rang für den höchsten Neueinstieg, auch wenn sein Buch »Der letzte Satz« nicht als solcher gekennzeichnet wurde, da er sich in der vergangenen Woche bereits auf einem der mitprotokollierten (aber nicht auf der Spiegel-Webseite veröffentlichten) Ränge jenseits der obersten zwanzig befunden hatte. Im vergangenen Jahr hatte sich das Buch, das den Ausnahmemusiker Gustav Mahler auf seiner letzten großen Seereise begleitet, vier Wochen lang auf dem ersten Platz der Hardcover-Bestsellerliste befunden. Vor wenigen Tagen ist dann eine preisgünstigere Taschenbuch-Ausgabe im Goldmann Verlag erschienen. Jede Menge Lob für das 128seitige Büchlein gab es in Connies Schreibblogg.

Benedict Jacka stieg mit dem Roman »Die Mörder von London« aus dem Hause blanvalet auf der elften Position neu ein. In dem neuen Band der Reihe über den Hellseher Alex Verus wird der Serienheld zum Tode verurteilt. Ihm bleibt nur noch eine Woche Zeit, um den Hals aus der Schlinge zu ziehen. Dummerweise hetzen ihm seine Gegner auch in den ihm verbleibenden Tagen noch Killer an die Fersen. Dass für den kommenden Mai ein weiterer Band der Reihe vorangekündigt wurde, könnte ein unglücklicher Spoiler darüber sein, ob es Verus gelingt, sein Schicksal abzuwenden. ;)

Unmittelbar hinter Jack landete Andreas Altenburg mit dem Buch »Man ist ja Nachbar« aus dem Rowohlt Verlag. Es erzählt von dem alleinstehenden Mittfünfziger Ralf Prange, einem Mann, wie es ihn in jedem Mehrfamilienhaus gibt. Die Mensch gewordene Paket-, Gerüchte- und Sorgenannahmestelle berichtet über entlaufene Haustiere, über den Gestank in Zusammenhang mit Kohlsuppendiäten, über das Verstecken vor bettelnden Halloweenkindern und ähnlichen alltäglichen Angelegenheiten.

Platz Neunzehn ging an Jens Henrik Jensen und seinen Thriller »Schwarzer Himmel (Neubearbeitung von "Der Kohlenmann")« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag. Dieser war schon anno 2008 auf Deutsch erschienen, wurde nach dem riesigen Erfolg von Jensens Reihe »Oxen« nun jedoch unter neuem Titel noch einmal auf den Buchmarkt losgelassen. In dem Buch taucht in Folge eines schweren Unwetters eine brutal zugerichtete Leiche in einer Kohlehalde auf. Die Ermittlungen, wer der Tote ist und was ihm zugestoßen ist, führen Ermittlerin Nina Portland auf die Spur eines internationalen Verbrechens.

Auch Jørn Lier Horst und Thomas Enger schafften den Neueinstieg. Ihr Thriller »Bluttat« aus dem blanvalet Verlag landete auf der zwanzigsten und damit letzten öffentlich einsehbaren Position. Darin wird ermittelt, was es mit einer rätselhaften Mordserie auf sich hat. Diese scheint etwas mit der Osloer Polizei zu tun zu haben, ein Verdacht, der sich erhärtet, als ein Anschlag auf die Ermittlerin verübt wird, die ihn als erste äußerte. Reihenheld Alexander Blix versucht gemeinsam mit der Reporterin Emma Ramm zu ermitteln, was geschehen ist, wird jedoch vier Tage später selbst zu einem Todesschützen.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Dieses Mal basierte die BILD-Bestsellerliste auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 15. und 21. November bei Amazon zusammengekommen sind. Auch hier stieg Nele Neuhaus mit ihrem Roman »In ewiger Freundschaft« direkt auf dem ersten Platz ein. Jussi Adler-Olsen schaffte es auch hier aus den Stand auf den zweiten Platz, so dass dem Vorwochenersten Jeff Kinney und seinem Buch »Volltreffer!« aus der Reihe »Gregs Tagebuch« nur noch der dritte Rang übrigblieb.

Zwei weitere Neueinsteiger kennen wir bereits von den Spiegel-Bestsellerlisten: Der »Sturm über der Tuchvilla« von Anne Jacobs belegte den sechsten Platz, Benedict Jacka trudelte mit »Die Mörder von London« zehn Ränge weiter hinten ein. Es gab jedoch auch noch fünf Neuzugänge, die wir bisher noch nicht erwähnen durften. Am weitesten nach oben ging es dabei für Carrie Brigthon, die mit »Play Fake Baby« auf dem achten Rang ankam. Die Self-Publisherin mit dem irritierend platzierten H im Nachnamen erzählt darin die Geschichte eines Footballers namens Calden, der händeringend nach einer Frau sucht, die sich als seine Verlobte ausgibt. Seine Wahl fällt auf seine Physiotherapeutin. Die geplante Fake-Beziehung endet überraschenderweise vor einem echten Traualtar.

Ein Gemeinschaftswerk schaffte auf dem vierzehnten Platz den Neueinstieg. »Made of Steel« wurde von den Self-Publisherinnen C.R. Scott und Emily West verfasst und erzählt von einer Frau namens Julie, die während einer Familienfeier einen äußerst attraktiven Mann namens Avery kennenlernt und mit ihm die Nacht verbringt. Dieser entpuppt sich wenig später als ihr Chef. Der neue CEO des Unternehmens schenkt ihr auch weiterhin seine Aufmerksamkeit ... bis diese urplötzlich verebbt. Stattdessen landet eine halbe Million Dollar auf Julies Konto.

Auf dem achtzehnten bis zwanzigsten Rang gelangte eine ganze Stafette an Neueinsteigern auf die Liste. Am weitesten nach vorn ging es dabei für »Kleine Zweifel, große Liebe«, den zweiten Band der Reihe »Neuanfang in Cockleberry Bay« von Nicola May. In dem Buch aus dem Amazon-eigenen Verlag »Montlake« ist Protagonistin Rosa mit ihrem Traummann Josh verheiratet, doch da dieser pendeln muss, kann sie ihn nur an den Wochenenden sehen. Dies führt zu jeder Menge Zweifel, von denen sie sich ablenkt, indem sie beim Flirten mit einem anderen Mann über die Stränge schießt.

Der neunzehnte Rang ging an Rosie M. Clarks Buch »Blüten der Hoffnung«, das schon fast anderthalb Jahre auf dem Buckel hat, unseren Aufzeichnungen nach bisher jedoch noch nie auf der BILD-Bestsellerliste vorbeigeschaut hatte. Das Werk aus dem Amazon-Verlag »Tinte & Feder« führt die Leserschaft auf die Insel Mallorca, wo eine junge Spanischlehrerin die Trennung von ihrem Mann vergessen und neu beginnen möchte. Die Entdeckung eines verlassenen Hauses, das eine ganz besondere Anziehung auf sie ausübt, führt zu lebensverändernden Entwicklungen.

Auch Anna Karolinas Kriminalroman »Auf Tod komm raus« stammt aus einem Amazon-eigenen Verlag, nämlich der »Edition M«. Das Buch, das auf der zwanzigsten Position über die Ziellinie schlitterte, schildert den ersten Fall der Ermittlerin Ebba Tapper, die zuvor nach einem gewaltsamen Zwischenfall ihre hoffnungsvolle Polizeikarriere begraben musste. Nun wird sie von einer Staranwältin engagiert, um in einem spektakulären Mordfall zu ermitteln. Laut Miss Mesmerized handelt es sich um »eine souverän konstruierte Geschichte, die überraschen kann und von den sehr eigenen Figuren lebt, die Lust auf weitere Bände der Reihe machen«.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 17.01.2022 11:18:
» Es ist bereits das vierte Buch von Nele Neuhaus, welches ich gelesen habe und es liest sich wieder sehr zügig und ist spannend geschrieben. Ich konnte mich gut in die beschriebenen Situationen, Beschreibungen und Charaktere einfinden. Der Schreibstil ist genauso wie ich ihn mag. Die beiden Ermittler Oliver und Pia wirken sehr vertraut auf mich und ich kann sehr gut mit ihnen fühlen, wie mit alten Freunden. Cosimas Erkrankung hatte Bodenstein vor Augen geführt, dass das Leben zu kurz war, um es mit Dingen zu vergeuden, die man eigentlich gar nicht tun wollte, oder mit Menschen, die einem nicht guttaten. Von einem Tag auf den anderen konnte es vorbei sein... wohl wahr. Das Cover ist in dunklen-bedeckten Farben gehalten und ähnelt den ersten Bücher der Autorin und hat somit Wiedererkennungswert. Es ist sehr ausdrucksstark, auf das Wesentliche beschränkt und hat bei mir spannende Vorfreude ausgelöst. Ich warte begierig auf das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Herzchentante
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 11.01.2022 14:31:
» Diesmal ist Nele Neuhaus das Buch irgendwie anders angegangen als die Vorgänger in der Serie. Ruhiger. Tiefer. Ergreifender. Das, was ich beim letzten Buch Muttertag bemängelt hatte, nämlich der „filmreife Showdown“, ist ausgeblieben. Stattdessen wird die Geschichte einer Clique erzählt, die sich in der Jugendzeit gebildet hat und die Personen immer noch schicksalhaft miteinander verbunden sind. Die Ermittlungen wirken, zumindest bis auf das letzte Viertel, in dem es wieder viele Verdächtige, viele Vernehmungen, viel Knobelei und noch mehr Raterei gibt, eher wie eine Randerscheinung. Bis dahin aber ist das Buch eher ein Roman als ein Krimi, was überhaupt nicht abwertend gemeint ist. Die Geschichte der Clique (und somit auch der/des potentiellen Täter/s?) sowie Pias und vor allem Olivers Privatleben und die Situation im Verlag nehmen einen Großteil der Erzählungen ein. Und das mit einer Tiefe, die man von Krimis eigentlich nicht …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von knappenpower
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 10.01.2022 13:39:
» Die Lektorin Heike Wersch ist verschwunden, kurze Zeit später wird sie tot gefunden. Im Verlagswesen, allem voran in dem Verlag, in dem sie angestellt war, hatte sie sich nicht nur Freunde gemacht. Nicht nur, dass sie als alteingesessene Lektorin mit ihrem neuen Chef Carl Winterscheid nicht zurechtkam. Sie hat zudem Plagiatsvorwürfe gegen einen ihrer unter Vertrag gestellten Autoren erhoben und liegt mit den Nachbarn in einem lange dauernden Nachbarschaftsstreit. Kriminalhauptkommissarin Pia Sander und ihr Chef Oliver von Bodenstein von der Kripo in Hofheim sind doppelt gefordert, als ein weiterer Toter gefunden wird. Auch er war in dem Winterscheid Verlag angestellt. Die Handlung spielt größtenteils im Verlagswesen und / oder in seinem Umkreis. Die Autorin kennt ja diese Welt sehr gut und so bekommt man als Leser einen sehr guten Einblick vom Weg eines Buches als Manuskript bis zu seinem Verkauf in einer Buchhandlung. Weiter haben wir es als Leser auch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 09.01.2022 11:43:
» Im Taunus wird wieder gemordet Der 10. Band um das Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein vermittelt dem Leser einen Einblick in das Verlagswesen, welches die Jugendclique um Götz Winterscheid bereits vor über 30 Jahren fasziniert hat. Götz hat 1983 seine ganzen Freunde zu einem Urlaub auf eine franz. Atlantikküste eingeladen. Dort besitzt die Verleger-Familie ein Feriendomizil. Leider kommt Götz, die große Hoffnung der Familie, in diesem Sommer ums Leben. Seine Freunde finden später alle einen Beruf, der im Winterscheid Verlag angesiedelt ist, oder eng damit verbunden ist. 35 Jahre später überschlagen sich die Ereignisse. Carl, der jüngere Cousin von Götz übernimmt die Leitung des fast bankrotten Verlages und strukturiert einiges um. Das wird nicht von allen gut geheißen und plötzlich gibt es Drohungen und sogar zwei Morde zu beklagen. Die alten Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Pia …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Mach dich locker - (K)ein Frauen-Roman vom 02.01.2022 9:07:
» Marie hat ihr Leben voll im Griff. Mit ihrem Perfektionismus und Kontrollzwang als Ehefrau, Mutter und im Job macht sie nicht nur sich, sondern auch allen anderen das Leben schwer. Ihr Mann Alexander und ihre Kinder sind nur noch von ihr genervt. Dann tritt Babette und ihre Familie in ihr Leben und Eifersucht plagt sie. Auf einmal macht ihr Rücken nicht mehr mit und sie stellt sich viele Fragen. Elken Berg ist hier ein wunderbarer Roman gelungen. Durch Maries Perfektionismus bleibt ihr Leben dabei auf der Strecke. Irgendwann sieht sie ein, dass sie so nicht mehr weitermachen kann und auch will. Marie gefällt mir sehr gut, vor allem die Wandlung, die sie durchmacht. Überhaupt lebt das Buch von den unterschiedlichen Charakteren. Alexander und die Kinder leiden jahrelang unter Marie. An Alexanders Stelle wäre mir schon lange die Hutschnur gerissen. Robin ist ein Teenager und verfolgt seine Ziele. Babette zeigt, dass es auch anders geht. Sie sind alle …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Helgas Bücherparadies
Kommentar zu Søg 2 - Schwarzer Himmel (Neubearbeitung von "Der Kohlenmann") vom 28.12.2021 0:30:
» Im Vergleich zum ersten Teil" Dunkel liegt die See" hat mir" Schwarzer Himmel" besser gefallen. In diesem Buch ist die Protagonistin nicht ganz so getrieben. Auch hier geht es quer durch Europa. Von Dänemark nach Istanbul, von Berlin nach Hannover, doch die Hoffnungslosigkeit ist eine andere. Nina hat sich ihren privaten Problemen gestellt, sie nehmen nicht mehr soviel Raum ein, das hat der Spannung sehr gutgetan. Der Fall ist ebenso verzwickt, wie international, haben doch einige mächtige Menschen ihre Hände (und ihr Geld) im Spiel. Nina beweist öfter den richtigen Riecher und sie lässt nicht locker. All dies ist sehr clever aufgebaut und spannend beschrieben. Der Fall lässt einen als Leser auch nicht mehr los und man rätselt Seite um Seite wie die Auflösung sein könnte. Die Protagonisten sind sehr vielschichtig und manchmal ebenso eigensinnig wie schlau. Außerdem betritt ein neuer Protagonist das Geschehen und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von mellidiezahnfee
Kommentar zu Die Winter-Frauen-Trilogie 3 - Ein Ort, der sich Zuhause nennt vom 21.12.2021 10:11:
» Meine Meinung Ein Sahneschnittchen unter den Familienromanen Da mir díe ersten beiden Bände der Winterfrauen ausnehmend gut gefallen haben, waren meine Erwartungen an das Finale sehr groß. Astrid Ruppert hat sich mit “Ein Ort, der sich Zuhause nennt” selbst übertroffen. Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass hinter Charlotte so eine mutige Frau steckt. Kam sie in den ersten 2 Bänden doch ziemlich bieder daher. Die Geschichte hat wieder einmal gezeigt, welch brutale Vergangenheit Deutschland hat. Was mich am meisten traurig gemacht hat, wie viele (arische) Deutsche Juden den Rücken gekehrt haben. Teilweise aus Angst, teilweise um eigene Vorteile daraus zu ziehen. Ich weiß, das ist uns allen nicht mehr neu. Dennoch konnte ich mit mitfühlen, wie selten bei bei einem Buch. Dieser emotionale Schreibstil hat mir wieder mal das eine oder andere Tränchen entlockt. Ich war sehr erstaunt, dass die wortkarge Charlotte eine …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 18.12.2021 21:25:
» der Titel ist sehr passend, dreht sich doch ein Großteil der Handlung um Freunde und was sie zusammen erlebt haben. Und natürlich, was aus ihnen geworden ist. Dieses Buch ist sehr vielschichtig durch mehrere parallel laufende Handlungsstränge. Die Freunde früher, die Freunde in der Gegenwart, die neuen Mitglieder des Verlages, die eine nicht unerhebliche Rolle spielen und natürlich das Privatleben der Ermittler. Man muss schon ein wenig Ruhe zum Lesen haben, um dieses Buch richtig genießen zu können. Zu Beginn wurde ich ein wenig erschlagen von den ganzen Figuren und parallelen Handlungssträngen, allerdings findet man sehr schnell hinein. Das ganze Buch hat einen sehr straffen Handlungsablauf von einer Woche und die Irrungen und Wendungen sind phänomenal ausgedacht. Man wird als Leser ganz schön in die Irre geführt. Auch Pia und Bodenstein liefern nicht nur wie gewohnt gute ermittlungstechnische Ergebnisse, sondern haben …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von mellidiezahnfee
Kommentar zu Franz Eberhofer 11 - Rehragout-Rendezvous vom 11.12.2021 17:52:
» Diesmal dreht die Oma ab Endlich ist er da, der 11. Fall für Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Natürlich darf auch sein bester Spezl der Birkenberger Rudi nicht fehlen. Denn ohne den läuft ja nix. Aber von vorn: Die ganze Familie Eberhofer sitzt am Heiligen Abend neben dem Christbaum und singt Weihnachtslieder, mehr schlecht als recht. Trotzdem sehr idyllisch, könnte man meinen. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Die Panida, die die Frau vom Leopold ist und seine beiden Kinder weilen bei der Familie in Bangkok, was den Leopold ganz traurig macht. Dann kommt eins zum anderen: der Herr Bürgermeister bricht sich im Skiurlaub die Hüfte und dem Franz seine Susi, die Gmeinwieserin, soll die Stellung halten. Aber Susi hat größeres vor mit der Gemeinde und pudelt sich als Frau Bürgermeisterin ganz schön auf. Die Oma hat vom jahrelangen kochen, backen, putzen und Wäsche machen die Nase voll und will nicht mehr. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von gaby2707
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 07.12.2021 17:51:
» Nele Neuhaus zählt zu den großen Namen, wenn es um Krimis geht. Aus den Bestseller-Listen sind ihre Bücher nicht mehr wegzudenken. Nach einem schwierigen Start als Selfpublisherin eroberte sie mit ihren "Taunus-Krimis" die nationalen Bestseller-Listen. Nun präsentiert sie ihr Buch "In ewiger Freundschaft", den zehnten Fall aus der "Kirchhoff-und-Bodenstein"-Reihe, der das deutsche Verlagswesen kritisch beleuchtet und von einem tödlichen Geheimnis erzählt, das in Blut geschrieben zu sein scheint. Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherfairy

 
Autorentags: Andreas Altenburg, Anna Karolina, Anne Jacobs, Anne Stern, Astrid Ruppert, Benedict Jacka, Carrie Brigthon, Charlotte Link, C.R. Scott, David Safier, Delia Owens, Ellen Berg, Emily West, Jeff Kinney, Jens Henrik Jensen, Jørn Lier Horst, Jussi Adler-Olsen, Kira Mohn, Maren Vivien Haase, Nele Neuhaus, Nicola May, Rita Falk, Robert Seethaler, Rosie M. Clark, Sebastian Fitzek, Thomas Enger
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz