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  Blick in die Bestsellerlisten vom 30. Mai 2021
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Ehe sich der Mai seinem Ende zuneigt, werfen wir noch einmal einen Blick auf die Neueinsteiger, die es zuletzt in ausgesuchte deutschsprachige Bestsellerlisten geschafft haben. Dieses Mal wird es um zwanzig Bücher gehen. Falls ihr über die Neueinsteiger hinaus die kompletten Listen ansehen möchtet, solltet ihr euch bei Charts.de, bei der BILD und/oder beim Spiegel umschauen.

Print-Verkaufscharts von Media Control

Hierfür analysierten die Fachleute von Media Control die Verkaufsdaten, zu denen es zwischen dem 11. und 17. Mai gekommen ist. Ganz oben an der Spitze hat sich nichts getan: Sebastian Fitzek verteidigte mit seinem Nicht-Thriller »Der erste letzte Tag« den ersten Platz vor Juli Zehs »Über Menschen«. Direkt dahinter kam dann jedoch auch schon die erste Neueinsteigerin durchs Ziel, nämlich Lucinda Riley mit ihrem mehr als 800 Seiten starken Roman »Die verschwundene Schwester«, mit dem die Erfolgsreihe über die »sieben Schwestern« im Goldmann Verlag zu ihrem Ende gebracht wurde. Darin kommen die d’Aplièse-Schwestern durch den Hinweis auf ein Weingut in Neuseeland und durch die Zeichnung eines sternförmigen Rings auf die Spur von Merope, ihrer seit vielen Jahren verschwundenen siebten Schwester. Was folgt, ist eine Suche quer durch Neuseeland, Kanada, England, Frankreich und Irland, bei der wiederholt der Verdacht aufkeimt, Merope wolle gar nicht gefunden werden.

Sophie Bonnet gelang auf dem neunten Platz der Neueinstieg. Sie landete dort mit dem Kriminalroman »Provenzalischer Sturm« aus dem blanvalet Verlag, in dem ein neuer Fall ihrer Spürnase Pierre Durand geschildert wird. Dieser möchte seiner Charlotte einen Heiratsantrag machen und zu diesem Zweck ein Wochenende in der provenzalischen Weinregion Châteauneuf-du-Pape verbringen. In dem Schlosshotel, das er dafür ausgesucht hat, wird gerade eine Kochshow aufgezeichnet, und in deren Dunstkreis kommt es zu zwei Todesfällen. Nachdem Charlotte kurzfristig für eine bekannte Weinexpertin bei der Show einspringt, gerät sie selbst in große Gefahr.

E-Book-Verkaufscharts von Media Control

Diese Bestsellerliste fußt auf den Verkaufszahlen, zu denen es zwischen dem 10. und 16. Mai kam. Hier verlor Gisa Pauly mit ihrer »Lachmöwe« den Spitzenplatz und sackte sang- und klanglos bis auf Rang Fünf durch. Sebastian Fitzek rückte mit seinem »ersten letzten Tag« nach ganz vorn. Hinter ihm komplettierten Claire Douglass Thriller »Beste Freundin« und Miriam Georgs Familienepos »Elbstürme« das Siegertreppchen.

Wie bei den Printversionen, so gab es auch hier zwei Neueinsteiger. Für John Grisham ging es dabei am weitesten nach vorn, denn sein Buch »Der Polizist« eroberte die siebte Position. Darin tritt der aus »Die Jury« und »Die Erbin« bekannte Jake Brigance das Mandat eines jungen Mannes an, der im Alter von sechzehn Jahren einen Deputy umgebracht hat. Die Frage ist, ob es sich um einen Akt der Notwehr handelte, oder ob er ihn bewusst ermordet hat. Für die Öffentlichkeit gibt es nur eine Antwort: Der Junge soll einen kurzen Prozess bekommen und mit der Todesstrafe belegt werden. »Der Polizist« ist eine Veröffentlichung des Heyne Verlages, erste sehr wohlwollende Rezensionen findet ihr bei The Passion of Books und im Blog Die-Rezensentin.

Unmittelbar hinter Grisham schaffte Cay Rademacher, der in dem Krimi »Schweigendes Les Baux« einen neuen Fall seines Serienhelden Capitaine Roger Blanc schildert, den Neueinstieg. Der Roman aus dem Dumont Verlag führt seine Leser einmal mehr in die Provence, wo es in einem ehemaligen Steinbruch, der zum Schauplatz von Kunstausstellungen umfunktioniert wurde, zu einem Mord gekommen ist. Das Opfer entpuppt sich als ein Privatdetektiv, der gerade Nachforschungen zum Diebstahl eines Gemäldes angestellt hatte. Bald zeigt sich, dass die Angelegenheit mit einem der blutigsten Familiendramen der französischen Geschichte in Verbindung stehen könnte ... und dann geschieht auch noch ein weiterer Mord.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Hierfür wurden die Verkaufszahlen herangezogen, die Amazon für die Woche vom 17. bis 23. Mai vermeldete. Hier herrschte regelrechtes Chaos, denn die Hälfte der Plätze wurde von Neuzugängen belegt. Unter anderem das komplette Siegertreppchen. Zwei der dort frisch angekommenen Bücher haben wir bereits oben erwähnt: Lucinda Riley landete mit ihrem Roman »Die verschwundene Schwester« direkt auf Platz Eins, Sophie Bonnet holte sich mit »Provenzalischer Sturm« den Bronzerang. Zwischen den beiden positionierte sich Margit Steinborn, deren Roman »Ein neuer Horizont« im Amazon-eigenen Verlag »Tinte & Feder« veröffentlicht wurde und der Nachfolger ihres Buchs »Ein neuer Himmel« ist (der im Übrigen ebenfalls noch auf der BILD-Bestsellerliste steht). Bei Die-Rezensentin gibt es eine erste Rezension zu Margit Steinborns Roman. Sie führt ihre Leser in die Nachkriegszeit, wo sie die Geschichte der Jüdin Hannah Rosenberg und ihrer Tochter Melina weitererzählt. Hannah begegnet einem charmanten Rektor und gewinnt ihren Glauben an die Liebe zurück, während man auf dem Sandnerhof mit der Gefangenschaft des ältesten Sohnes und den Taten der Familie während des Kriegs hadert.

Self-Publisher Marcus Hünnebeck schnappte sich mit seinem neuen Thriller »Zu viel gesehen« die fünfte Position. Darin endet ein fröhlicher Frauenabend damit, dass drei Freundinnen zu Zeuginnen am Mord eines Mannes werden. Auf Basis ihrer Aussage wird ein Verdächtiger geschnappt, doch nur eine Nacht später wird eine der Zeuginnen von einem Unbekannten attackiert. Da ihre Identität unter Verschluss gehalten wurde, deutet vieles drauf hin, dass es bei der Polizei einen Maulwurf geben muss.

Der neunte Rang ging an Heike Fröhling, die mit ihrem Buch »Weil ich an uns glaubte« den Startschuss in eine neue Reihe abgefeuert hat, die »Zeit der Schattenfrauen« heißen wird. Das Buch wurde vom Amazon-Verlag »Tinte & Feder« herausgegeben und ist derzeit eines von vier Büchern der »AusLese«, in die der weltgrößte digitale Gemischtwarenladen besonders großen Werbeaufwand investiert. Bei Heike Fröhling geht es in die Zeit der deutschen Teilung. Günther und seine große Liebe Marianne werden auseinandergerissen, als Günthers Eltern mit ihm aus der DDR fliehen. Fortan müssen sich die Liebenden mit der neuen Situation zurechtfinden. Im Hier und Jetzt erfährt indessen Protagonistin Lena, dass ihre Großmutter noch lebt, die sie für tot hielt und nie kennenlernte. Durch eine Geschichte, die ihr die Dame schließlich erzählt, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.

Die übrigen fünf Neueinsteiger haben es nicht ganz in die Top Ten geschafft, dennoch möchten wir sie an dieser Stelle zumindest im Schnelldurchlauf erwähnen. Mehrere Self-Publisherinnen haben sich vor einiger Zeit zu einem gemeinsamen Projekt zusammengeschlossen, in dem mehrere Liebesgeschichten über die Footballer der »San Antonio Lions« erzählt werden. Gleich zwei davon landeten in dieser Woche in den Charts: Saskia Louis kam mit ihrem Roman »Ein Touchdown für Avery« auf dem vierzehnten Platz durchs Ziel, Aurelia Velten landete mit »Ein Touchdown für Ciara« direkt dahinter. Rezensionen der beiden Werke findet ihr bei Tianas Bücherfeder und im Buch Versum. Der im blanvalet Verlag erschienene Fantasyroman »Das Rätsel von London« von Benedict Jacka landete auf dem siebzehnten Platz. Darin kommt der Hellseher Alex Verus zu einem neuen Einsatz. Den neunzehnten Platz holte sich Nina Bach mit ihrem Buch »Stadt, Land, Mann«. Der Auftakt der Reihe »Liebe im Schwarzwald« stammt aus dem Amazon-Verlag »Montlake« und ist - wie das oben erwähnte Buch von Heike Fröhling - derzeit Teil der »AusLese«. Last but not least trudelte Margot S. Baumann auf dem zwanzigsten Platz ein. In ihrem »Muschelspiel« erzählt sie von einem malerischen Cottage, einem alten Geheimnis und einer verbotenen Liebe.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Hier gab es an der Spitze eine Rochade: Juli Zeh rutschte mit »Über Menschen« vom ersten auf den zweiten Platz, Lucinda Rileys »verschwundene Schwester« ging genau den umgekehrten Weg. Helga Schubert komplettierte mit »Vom Aufstehen« das Siegertreppchen. Zwei Bücher haben indessen den Neueinstieg geschafft. Am weitesten nach vorn ging es für Petra Durst-Benning, deren Roman »Das Ende der Stille« aus dem Hause blanvalet der neueste Band ihrer Fotografinnen-Saga ist. Wanderfotografin Mimi Reventlow soll dieses Mal Hollywoods größten weiblichen Stummfilmstar für einen großen Bildband ablichten. Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, dass »Chrystal Kahla« eigentlich Christel Merkle ist, die seit einem eisigen Wintertag des Jahres 1911 in ihrer Heimat Laichingen vermisst wird.

Constantin Schreiber landete mit seinem Roman »Die Kandidatin« auf dem achtzehnten Rang. Das Buch wurde vom Spiegel nicht als Neuzugang gekennzeichnet, da es sich schon zweimal auf einem der Ränge befunden hatte, die nicht auf der Webseite veröffentlicht werden, aber trotzdem mitprotokolliert werden. Da wir nur einen Einblick in die Top Zwanzig haben, betrachten wir das Buch als Neueinsteiger. Der schreibende Grimme-Preisträger und Tagesschau-Sprecher beschäftigt sich in dem Buch aus dem Hause Hoffmann und Campe mit einer Frau, die zur aussichtsreichsten Kandidatin für die deutsche Regierungsspitze avanciert ist. Die Feministin, Muslimin und Einwandererin ist beliebt, hat jedoch auch gewichtige Gegner, denen kein Mittel als falsch erscheint, ihre Wahl zu vereiteln. Während sich der Machtkampf immer weiter verschlimmert, bricht die Gesellschaft nach und nach weiter auseinander.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

In dieser Liste verteidigte Sebastian Fitzek mit seinem Roman »Der erste letzte Tag« den Spitzenplatz, dahinter verharrte David Safiers »Miss Merkel« auf der Silberposition. Sophie Bonnet kletterte mit ihrem Krimi »Provenzalischer Sturm« auf den dritten Rang. Den höchsten von vier Neueinstiegen schaffte die kanadische Autorin Louise Penny mit ihrem Kriminalroman »Unter dem Ahorn« aus dem Kampa Verlag, in dem ein neuer Fall ihres Serienermittlers Armand Gamache von der Mordkommission der Provinz Québec geschildert wird. Dieser ermittelt im Fall eines Mönchs, der in einem abgelegenen Kloster in der Nähe des Dörfchens Three Pines tot ausgefunden wurde. Da die übrigen Mönche ein Schweigegelübte abgelegt haben, gestaltet sich die Tätersuche äußerst problematisch.

Ebenfalls zu einer Krimireihe gehört das Buch »Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel«, das auf dem fünfzehnten Rang neu einstieg. Das Buch aus dem Scherz Verlag stammt aus der Feder von Jörg Maurer und ist Teil seiner Erfolgsserie über den Kommissar Hubertus Jennerwein. Es wurde erst am Mittwoch veröffentlicht und konnte daher noch nicht weiter nach oben klettern, angesichts der Erfolge der Vorgängerromane wäre es jedoch ein Wunder, wenn das Buch beim nächsten Mal nicht auf dem Siegertreppchen stehen sollte. Jennerwein muss dieses Mal ermitteln, nachdem ein Industrieller tot in einem Waldstück aufgefunden wird. Stellt sich zunächst die Frage, ob es sich um einen Unfall beim Wandern oder um einen Mord handelt, gerät Jennerwein plötzlich selbst in den Verdacht, der Täter zu sein.

Aus dem Rowohlt Verlag Polaris stammt das Buch »Wie Träume im Sommerwind« von Katharina Herzog, und dieses fand auf dem siebzehnten Platz den Weg auf die Bestsellerliste. Laut BuchSpinat wird darin »eine wundervolle Sommergeschichte über eine großartige Familie« erzählt, und auch in den Blogs lesehungrig und Martinas Buchwelten wurde der Roman gelobt. Die Autorin schildert darin eine zwischen der Ostsee und Südengland angesiedelte Geschichte über eine große Liebe und über ein Geheimnis, das zwei Schwestern spaltet.

Unmittelbar hinter Katharina Herzog landete Ralf Langroth, der mit seinem historischen Thriller »Die Akte Adenauer« den Startschuss in eine Reihe abgegeben hat, die sich mit einem Kriminalhauptkommissar vom Bundeskriminalamt namens Philipp Gerber beschäftigen wird. Dieser muss mitten im Bundestags-Wahlkampf des Jahres 1953 den Mord an seinem eigenen Vorgänger aufklären. Dabei geraten er und eine Journalistin, die mit ihm zusammenarbeitet, an die rechtsgerichtete Gruppierung »Wölfe Deutschlands«, die es sich zum Ziel gesetzt hat, einen führenden linken Politiker umzubringen. Gerber wird daraufhin von niemand geringerem als Bundeskanzler Adenauer beauftragt, das Leben seines Konkurrenten zu schützen.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Das Siegertreppchen blieb in dieser Liste unverändert: Delia Owenss Dauerbrenner »Der Gesang der Flusskrebse« verharrte auf dem ersten Platz vor Karsten Dusses Longseller »Achtsam morden« und der »Lachmöwe« von Gisa Pauly.

Den höchsten von drei Neueinsteigern haben wir schon bei den BILD-Bestsellern erwähnt: Benedict Jacka schnappte sich mit seinem Fantasyroman »Das Rätsel von London« den achten Platz. Unerwähnt blieb bisher Jens Henrik Jensens Thriller »Dunkel liegt die See (Neubearbeitung von "Das Axtschiff")« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag, in dem eine junge Kommissarin namens Nina Portland zu ihrem ersten Einsatz kommt. Darin treibt ein Schiff durch den Hafen von Esbjerg. An Bord befinden sich Blutspuren, Hautfetzen und ein einziger Überlebender. Der Russe steht zwar im Verdacht, seine Kollegen mit einer Axt umgebracht zu haben, muss aber aus Mangel an Beweisen freigesprochen werden. Nina Portland heftet sich ihm lange Zeit später an die Fersen und findet heraus, dass die Ereignisse auf dem Schiff nur der Beginn einer viel größeren Geschichte waren.

Das letzte Buch, das wir heute erwähnen können, trägt den Titel »Ein halbes Herz« und wurde von Sofia Lundberg verfasst. Es ist eigentlich schon im Frühjahr 2020 erschienen. Kürzlich hat der Goldmann Verlag jedoch eine Taschenbuch-Version des Bestsellers aus Schweden herausgegeben, die mit elf Euro deutlich günstiger als die zuvor für zwanzig Euro erhältliche Hardcover-Version ist, wodurch der Roman viele neue Leser fand. Laut der Bloggerin von lesefreude handelt es sich um »ein Buch zum Genießen, Entspannen und Abschalten«, bei Book Lounge - Lesegenuss wurde es als »ein rundum guter Lesegenuss« eingestuft, und die Bloggerin von Nadine's bunte Bücherwelt schrieb, es habe sie »tief berührt« und würde »weiterhin in [ihren] Gedanken verweilen«.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Liebe im Schwarzwald 1 - Stadt, Land, Mann vom 11.01.2022 19:16:
» Ab in den Schwarzwald. Hinter diesem tollen Buchcover verbirgt sich eine romantische Komödie mit kurzen Kapiteln, Witz und einer guten Prise Turbulenzen. Zwei unterschiedliche Berliner Freundinnen, die eine wurde von ihrem Freund verlassen, die andere versucht sie schnellstmöglich wieder mit jemandem zu verkuppeln. Und plötzlich finden sie sich im Schwarzwald wieder, wo Ina ein Gasthaus geerbt hat . Da stehen sie nun und wagen einen Neuanfang. Die Schwarzwälder Kulisse mit ihren urigen Bewohner und derem für uns Berlinern manchmal unverständigen Dialekt bildet einen tollen Rahmen. Es macht wirklich Spaß zu lesen. Da kommt gleich Urlaubsstimmung auf! Die 10-Punkte-Listen sind interessant.«
– geschrieben von NikoLaus
Kommentar zu Die Fotografin 5 - Das Ende der Stille vom 29.12.2021 15:34:
» Ein wirklich schnes Ende Gerade haben Anton und Mimi gemerkt, wie sehr sie sich lieben, und doch will Mimi – wie schon einmal vor vielen Jahren – aufbrechen zu neuen Ufern. Und die Ufer heißen Amerika, denn dort wartet ein Auftrag auf sie, der sie sehr interessiert. Sie soll einen Bildband anfertigen und zwar einen von dem derzeit größten weiblichen Stummfilmstar von Chrystal Kahla. Und da steht Mimi eine Überraschung bevor, denn diese Schauspielerin ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen das einst 1911 aus Laichingen spurlos verschwunden ist. Meine Meinung Schon die Vorgängerbände der Fotografin haben mich sehr begeistert. Daher musste dieser letzte Band der Reihe unbedingt auch her. Und ich habe es nicht bereut ihn gelesen zu haben. Zudem ließ sich das Buch wie gewohnt, leicht und flüssig lesen, denn die Autorin hat einen unkomplizierten Schreibstil, so dass es keine Unklarheiten im Text gibt, die meinen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Zeit der Schattenfrauen 1 - Weil ich an uns glaubte vom 13.12.2021 19:32:
» Eine sehr emotionale Reise in die Vergangenheit Lena erfährt kurz vor ihrem 30. Geburtstag, dass ihre totgeglaubte Oma Marlies lebt und sich mit ihr treffen möchte. Warum haben ihre Mutter Susanne und ihr über alles geliebter Opa Peter ihr diese Lüge aufgetischt? Dabei muss sie sich gerade selbst den Wirren um ihre Liebe zu Maximilian stellen, der sich, wie sie glaubt, bei einem schicken Essen mit seinen Eltern mit ihr verloben will. Günther Steinhäusler ist 16, als seine Eltern beschließen die DDR zu verlassen. Dass damit auch das Ende seiner großen Liebe verbunden ist, kann und will er nicht akzeptieren. Er gibt sie Suche auch nach ihr auch nach vielen Jahren nicht auf. Heike Fröhling hat es mit ihren Geschichten bisher immer geschafft, mich zu fesseln und mit zu reißen. Dies ist ihr auch diesmal mit der sehr emotionalen Familiengeschichte um Marlies/Marianne, Susanne und Lena gelungen. „Weil ich an uns glaubte“ …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von gaby2707
Kommentar zu Eine hanseatische Familiensaga 2 - Elbstürme vom 26.08.2021 17:19:
» Elbstürme ist der zweite Teil einer Dilogie der Autorin Miriam Georg. Drei Jahre sind vergangen in denen Lilly mit Ehemann und Tochter in Liverpool lebte. Nun kehrt sie nach Hamburg zurück und sieht sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer großen Liebe Jo konfrontiert. Die Charakter sind mittlerweile gereifter und haben sich weiter entwickelt. Die Geschichte wird bildhaft erzählt, wobei ich diese Schilderungen mit der Zeit ermüdend fand. Eine straffere Erzählweise ist mir lieber. Wer ausschweifende Erläuterungen mag wird dies aber lieben. Die Perspektive wechselt zwischen vielen Charakteren und es ergibt sich so ein lebendiges Bild. Haupt-und Nebencharakter agieren gut miteinander und auch die unsympathischen Charaktere werden gut eingebunden. Das Ende wird mir zu schnell erzählt, da hätte ich mir einige Seiten mehr gewünscht. Insgesamt eine Familiensaga die mich aufgrund der ausschweifenden Erzählweise nicht richtig mitnehmen konnte, ich mag es lieber straffer und knapper.«
– geschrieben von manu63
Kommentar zu Philipp Gerber 1 - Die Akte Adenauer vom 14.08.2021 17:19:
» Dieser Roman spielt im Jahre 1953. Die Wahl zum 2. Deutschen Bundestag steht bevor. Der amerikanische Soldat Philipp Gerber wird von den Amerikanern beim BKA eingeschleust, wo er den Tod seines Vorgängers aufklären soll. Doch natürlich haben die Amerikaner ihre eigenen Interessen und Gerber soll für sie spionieren. Wirklich begeistert ist Gerber nicht, denn er hatte andere Pläne. Auch beim BKA ist man nicht besonders angetan, denn sie hätten den Posten gerne aus den eigenen Reihen besetzt. Bei seinen Ermittlungen trifft Gerber die Journalistin Eva Herden und nun versuchen sie gemeinsam der Sache nachzugehen. Doch es gibt immer noch die alten Netzwerke und dazu neue politische Gruppen. Als es Anzeichen für einen Anschlag auf Herbert Wehner gibt, wird Gerber von Adenauer selbst beauftragt, den Kontrahenten zu schützen. Dieses Buch ist als Thriller deklariert. Auch wenn ich es sehr spannend fand, in die Nachkriegszeiten mit einer schwierigen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Wie Träume im Sommerwind vom 14.08.2021 10:53:
» Typisch Katharina Herzog Es ist ein bezaubernder Ort – der Rosenhof auf Usedom, der sich seit Generationen im Besitz der Familie Jung befindet. Anders als ihre Schwester hat es Emilia auf der Ostseeinsel nach der Schule aber nicht mehr ausgehalten, und sie ist nach Paris gegangen. Doch dann hat Clara einen schweren Autounfall und bittet ausgerechnet sie, sich um ihre beiden Kinder zu kümmern. Emilia ist mit dieser Aufgabe vollkommen überfordert. Außerdem steht die Rosengärtnerei kurz vor der Insolvenz. Als sie herausfindet, dass ihre Schwester nach Kent reisen wollte, um dort nach Wegen zu suchen, den Familienbetrieb zu retten, fliegt sie zusammen mit Claras bestem Freund Josh und ihrer rebellischen 13jährigen Nichte Lizzy ins Land der Rosen. Ihre Reise führt die drei vom berühmten Sissinghurst Garden über die Domstadt Canterbury bis zu dem kleinen Küstendorf St. Margaret´s at Cliffe. Emilia stößt dabei nicht nur auf …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von LadyIceTea
Kommentar zu Über Menschen vom 09.08.2021 17:34:
» Wann ist eigentlich unsere Welt so in Unordnung geraten? Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit oft gestellt. „Übermenschen“ ist eine Geschichte, die sämtliche Themen aufgreift, die weltweit aktuell sind. Dora hat die Nase voll von Corona und ihrem Freund Robert. Der Umweltaktivist übertreibt es maßlos. Dora kommt sich vor wie in einer Zwangsjacke. Vorbei sind die schönen Abende mit Robert auf dem Balkon. Vergangenheit die stundenlange Gespräche. Nun hat anscheinend *Greta* ihren Platz eingenommen. Wenn die junge Schwedin auch nicht direkt präsent ist, so hat sie dennoch Roberts Gedankenwelt voll im Griff! Dora kauft sich ein altes Haus mit Stuckverzierung in Bracken, Gemeinde Geiwitz. Ohne große Ansage verlässt sie Robert und ihr altes Leben. Möchte einfach nur für sich sein. Einen Garten anlegen und ihr Haus minimalistisch einrichten. Da sie sich eh im Homeoffice befindet, stellt es arbeitstechnisch kein Problem dar. Doch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Giselas Lesehimmel
Kommentar zu Wie Träume im Sommerwind vom 06.08.2021 18:39:
» Berührende Geschichte Das Cover ist wunderschön. Der Klappentext hatte mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil der Autorin Katharina Herzog ist flüssig, fesselnd und bildhaft. Sie beschreibt die Schauplätze und die Personen mit ihren Charakteren so lebendig und detailliert. Ich konnte mich sehr schnell in die Geschichte hineinversetzen. Die beiden Schwestern Clara und Emilia Jung wachsen auf der Insel Usedom auf. Ihre Eltern betreiben dort einen Rosenhof. Clara fährt für sechs Wochen nach Kent in England zu Gitti, der Freundin ihrer Mutter. Dort lernt sie den jungen Edward kennen. Die jüngere Emilia geht nach der Schule zum Studium nach Paris, um später einmal Parfüms herzustellen. Aber sie fällt zweimal durch die Prüfung und arbeitet nun als Kellnerin. Plötzlich ruft ihre Mutter an und sagt, dass Clara schwer verunglückt ist und im Koma liegt. Sofort reist Emilia aus Paris nach Usedom …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von erul
Kommentar zu Philipp Gerber 1 - Die Akte Adenauer vom 26.07.2021 13:57:
» Packender Polit-Thriller aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland In diesem historischen Polit-Thriller führt uns der Autor Ralf Langroth zurück in das Jahr 1953 und erzählt eine spannende und atmosphärisch dichte Geschichte aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland. Zugleich bildet dieses Buch den Auftakt einer neuen Reihe, für die er die Messlatte gleich mächtig hoch hängt. Als kurz vor der Bundestagswahl 1953 ein Ermittler der Sicherungsgruppe Bonn, eine Unterabteilung des neu gegründeten BKA, scheinbar bei einem Unfall ums Leben kommt, tritt Philipp Gerber dessen Nachfolge an und soll seinen Tod aufklären. Gerber ist mit seiner Familie 1939 in die USA ausgewandert und war im Krieg und auch danach als Agent des militärischen Nachrichtendienstes CIC tätig. Obwohl seine Dienstzeit eigentlich schon beendet ist und ein Job an der Harvard-University auf ihn wartet, lässt er sich von seinem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ech68
Kommentar zu Philipp Gerber 1 - Die Akte Adenauer vom 22.07.2021 16:57:
» Nicht ganz überzeugend Die Demokratie in der Bundesrepublik ist noch jung im Jahr 1953. Konrad Adenauer ist Bundeskanzler, doch die Wahlen stehen an. Der Kalte Krieg tobt im Hintergrund, allerdings gibt es auch noch genügend Vertreter des alten Systems, die wieder nach Macht streben. Philipp Gerber kommt als Kriminalhauptkommissar zum BKA. Er ist mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten nach Amerika geflohen und kämpfte dort in der Armee. Doch nun kehrt er nach Deutschland zurück. Seine erste Aufgabe beim BKA besteht darin, den Mord an seinem Vorgänger aufzuklären. Zusammen mit der Journalistin Eva Herden findet er heraus, dass die rechtsgerichteten «Wölfe Deutschlands» noch aktiv sind. Diese planen, einen führenden linken Politiker zu töten, um ein Zeichen gegen den Kommunismus zu setzen. Philipp Gerber hat nicht nur mit Widerständen in den eigenen Reihen zu kämpfen. Was niemand wissen darf: Gerber ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von amena25

 
Autorentags: Aurelia Velten, Benedict Jacka, Cay Rademacher, Claire Douglas, Constantin Schreiber, David Safier, Delia Owens, Gisa Pauly, Heike Fröhling, Helga Schubert, Jens Henrik Jensen, John Grisham, Jörg Maurer, Juli Zeh, Karsten Dusse, Katharina Herzog, Louise Penny, Lucinda Riley, Marcus Hünnebeck, Margit Steinborn, Margot S. Baumann, Miriam Georg, Nina Bach, Petra Durst-Benning, Ralf Langroth, Saskia Louis, Sebastian Fitzek, Sofia Lundberg, Sophie Bonnet
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
Geschrieben von: Karsten Dusse (10. Juni 2019)
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Alex Verus 6 - Das Rätsel von London
Geschrieben von: Benedict Jacka (17. Mai 2021)
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Armand Gamache 08 - Unter dem Ahorn
Geschrieben von: Louise Penny (20. Mai 2021)
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Beste Freundin
Geschrieben von: Claire Douglas (13. April 2021)
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Capitaine Roger Blanc 8 - Schweigendes Les Baux
Geschrieben von: Cay Rademacher (15. Mai 2021)
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Der erste letzte Tag
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (28. April 2021)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Der Polizist
Geschrieben von: John Grisham (10. Mai 2021)
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Die Erbin
Geschrieben von: John Grisham (3. März 2014)
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Die Fotografin 5 - Das Ende der Stille
Geschrieben von: Petra Durst-Benning (24. Mai 2021)
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Die Jury
Geschrieben von: John Grisham (1992)
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Die Kandidatin
Geschrieben von: Constantin Schreiber (6. Mai 2021)
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Die sieben Schwestern 7 - Die verschwundene Schwester
Geschrieben von: Lucinda Riley (24. Mai 2021)
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Eine hanseatische Familiensaga 2 - Elbstürme
Geschrieben von: Miriam Georg (21. April 2021)
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Eine neue Hoffnung 1 - Ein neuer Himmel
Geschrieben von: Margit Steinborn (9. Juni 2020)
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Eine neue Hoffnung 2 - Ein neuer Horizont
Geschrieben von: Margit Steinborn (18. Mai 2021)
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Ein halbes Herz
Geschrieben von: Sofia Lundberg (2. März 2020)
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Hubertus Jennerwein 14 - Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel
Geschrieben von: Jörg Maurer (26. Mai 2021)
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Liebe im Schwarzwald 1 - Stadt, Land, Mann
Geschrieben von: Nina Bach (11. Mai 2021)
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Mamma Carlotta 15 - Lachmöwe
Geschrieben von: Gisa Pauly (3. Mai 2021)
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Miss Merkel
Geschrieben von: David Safier (23. März 2021)
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Muschelspiel
Geschrieben von: Margot S. Baumann (18. Mai 2021)
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Philipp Gerber 1 - Die Akte Adenauer
Geschrieben von: Ralf Langroth (1. Mai 2021)
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Pierre Durand 8 - Provenzalischer Sturm
Geschrieben von: Sophie Bonnet (17. Mai 2021)
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San Antonio Lions 3 - Ein Touchdown für Ciara
Geschrieben von: Aurelia Velten (14. Mai 2021)
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San Antonio Lions 4 - Ein Touchdown für Avery
Geschrieben von: Saskia Louis (21. Mai 2021)
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Søg 1 - Dunkel liegt die See (Neubearbeitung von "Das Axtschiff")
Geschrieben von: Jens Henrik Jensen (2006)
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Über Menschen
Geschrieben von: Juli Zeh (22. März 2021)
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Vom Aufstehen
Geschrieben von: Helga Schubert (18. März 2021)
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Wie Träume im Sommerwind
Geschrieben von: Katharina Herzog (18. Mai 2021)
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Zeit der Schattenfrauen 1 - Weil ich an uns glaubte
Geschrieben von: Heike Fröhling (11. Mai 2021)
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Zu viel gesehen
Geschrieben von: Marcus Hünnebeck (17. Mai 2021)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz