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  Blick in die Bestsellerlisten vom 6. Februar 2021
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Auch in dieser Woche werfen wir einen Blick in ausgesuchte deutschsprachige Bestsellerlisten, und es wird ein ziemlich wilder Blick werden, denn es gilt nicht weniger als 25 Neuzugänge vorzustellen. Falls ihr nicht nur Neueinsteiger kennenlernen wollt, sondern euch die gesamten Bestsellerlisten anschauen möchtet, dann werdet ihr bei Charts.de, im Bücherbereich der BILD und beim Spiegel fündig.

Print-Verkaufscharts von Media Control

Bei Charts.de gab es in dieser Woche ausnahmsweise gleich zwei neue Bestsellerlisten, die auf Basis von Media-Control-Datenmaterial zustandegekommen sind. Ob die Liste, die normalerweise erst am kommenden Montag veröffentlicht worden wäre, ausnahmsweise vorgezogen wurde, oder ob der Veröffentlichungstag der neuen Listen geändert wurde, lässt sich noch nicht sagen.

Die erste der beiden Printbereich-Listen, die in dieser Woche veröffentlicht wurden, basierte auf den zwischen dem 19. und 25. Januar zustandegekommenen Verkaufszahlen. In dieser Top Ten tat sich noch wenig: Katja Brandis verteidigte mit ihrem »Seawalkers«-Buch »Ein Riese des Meeres« die Spitze, dahinter komplettierten Dirk Roßmanns Klimathriller »Der neunte Arm des Oktopus« und Sebastian Fitzeks Psychothriller »Der Heimweg« das Siegertreppchen. Neueinsteiger gab es nicht, lediglich zwei Rückkehrer (»Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben« auf Platz Fünf und Michael Robothams Buch »Fürchte die Schatten« auf Platz Sieben).

Für die zweite Liste wurden die zwischen dem 26. Januar und 1. Februar entstandenen Verkäufe zusammengezählt, und hier hat sich nun einiges getan: Die Hälfte der zehn Ränge wurde von Neuzugängen gestürmt. »Ein Riese des Meeres« rutschte auf den zweiten Rang ab, da sich einer der Neueinsteiger auf Anhieb ganz oben platzieren konnte. Dabei handelt es sich um Haruki Murakami, der sich mit seiner Kurzgeschichtensammlung »Erste Person Singular« aus dem Dumont Verlag vor allen anderen Werken positionieren konnte. Das Buch versammelt acht Geschichten, die - wie es der Tiel bereits andeutet - aus der Ich-Perspektive geschrieben wurden und sich dabei mit Jugend-Nostalgie, früheren Liebschaften, diversen Kunstformen und mit Sport beschäftigen und dabei die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auflösen. »Erste Person Singular« ist 224 Seiten stark und kostet 22 Euro.

Auch der Bronzerang ging an einen Neueinsteiger, nämlich an Horst Evers mit seinem Buch »Wer alles weiß, hat keine Ahnung« aus dem Rowohlt Berlin Verlag. Auf 240 Seiten erzählt der Autor und Kabarettist darin Geschichten aus dem Alltag, in denen er sich mit Fragen wie der Gesundheit und der Ernährung, dem Besuch bei Ärzten und der Erziehung von Kindern auseinandersetzt und der Theorie nachgeht, ob die Menschheit eigentlich wirklich klüger geworden ist, seitdem sie dank der technischen Entwicklungen der letzten zwei, drei Jahrzehnte die Möglichkeit hat, praktisch ständig Zugriff auf das vollständige Wissen der Menschheit zu haben ... oder ob nicht genau das Gegenteil eingetreten ist. »Wer alles weiß, hat keine Ahnung« kostet zwanzig Euro.

Den sechsten Rang holte sich T.C. Boyle mit seinem neuen Buch »Sprich mit mir«, das vom Carl Hanser Verlag herausgegeben wurde. In dem Werk geht es um einen schlauen Schimpansen namens Sam, der diverse Kunststücke beherrscht und wie ein Kind in einer Pflegefamilie aufwächst. Insbesondere zu der schüchternen Betreuerin Aimee entwickelt er ein inniges Verhältnis. Als die zuständige Universität den Beschluss fast, die Schwerpunkte in Zukunft anders zu besetzen, wird Sam zur Durchführung von Tierexperimenten beschlagnahmt. Aimee fasst daraufhin einen verrückten Plan, um ihren besten Freund vor Unheil zu bewahren. Das 352 Seiten umfassende Werk kostet 25 Euro.

Zwei Positionen hinter Boyle traf Martin Mosebach mit seinem Buch »Krass« ein, das im Rowohlt Buchverlag erschienen ist. Der Buchtitel leitet sich von dem Geschäftsmann Ralph Krass ab, bei dem unklar ist, ob er äußerst reich oder nur ein Hochstapler ist, der vielleicht kalt berechnet, vielleicht aber auch nur überbordend träumt. Er steht im Mittelpunkt einer von Neapel über Frankreich bis hin nach Kairo reichenden Geschichte, die sich mit der Frage beschäftigt, was das Verstreichen von Zeit aus Menschen macht und die sowohl ein Liebesroman als auch eine Mephisto-Geschichte sein will. Für Mosebachs Buch, das einen Umfang von 528 Seiten hat, sind 25 Euro zu zahlen.

Auf dem zehnten und letzten Rang hat sich Chris Colfer auf die Liste geschlichen. »Die Macht der Geschichten« ist der fünfte Band seiner Kinderbuchreihe »Land of Stories«, die sich an junge Bücherwürmer ab einem Alter von zehn Jahren richtet. Die Protagonisten Conner und Alex stellen darin eine Armee aus Figuren aus den Geschichten des Erstgenannten zusammen, um es mit dem maskierten Mann aufzunehmen, der die Macht im magischen Land übernommen hat. Sie ziehen also mit Piraten, Cyborgs und Zombiemumien im Gepäck in den Kampf gegen eine finstere Verschwörung. Das 464 Seiten starke Werk aus dem Fischer Verlag Sauerländer kostet achtzehn Euro und wurde in der Bücherwelt von CorniHolmes als »fantastisch und wunderbar zeitlos« eingestuft.

E-Book-Verkaufscharts von Media Control

Für die erste der beiden neuen E-Book-Top-Tens von Media Control wurden die zwischen dem 18. und 24. Januar zusammengekommenen Verkäufe herangezogen. Hier verteidigte Julie Clark mit ihrem Roman »Der Tausch« den Spitzenplatz vor Julia Quinns Historien-Romanze »Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?")« und vor Sebastian Fitzeks »Heimweg«.

Der höchste Neueinstieg gelang Jeffrey Archer, wobei er dieses Kunststück nicht mit einem neuen Buch vollführte, sondern mit einem Werk, das schon vor fünfzehn Jahren erstmals in deutscher Sprache herausgegeben worden war. »Söhne des Glücks (Neubearbeitung von "Die Kandidaten")« wurde im Januar vom Heyne Verlag noch einmal aufs Neue veröffentlicht. Archer erzählt darin von zwei Zwillingen, die unmittelbar bei der Geburt voneinander getrennt werden und die nichts voneinander wissen, während sie in vollkommen unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen. Die Wege der beiden kreuzen sich mehrmals, und sie haben beide zahlreiche Machtkämpfe und Lebensproben zu bestehen. Ein gemeinsamer Feind sorgt schlussendlich dafür, dass ihre Lebenspfade endgültig zusammengeführt werden. Das E-Book »Söhne des Glücks« ist umgerechnet 704 Seiten lang und kostet 9,99 Euro.

Auch der andere Neueinsteiger ist eine Neuauflage eines älteren Werks, in diesem Fall eines Buchs, das schon dreizehn Jahre auf dem Buckel hat. Katja Maybachs »Der Duft von Rosenöl und Minze (Neubearbeitung von "Irgendwann in Marrakesch")« wurde kurz nach dem Jahreswechsel vom Verlag dotbooks aufs Neue herausgegeben. Hier geht es nicht um Brüder wie bei Archer, sondern um Schwestern. Diese sehen sich Jahre nach einem Streit erstmals wieder, als sie in Marrakesch am Sterbebett ihres Vaters stehen. Vor allem für Katja ist die Rückkehr schwierig, da sie es war, die einst einen Fehler beging, den Lauren ihr nicht verzeihen konnte ... und nach wie vor nicht verzeihen kann. Nun begibt sich Katja auf die Spuren ihrer Erinnerungen und verliebt sich erneut in das Land Marokko sowie in einen scheinbar unerreichbaren Mann. Das umgerechnet 416 Seiten lange E-Book kostet 5,99 Euro.

Für die zweite E-Book-Bestsellerliste analysierten die Experten von Media Control die zwischen dem 25. und 31. Januar angefallenen Verkäufe. Darin kam es zu einem außergewöhnlichen Plätzetausch: Die vorausgegangene Nummer Eins - Julie Clarks »Tausch« - sackte sang- und klanglos komplett aus den Top Ten, dafür katapultierte sich eine Neueinsteigerin direkt ganz nach oben. Nalini Singh gelang dieses Kunststück mit ihrem Urban-Fantasy-Roman »Age of Trinity: Der Ruf der Nacht« aus dem LYX Verlag, einem Werk aus ihrem Psy-Changeling-Buchuniversum. Darin kommt es in Moskau zu einem Symposium von Empathen. Selenka Durev, das Alphatier der dortigen BlackEdge-Wölfe, stößt bei dieser Gelegenheit auf den Pfeilgardisten Ethan Night und erkennt sofort, dass er ihr Mann fürs Leben ist. Ehe sich daraus etwas entwickeln kann, kommt es jedoch zu einem verheerenden Anschlag. Das E-Book ist umgerechnet 448 Seiten lang und kann für 8,99 Euro.

Julia Quinns »Der Duke und ich« verteidigte den zweiten Rang, während Charlotte Link mit ihrem Krimi »Ohne Schuld« auf die Bronzeposition vorrückte. Die zweite Neueinsteigerin holte sich indessen den siebten Rang. Wie auch Nalini Singhs eben erwähntes Buch ist Louise Bays »London Prince« eine Veröffentlichung des LYX Verlages. Das Buch ist der dritte Band der Reihe über die »Kings of London«. Im Mittelpunkt steht dieses Mal der Millionär Noah Jensen, der nach langer Zeit wieder nach London zurückkehrt und dort seine einstige beste Freundin Truly wiedersieht. Diese geht ihm fortan nicht mehr aus dem Kopf, und je häufiger er sieht, desto größer wird sein Verlangen nach ihr. Für die umgerechnet 320 Seiten sind 9,99 Euro zu zahlen.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Die neueste Bestsellerliste der BILD basiert auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 25. und dem 31. Januar bei Amazon zustandegekommen sind. Hier verteidigte John Marrs mit seinem Thriller »Wenn Schweigen tötet« den ersten Platz. Die letztwöchige Zweite Melanie Metzenthin rutschte mit ihrem historischen Roman »Die verstummte Liebe« eine Position nach unten, während sich Tracy Brogan mit ihrem Buch »Eine zweite Chance zum Verlieben« vom sechsten auf den zweiten Platz vorarbeitete.

Nalini Singhs etwas weiter oben erwähnter Roman »Age of Trinity: Der Ruf der Nacht« war der höchste Neueinsteiger der Woche, er landete auf dem vierten Rang. Den siebten Platz schnappte sich indessen das Autorenduo B.C. Schiller mit dem Thriller »Dunkeltot, wie deine Seele«, in dem die BKA-Ermittlerin Targa Hendricks zu ihrem dritten Einsatz kommt. Darin taucht eine beinahe verhungerte junge Frau am Rande eines düsteren Waldgebiets auf und stirbt. Schon ein Jahr zuvor war die Polizei in einem alten DDR-Bunker auf ein Mädchen gestoßen, das verhungert war, nachdem man es angekettet hatte. Ein Geschwisterpaar gerät in den Verdacht, für die Taten verantwortlich zu sein, und Targa wird auf die beiden angesetzt. Sie erkennt alsbald, dass in der Vergangenheit der beiden etwas Fürchterliches geschehen sein muss. »Dunkeltot, wie deine Seele« wurde im Amazon-eigenen Verlag »Edition M« herausgegeben und ist 346 Seiten lang. Das Buch kostet 9,99 Euro. Für die E-Book-Variante sind 4,49 Euro zu zahlen, Abonnenten von »Kindle Unlimited« können sie kostenfrei lesen. In Helgas Bücherparadies wurde der Thriller als »spannend, packend und fesselnd« bezeichnet, und auch die Bloggerin von Buch SUCHT Blog fühlte sich »gnadenlos ans Buch festgetackert«.

So unterschiedlich können Bestsellerlisten aussehen: Während Julie Clarks Buch »Der Tausch« bei den E-Book-Charts von Media Control wie erwähnt aus der Liste stürzte, schaffte es bei der BILD den Neueinstieg auf dem zwölften Platz. In dem Buch berichtet die Autorin von einer Politikergattin, die jahrelang unter ihrem Ehemann zu leiden hat, der vor den Kameras hoch angesehen ist, sich hinter den Kulissen jedoch fürchterlich verhält. Sie ergreift in New York City am Flughafen die Gelegenheit, mit einer anderen Frau die Flugtickets zu tauschen und auf diese Weise ihrem bisherigen Leben zu entkommen. Der Tausch verläuft ganz und gar nicht wie geplant: Ihr eigentlich angedachter Flug endet in einer Katastrophe, und sie selbst landet in einem Leben, das überhaupt nichts mit dem zu tun hat, das ihr die andere Frau geschildert hat. Bei Recensio Online wurde »Der Tausch« als ein »fantastischer Thriller, der völlig unblutig daherkommt« beschrieben, und unsere hauseigene Rezension findet ihr hier. Das 400 Seiten starke Werk aus dem Heyne Verlag kostet 12,99 Euro, die E-Book-Ausgabe ist drei Euro günstiger.

Bei der BILD stieg Haruki Murakami mit seiner oben vorgestellten Kurzgeschichtensammlung »Erste Person Singular« auf dem vierzehnten Platz ein. Den achtzehnten Rang sicherte sich indessen Subina Giuletti mit ihrem aktuellen Roman »Verrat mir deine Träume«, den sie schon im vergangenen Jahr in unserem bisher letzten Interview mit ihr angekündigt hatte. Sie berichtet von einer Frau namens Juliet, die mit einem Professor verheiratet ist und ein nahezu perfektes Leben führt, das dann jedoch von einem Tag auf den anderen ins Chaos gestürzt wird. Sie prallt wenig später im angetrunkenen Zustand in einem Datingportal auf einen Mann, der das komplette Gegenteil ihres Gatten ist. Er möchte sie auf einer Reise begleiten, und daraus erwächst ein unerwartetes Seelenabenteuer für die beiden. »Verrat mir deine Träume« ist 575 Seiten lang und wurde durch den Amazon-Verlag »Tinte & Feder« herausgegeben. Dieser möchte 9,99 Euro für das Taschenbuch haben, die Digitalausgabe kostet 4,49 Euro. Das E-Book ist in der E-Book-Flatrate »Kindle Unlimited« enthalten.

Einen haben wir noch: Ivo Pala trudelte mit dem Krimi »Zwei Leichen in einem Sarg«, der den neuesten Fall seines Ermittlerduos Fuchs und Haas schildert, auf dem zwanzigsten und damit letzten Rang ein. Darin kommt es in der Nähe der Ostsee in einer Seniorenresidenz zu einer Beerdigungsfeier, und wie es schon der Titel des Buchs offenbart, wird im Sarg nicht eine, sondern zwei Tote gefunden. Der Mordfall führt Bodo Fuchs und Gisa Haas in ein Geflecht aus Lügen, Verleumdungen und Geheimnissen, das skurrilerweise etwas mit einer alten Münze und mit einem Schatz von Likedeeler-Anführer Klaus Störtebeker zu tun hat. Für »Zwei Leichen in einem Sarg« sind 9,99 Euro zu zahlen. Die E-Book-Version des 218 Seiten starken Werks kostet 2,99 Euro und ist für Kindle-Unlimited-Nutzer kostenlos.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Normalerweise geht es in der BILD-Bestsellerliste viel chaotischer zu als in der des Spiegels, doch dieses Mal ist es ganz anders gekommen. Die Hälfte der Hardcover-Bestsellerliste wurde von Büchern belegt, die zuletzt noch nicht dabei waren. Unter anderem wurde das Siegertreppchen komplett von Neueinsteigern bevölkert: Haruki Murakamis »Erste Person Singular« machte es sich hier vor T.C. Boyles »Sprich mit mir« und vor »Wer alles weiß, hat keine Ahnung« von Horst Evers gemütlich. Und auch den nächsten Neueinsteiger (Martin Mosebachs »Krass«, das auf Platz Acht landete) haben wir schon etwas weiter oben beschrieben.

Die erste Neueinsteigerin, die wir hier bisher noch nicht thematisiert haben, landete auf dem elften Rang. Der Spiegel kennzeichnete sie allerdings nicht als Neuzugang, da sie sich eine Woche zuvor schon auf einem der Ränge befunden hatte, die zwar mitgerechnet werden, aber nicht vom Spiegel veröffentlicht werden. Die Rede ist von »Redemption: Nachtsturm« aus der Reihe »Revenge« von Jennifer L. Armentrout, die im gleichen Buchuniversum spielt wie die »Obsidian«-Romane. Es handelt sich um den dritten Band der Reihe und klärt die Frage, wie es mit den Protagonisen Evie und Luc weitergeht, ob sie es schaffen, ein glückliches Paar zu werden, und ob es den Lux gelingt, Daedalus endgültig zu besiegen. Das Buch aus dem Carlsen Verlag ist 608 Seiten lang und hat einen Preis von 23,99 Euro.

Monika Helfer hat es mit ihrem neuen Buch »Vati« aus dem Carl Hanser Verlag bis auf den dreizehnten Platz geschafft. Die Autorin macht in dem 176 Seiten starken Werk, das man für zwanzig Euro erwerben kann, dort weiter, wo sie schon mit dem Vorgänger »Die Bagage« große Erfolge gefeiert hatte: Mit dem Stöbern in der eigenen Familiengeschichte. Wie es der Name des Buchs bereits aufzeigt, widmet sie sich dabei dem Leben ihres Vaters und in Folge dessen insbesondere ihrer eigenen Kindheit und Jugend, dem Aufwachsen in den schwierigen Verhältnissen nach dem Ende des Krieges und mit der Suche nach der eigenen Identität.

Unmittelbar hinter Frau Helfer landete der vor anderthalb Jahren verstorbene große italienische Krimiautor Andrea Camilleri mit dem Buch »Das Karussell der Verwechslungen - Commissario Montalbano lässt sich nicht beirren«, das kürzlich frisch in deutscher Sprache erschienen ist. Es gibt noch eine Handvoll weiterer Bücher aus seiner Feder, die es bisher noch nicht ins Deutsche geschafft haben, es wird also vermutlich noch ein Weilchen neues Camilleri-Material für hiesige Leser geben. In dem neuen Krimi muss sich der sizilianische Kommissar Montalbano mit dem Fall zweier weiblicher Bankangestellten beschäftigen, die überfallen, betäubt, kurze Zeit gefangen, anschließend aber gleich wieder freigelassen wurden. Zudem wird ein junger Geschäftsmann vermisst.

Auf der neunzehnten Position reihte sich Jan Seghers mit seinem neuen Kriminalroman »Der Solist« ein, mit dem sich der Schöpfer der Kommissar-Marthaler-Reihe von Frankfurt aus nach Berlin begeben hat. Dort landet ein Ermittler namens Neuhaus bei einer Sondereinheit, die sich mit Terrorabwehr beschäftigen soll. Kurz vor der Bundestagswahl kommt es in der Hauptstadt zu einer Mordserie. Erst trifft es einen jüdischen Aktivisten, dann eine muslimische Anwältin, anschleßend weitere Opfer. Neuhaus versucht zu ermitteln, was es damit auf sich hat, und dabei ist er beinahe auf sich allein gestellt. Das im Rowohlt Verlag erschienene 240 Seiten umfassende Buch kann man für zwanzig Euro bekommen.

Abgerundet wurde die Liste durch Joachim B. Schmidt, dessen Roman »Kalmann« aus dem Diogenes Verlag den zwanzigsten Platz einheimste. Der titelgebende Kalmann bezeichnet sich selbst als den Sheriff des isländischen Raufarhöfn. Hier wandert er täglich über die weiten Ebenen, jagd Polarfüchse und ködert Haie. Eines Wintertages entdeckt er eine Blutlache im Schnee, und die Routine wird schlagartig aufgerissen. Bei Litterae Artesque wurde die sich daraus entwickelnde Geschichte als »spannend, überraschend und unterhaltsam« beschrieben, das Lesende Federvieh bezeichnete »Kalmann« als »ein unglaublich schön zu lesendes Buch der leisen Töne, die [...] noch lange nachhallen werden«. Für die 352 Seiten fallen 22 Euro an.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Paperback-Ausgaben verteidigte Julie Clark mit ihrem »Tausch« den ersten Rang. Dahinter musste der Vorwochenzweite Michael Robotham mit seinem Thriller »Fürchte die Schatten« einen Platz abgeben, da sich eine Neueinsteigerin auf Anhieb den Silberrang sichern konnte. Dabei handelt es sich um Kira Mohn mit ihrem zweiten Kanada-Roman »Free like the Wind«, der im Rowohlt-Imprint »Kyss« erschienen ist und den man für 12,99 Euro bekommen kann. Auf 368 Seiten erzählt die Autorin darin von dem Großstadtkind Rae, die alleine sein möchte und sich von ihrem Schmerz befreien will, weswegen sie sich auf eine monatelange Wanderung durch die kanadische Wildnis begibt. Dort schließt sich ihr jemand an, obwohl sie dies eigentlich gar nicht will ... Letzteres zumindest so lange, bis der Mann hinter seine Fassade blicken lässt.

Der achte Platz ging an Emma Scott und ihren vom LYX Verlag herausgegebenen Liebesroman »Between your Words«. Dessen Protagonistin Thea leidet an einer eigenartigen Form von Amnesie: Sie kann sich immer nur fünf Minuten erinnern, dann wird ihr Kurzzeitgedächtnis wieder komplett eliminiert. Der Einzige, der richtiges Verständnis für sie aufbrinigt, ist Jim Whelan. Zwischen den beiden entsteht eine enge Bindung. Eine neuartige risikoreiche Behandlungsmöglichkeit könnte anschließend eine große Chance für die beiden bedeuten ... oder aber alles ruinieren. Emma Scotts Buch ist 464 Seiten lang und kostet vierzehn Euro.

Den elften Rang holte sich Anne Mette Hancock mit dem Thriller »Leichenblume« aus dem Scherz Verlag, mit dem eine neue Reihe eröffnet wurde. In dieser wird eine investigative Journalistin namens Heloise Kaldan aus Kopenhagen wiederholt in Erscheinung treten. Diese erhält im Auftaktroman mitten in einer beruflichen Krise einen Brief von einer gesuchten Mörderin, die seit Jahren verschwunden ist und nun plötzlich Dinge über sie weiß, die eigentlich niemand wissen kann. Während Heloise zu ermitteln beginnt, was es damit auf sich hat, beschäftigt sich auch ein Kommissar mit der gesuchten Mörderin. Ehe die beiden zu großen Ergebnissen gelangen, kommt es zu einem weiteren Mord. Die »Leichenblume« blüht für fünfzehn Euro, der Thriller ist vierhundert Seiten lang. Laut Recensio Online handelt es sich um »eine sehr ergreifende Geschichte, die [...] sehr realitätsnah rüberkam und spannende Lesestunden bescherte«.

Das schon bei den Media-Control-Charts erwähnte Louise-Bay-Buch »London Prince« stieg auf Platz Vierzehn neu ein. Neue Siebzehnte wurde Tina Frennstedt mit ihrem zweiten Cold-Case-Krimi »Das gezeichnete Opfer« aus dem Lübbe Verlag. Die schwedische Kriminalreporterin und Schriftstellerin berichtet darin von einer provokanten Künstlerin, die in der Nähe eines Leuchtturms tot aufgefunden wird. An ihr haftet eine ganz spezielle Lehmsorte, die schon an der Leiche eines jungen Pianisten gefunden wurde ... und zwar anderthalb Jahrzehnte zuvor. Für Ermittlerin Tess Hjalmarsson gilt es fortan, eine Verbindung zwischen den beiden Toten zu finden und dafür zu sorgen, dass es nicht noch einen dritten Mord gibt. Das sechzehn Euro teure Werk hat eine Länge von 464 Seiten.

Neben den Neueinsteigern gab es auch noch zwei Rückkehrer (Zoë Beck mit ihrer »Paradise City« auf dem siebten Platz und das Duo Cilla Börjlind und Rolf Börjlind mit seinem Rönning- und Stilton-Krimi »Kaltes Gold« auf dem zwanzigsten Platz).

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Taschenbüchern verteidigte die Vorwochenerste Delia Owens mit ihrem Weltbestseller »Der Gesang der Flusskrebse« den ersten Platz vor Wolfgang Herrndorfs zehn Jahre altem Roman »Tschick«. Die Bronzeposition sicherte sich eine Neueinsteigerin, nämlich Nalini Singh mit dem schon viel weiter oben erwähnten Fantasyroman »Age of Trinity: Der Ruf der Nacht«.

Neben Nalini Singh haben es noch drei weitere Bücher frisch auf die Liste geschafft, die wir in diesem Bericht noch nicht erwähnt haben. Am weitesten nach vorne ging es dabei für Romy Fölck, die mit ihrem Elbmarsch-Krimi »Sterbekammer« die vierzehnte Position einheimste. Ganz neu ist das Werk nicht: Es erschien schon im September des Jahres 2019. Ende Januar hat der Lübbe Verlag nun aber eine Taschenbuch-Version nachgeschoben, die mit ihren elf Euro deutlich günstiger als die bisher für zwanzig Euro erhältliche gebundene Ausgabe ist, so dass das Buch dieser Tage viele neue Leser gefunden hat. Kerstins Kartenwerkstatt lobte das »fesselnde, erschreckende und teilweise auch grausame« Buch einst in hohen Tönen, und auch in Roland's Bücherblog empfand man den Krimi als »voll gelungen und ein klares Lesevergnügen«.

A propos Elbe: Miriam Georgs Roman »Elbleuchten«, mit dem sie im Rowohlt Verlag den Auftakt zu einer hanseatischen Familiensaga vorgelegt hat, stieg auf dem siebzehnten Rang neu ein. Darin geht es zurück ins Hamburg des Jahres 1886, in dem die Tochter einer Reederfamilie davon träumt, Schriftstellerin zu werden. Als ihr bei einer Rede, die sie hält, der Hut vom Kopf geweht wird, verletzt sich ein Arbeiter schwer, der ihn zurückholen wollte. Nachdem wenig später ein Mann in die Villa der Reeder kommt, um für den verletzten Mann Geld zu fordern, werden ein gefährliches Versteckspiel und eine leidenschaftliche Affäre eingeläutet. Der 640 Seiten starke historische Roman ist für zehn Euro zu bekommen.

Ein Buch noch, dann haben wir es endlich geschafft. Direkt hinter Miriam Georg landete Anna Schneider mit dem Kriminalroman »Grenzfall: Der Tod in ihren Augen«, der auf beiden Seiten der deutsch-österreichischen Grenze spielt. Auf der deutschen Seite wird eine tote Frau an einer Felswand entdeckt, an deren Oberkörper Beine aus Stroh genäht wurden. Weitere Leichenteile tauchen in Tirol auf. Eine junge und engagierte Oberkommissarin namens Alexa Jahn sowie ein desillusionierter Inspektor namens Bernhard Krammer nehmen sich der Sache an. Augenscheinlich ist angedacht, dass die beiden in Zukunft noch in weiteren Büchern die Grenzregion ein Stück sicherer machen werden. »Grenzfall: Der Tod in ihren Augen« ist eine 432 Seiten lange Veröffentlichung des Fischer Taschenbuch Verlages, die man für 10,99 Euro bekommen kann. Unter anderem wurde der Krimi in Tii und Ana's kleine Bücherwelt und in Roland's Bücherblog mit jeder Menge Lob bedacht.

So, und damit wären wir für diese Woche am Ende angelangt. Respekt, dass ihr bei dieser großen Masse an Neueinsteigern bis hierhin durchgehalten habt!


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 17.11.2021 22:27:
» Schon der Prolog hat es in sich - „er hat ein Kind bei sich… ich habe Todesangst…“ – da sind schon alle Antennen hochgefahren. Was ist da los? Ob diese beklemmende Situation in Zusammenhang steht mit dem, was dann folgt? Lange scheint das nicht der Fall zu sein. Kate sitzt im Zug, sie ist auf dem Weg nach Scarborough zu ihrer neuen Arbeitsstelle und bereits hier ist sie mittendrin - Schüsse fallen. Gerade noch rechtzeitig kann Kate sich mit Xenia, die von einem Unbekannten bedroht wird, retten. Derweilen versucht Caleb verzweifelt, einen anderen, der sich in einer Wohnung verschanzt hat, davon abzuhalten, zum Mörder zu werden. Es sind mehrere Handlungsstränge, die vermeintlich nicht das Geringste miteinander zu tun haben. Charlotte Link versteht es, ihre Leser bei Laune zu halten. Ihre Charaktere wirken voller Leben und dann wieder sind sie total neben der Spur. Beim Lesen werden viele Gefühle freigesetzt, es ist tragisch und dramatisch, dazu sehr traurig …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Magnolia
Kommentar zu Der Heimweg vom 26.08.2021 13:14:
» Jules Tannberg arbeitet aushilfsweise für einen Freund beim Begleittelefon der Notrufzentrale. Menschen, die nachts auf dem Heimweg sind und Angst haben, können sich via Begleittelefon nach Hause führen lassen. Klara Vernet ist nicht auf dem Heimweg, hat aber trotzdem grosse Angst vor ihrem Ehemann Martin. Zudem wird sie von einem Serientäter verfolgt. Das eher zufällig entstandene Telefongespräch zwischen Jules und Klara verbindet zwei Schicksale. Klara, die von ihrem Mann Martin misshandelt, gedemütigt und gequält wird und Jules, der nach einer familiären Tragödie versucht, wieder am Leben teilzunehmen. Beide Geschichten sind voller Brutalität und Entsetzen und geprägt von Trauer, Hass und ekelhaften Szenen. Ab und zu musste ich schlucken, wie abscheulich und leider zu bildlich Sebastian Fitzek gewisse Szenen beschreibt. Sie triefen vor Blut, Ausscheidungen und obszönen Handlungen. Ich hatte oft das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Heloise Kaldan 1 - Leichenblume vom 14.08.2021 19:19:
» Anna Kiel ist eine Mörderin und seit einigen Jahren auf der Flucht. Sie hat den aufstrebenden Anwalt Christoffer Mossing ermordet, das Motiv für die Tat liegt im Dunklen. Die Journalistin Heloise Kaldan, die beim Demokratisk Dagblad in Stockholm arbeitet, staunt daher nicht schlecht, als sie einen Brief von der gesuchten Mörderin bekommt. Kommissar Erik Schäfer, an den sie sich wendet, geht der Sache auf den Grund. Doch Heloise Kalden wäre keine Journalistin, wenn sie nicht eigene Nachforschungen anstellt ….. bringt sie sich damit in Gefahr und was will Anna Kiel überhaupt von ihr? „Leichenblume“ ist der Auftakt rund um ein neues Dreamermittlerteam am skandinavischen Himmel. Ein nicht konventionelles Ermittlerteam, denn erstens arbeiten hier ein Hauptkommissar und eine Journalistin Hand in Hand. Zweitens sind beide Figuren auf Zack und haben herausstechende Eigenschaften. Heloise Kaldan geht den Dingen auf den Grund, grundsätzlich und mit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Eine hanseatische Familiensaga 1 - Elbleuchten vom 14.06.2021 19:13:
» Dieser Roman hat mich auf vielfache Weise berührt. Es war auch eine Reise in meine eigene Stadt, immer auch mit prägenden und unvergesslichen Stationen in Wuppertal, der Heimatstadt von Friedrich Engels (1820–1895), der Wirkungsstätte des katholischen Sozialreformers Adolph Kolping (1813 – 1865), vieler Textil- und Metallwarenfabrikanten. Dieser persönliche Bezug ließ mich noch tiefer in diese Geschichte hier eintauchen, das Lebensgefühl dieser Zeit erwachte in mir und die Stadt Hamburg wurde vor meinem geistigen Auge so lebendig wie damals Wuppertal. Ich erinnere mich an vergleichbare Geschichten von menschenunwürdigen Lebensbedingungen vieler Handwerksgesellen, Weber, Bandwirker etc. im sozialgeschichtlichen Kontext vor der Frühindustrialisierung. Barmen und Elberfeld waren ebenso kommerzielle Mittelpunkte – wenn auch ohne Hafen wie Hamburg, jedoch auch soziale Brennpunkte. Armut, Hunger, fehlende Hygiene und Wohnungsnot prägten den …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von easymarkt3
Kommentar zu Eine hanseatische Familiensaga 1 - Elbleuchten vom 30.05.2021 16:50:
» Elbleuchten ist der erste Teil einer Dilogie der Autorin Miriam Georg. Lily Karsten, Tochter einer reichen Reederfamilie löst versehentlich eine Tragödie aus. Beim Versuch einer Wiedergutmachung trifft sie auf Jo Bolten, einem Hafenarbeiter der in einem Hamburger Elendsviertel aufgewachsen ist. Beide kommen sich näher und lösen somit weitere Tragödien aus. Die Autorin erzählt mit lebendigen Bildern die Geschichte rund um Lily und Jo. Dabei fängt sie gut die Entwicklung von Lily ein als diese sich von einer verwöhnten Tochter aus guten Haus zu einer selbst denkenden jungen Frau entwickelt. Dennoch schafft es Lily immer wieder ,diejenigen die sie liebt, in eine Katastrophe zu ziehen weil sie erst handelt und dann nachdenkt. Das gefiel mir an dieser Akteurin nicht so toll, gehört aber zu der Figur einfach dazu, um die Handlung weiter zu führen. Die Nebendarsteller unterstützen den Fortgang der Geschichte gut und als Leser hat man …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von manu63
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 24.05.2021 12:48:
» Im Zug von London nach York wird eine Frau von einem Unbekannten mit einer Waffe verfolgt. Sie kann in letzter Sekunde entkommen. Nur zwei Tage später stürzt eine junge Frau mit ihrem Fahrrad über ein, über den Weg gespanntes, dünnes Drahtseil. Sie ist sofort bewusstlos und den nachfolgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Die beiden Opfer stehen in keiner Verbindung zueinander und doch soll es dieselbe Tatwaffe gewesen sein. Kate sollte eigentlich erst später bei der North Yorkshire Police anfangen, aber wird schon jetzt in die Ermittlungen hineingezogen. Auch für sie wird es brenzlig. "Ohne Schuld" ist der dritte Band mit Ermittlerin Kate Linville. Es lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Für mich selbst war es das erste Buch von ihr und ich habe es kaum gemerkt, dass es hier schon Vorgänger gibt. Ich mag den Schreibstil. Er lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Mit nur wenig Spannung und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Annabell95
Kommentar zu Der Tausch vom 30.04.2021 15:36:
» kein Thriller, aber lesenswert! Zwei Frauen treffen sich scheibar zufällig auf einem Flughafen. Beide sind auf der Flucht vor ihren Männern, tauschen ihre Flugtickets und ihre Identitäten. Eigentlich nicht so einfach heutzutage, geradezu unmöglich. Deshalb war ich sehr gespannt, wie das Ganze funktionieren würde. Die Idee, die dahintersteckt ist jedenfalls interessant. Wobei sich mir am Anfang schon die Frage auftat, warum tauschen, wenn beide in einem Dlemma stecken? Worin besteht der Sinn dieser Aktion?. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Eva und Claire. Während Eva ihre rückblickend erzählt wird, lässt Claire die Leser hautnah daran teilhaben. Es macht Spaß zu lesen und das Buch hat auch eine gewisse Sogwirkung. Aber es ist definitiv kein Thriller. Dazu fehlt ihm die gewisse Spannung, die Gänsehautmomente und die fiesen cliffhanger. Es geht eigentlich mehr darum, dass beide Frauen einen Weg aus ihren Opferrollen suchen.«
– geschrieben von busdriver
Kommentar zu Heloise Kaldan 1 - Leichenblume vom 26.04.2021 23:06:
» Interessantes Ermittlerduo und ein rätselhafter Fall Die Journalistin Heloise Kaldan erhält einen Brief von einer gesuchten Mörderin. Heloise beginnt zu recherchieren, warum Anna Kiel gerade an sie schreibt. Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen Hinweis auf die gesuchte Mörderin und rollt die Ermittlungen neu auf. Bald kreuzen sich die Ermittlungen des Kommissars und der Journalistin. Können sie sich gegenseitig vertrauen? Was steckt hinter dem Verhalten Anna Kiels? Obwohl die Zusammenarbeit zwischen einem Kommissar und einer Journalistin nicht immer einfach ist, ergänzen diese beiden sich sehr gut in ihrer Ermittlungen. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin fast durch die Geschichte geflogen. Dass die Briefe an Heloise Details enthalten, die eigentlich niemand wissen kann, heizt die Spannung zusätzlich an, so dass man unbedingt die Zusammenhänge erfassen möchte. Die Hinweise dazu sind geschickt mit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Krass vom 26.04.2021 0:15:
» Den Einstieg nicht wirklich gefunden Ralph Krass ist ein Geschäftsmann, der gerne Menschen um sich herum versammelt. So findet sich auch Lidewine in seinem Kreis ein, die ihre Stelle als Assistentin eines Zauberers unvermittelt aufgibt. Mit vielen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen, nur um mich auf den ersten hundert Seiten der Geschichte in den Dornenranken des verwendeten Sprachstils hängen zu bleiben. Verschachtelte ellenlange Sätze, das ausgiebige Verweilen in der Beschreibung eines Ereignisses ließen es kaum zu, dass ich einen Einstieg in die Geschichte fand, geschweige denn ein Gefühl für die Protagonisten selbst. Ich musste die Lektüre abbrechen, vielleicht wird sie zu einem anderen Zeitpunkt für mich interessant. Deshalb kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben. Den Hype um das Buch kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.«
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Solist vom 26.04.2021 0:04:
» Spannender Einstieg in eine neue Reihe September 2017. Ermittler Neuhaus wird eingesetzt in Berlin bei der Sondereinheit Terrorabwehr. Mit ihm eng zusammen arbeitet die junge Deutschtürkin Suna-Marie. Auf Grund seiner Position wird Neuhaus der Solist genannt, weil die Berliner Kollegen ihm nicht weisungsbefugt sind. Sie arbeiten am Mord an einem jüdischen Aktivisten. Kurz danach wird eine bekannte muslimische Anwältin ermordet. Was sind die Hintergründe zu diesem Mord? Ich bin kaum in dieses Buch eingetaucht, da war ich auch schon mittendrin, so schnell konnte mich die Geschichte fesseln. (Wobei mir manches dabei etwas knapp geschildert vorkommt, hier hätte ich durchaus auch gerne mehr gelesen.) Das Geschehen ist gut in die aktuellen Ereignisse eingebunden, so entsteht ein spannender Polit-Thriller. Gelungen finde ich die Zusammenarbeit mit der jungen deutsch-türkischen Kollegin. Aber auch die Vergangenheit Neuhaus‘ bietet viel Stoff, der sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel

 
Autorentags: Andrea Camilleri, Anna Schneider, Anne Mette Hancock, B.C. Schiller, Charlotte Link, Chris Colfer, Cilla Börjlind, Delia Owens, Dirk Roßmann, Emma Scott, Haruki Murakami, Horst Evers, Ivo Pala, Jan Seghers, Jeffrey Archer, Jennifer L. Armentrout, Joachim B. Schmidt, John Marrs, Julia Quinn, Julie Clark, Katja Brandis, Katja Maybach, Kira Mohn, Louise Bay, Martin Mosebach, Melanie Metzenthin, Michael Robotham, Miriam Georg, Monika Helfer, Nalini Singh, Rolf Börjlind, Romy Fölck, Sebastian Fitzek, Subina Giuletti, T.C. Boyle, Tina Frennstedt, Tracy Brogan, Wolfgang Herrndorf, Zoë Beck
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Between your Words
Geschrieben von: Emma Scott (29. Januar 2021)
1,35
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Bridgerton-Familie 1 - Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?")
Geschrieben von: Julia Quinn (2000)
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Cold Case 2 - Das gezeichnete Opfer
Geschrieben von: Tina Frennstedt (29. Januar 2021)
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Cyrus Haven 2 - Fürchte die Schatten
Geschrieben von: Michael Robotham (21. Dezember 2020)
1,25
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1,48
[410 User]
Das Karussell der Verwechslungen - Commissario Montalbano lässt sich nicht beirren
Geschrieben von: Andrea Camilleri (29. Januar 2021)
1,50
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Der Duft von Rosenöl und Minze (Neubearbeitung von "Irgendwann in Marrakesch")
Geschrieben von: Katja Maybach (2008)
2,00
[39 User]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
1,25
[4 Blogs]
1,52
[4341 User]
Der Heimweg
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (21. Oktober 2020)
1,50
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1,65
[1408 User]
Der Solist
Geschrieben von: Jan Seghers (26. Januar 2021)
2,00
[3 Blogs]
1,82
[34 User]
Der Tausch
Geschrieben von: Julie Clark (25. Dezember 2020)
2,35
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2,03
[1488 User]
Die Bagage
Geschrieben von: Monika Helfer (1. Februar 2020)
2,05
[816 User]
Eine hanseatische Familiensaga 1 - Elbleuchten
Geschrieben von: Miriam Georg (26. Dezember 2020)
1,30
[4 Blogs]
1,72
[1010 User]
Eine zweite Chance zum Verlieben
Geschrieben von: Tracy Brogan (12. Januar 2021)
2,14
[148 User]
Ein Fall für Fuchs & Haas 19 - Zwei Leichen in einem Sarg
Geschrieben von: Ivo Pala (19. Januar 2021)
1,91
[329 User]
Ein Fall für Targa Hendricks 3 - Dunkeltot, wie deine Seele
Geschrieben von: B.C. Schiller [Christian Schiller] und B.C. Schiller [Barbara Schiller] (26. Januar 2021)
1,00
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1,75
[285 User]
Elbmarsch-Krimis 3 - Sterbekammer
Geschrieben von: Romy Fölck (30. September 2019)
1,05
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1,33
[27 User]
Erste Person Singular
Geschrieben von: Haruki Murakami (26. Januar 2021)
2,52
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Heloise Kaldan 1 - Leichenblume
Geschrieben von: Anne Mette Hancock (1. Januar 2021)
2,00
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2,01
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Jahn und Krammer ermitteln 1 - Grenzfall: Der Tod in ihren Augen
Geschrieben von: Anna Schneider (1. Januar 2021)
1,65
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Kalmann
Geschrieben von: Joachim B. Schmidt (26. August 2020)
1,50
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Kanada 2 - Free like the Wind
Geschrieben von: Kira Mohn (26. Januar 2021)
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Kate Linville 3 - Ohne Schuld
Geschrieben von: Charlotte Link (2. November 2020)
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Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben
Geschrieben von: Mark Benecke und Kat Menschik (5. November 2020)
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Kings of London 3 - London Prince
Geschrieben von: Louise Bay (29. Januar 2021)
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Krass
Geschrieben von: Martin Mosebach (26. Januar 2021)
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Geschrieben von: Chris Colfer (27. Januar 2021)
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Leise Helden 3 - Die verstummte Liebe
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Oktopus 1 - Der neunte Arm des Oktopus
Geschrieben von: Dirk Roßmann (16. November 2020)
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Olivia Rönning und Tom Stilton 6 - Kaltes Gold
Geschrieben von: Rolf Börjlind und Cilla Börjlind (9. November 2020)
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Paradise City
Geschrieben von: Zoë Beck (21. Juni 2020)
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Psy Changeling 19 - Age of Trinity: Der Ruf der Nacht
Geschrieben von: Nalini Singh (29. Januar 2021)
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Revenge 3 - Redemption: Nachtsturm
Geschrieben von: Jennifer L. Armentrout (28. Januar 2021)
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Seawalkers 4 - Ein Riese des Meeres
Geschrieben von: Katja Brandis (14. Januar 2021)
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Söhne des Glücks (Neubearbeitung von "Die Kandidaten")
Geschrieben von: Jeffrey Archer (24. Februar 2006)
Sprich mit mir
Geschrieben von: T.C. Boyle (25. Januar 2021)
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Tschick
Geschrieben von: Wolfgang Herrndorf (17. September 2010)
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Vati
Geschrieben von: Monika Helfer (25. Januar 2021)
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Verrat mir deine Träume
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Wenn Schweigen tötet
Geschrieben von: John Marrs (12. Januar 2021)
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Wer alles weiß, hat keine Ahnung
Geschrieben von: Horst Evers (26. Januar 2021)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz