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  Blick in die deutschen Bestsellerlisten vom 13. Juni 2021
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In dieser Woche haben wir unsere Herangehensweise an den allwöchentlichen Blick auf die Neueinsteiger in die deutschsprachigen Bücher-Bestsellerlisten ein wenig geändert. In dieser und den kommenden Wochen lassen wir die Media-Control-Bestsellerlisten von Charts.de vorerst weg und schauen stattdessen darauf, was sich in Österreich und in der Schweiz getan hat. Unsere Mitarbeiterin Heike hat hier ihren ersten Blick in die beiden Alpenstaaten geworfen. Von mir werdet ihr indessen erfahren, welche Bücher es frisch in die Büchercharts des Spiegels und der BILD geschafft haben. In dieser Woche gab es dort fünfzehn Neueinsteiger. Wenn ihr euch über diese Werke hinaus die kompletten Listen ansehen möchtet, dann solltet ihr euch direkt beim Spiegel und bei der BILD umschauen.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Auf den Spitzenplätzen dieser Liste tat sich nur sehr wenig. Lucinda Riley verteidigte mit ihrem Roman »Die verschwundene Schwester« den ersten Rang, dahinter tauschten Juli Zehs »Über Menschen« und Donna Leons »Flüchtiges Begehren« die beiden anderen Plätze auf dem Siegertreppchen. Einzige Neueinsteigerin dieser Woche wurde Zeruya Shalev mit ihrem Werk »Schicksal« aus dem Berlin Verlag, das laut dem Buchperlenblog »ein Buch voller Liebe und Schmerz« ist, »welches Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll miteinander verknüpft«. Man begegnet darin einer Frau namens Atara, deren zweite Ehe langsam zerfasert und die sich um ihren Sohn sorgt, denn der Soldat verlässt seit seinem letzten Einsatz das Haus kaum noch. Atara sucht daraufhin die erste Frau ihres Vaters auf, mit der dieser einst in einer Untergrundmiliz gegen die Engländer und für einen israelischen Staat stritt. Aus dieser Begegnung erwächst eine wahre Katastrophe.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Hier tat sich schon deutlich mehr. Sogar ganz oben, denn genau wie in Österreich und der Schweiz schnellte E.L. James mit ihrem neuen Roman »Freed« sofort auf die erste Position. In dem Roman hat die Autorin die Geschichte aus ihrem inzwischen fast neun Jahre alten Weltbestseller »Befreite Lust« noch einmal aufs Neue aufgegriffen und aus der Sicht des männlichen Protagonisten nacherzählt. Mit »Freed« wurde die zweite Version der Reihe »Fifty Shades of Grey« komplettiert. Erschienen ist das Buch - genau wie seine Vorgänger - im Goldmann Verlag.

Aufgrund E.L. James' Erfolg rutschte der letztwöchige Erstplatzierte Sebastian Fitzek mit seinem Nicht-Thriller »Der erste letzte Tag« auf die zweite Position ab. Andreas Föhr komplettierte mit dem Bayern-Krimi »Unterm Schinder« das Siegertreppchen. Der zweithöchste Neueinsteiger schaffte es indessen bis auf den zwölften Platz. Dabei handelt es sich um Oliver Pötzsch, der mit seinem historischen Krimi »Das Buch des Totengräbers« aus dem Ullstein Verlag den Startschuss in eine neue Reihe abgegeben hat. Darin geht es zurück in das Wien kurz vor der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert. Im ersten Fall des jungen Inspektors Leopold von Herzfeldt kommt es sowohl zu Pfählungen als auch Enthauptungen. Im Blog nichtohnebuch wurde das Werk als »echtes Highlight« sowie als ein »extrem spannender Krimi mit wunderbar unangepassten Ermittlern und viel Wiener Schmäh« bezeichnet. Wir selbst haben die ersten Seiten des Romans in unserem Projekt 10 thematisiert und werden die komplette Rezension in Kürze folgen lassen.

Der vierzehnte Rang ging an Guillaume Musso mit seinem Buch »Eine Geschichte, die uns verbindet« aus dem Pendo Verlag. Darin verschwindet die kleine Tochter der erfolgreichen Autorin Flora aus ihrer eigentlich verschlossenen New Yorker Wohnung. Anschließend bekommt sie das Gefühl, jemand anderes würde über ihr Leben bestimmen, weswegen sie auf ihr Dach steigt und das Schicksal herausfordert. Etwas, das den französischen Starautor Romain Ozorski verblüfft, denn die Hauptfigur seines eigenen Manuskripts droht da gerade, sich das Leben zu nehmen ... und nur er kann sie retten.

Unmittelbar hinter Musso landete Leigh Bardugo, die mit ihrem Fantasyroman »Rule of Wolves: Thron aus Nacht und Silber« ihre »King-of-Scars-Dilogie« komplettiert hat. Das Buch verbindet das Schicksal des jungen Königs Nikolai Lantsov, der mit seinem inneren Dämon hadert, mit dem der Sturmhexe Zoya Nazyalensky, deren Todfeind wiedergekehrt ist, und dem der Spionin Nina Zenik, die von einem allesverschlingenden Wunsch nach Rache getrieben wird.

Den neunzehnten Rang sicherte sich Sarah Nisi, deren Thriller »Ich will dir nah sein« eine Veröffentlichung des btb Verlages ist. Die Autorin stellt ihrer Leserschaft darin einen Sonderling namens Lester Sharp vor. Dieser arbeitet in London im Fundbüro des Regionalverkehrs und ist in jeder Hinsicht verschroben. Nicht nur, dass er ein leidenschaftlicher Sammler ist, er hat auch keinerlei Fähigkeiten in Bezug auf zwischenmenschliche Kontakte. Als er der jungen Erin begegnet, schießt er deshalb weit übers Ziel hinaus. Für den Thriller wurde im Blog Die-Rezensentin eine »absolute Leseempfehlung« erteilt, und Mrs.Scarbooks schrieb nach dem Durchschmökern der Lektüre, dass sie »ganz sicher ein Auge auf die kommenden Werke« der Autorin haben wird.

Die große Val McDermid rundete mit ihrem Kriminalroman »Ein Bild der Niedertracht« die Liste auf dem zwanzigsten Platz ab. Das Werk aus dem Droemer Verlag ist der neueste Band über die kantige Ermittlerin DCI Karen Pirie. Diese schreitet zur Tat, nachdem die Leiche des Bruders eines vor Jahren verschwundenen schottischen Politikers aus einer Hummerfalle gezogen wird. Obendrein wird ein menschliches Skelett in einem Wohnmobil gefunden. Durch die darauf folgenden Ermittlungen stößt Karen Pine auf Abgründe in der Welt des Kunsthandels, und zu allem Überfluss kommt ein Mörder, den sie einst hinter schwedische Gardinen gebracht hatte, wieder frei.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Für die beiden Dauer-Dominatoren dieser Liste, Delia Owens' Entwicklungsroman »Der Gesang der Flusskrebse« und Karsten Dusses meditativen Krimi »Achtsam morden«, ging es in dieser Woche jeweils eine Position nach unten. Der Grund dafür hat einen Namen, nämlich Klaus-Peter Wolf, der mit seinem neuen Roman »Ostfriesische Jagd« aus dem Fischer Taschenbuch Verlag ansatzlos direkt auf den ersten Platz schnellte. Darin muss Hauptkommissar Rupert, den man aus der Reihe über die Ostfriesland-Kommissarin Ann Kathrin Klaasen kennt, seinen zweiten Undercover-Einsatz absolvieren. Dazu kommt es, weil der Peiniger, der Kriminaldirektorin Liane Brennecke in einen Folterkeller gesteckt hatte, noch auf freiem Fuß ist. Brennecke will die Sache so schnell wie möglich vom Tisch haben, und genau an dieser Stelle kommt Rupert wieder ins Spiel.

Nicht als Neueinsteiger gekennzeichnet wurde der historische Roman »Kannibalen« des Autoren-Ehepaares Iny Lorentz, da er sich vor sieben Tagen offenbar schon auf einem der Plätze befunden hatte, die nicht vom Spiegel veröffentlicht werden, die aber trotzdem mitprotokolliert werden. In der Top Zwanzig tauchte das Buch aus der Reihe über die »Perlenprinzessin« jedoch zum ersten Mal auf, weswegen wie es hier erwähnen. In dem Werk aus dem Knaur Verlag versuchen die Protagonisten Ruth und Hinrich Mensing einen Neuanfang auf einer Südseeinsel, auf der es Gerüchten zufolge Kannibalen geben soll. Nach ersten positiven Erfahrungen, dem Kennenlernen neuer Freunde und einigen Erfolgen ihres Missionierungs-Vorhabens kommt es zu einem Überfall durch einen feindlichen Stamm.

Ein Thriller aus dem Ullstein Verlag schnappte sich die neunzehnte Position. »Der Blutkünstler« ist der erste Roman, den Chris Meyer über einen Mann namens Tom Bachmann zu Papier gebracht hat, der als bester Profiler seiner Generation gilt. Er bekommt es mit dem titelgebenden »Blutkünstler« zu tun, einem Verbrecher, der seine Opfer erst fürchterlich lange foltert und ihre Körper anschließend zum Teil eines Farbenspiels aus Fleisch und Blut werden lässt, mit dem er sein eigenes Vermächtnis schaffen will. »Seelenleser« Bachmann wird vom BKA auf den Psychopathen angesetzt, und nach einer Weile muss er erkennen, dass es verstörende Gründe gibt, aus denen er vermutlich der Einzige ist, der den Wahnsinnigen aufhalten kann.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Diese Liste bildet die Verkaufszahlen ab, die zwischen dem 31. Mai und 6. Juni bei Amazon zustandegekommen sind, weswegen sie vollkommen anders ausschauen als die oben thematisierten Büchercharts. Wer in dieser Liste in dieser Woche die Nummer Eins ist, ist ... nun, sagen wir mal: etwas unklar. Zuletzt rangierte hier Lucinda Riley mit ihrem Roman »Die verschwundene Schwester« auf dem ersten Platz. Laut der BILD ist »Die verschwundene Schwester« nach wie vor Platz Eins, aber nicht geschrieben von Lucinda Riley, sondern von E.L. James. Stattdessen wurde Lucinda Riley zur Autorin von E.L. James' erotischem Roman »Freed« gemacht und auf den zweiten Platz gesetzt. Da ein Herumändern am ersten Platz eigentlich nur dann Sinn gemacht hätte, wenn »Freed« die neue Nummer Eins ist, gehen wir mal davon aus, dass E.L. James vor Lucinda Riley gelandet ist ... natürlich mit ihrem eigenen Buch. ;-)

Ein Neueinsteiger komplettierte das Siegertreppchen. Der vom Knaur Verlag herausgegebene Kriminalroman »Madame le Commissaire und die panische Diva« aus der Feder von Pierre Martin landete auf dem Bronzerang. Darin schildert Martin den neuesten Fall seiner Kommissarin Isabelle Bonnet. Diese muss zur Tat schreiten, nachdem die Schwester einer erfolgreichen Schauspielerin sie bittet, sich um einen Stalker zu kümmern, der die Diva belästigt. Die einstige Personenschützerin willigt ein und wird in der Folge in einen Fall verwickelt, der in der Provence zwar seinen Anfang nimmt, der sie aber bis nach Paris zurückführt. Und dort wollte sie eigentlich aus gutem Grunde nie wieder hin.

Der schon bei den Spiegel-Bestsellern kurz angesprochene Bayern-Krimi »Unterm Schinder« von Andreas Föhr, der ebenfalls im Knaur Verlag das Licht der Buchwelt erblickt hat, schaffte auf dem fünften Rang den Neueinstieg. Die Ermittler Wallner und Kreuthner von der Kripo in Miesbach müssen darin wieder einmal gegen das Verbrechen ankämpfen. Eigentlich nur gegen das fingierte Verbrechen, zumindest ist das der Plan: Um eine neue Kollegin zu beeindrucken, möchte Polizeiobermeister Kreuthner diese bei einem inszenierten Einbruch retten. Aus der Scharade wird jedoch nichts, denn an dem Ort, der eigentlich als Kulisse herhalten sollte, wird ein echtes Todesopfer gefunden.

Unmittelbar hinter Föhr landete Alexander Hartung, der in seinem Thriller »Vom Ende der Stille« einen neuen Fall seines Privatermittlers Nik Pohl schildert. Das Buch ist in der »Edition M« erschienen, einem Verlag unter dem Dache Amazons, dessen Steckenpferd die Kriminalliteratur ist. In dem Buch wird ein Grab ausgehoben, und die Leiche einer Frau namens Rachel Preuss kommt zum Vorschein, die sechs Jahre zuvor verschwunden war. Pohl, der zu jener Zeit noch für die Kripo gearbeitet hatte, war damals als einziger Beamter überzeugt, dass sie in die Hände eines Verbrechers gefallen war. Nun will er den Mörder endgültig in die Finger bekommen.

Der bei den Spiegel-Taschenbüchern - wie oben erwähnt - höchst erfolgreiche Krimi »Ostfriesische Jagd« von Klaus-Peter Wolf schaffte in der BILD-Bestsellerliste auf dem siebten Rang den Neueinstieg. Rang Neun ging indessen an die Self-Publisherin Marah Woolf, die in ihrem Fantasyroman »Zepter aus Licht« das erste Kapitel ihrer »AtlantisChroniken« aufgeschlagen hat. Laut dem Buch Versum handelt es sich um einen »erstaunlichen Einstieg mit bemerkenswerter Protagonistin, die unter die Haut geht« und um eine »explosive unsterbliche Mischung«. Auch TheUjulala lobte die »aufregende, mitreißende und auch am Ende so traurige Story«. Geschildert wird darin - wie der Name der Reihe es bereits andeutet - eine Geschichte rund um eine versunkene Stadt, um eine Suche, die voller Magie und Rätsel steckt, und um einen ziemlich anmaßenden Engel.

Last but not least können wir hier auch noch Béla Bolten erwähnen. Der Self-Publisher erzählt in dem Kriminalroman »Anwalt der Angst«, was seinen Dauerermittlern Berg und Thal in ihrem sage und schreibe 35. Fall alles widerfährt. Sie müssen aktiv werden, nachdem die Leiche eines erschossenen Mannes an einem abgelegenen Uferabschnitt des Bodensees entdeckt wird. Nachdem die ersten Ermittlungen im privaten Umfeld des Toten stattfinden, stoßen Berg und Thal alsbald auf finstere Geheimnisse in dessen Geschichte. Denn wie es scheint, handelte es sich bei ihm nicht um einen unbescholtenen Bürger, sondern womöglich um jemanden, der ein Doppelleben führte und düstere Seiten hatte.

Neben all diesen Neueinsteigern gab es auch noch eine Handvoll Rückkehrer: Catherine Shepherd kehrte mit dem Thriller »Der Behüter« auf Platz Vier zurück, Johanna le Claire holte sich mit »Das alte Hotel an der Nordseeküste (Neubearbeitung von "Die Wahrheit über Wildrosen")« den dreizehnten Platz, Hanni Münzer tauchte mit »Solange es Schmetterlinge gibt« wieder auf Platz Fünfzehn auf, Thomas Herzberg sicherte sich mit »Mörderisches Sylt« nochmal den achtzehnten Platz, und Poppy J. Anderson positionierte sich mit »Nur ein Flüstern« direkt dahinter.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 25.09.2021 12:33:
» Meine Meinung Ich bin ja nicht die große Thriller-Leserin. Viel zu groß sind die menschlichen Abgründe, mit denen man in diesem Genre konfrontiert wird. So auch beim Blutkünstler. Tom Bachmann ist ein Profiler. Er erkennt Psychopathen und deren Tricks ihr krankes Hirn zu verbergen, so gut wie kein anderer. Bachmann kommt ziemlich emotionslos rüber. Sei es in der Liebe oder bei den Mordfällen. Ich habe mich von Anfang an gefragt, was mit diesem Mann passiert ist, dass er so eine kalte Ausstrahlung hat. Sein Gerechtigkeitssinn stimmt oftmals nicht mit den Gesetzen überein. Der Blutkünstler hat mich wirklich das Fürchten gelehrt. Mir ging es wie bei einer Umweltkatastrophe. Ich will es nicht sehen, da ich eh nicht vor Ort bin um zu helfen. Dennoch schaue ich im Netz die dramatischen Videos an. Was die weiblichen Opfer beim Blutkünstler mitmachen müssen, ist mehr als man ertragen kann. Dennoch habe ich weiter gelesen. Die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 31.08.2021 15:12:
» Der Blutkünstler setzt seine Opfer in Szene. Dabei geht er sehr grausam vor, denn ihm gefällt es, wenn die Opfer leiden bevor sie sterben. Tom Bachmann kann sich besonders gut in solche Psychopathen hineinversetzen und will sie zur Strecke bringen. Doch der Blutkünstler macht es ihm besonders schwer. Es ist eine Mordserie, die sich über Jahre hinzieht, doch die Abstände werden kürzer. Dieser Thriller ist wahrlich nichts für schwache Nerven, denn es geht sehr grausam und blutig zu. Tom Bachmann hat eine schwere Kindheit gehabt und er selbst hat eine Dunkelheit in sich, die er nur unter Kontrolle halten kann, wenn er Psychopathen jagt. Seine eigene Biografie trägt dazu bei, dass er sich in diese Täter so gut hineindenken kann. Er hat Erfahrungen beim FBI gesammelt und arbeitet nun als Profiler für das BKA. Er ist ein interessanter Typ, aber sympathisch war er mir nicht. Das Ermittlerteam kommt hier nicht ganz so zur Geltung, weil …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 31.08.2021 0:15:
» Ein selbsternannter mörderischer Künstler Der Blutkünstler hinterlässt seine Opfer als Kunstwerke, so setzt er sie in Szene. Davor mussten seine Opfer allerdings lange leiden, ja, ihm ist es wichtig, dass sie so lange wie möglich trotz der Schmerzen bei Bewusstsein bleiben. Tom Bachmann ist auf der Jagd nach Psychopathen in jeder Form. Aus seiner ehemaligen Tätigkeit beim FBI hat er vieles gelernt, was ihm von Nutzen ist. Nun ist er auf der Jagd nach dem Blutkünstler. Tom Bachmann vom BKA hat selbst einige schwere Jahre als Kind erlebt. Was damals geschah, bevor er in eine liebevolle Pflegefamilie kam, hilft ihm heute bei der Jagd nach Psychopathen: diesmal nach dem Serientäter, der sich selbst als Künstler sieht – ein Künstler, der mit Blut und Fleisch seine Bilder und Skulpturen gestaltet. Blutrünstig sind seine Taten, manchmal meint man beim Lesen, das Blut würde aus den Seiten des Buches herausquellen. Vieles ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Das Buch des Totengräbers vom 30.08.2021 23:49:
» Bizarre Mordfälle und schrullige Ermittler 1893 kommt der junge Inspektor Leopold von Herzfeldt nach Wien zur Polizei. Auch wenn er mit vielen innovativen Ideen überzeugen möchte, ist sein Einstieg nicht der allerbeste. Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet, jede von ihnen brutal gepfählt. Hilfe bei seinen Ermittlungen erhält Leo von Herzfeldt vor allem bei einem Totengräber des Wiener Zentralfriedhofs. Ein äußerst intelligenter Inspektor ist Leopold von Herzfeldt, leider allerdings schafft er es sehr schnell, sich Feinde zu machen bei seinen neuen Kollegen. Interessant sind die neuen Ermittlungsmethoden, die er einbringen möchte, hier zeigt der Autor Oliver Pötzsch die Anfänge der Kriminalistik. Neben diesem hochintelligenten Ermittler schillert der schrullige, aber hochgebildete Totengräber, der einiges über die Hintergründe der Taten erzählen und dabei Zusammenhänge herstellen kann. Der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 28.08.2021 16:09:
» Spannend und blutig Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler. Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und genüsslich, ehe er ihr Blut und ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut. Tom Bachmann, der „Seelenleser“, wie ihn seine Kollegen nennen, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann. Chris Meyer hat mit „Der Blutkünstler“ eine neue Thriller-Reihe ins Leben gerufen. Der „Seelenleser“ Tom Bachmann ermittelt gegen die ganz gestörten Typen und liest dabei in ihrem psychologischen Profil wie kein anderer. Tom Bachmann ist selbst nicht perfekt und auch kein typischer Ermittler. Durch seine eigenen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von LadyIceTea
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 26.08.2021 13:51:
» Meinung: Ich hatte wirklich überaus große Erwartungen an diesen Thriller von Chris Meyer, und dass obwohl ich normalerweise deutschsprachigen Thriller eher sehr kritisch gegenüber stehe. Doch dieser hat sich anhand der Inhaltsbeschreibung wirklich super spannend angehört. Und am Anfang war dies auch wirklich der Fall, denn der Schreibstil des Autors ist sehr versiert und schnelllebig, wodurch man nur so über die Seiten hinweg fliegt. Doch leider erschlichen mich nach geraumer Zeit die Gefühle, dass hier doch einiges ein wenig over the top ist, denn dieser Thriller ist wirklich nichts für zart besaitete Leser oder solchen denen es schnell Mal zu ecklig oder aufregend wird. Mich hat es nun nicht sonderlich gestört, allerdings war es mir in der Hinsicht etwas zu viel, dass für mich die Geschichte etwas an Reiz verlor und ich dadurch auch nicht mehr so mitfiebert konnte. In meinen Augen hätten diesem Thriller ein paar Prozent weniger …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Hazlewood
Kommentar zu Eine Geschichte, die uns verbindet vom 24.08.2021 7:17:
» Flora ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und lebt fern ab von allem Medienrummel sehr zurück gezogen. Ihre Tochter Carrie ist Mittelpunkt ihres Lebens. Als diese beim Versteckspiel spurlos aus der Wohnung verschwindet, bricht für Flora eine Welt zusammen und nichts ist mehr wie zuvor. Sie hat das Gefühl, dass jemand ein perfides Spiel mit ihr treibt... Währenddessen sitzt Erfolgsautor Romain an seinem neuen Manuskript und weis nicht weiter. Seine Hauptfigur ist Schriftstellerin, deren Kind spurlos verschwunden ist und die gerade am Abgrund steht... Das Buch beginnt aus Floras Sicht und die ersten Kapitel fand ich fast filmisch erzählt, da diese kurz gehalten, aber sehr eindrucksvoll beschrieben sind. Mit dem Verschwinden von Carrie bietet diese Geschichte auch gleich zu Beginn genug Spannung um Weiterlesen zu wollen. Mit dem Auftauchen von Romain, wird immer deutlicher inwiefern seine Welt und die von Flora zusammenhängen. Ich fand diese …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SummseBee
Kommentar zu Tom Bachmann 1 - Der Blutkünstler vom 11.08.2021 15:01:
» Er ist einer der besten Profiler und nach seinem Aufenthalt in USA kehrt er zurück nach Deutschland: Tom Bachmann. Schon oft ist ihm gelungen, spektakuläre Morde aufzuklären und die Täter dingfest zu machen. In „Der Blutkünstler“ hat er es aber mit einem Gegenüber zu tun, der ihm durchaus gewachsen ist. An Grausamkeit kaum zu überbieten, spielt der Täter Katz und Maus mit den Ermittlern. Warum Tom sich so gut in die Psychopathen hineinversetzen kann erfährt der Leser, wenn Toms Vergangenheit erzählt wird. Sehr blutrünstig und stark an die Bücher von Chris Carter erinnernd, so definiere ich den Thriller in einem Satz. Die Beschreibungen der Folter ist für meinen Geschmack zu ausführlich. Abgeschnittene Gliedmaßen und Unmengen an Blut, welches in Wannen und Eimern fließt, nein das muss nicht ständig wiederholt werden. Der Aufbau des Spannungsbogens ist dagegen gelungen. Es gibt immer mal wieder …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Schicksal vom 10.08.2021 14:42:
» Atara hatte es nicht leicht mit dem strengen Vater. In Büscheln riss er ihre Haare aus und es ist verständlich, dass sie fast froh war als er starb. Doch, warum war er so zornig und voll Wut auf das Leben? Auch Ataras Mutter kam nicht dagegen an und konnte ihre Tochter nicht schützen. Nach seinem Tod macht Atara sich auf die Suche. Nach der Vergangenheit ihres Vaters, dem Grund für seinen Zorn, der Geschichte ihrer Familie. Ein Teil davon ist Rachel, die erste Frau des Vaters. Sie wurde zuhause niemals erwähnt und spielte doch eine sehr große Rolle innerhalb der Familie. „Schicksal“ lässt sich nicht oberflächlich lesen. Dafür ist der Stil zu eigen und das Thema zu schwierig. Lechi, so hieß eine der ersten Untergrundorganisationen Israels und die war lange Zeit selbst in den eigenen Reihen verpönt. Von ihr gingen Attentate gegen Briten aus, die oft mit dem Tod endeten. Während der Mandatszeit gab es vier …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Über Menschen vom 09.08.2021 17:34:
» Wann ist eigentlich unsere Welt so in Unordnung geraten? Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit oft gestellt. „Übermenschen“ ist eine Geschichte, die sämtliche Themen aufgreift, die weltweit aktuell sind. Dora hat die Nase voll von Corona und ihrem Freund Robert. Der Umweltaktivist übertreibt es maßlos. Dora kommt sich vor wie in einer Zwangsjacke. Vorbei sind die schönen Abende mit Robert auf dem Balkon. Vergangenheit die stundenlange Gespräche. Nun hat anscheinend *Greta* ihren Platz eingenommen. Wenn die junge Schwedin auch nicht direkt präsent ist, so hat sie dennoch Roberts Gedankenwelt voll im Griff! Dora kauft sich ein altes Haus mit Stuckverzierung in Bracken, Gemeinde Geiwitz. Ohne große Ansage verlässt sie Robert und ihr altes Leben. Möchte einfach nur für sich sein. Einen Garten anlegen und ihr Haus minimalistisch einrichten. Da sie sich eh im Homeoffice befindet, stellt es arbeitstechnisch kein Problem dar. Doch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel

 
Autorentags: Alexander Hartung, Andreas Föhr, Béla Bolten, Catherine Shepherd, Chris Meyer, Delia Owens, Donna Leon, E.L. James, Guillaume Musso, Hanni Münzer, Iny Lorentz, Johanna le Claire, Juli Zeh, Karsten Dusse, Klaus-Peter Wolf, Leigh Bardugo, Lucinda Riley, Marah Woolf, Oliver Pötzsch, Pierre Martin, Poppy J. Anderson, Sarah Nisi, Sebastian Fitzek, Thomas Herzberg, Val McDermid, Zeruya Shalev
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz