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  Blick in die deutschen Bestsellerlisten vom 13. Juni 2021
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In dieser Woche haben wir unsere Herangehensweise an den allwöchentlichen Blick auf die Neueinsteiger in die deutschsprachigen Bücher-Bestsellerlisten ein wenig geändert. In dieser und den kommenden Wochen lassen wir die Media-Control-Bestsellerlisten von Charts.de vorerst weg und schauen stattdessen darauf, was sich in Österreich und in der Schweiz getan hat. Unsere Mitarbeiterin Heike hat hier ihren ersten Blick in die beiden Alpenstaaten geworfen. Von mir werdet ihr indessen erfahren, welche Bücher es frisch in die Büchercharts des Spiegels und der BILD geschafft haben. In dieser Woche gab es dort fünfzehn Neueinsteiger. Wenn ihr euch über diese Werke hinaus die kompletten Listen ansehen möchtet, dann solltet ihr euch direkt beim Spiegel und bei der BILD umschauen.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Auf den Spitzenplätzen dieser Liste tat sich nur sehr wenig. Lucinda Riley verteidigte mit ihrem Roman »Die verschwundene Schwester« den ersten Rang, dahinter tauschten Juli Zehs »Über Menschen« und Donna Leons »Flüchtiges Begehren« die beiden anderen Plätze auf dem Siegertreppchen. Einzige Neueinsteigerin dieser Woche wurde Zeruya Shalev mit ihrem Werk »Schicksal« aus dem Berlin Verlag, das laut dem Buchperlenblog »ein Buch voller Liebe und Schmerz« ist, »welches Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll miteinander verknüpft«. Man begegnet darin einer Frau namens Atara, deren zweite Ehe langsam zerfasert und die sich um ihren Sohn sorgt, denn der Soldat verlässt seit seinem letzten Einsatz das Haus kaum noch. Atara sucht daraufhin die erste Frau ihres Vaters auf, mit der dieser einst in einer Untergrundmiliz gegen die Engländer und für einen israelischen Staat stritt. Aus dieser Begegnung erwächst eine wahre Katastrophe.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Hier tat sich schon deutlich mehr. Sogar ganz oben, denn genau wie in Österreich und der Schweiz schnellte E.L. James mit ihrem neuen Roman »Freed« sofort auf die erste Position. In dem Roman hat die Autorin die Geschichte aus ihrem inzwischen fast neun Jahre alten Weltbestseller »Befreite Lust« noch einmal aufs Neue aufgegriffen und aus der Sicht des männlichen Protagonisten nacherzählt. Mit »Freed« wurde die zweite Version der Reihe »Fifty Shades of Grey« komplettiert. Erschienen ist das Buch - genau wie seine Vorgänger - im Goldmann Verlag.

Aufgrund E.L. James' Erfolg rutschte der letztwöchige Erstplatzierte Sebastian Fitzek mit seinem Nicht-Thriller »Der erste letzte Tag« auf die zweite Position ab. Andreas Föhr komplettierte mit dem Bayern-Krimi »Unterm Schinder« das Siegertreppchen. Der zweithöchste Neueinsteiger schaffte es indessen bis auf den zwölften Platz. Dabei handelt es sich um Oliver Pötzsch, der mit seinem historischen Krimi »Das Buch des Totengräbers« aus dem Ullstein Verlag den Startschuss in eine neue Reihe abgegeben hat. Darin geht es zurück in das Wien kurz vor der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert. Im ersten Fall des jungen Inspektors Leopold von Herzfeldt kommt es sowohl zu Pfählungen als auch Enthauptungen. Im Blog nichtohnebuch wurde das Werk als »echtes Highlight« sowie als ein »extrem spannender Krimi mit wunderbar unangepassten Ermittlern und viel Wiener Schmäh« bezeichnet. Wir selbst haben die ersten Seiten des Romans in unserem Projekt 10 thematisiert und werden die komplette Rezension in Kürze folgen lassen.

Der vierzehnte Rang ging an Guillaume Musso mit seinem Buch »Eine Geschichte, die uns verbindet« aus dem Pendo Verlag. Darin verschwindet die kleine Tochter der erfolgreichen Autorin Flora aus ihrer eigentlich verschlossenen New Yorker Wohnung. Anschließend bekommt sie das Gefühl, jemand anderes würde über ihr Leben bestimmen, weswegen sie auf ihr Dach steigt und das Schicksal herausfordert. Etwas, das den französischen Starautor Romain Ozorski verblüfft, denn die Hauptfigur seines eigenen Manuskripts droht da gerade, sich das Leben zu nehmen ... und nur er kann sie retten.

Unmittelbar hinter Musso landete Leigh Bardugo, die mit ihrem Fantasyroman »Rule of Wolves: Thron aus Nacht und Silber« ihre »King-of-Scars-Dilogie« komplettiert hat. Das Buch verbindet das Schicksal des jungen Königs Nikolai Lantsov, der mit seinem inneren Dämon hadert, mit dem der Sturmhexe Zoya Nazyalensky, deren Todfeind wiedergekehrt ist, und dem der Spionin Nina Zenik, die von einem allesverschlingenden Wunsch nach Rache getrieben wird.

Den neunzehnten Rang sicherte sich Sarah Nisi, deren Thriller »Ich will dir nah sein« eine Veröffentlichung des btb Verlages ist. Die Autorin stellt ihrer Leserschaft darin einen Sonderling namens Lester Sharp vor. Dieser arbeitet in London im Fundbüro des Regionalverkehrs und ist in jeder Hinsicht verschroben. Nicht nur, dass er ein leidenschaftlicher Sammler ist, er hat auch keinerlei Fähigkeiten in Bezug auf zwischenmenschliche Kontakte. Als er der jungen Erin begegnet, schießt er deshalb weit übers Ziel hinaus. Für den Thriller wurde im Blog Die-Rezensentin eine »absolute Leseempfehlung« erteilt, und Mrs.Scarbooks schrieb nach dem Durchschmökern der Lektüre, dass sie »ganz sicher ein Auge auf die kommenden Werke« der Autorin haben wird.

Die große Val McDermid rundete mit ihrem Kriminalroman »Ein Bild der Niedertracht« die Liste auf dem zwanzigsten Platz ab. Das Werk aus dem Droemer Verlag ist der neueste Band über die kantige Ermittlerin DCI Karen Pirie. Diese schreitet zur Tat, nachdem die Leiche des Bruders eines vor Jahren verschwundenen schottischen Politikers aus einer Hummerfalle gezogen wird. Obendrein wird ein menschliches Skelett in einem Wohnmobil gefunden. Durch die darauf folgenden Ermittlungen stößt Karen Pine auf Abgründe in der Welt des Kunsthandels, und zu allem Überfluss kommt ein Mörder, den sie einst hinter schwedische Gardinen gebracht hatte, wieder frei.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Für die beiden Dauer-Dominatoren dieser Liste, Delia Owens' Entwicklungsroman »Der Gesang der Flusskrebse« und Karsten Dusses meditativen Krimi »Achtsam morden«, ging es in dieser Woche jeweils eine Position nach unten. Der Grund dafür hat einen Namen, nämlich Klaus-Peter Wolf, der mit seinem neuen Roman »Ostfriesische Jagd« aus dem Fischer Taschenbuch Verlag ansatzlos direkt auf den ersten Platz schnellte. Darin muss Hauptkommissar Rupert, den man aus der Reihe über die Ostfriesland-Kommissarin Ann Kathrin Klaasen kennt, seinen zweiten Undercover-Einsatz absolvieren. Dazu kommt es, weil der Peiniger, der Kriminaldirektorin Liane Brennecke in einen Folterkeller gesteckt hatte, noch auf freiem Fuß ist. Brennecke will die Sache so schnell wie möglich vom Tisch haben, und genau an dieser Stelle kommt Rupert wieder ins Spiel.

Nicht als Neueinsteiger gekennzeichnet wurde der historische Roman »Kannibalen« des Autoren-Ehepaares Iny Lorentz, da er sich vor sieben Tagen offenbar schon auf einem der Plätze befunden hatte, die nicht vom Spiegel veröffentlicht werden, die aber trotzdem mitprotokolliert werden. In der Top Zwanzig tauchte das Buch aus der Reihe über die »Perlenprinzessin« jedoch zum ersten Mal auf, weswegen wie es hier erwähnen. In dem Werk aus dem Knaur Verlag versuchen die Protagonisten Ruth und Hinrich Mensing einen Neuanfang auf einer Südseeinsel, auf der es Gerüchten zufolge Kannibalen geben soll. Nach ersten positiven Erfahrungen, dem Kennenlernen neuer Freunde und einigen Erfolgen ihres Missionierungs-Vorhabens kommt es zu einem Überfall durch einen feindlichen Stamm.

Ein Thriller aus dem Ullstein Verlag schnappte sich die neunzehnte Position. »Der Blutkünstler« ist der erste Roman, den Chris Meyer über einen Mann namens Tom Bachmann zu Papier gebracht hat, der als bester Profiler seiner Generation gilt. Er bekommt es mit dem titelgebenden »Blutkünstler« zu tun, einem Verbrecher, der seine Opfer erst fürchterlich lange foltert und ihre Körper anschließend zum Teil eines Farbenspiels aus Fleisch und Blut werden lässt, mit dem er sein eigenes Vermächtnis schaffen will. »Seelenleser« Bachmann wird vom BKA auf den Psychopathen angesetzt, und nach einer Weile muss er erkennen, dass es verstörende Gründe gibt, aus denen er vermutlich der Einzige ist, der den Wahnsinnigen aufhalten kann.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Diese Liste bildet die Verkaufszahlen ab, die zwischen dem 31. Mai und 6. Juni bei Amazon zustandegekommen sind, weswegen sie vollkommen anders ausschauen als die oben thematisierten Büchercharts. Wer in dieser Liste in dieser Woche die Nummer Eins ist, ist ... nun, sagen wir mal: etwas unklar. Zuletzt rangierte hier Lucinda Riley mit ihrem Roman »Die verschwundene Schwester« auf dem ersten Platz. Laut der BILD ist »Die verschwundene Schwester« nach wie vor Platz Eins, aber nicht geschrieben von Lucinda Riley, sondern von E.L. James. Stattdessen wurde Lucinda Riley zur Autorin von E.L. James' erotischem Roman »Freed« gemacht und auf den zweiten Platz gesetzt. Da ein Herumändern am ersten Platz eigentlich nur dann Sinn gemacht hätte, wenn »Freed« die neue Nummer Eins ist, gehen wir mal davon aus, dass E.L. James vor Lucinda Riley gelandet ist ... natürlich mit ihrem eigenen Buch. ;-)

Ein Neueinsteiger komplettierte das Siegertreppchen. Der vom Knaur Verlag herausgegebene Kriminalroman »Madame le Commissaire und die panische Diva« aus der Feder von Pierre Martin landete auf dem Bronzerang. Darin schildert Martin den neuesten Fall seiner Kommissarin Isabelle Bonnet. Diese muss zur Tat schreiten, nachdem die Schwester einer erfolgreichen Schauspielerin sie bittet, sich um einen Stalker zu kümmern, der die Diva belästigt. Die einstige Personenschützerin willigt ein und wird in der Folge in einen Fall verwickelt, der in der Provence zwar seinen Anfang nimmt, der sie aber bis nach Paris zurückführt. Und dort wollte sie eigentlich aus gutem Grunde nie wieder hin.

Der schon bei den Spiegel-Bestsellern kurz angesprochene Bayern-Krimi »Unterm Schinder« von Andreas Föhr, der ebenfalls im Knaur Verlag das Licht der Buchwelt erblickt hat, schaffte auf dem fünften Rang den Neueinstieg. Die Ermittler Wallner und Kreuthner von der Kripo in Miesbach müssen darin wieder einmal gegen das Verbrechen ankämpfen. Eigentlich nur gegen das fingierte Verbrechen, zumindest ist das der Plan: Um eine neue Kollegin zu beeindrucken, möchte Polizeiobermeister Kreuthner diese bei einem inszenierten Einbruch retten. Aus der Scharade wird jedoch nichts, denn an dem Ort, der eigentlich als Kulisse herhalten sollte, wird ein echtes Todesopfer gefunden.

Unmittelbar hinter Föhr landete Alexander Hartung, der in seinem Thriller »Vom Ende der Stille« einen neuen Fall seines Privatermittlers Nik Pohl schildert. Das Buch ist in der »Edition M« erschienen, einem Verlag unter dem Dache Amazons, dessen Steckenpferd die Kriminalliteratur ist. In dem Buch wird ein Grab ausgehoben, und die Leiche einer Frau namens Rachel Preuss kommt zum Vorschein, die sechs Jahre zuvor verschwunden war. Pohl, der zu jener Zeit noch für die Kripo gearbeitet hatte, war damals als einziger Beamter überzeugt, dass sie in die Hände eines Verbrechers gefallen war. Nun will er den Mörder endgültig in die Finger bekommen.

Der bei den Spiegel-Taschenbüchern - wie oben erwähnt - höchst erfolgreiche Krimi »Ostfriesische Jagd« von Klaus-Peter Wolf schaffte in der BILD-Bestsellerliste auf dem siebten Rang den Neueinstieg. Rang Neun ging indessen an die Self-Publisherin Marah Woolf, die in ihrem Fantasyroman »Zepter aus Licht« das erste Kapitel ihrer »AtlantisChroniken« aufgeschlagen hat. Laut dem Buch Versum handelt es sich um einen »erstaunlichen Einstieg mit bemerkenswerter Protagonistin, die unter die Haut geht« und um eine »explosive unsterbliche Mischung«. Auch TheUjulala lobte die »aufregende, mitreißende und auch am Ende so traurige Story«. Geschildert wird darin - wie der Name der Reihe es bereits andeutet - eine Geschichte rund um eine versunkene Stadt, um eine Suche, die voller Magie und Rätsel steckt, und um einen ziemlich anmaßenden Engel.

Last but not least können wir hier auch noch Béla Bolten erwähnen. Der Self-Publisher erzählt in dem Kriminalroman »Anwalt der Angst«, was seinen Dauerermittlern Berg und Thal in ihrem sage und schreibe 35. Fall alles widerfährt. Sie müssen aktiv werden, nachdem die Leiche eines erschossenen Mannes an einem abgelegenen Uferabschnitt des Bodensees entdeckt wird. Nachdem die ersten Ermittlungen im privaten Umfeld des Toten stattfinden, stoßen Berg und Thal alsbald auf finstere Geheimnisse in dessen Geschichte. Denn wie es scheint, handelte es sich bei ihm nicht um einen unbescholtenen Bürger, sondern womöglich um jemanden, der ein Doppelleben führte und düstere Seiten hatte.

Neben all diesen Neueinsteigern gab es auch noch eine Handvoll Rückkehrer: Catherine Shepherd kehrte mit dem Thriller »Der Behüter« auf Platz Vier zurück, Johanna le Claire holte sich mit »Das alte Hotel an der Nordseeküste (Neubearbeitung von "Die Wahrheit über Wildrosen")« den dreizehnten Platz, Hanni Münzer tauchte mit »Solange es Schmetterlinge gibt« wieder auf Platz Fünfzehn auf, Thomas Herzberg sicherte sich mit »Mörderisches Sylt« nochmal den achtzehnten Platz, und Poppy J. Anderson positionierte sich mit »Nur ein Flüstern« direkt dahinter.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 27.07.2021 22:06:
» Sehr blutig Tom Bachmann fängt beim BKA an, um bei einem Frauenmord zu ermitteln. Er ist Seelenleser. Eine Frau in einer Galerie ist unter bestialischen Umständen umgebracht worden. Der Mörder hat sein Opfer als Kunstwerk dargestellt. Das Cover mit den blutigen Adern gibt schon einen Vorgeschmack auf den Thriller. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Kapitel sind sehr kurzgehalten so, dass man sie sehr schnell lesen kann. Es startet sehr spannend. Das Geschehen wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einige Kapitel sind in der Perspektive des Frauenmörders geschrieben. Die Geschehnisse werden sehr blutig erzählt. Leider lässt die Spannung sehr schnell nach. Die Figuren bleiben blass. Tom war mir sehr unsympatisch. Leider wurden meine Erwartungen an den Thriller nicht erfüllt, die durch den Klappentext entstanden sind. Die Ermittlungsarbeit von Tom war leider sehr wenig. Da hätte ich mir mehr erhofft. Nichts für Zartbesaitete.«
– geschrieben von esmeralda19
Kommentar zu Das Buch des Totengräbers vom 27.07.2021 21:32:
» Toller Start der Totengräber Reihe Als Schülerin habe ich Geschichtsstunden gehasst. Aber mittlerweile finde ich sie interessant. Wobei gutgemachte Sendungen im Fernsehen viel dazu begetragen haben. Besuche in geschichtsträchtigen Städten und in den letzten Jahren einige historische Romane. Von Oliver Pötzsch hatte ich erst ein oder zwei Bücher gelesen, aber jetzt mit dem Buch des Totengräbers  hat er genau meinen Geschmack getroffen. Wien im Jahre 1893. Leopold von Herzfeldt hat nach einem Vorfall Graz verlassen, wo er als Richter tätig war. Nun tritt er seine Stelle als Inspektor in Wien an und macht sich gleich total unbeliebt bei seinen neuen Kollegen. Unaufgefordert erscheint er an einem Tatort(eine gepfählte Frauenleiche) und will zu Recht, Spuren und Hinweise retten und dokumentieren. Nur sind diese Methoden noch unbekannt und Leo tritt dermaßen arrogant damit auf, das kann nicht gutgehen! Von diesem Fall wird er …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 26.07.2021 16:51:
» Mehr als Grauenhaft Das Cover zeigt ein weitverzweigtes Blut-Kapillar-Netz, zusammen mit dem Titel "Blutkünstler", deutet es auf den Pol allen Bösen, in diesem Thriller. Zum Inhalt: es dreht sich hier um Tom Bachmann, einen vom FBI als Profiler ausgebildetem deutschen Kommissar. Nachdem eine drastisch verstümmelte Leiche gefunden wurde, wird er gebeten, bei den Ermittlungen den entscheidenden Input der Täterpsyche, den Ermittlern zu vermitteln. Seine neuen Kollegen sind alles andere als begeistert. Eine rasante Jagd nach dem Mörder beginnt. Fazit: dieser Roman hat einen absoluten "Schock-Effekt". Die Autorin spart in ihrer Erzählung weder an Einzelheiten noch an tiefgreifenden Schicksalsbegebenheiten, die den Leser im Innersten treffen können. Bildliche Erzählung gepaart mit prägnanter Satznutzung lassen mich tief in das Geschehen eintauchen. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf, Gefühle aus lang …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von JoanStef
Kommentar zu Das Buch des Totengräbers vom 26.07.2021 16:28:
» In Wien treibt ein Mörder sein Unwesen. Er hat es auf junge Frauen abgesehen und seine Methoden sind abscheulich. August Rothmayer ist Totengräber auf dem Zentralfriedhof. Hier arbeitet er und auch seine Wohnung befindet sich mitten unter den Verblichenen. Dass er sich bestens mit der Materie im Bereich Tod und Verwesung auskennt, sieht jeder, der sich mit seinem neuesten Werk befasst. Dem „Almanach für Totengräber“. Das erkennt auch der junge Inspektor Leopold von Herzfeldt sehr schnell. Leopold ist nämlich gerade erst in Wien bei der neuen Arbeitsstelle angekommen und wird von den Kollegen keineswegs mit offenen Armen empfangen. Das liegt nicht alleine daran, dass er ein „Piefke“ ist. Auch seine Methoden der Ermittlung treffen auf Unverständnis. Der Autor Oliver Pötzsch beschreibt die Stadtteile Wiens sehr genau. Er kennt sich aus in dieser Stadt und auch die Situation der Dienstmädchen wird zuweilen erschreckend realistisch geschildert. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Das Buch des Totengräbers vom 25.07.2021 9:39:
» Leopold von Herzfeldt wechselt von seinem Posten als Grazer Untersuchungsrichter nach Wien, um dort als Inspektor bei der Polizei zu arbeiten. Bereits kurz vor seinem regulären Dienstantritt erfährt er von einem Mord am Prater. Er macht sich sofort auf den Weg, um seine künftigen Kollegen vor Ort zu unterstützen. Sein forsches Vorgehen und seine modernen Untersuchungsmethoden sorgen dafür, dass er sich schon vor seinem Dienstantritt unbeliebt macht und aufs Abstellgleis geschoben werden soll. Doch bei dem einen Mord am Prater bleibt es nicht. Ein Serienmörder, der es offenbar auf junge Dienstmädchen abgesehen hat, scheint umzugehen. Von Herzfeldt bekommt deshalb die Chance, sich und seine neuen Untersuchungsmethoden zu beweisen. Unverhoffte Unterstützung bekommt er dabei von Augustin Rothmayer, der als Totengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeitet... Die Handlung trägt sich im Jahre 1893 in Wien zu. Es gelingt Oliver …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von KimVi
Kommentar zu Das Buch des Totengräbers vom 23.07.2021 17:35:
» Das Buch von Oliver Pötzsch hat mir sehr gefallen und ist ein spannender Auftakt zur Totengräber Reihe. Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben und hat so einige Wendungen dabei und die Spannung ist vorhanden. Es spielt im Wien im Jahre 1893 und beleuchtet die zu der Zeit herrschenden Lebensbedingungen sowie die Ermittlungsmethoden. Es begegnet sie die aktuelle sowie die modernere Ermitlungsmethoden , welche gerade aufkommen. Inspektor Leo Herzfeld , die Telefonistin Julia sowie der Totengräber Augustin geben ein recht eigenwilliges Ermittlungstrio ab . Diese Hauptprotagonisten bereichern die Geschichte . Zusammen kommen sie dem Geheimnis auf die Spur , auch wenn es einige Umwege gibt. Sehr gelungener Auftakt der Totengräber Reihe«
– geschrieben von Minzeminze
Kommentar zu Jason Samuel 1 - Solange es Schmetterlinge gibt vom 23.07.2021 13:02:
» Berührender Roman Die kleine Familie der Grundschullehrerin Penelope wird durch eine Tragödie auseinandergerissen. Sie lässt ihren Mann allein und zieht sich in ein Schneckenhaus zurück. Die Außenwelt wird ausgesperrt. Da entdeckt sie zufällig dass ihre vierundachtzigjährige Nachbarin ein Geheimnis hat. Sie heißt Trudi Siebenbürgen und Penelope freundet sich mit ihr an. Trudi ist freundlich und lebenslustig. Sie lässt es nicht zu, dass sich Penelope weiter vergräbt. Jason ein attraktiver junger Mann ist gerade in das Dachgeschoß des Hauses eingezogen und er zeigt Penelope, dass die Welt nicht stehengeblieben sondern voller Wunder ist. Meine Meinung Dies ist ein wunderschöner Roman über eine junge Frau, die eigentlich – nach einem großen Verlust und Schuldgefühlen - fast mit dem Leben abgeschlossen hat. Ich bin in diese Geschichte sehr gut hineingekommen und durch den unkomplizierten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 22.07.2021 23:47:
» Mit Tom Bachmann bringt der Autor hier einen sehr eckigen und kantigen Hauptermittler, von dem ich mir das ganze Buch über keinen genauen Reim machen konnte. Das liegt auch ein wenig in seiner tiefgreifenden Empathielosigkeit begründet. So hat man als Leser wenig Berührungspunkte mit der Hauptfigur auch, wenn die Umstände sehr gut und nachvollziehbar erklärt sind. Die ganze Geschichte ist sehr spannend und in einem sehr tollen, lebendigen und zugleich mitreißendem Schreibstil geschrieben. Zudem spielt das Buch in Deutschland, was mich begeistert hat. Die Nebenprotagonisten bilden ein perfektes Figurenensemble mit reichlich Kontrast und Reibungspunkten zu Tom. Ich mag Bücher dieses Stils sehr gerne, da man gemütlich im Sessel eingekuschelt die böse Welt durch die Augen und den Verstand eines Ermittlers wahrnehmen kann, was der Bösartigkeit die Spitze nimmt. Trotzdem möchte ich hier eine kleine Triggerwarnung aussprechen. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von mellidiezahnfee
Kommentar zu Schicksal vom 21.07.2021 16:32:
» "Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden." (Søren Kierkegaard) Bei Atara die mit ihrem zweiten Mann Alex verheiratet ist, scheint sich in letzter Zeit eine Ehekrise anzubahnen. In ihrer Verzweiflung sieht sie nur noch das Negative bei Alex, derweil hat sie ihn doch einmal so geliebt und sogar für ihn ihren ersten Mann Doron verlassen. Sorgen macht sie sich auch um ihren Sohn Eden, der sich immer mehr zu Hause vergräbt nach seinem letzten Einsatz als Elitesoldat. Dann erfährt sie am Sterbebett ihres Vaters Meno von seinem großen Geheimnis über seine erste Ehefrau Rachel. Deshalb sucht sie die 90-Jährige auf, um mehr über ihren Vater und ihre Vergangenheit bei der Lechi zu erfahren, wo beide gekämpft haben. Das dann allerdings bei ihr das Schicksal erbarmungslos zuschlägt, ahnt sie hier noch nicht. Meine Meinung: Auf über 400 …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von claudi-1963
Kommentar zu Das Buch des Totengräbers vom 20.07.2021 15:16:
» Das Buch des Totengräbers ist der Auftaktband einer Reihe um Inspektor Leopold von Herzfeldt geschrieben vom Autor Oliver Pötzsch. Der junge Inspektor kommt nach Wien und soll dort die neumodischen Ermittlungsmethoden aus Graz vorstellen. Gleich an seinem ersten Tag wird Leopold mit dem Mord an einem Dienstmädchen konfrontiert und das führt in an manch unheimlichen Ort in Wien. Der Autor schafft es mit seiner Geschichte eine gute Spannung zu erzeugen. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und müssen mit ihrer Vergangenheit ins Reine kommen. Eine wichtige Rolle spielt der Totengräber Augustin Rothmayer, ein Kenner aller möglichen Todesarten und Verwesungsprozesse. Am Anfang der verschiedenen Kapitel erhält man als Leser einen Einblick in das Buch, welches der Totengräber gerade verfasst. Nichts für zarte Gemüter, da er dort in vielen, nicht immer appetitlichen Einzelheiten, die Stufen und Möglichkeiten der Verwesung …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von manu63

 
Autorentags: Alexander Hartung, Andreas Föhr, Béla Bolten, Catherine Shepherd, Chris Meyer, Delia Owens, Donna Leon, E.L. James, Guillaume Musso, Hanni Münzer, Iny Lorentz, Johanna le Claire, Juli Zeh, Karsten Dusse, Klaus-Peter Wolf, Leigh Bardugo, Lucinda Riley, Marah Woolf, Oliver Pötzsch, Pierre Martin, Poppy J. Anderson, Sarah Nisi, Sebastian Fitzek, Thomas Herzberg, Val McDermid, Zeruya Shalev
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz