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  Blick in die Bestsellerlisten vom 26. Dezember 2020
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Auch wenn ihr angesichts des Weihnachtsfestes dieser Tage womöglich Büchern nicht den allergrößten Stellenwert in eurem Leben einräumt, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, zum Ende dieser Woche einen neuen Blick auf die Bücher zu werfen, die es in den vergangenen Tagen frisch auf ausgesuchte deutschsprachige Bestsellerlisten geschafft haben. Insgesamt sind es neun Bücher, die wir an dieser Stelle thematisieren möchten. Wenn ihr euch nicht nur für Neuzugänge interessieren solltet, sondern die kompletten Bestsellerlisten sehen möchtet, dann solltet ihr euch indessen bei den Media-Control-Experten von Charts.de, auf der Webseite der BILD-Zeitung und in der Literaturecke des Spiegels umsehen.

Print-Verkaufscharts von Media Control

Die Fachleute von Media Control zählten dieses Mal die Verkaufszahlen zusammen, die zwischen dem 8. und 14. Dezember angefallen sind, um ihre Büchercharts der Printversionen zu errechnen. Einmal mehr verteidigte hier Thrillerkönig Sebastian Fitzek sein Revier, denn sein aktuellster Roman »Der Heimweg« verharrte weiter auf dem Spitzenplatz. Der schreibende Drogerieketten-Besitzer Dirk Roßmann arbeitete sich mit seinem Klimathriller »Der neunte Arm des Oktopus« vom vierten auf den zweiten Rang vor, während Charlotte Link mit ihrem Kate-Linville-Krimi »Ohne Schuld« die Bronzeposition verteidigte.

Der einzige Neueinstieg gelang in dieser Woche zwei prominenten Autoren mit einem Gemeinschaftswerk. Vor einiger Zeit waren sich Benjamin von Stuckrad-Barre und Martin Suter zufälligerweise in einem Hotel an der Ostsee über den Weg gelaufen und hatten begonnen, sich zu unterhalten. Das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Begegnung ist das Buch »Alle sind so ernst geworden«, in dem ihre Gespräche niedergeschrieben wurden. Die beiden Männer unterhalten sich darin über Badehosen - denn diese trugen sie zum Zeitpunkt ihres Treffens -, über Hochzeiten, über den Teufel und Gott, über Drogen, Hochzeiten, Musik, das Verliebtsein und alles andere, was ihnen gerade in den Sinn kam und was sich aus der Unterhaltung ergab. Was sich die beiden zu sagen hatten, kann man auf 272 Seiten erfahren. Herausgegeben wurde das Ganze vom Diogenes Verlag, und für 22 Euro kann man das Werk sein Eigen nennen.

E-Book-Verkaufscharts von Media Control

Für ihre Bestsellerliste im digitalen Bereich zählten die Media-Control-Leute die Verkaufsdaten, die sich zwischen dem 7. und 13. Dezember ergeben haben. Hier stürzte die Vorwochenerste Corina Bomann mit ihrem historischen Roman »Sophias Triumph« bis auf den fünften Rang ab, während sich Sebastian Fitzek den ersten Platz zurückholen konnte. Auch Charlotte Link rückte einen Platz auf und machte es sich mit »Ohne Schuld« auf der Silberposition gemütlich, und Anne Jacobs tat das gleiche, denn sie schob sich mit ihrer »Rückkehr in die Tuchvilla« von Platz Vier hoch auf Platz Drei.

Zwei Bücher haben es frisch auf die E-Book-Bestsellerliste geschafft. Sie landeten auf den beiden letzten Rängen. Die neunte Position sicherte sich Sina Jorritsma mit ihrem Kriminalroman »Friesendiebin« aus dem Klarant Verlag. Bei dem Werk handelt es sich um den sage und schreibe achtzehnten Band ihrer langen und erfolgreichen Ostfrieslandkrimi-Reihe, in der sie die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll gegen das Verbrechen ankämpfen lässt. Zu Beginn des Jahres waren die beiden Spürnasen zum vierzehnten Mal in Erscheinung getreten, was wir uns zum Anlass genommen hatten, mit der Autorin ein Interview über die Reihe zu führen. Im neuen Band entdeckt ein Zimmermädchen in einem Hotel auf Borkum die Leiche einer Frau ... und zwar in einem Zimmer, das zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht belegt war. Bald deutet sich an, dass die Dame die Insel zuvor als Diebin unsicher gemacht hatte, und ein kostbares Diadem, das sich im Besitz eines Hotelgastes befindet, war ein mögliches Ziel ihres Raubzuges. Im Blog Magische Momente wurde »Friesendiebin« als »dramatisch, spannend und wendungsreich - so wie ein Krimi sein muss« beschrieben. Für das umgerechnet rund 200 Seiten lange E-Book sind 3,99 Euro zu zahlen.

Auch der zehnte Platz ging an den neuesten Band einer sehr langen Krimireihe. In »Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc« hat Maria Dries ihren Ermittler Philippe Lagarde zum zwölften Mal in die Schlacht gegen das Verbrechen ziehen lassen. Das E-Book aus dem Aufbau Verlag führt seine Leser in eine alte Abtei in der Bretagne. Diese soll saniert werden, doch die Arbeiten kommen jäh zum Halt, als vier Frauenskelette hinter einer Mauer entdeckt werden. Eine der Toten hatte ein Medaillon bei sich, in welchem sich das Foto einer Frau befindet, deren Enkelin zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Lagarde leitet den Einsatz, nachdem sich der Privatdetektiv, der sich der Sache eigentlich annehmen sollte, selbst das Leben nimmt. Gemeinsam mit einem Polizisten namens Jaques Bayrou versucht er herauszubekommen, was sich zugetragen hat, doch sein Unterstützer kommt ihm nach und nach immer mehr suspekt vor. »Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc« hat eine Länge von umgerechnet 298 Seiten und wandert für 7,99 Euro auf den heimischen E-Reader.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Seltsames hat sich bei der BILD zugetragen: Dort wurde zwischenzeitlich eine neue Ausgabe der allwöchentlichen Bestsellerliste veröffentlicht, mittlerweile wurde sie jedoch wieder durch die letztwöchige Edition überschrieben. Die neueste (also die inzwischen wieder verschwundene) Ausgabe hatte sich jedenfalls aus den Verkaufszahlen errechnet, die zwischen dem 14. und 20. Dezember bei Amazon zusammengekommen waren. Sebastian Fitzek triumphierte auch hier, er verteidigte mit seinem Psychothriller »Der Heimweg« den ersten Rang. Charlotte Link kletterte mit ihrem Krimi »Ohne Schuld« von der vierten auf die zweite Position, dahinter katapultierte sich John Ironmonger mit seinem Werk »Der Wal und das Ende der Welt« vom zehnten auf den dritten Rang.

Neben zwei Rückkehrern (Lisa Wingate, die mit ihren »Libellenschwestern« auf dem sechzehnten Platz zurückkehrte sowie Michael Kobr und Volker Klüpfel, deren Kluftinger-Krimi »Funkenmord« den neunzehnten Platz erklimmen konnte) haben es drei Bücher ganz frisch auf die Bestsellerliste geschafft. Am weitesten nach vorn ging es dabei für den ursprünglich aus Northumberland stammenden Künstler Charlie Mackesy und sein Kinderbuch »Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd«. Das als »neuer Winnie Puuh« beschriebene Werk ist eigentlich schon im Februar erschienen, jedoch dauerte es bis zu dieser Woche, ehe es erstmals unter den zwanzig bestplatzierten Werken bei der BILD auftauchte. Es berichtet sich von der Begegnung eines einsamen Jungen und eines Maulwurfs, nach und nach gesellen sich auch noch ein Fuchs und ein Pferd hinzu. Sie alle fühlen sich allein und von der Welt im Stich gelassen und beginnen, sich über ihre Ängste und ihre Einsamkeit zu unterhalten. Auf diese Weise schenken sie sich gegenseitig Kraft. In Sarahs Büchertraum wurde das Werk schon im Frühjahr als »ein schönes Buch mit gehaltvollem und wahrhaftigem Content« eingeordnet. Das Werk aus dem List Verlag, das es bis auf den zehnten Platz schaffte, ist 128 Seiten lang und kostet zwanzig Euro. Für drei Euro weniger kann man es als E-Book bekommen.

Der achtzehnte Rang ging an Anja Saskia Beyer und ihr neues Buch »Zeit der Pfirsichblüte«. Dieses ist im Amazon-eigenen Verlag »Tinte & Feder« erschienen und zählt derzeit zur »AusLese«, was bedeutet, dass es von Amazon besonders prominent beworben wird. Die Autorin, die sich freundlicherweise schon mehrmals in Interviews von uns mit Fragen löchern ließ, erzählt darin die Geschichte einer Frau namens Anna, deren Beziehung in eine Sackgasse geraten ist und die deshalb mit ihrer besten Freundin in den Urlaub fährt. Dass dabei Barcelona das Ziel ist, ist ihr jedoch nicht sonderlich recht, da sie dort zwei Jahrzehnte zuvor sowohl eine große Liebe als auch einen enorm großen Schmerz durchlebte. Nach einer unfassbaren Entdeckung fährt sie trotzdem mit und geht vor Ort in Spanien einem Verdacht nach. Auf ihrer Spurensuche wird sie durch einen attraktiven Spanier unterstützt, mit dem sie schon zwanzig Jahre zuvor befreundet war. Es gibt allerdings Aspekte an ihm, die sie misstrauisch machen. Welche, das kann man auf 288 Seiten erfahren. Das Buch hat einen Preis von 7,99 Euro. Für 2,49 Euro ist es in digitaler Form zu bekommen, Abonnenten von »Kindle Unlimited« können es gänzlich kostenfrei lesen. In Ullas Bücherseite wurde »Zeit der Pfirsichblüte« als »ein sehr schönes unterhaltsames Buch« beschrieben.

Last but not least können wir an dieser Stelle auch noch auf das Autorinnenduo Sigrid Konopatzki und Sylvia Filz hinweisen, das mit seinem aktuellen Roman »Wintertee ausverkauft« seit dem vergangenen Sonntag auf dem ersten Platz unserer hauseigenen Blogger- und Besucherrangliste steht und sich in dieser Woche bei der BILD den zwanzigsten Platz sicherte. Die beiden Schriftstellerinnen berichten von einer Frau namens Judith, die kurzfristig nach Hamburg zieht, um dort die Filiale eines Konzerns zu übernehmen. In ihrer neuen Heimat gibt es schon am ersten Tag Probleme, und auch im neuen Job läuft nicht alles nach Plan. Ausgerechnet die Kollegin, von der sie es am wenigsten gedacht hätte, ist ihr dabei eine helfende Hand. Auf privater Ebene ist sie indessen zwischen einem sympathischen Nachbarn, dessen besten Freund, einem Immobilienmakler und einem Chauffeur hin- und hergerissen. All das trägt sich kurz vor dem Weihnachtsfest zu. Ob bis dahin ein wenig Ordnung in ihr Leben kommt, kann man auf 268 Seiten erfahren. Das ohne Verlag publizierte Buch kostet 8,78 Euro, digital ist es für 99 Cent zu bekommen. Auch hier sind Kindle-Unlimited-Nutzer von der Zahlung befreit. Im Blog lesefreude wurde »Wintertee ausverkauft« als »ein richtiges Wohlfühlbuch« bezeichnet, und auch bei Rinas Bücherblog und in Klangulis grünes Welt zeigte man sich voll des Lobes.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Auf dem Siegertreppchen der Büchercharts des Spiegels tat sich im Hardcover-Bereich gar nichts: Der in diesem Artikel nun schon wiederholt erwähnte »Heimweg« von Sebastian Fitzek holte sich auch hier den gleichen ersten Platz wie in der Vorwoche, dahinter verharrten Dirk Rossmanns »neunter Arm des Oktopus« und Charlotte Links Krimi »Ohne Schuld« auf dem zweiten und dritten Platz. Der einzige Neueinstieg gelang indessen Joanne K. Rowling alias Robert Galbraith, die mit ihrem fünften Cormoran-Strike-Krimi »Böses Blut« bis auf Platz Acht vorstieß. In dem satte 1.200 Seiten starken Buch aus dem Hause blanvalet ist der Ermittler eigentlich nur bei seiner Familie in Cornwall zu Besuch, als er von einer Frau gebeten wird, ihre Mutter ausfindig zu machen. Diese ist anno 1974 unter seltsamen Umständen verschwunden und seither nicht wieder aufgetaucht. Obgleich Cold Cases nicht gerade Strikes Sache sind, nimmt er sich der vierzig Jahre alten Angelegenheit an. Gemeinsam mit seiner Arbeitspartnerin Robin Ellacott sucht er nach Spuren und gerät in einen Fall, in dem Tarotkarten, ein Serienkiller und unglaubwürdige Zeugen eine große Rolle spielen, und in dem jede Menge Gefahr im Verzug ist. Für das ziemlich dicke Buch sind 26 Euro zu zahlen.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Im Paperback-Bereich blieb auf dem ersten Platz alles beim Alten: Arno Strobel landete hier wieder mit seinem Thriller »Die App«. Der einstige Erstplatzierte Jörg Maurer zog mit seinem Alpenkrimi »Den letzten Gang serviert der Tod« vom vierten auf den zweiten Rang vor, womit er Luca Di Fulvio verdrängte, der sich in dieser Woche mit seinem historischen Roman »Es war einmal in Italien« mit Platz Drei zufriedengeben musste. Neueinsteiger gab es nicht, dafür aber drei Wiedereinsteiger: Harlan Coben kehrte mit seinem Thriller »Der Junge aus dem Wald« aus dem Goldmann Verlag auf Platz Vierzehn zurück, das einstige erstplatzierte Buch »Mathilda oder Irgendwer stirbt immer« von Dora Heldt sicherte sich den neunzehnten Rang, und der zwanzigste Platz ging an das Autorenduo Nicci French mit seinem Roman »Eine bittere Wahrheit« aus dem C. Bertelsmann Verlag.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Taschenbüchern gab es immerhin zwei Neueinsteiger. Bis ganz nach vorn ging es für diese jedoch nicht, denn hierhin rückte - mal wieder - Karsten Dusse mit seinem Dauerbrenner »Achtsam morden«, den wir für euch rezensiert hatten. John Ironmonger schob sich mit »Der Wal und das Ende der Welt« vom dritten auf den zweiten Rang hoch und landete dadurch sogar noch vor der letztwöchigen Ersten Lucinda Riley, für deren Roman »Die Sonnenschwester« es in dieser Woche nur noch zur Bronzeposition reichte.

Der höchste Neueinstieg gelang der großen Hera Lind, die sich den sechsten Platz schnappte. Ihr neuester Streich »Die Frau zwischen den Welten« ist - einmal mehr - ein Roman, den sie nach einer wahren Geschichte zu Papier gebracht hat. Sie erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Ella, die direkt nach dem Krieg als Tochter einer deutschen Frau in der Tschechoslowakei aufwächst und dort mit jeder Menge Härte konfrontiert wird. Während ihr Vater von Revolutionsgarden erschlagen wird, muss sich die Mutter mit ihrem neuen kleinen Sohn in einem Dorf verstecken. Ella wird zahlreichen Schicksalsschlägen ausgesetzt. In Prag begegnet sie schließlich einem Mann, der sich zu ihrer großen Liebe entwickelt. Gemeinsam mit ihrer frisch geborenen Tochter und ihm möchte sie in den Westen fliehen, doch die Liebenden befinden sich bereits im Fadenkreuz des Geheimdienstes. »Die Frau zwischen den Welten« ist im Diana Verlag erschienen und hat einen Umfang von 432 Seiten. Das Buch kostet 10,99 Euro.

Das letzte Buch, das wir heute erwähnen können, ist eigentlich schon anderthalb Jahre alt und stammt aus der Feder von Katharina Fuchs. »Zwei Handvoll Leben« schaffte es offenbar schon vor einiger Zeit auf einen der von buchreport veröffentlichten Ränge der Hardcover-Bestsellerliste, jedoch nicht unter die vordersten zwanzig Plätze, die auf der Webseite des Spiegels veröffentlicht werden ... zumindest wenn wir nicht komplett falsch liegen sollten. Der Droemer Verlag hat im März dieses Jahres eine Taschenbuch-Version des 544 Seiten starken Werks herausgegeben, die mit 9,99 Euro deutlich günstiger als die gebundene Ausgabe ist. Dennoch dauerte es bis zu dieser Woche, ehe das Werk auf der Taschenbuch-Bestsellerliste auftauchte. Die Autorin schildert darin die Geschichte zweier starker Frauen - nämlich ihrer Großmütter - und zweier aufsehenerregender deutscher Schicksale, eingebettet in die Geschichte des berühmten Berliner Kaufhauses KaDeWe. In ihrem Roman »Neuleben« hat sie ihre Familiengeschichte inzwischen fortgesetzt.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 17.11.2021 22:27:
» Schon der Prolog hat es in sich - „er hat ein Kind bei sich… ich habe Todesangst…“ – da sind schon alle Antennen hochgefahren. Was ist da los? Ob diese beklemmende Situation in Zusammenhang steht mit dem, was dann folgt? Lange scheint das nicht der Fall zu sein. Kate sitzt im Zug, sie ist auf dem Weg nach Scarborough zu ihrer neuen Arbeitsstelle und bereits hier ist sie mittendrin - Schüsse fallen. Gerade noch rechtzeitig kann Kate sich mit Xenia, die von einem Unbekannten bedroht wird, retten. Derweilen versucht Caleb verzweifelt, einen anderen, der sich in einer Wohnung verschanzt hat, davon abzuhalten, zum Mörder zu werden. Es sind mehrere Handlungsstränge, die vermeintlich nicht das Geringste miteinander zu tun haben. Charlotte Link versteht es, ihre Leser bei Laune zu halten. Ihre Charaktere wirken voller Leben und dann wieder sind sie total neben der Spur. Beim Lesen werden viele Gefühle freigesetzt, es ist tragisch und dramatisch, dazu sehr traurig …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Magnolia
Kommentar zu Der Wal und das Ende der Welt vom 03.10.2021 15:50:
» Ein nackter Mann, ein Wal und ein Virus … Die Bewohner des kleinen Dorfes St. Piran an der Küste von Cornwall sind in heller Aufregung. In den frühen Morgenstunden wurde ein nackter, stark unterkühlter Mann von der Flut angespült, später wurde auch noch ein Wal gesichtet. Der Mann, Joe Haak, erholte sich unerwartet rasch, denn als auch der Wal am nächsten Tag strandete gelang es ihm, beinahe alle 307 Einwohner zur Rettung desselben zu mobilisieren. Der Wal konnte ins Wasser zurück befördert werden, aber war dies bereits ein Anzeichen für eine bevorstehende Katastrophe? Bevor Joe in St. Piran angespült wurde, war er als Mathematiker in London damit beschäftigt ein Programm zu entwickeln, das anhand weltweiter Daten Börsencrashs voraussagen sollte. Als dieses Programm dann eine Vorhersage machte, die nach Joes Ansicht unmöglich eintreffen konnte und sich sein Programm somit als fehlerhaft herausstellte, floh er Hals …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Herbstrose
Kommentar zu Der Heimweg vom 26.08.2021 13:14:
» Jules Tannberg arbeitet aushilfsweise für einen Freund beim Begleittelefon der Notrufzentrale. Menschen, die nachts auf dem Heimweg sind und Angst haben, können sich via Begleittelefon nach Hause führen lassen. Klara Vernet ist nicht auf dem Heimweg, hat aber trotzdem grosse Angst vor ihrem Ehemann Martin. Zudem wird sie von einem Serientäter verfolgt. Das eher zufällig entstandene Telefongespräch zwischen Jules und Klara verbindet zwei Schicksale. Klara, die von ihrem Mann Martin misshandelt, gedemütigt und gequält wird und Jules, der nach einer familiären Tragödie versucht, wieder am Leben teilzunehmen. Beide Geschichten sind voller Brutalität und Entsetzen und geprägt von Trauer, Hass und ekelhaften Szenen. Ab und zu musste ich schlucken, wie abscheulich und leider zu bildlich Sebastian Fitzek gewisse Szenen beschreibt. Sie triefen vor Blut, Ausscheidungen und obszönen Handlungen. Ich hatte oft das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Die App vom 28.07.2021 15:48:
» Spannend, wachrüttelnd... Das Cover-Bild zeigt einen normalen Haustüreingang. Der Titel „Die App“ gibt einen Anhaltspunkt & lässt Vermutungen zum Thema des Buches zu. In diesem Fall ist der Name des Autoren, mit Sicherheit ein weiterer Grund, sich das Buch näher anzusehen. Zum Inhalt: Ein glückliches Paar verbringt einen schönen gemeinsamen Abend in ihrem Zuhause. Hendrik, ein am UKE tätiger Chirurg & Linda eine Bankangestellte, planen mit Vorfreude, ihre Hochzeit. Diese soll in der kommenden Woche stattfinden. Nach einem klinischen Notfall, kehrt Hendrik heim und muss feststellen, dass Linda nicht mehr dort ist. Außer sich, vor Sorge, sucht er Hilfe & Unterstützung bei der Polizei. Leider wird seine Hoffnung enttäuscht. Die Polizei vermutet, dass es sich bei Lindas Verschwinden, um einen selbstbestimmten Akt handelt. Sie wird vorerst keine Ermittlungen anstellen. Hendrik beginnt auf eigene Faust, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von JoanStef
Kommentar zu Die sieben Schwestern 6 - Die Sonnenschwester vom 09.06.2021 11:10:
» Elektra die sechste Schwester Elektra d’Aplièse ist reich berühmt und bildschön. Doch sie ist auch den Drogen und dem Alkohol verfallen und dabei ihr Leben zu ruinieren. Eines Tages taucht plötzlich ihre Großmutter auf. Sie heißt Stella und Elektra hatte von ihr bisher nichts geahnt. Denn Elektra ist ein Adoptivkind, sie weiß nicht woher sie kommt. Doch nun soll sie alles erfahren, denn Stella, ihre Großmutter, erzählt ihr die Geschichte einer Amerikanerin namens Cecily Huntley-Morgan. Diese lebte in den 1940er Jahren in Afrika auf einer Farm, dort wo Elektras Schicksal seinen Anfang nahm Meine Meinung Dies ist nun das sechste Buch über die sieben Schwestern. Es handelt von Elektra der bisher jüngsten der Adoptivschwestern. Ich war in der Geschichte wieder schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch auch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 24.05.2021 12:48:
» Im Zug von London nach York wird eine Frau von einem Unbekannten mit einer Waffe verfolgt. Sie kann in letzter Sekunde entkommen. Nur zwei Tage später stürzt eine junge Frau mit ihrem Fahrrad über ein, über den Weg gespanntes, dünnes Drahtseil. Sie ist sofort bewusstlos und den nachfolgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Die beiden Opfer stehen in keiner Verbindung zueinander und doch soll es dieselbe Tatwaffe gewesen sein. Kate sollte eigentlich erst später bei der North Yorkshire Police anfangen, aber wird schon jetzt in die Ermittlungen hineingezogen. Auch für sie wird es brenzlig. "Ohne Schuld" ist der dritte Band mit Ermittlerin Kate Linville. Es lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Für mich selbst war es das erste Buch von ihr und ich habe es kaum gemerkt, dass es hier schon Vorgänger gibt. Ich mag den Schreibstil. Er lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Mit nur wenig Spannung und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Annabell95
Kommentar zu Die Farben der Schönheit 3 - Sophias Triumph vom 04.03.2021 11:15:
» Ein würdiger Abschluss von Sophias Geschichte > Handlung Im dritten Band der Trilogie sucht und findet Sophia weiterhin ihren Platz im Leben und in der Kosmetik-Welt. Gleichzeitig beschäftigen sie die Nachrichten aus ihrer Heimat Deutschland, da hier ein Krieg in greifbare Nähe rückt. All ihren Halt verliert die junge Frau schließlich, als sich ihr Mann Darren freiwillig für die Front meldet und ihr die Arbeit bei Madame Rubinstein alle Kräfte raubt. Doch wie wir es vom Schicksal kennen, tun sich auch neue Wege und Möglichkeiten auf und es bleibt bis zum Schluss spannend, für welche sich Sophia entscheidet. > Charaktere Wie auch bei den ersten beiden Bänden steht natürlich Sophia im Zentrum der Erzählung. Besonders gefreut hat mich, dass auch unsere gute Freundin Henny, die wir aus den Augen verloren haben, hier wieder Teil der Geschichte ist. Sophias Mann Darren spielt hier auch wieder eine spannende Rolle, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Schlaflos
Kommentar zu Oktopus 1 - Der neunte Arm des Oktopus vom 28.02.2021 19:32:
» Hat leider meine Erwartungen an einen Thriller nicht erfüllt! Zitat S. 99 „Der Mensch ist eingebunden in die Natur und er kann ohne sie nicht überleben“ Klappentext: Der Klimawandel - eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes steht uns bevor. Verändert unsere Erde. Verändert unser aller Leben. Das Fiasko scheint unaufhaltsam. Bis die drei Supermächte China, Russland und die USA einen radikalen Weg einschlagen. Doch wird diese starke Klima-Allianz das Ruder noch herumreißen? Die Maßnahmen der Allianz greifen gravierend in das Leben der Menschen ein, und nicht jeder will diese neue Wirklichkeit kampflos akzeptieren. Alle Mittel sind den Gegnern recht, um ihre ökonomischen und machtpolitischen Interessen zu verteidigen. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, und plötzlich liegt das Schicksal der Erde in den Händen eines schüchternen Kochs und einer unscheinbaren Geheimagentin. Ich lese sehr gerne auch spannende …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gina1627
Kommentar zu Oktopus 1 - Der neunte Arm des Oktopus vom 26.02.2021 22:44:
» Die Fernsehauftritte des Autors, Dirk Rossmann, selbst haben mich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig gemacht. Ich muss definitiv zugeben, dass dies Herr Rossmann sehr geschickt angestellt hat, sein Werk in den Medien anzupreisen und letztendlich wohl auch so viele Leser dafür zu finden. Der Autor lockt mit einem unheimlich präsenten Thema, dem Klimawandel und dessen enormen Auswirkungen. In fast schon utopisch undenkbar anmutender Art, schließen sich die drei Supermächte, nämlich China, Russland und die USA, zusammen um unsere Erde vor uns und der tagtäglichen Ausbeutung zu schützen. Eine wahnwitzige Vorstellung! Dass solch eine weltweite Bevormundung einfach so hingenommen wird, ist natürlich undenkbar und so kommt es zu dramatischen Auseinandersetzungen und Verstrickungen. In letzter Zeit habe ich mich thematisch sehr oft Büchern mit dem Bezug zum Klimawechsel gelesen und mich somit immer mehr in die Thematik eingearbeitet. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von San1
Kommentar zu Die Farben der Schönheit 3 - Sophias Triumph vom 25.02.2021 19:44:
» Fulminantes Ende der Trilogie New York, 1942. Für Sophia bricht eine Welt zusammen, als ihr Mann sich nach einem Streit freiwillig an die Front meldet. Der Krieg in Europa schien so fern, auch wenn Sophia immer noch Freunde in Paris und Familie in Berlin hat. Sophia stürzt sich in die Arbeit, so gerne würde sie für die erfolgsverwöhnte Elizabeth Arden eine eigene Pflegeserie entwickeln. Oder ist für Sophia der Moment gekommen, sich selbstständig zu machen? Als ihr Mann in Frankreich als verschollen gilt und die Nachrichten aus der alten Heimat immer schlimmer werden, stellt sie alle Pläne zurück. Sie wird ihren Traum nicht aufgeben, aber für die große Liebe ist sie bereit, alles Erreichte zu opfern. „Sophias Triumph“ ist der dritte Band der „Die Farben der Schönheit“ – Reihe von Corina Bomann. Es ist der Abschluss der Trilogie und nach meinem Empfinden, hätte es gerne noch weitergehen dürfen. Die Geschichte …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von LadyIceTea

 
Autorentags: Anja Saskia Beyer, Anne Jacobs, Arno Strobel, Benjamin von Stuckrad-Barre, Charlie Mackesy, Charlotte Link, Corina Bomann, Dirk Roßmann, Dora Heldt, Harlan Coben, Hera Lind, John Ironmonger, Jörg Maurer, Karsten Dusse, Katharina Fuchs, Lisa Wingate, Luca Di Fulvio, Lucinda Riley, Maria Dries, Martin Suter, Michael Kobr, Nicci French, Robert Galbraith, Sebastian Fitzek, Sigrid Konopatzki, Sina Jorritsma, Sylvia Filz, Volker Klüpfel
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz