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  Blick in die Bestsellerlisten vom 23. Mai 2021
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Auch zum Pfingstsonntag möchten wir unseren gewohnten wöchentlichen Blick auf die Neueinsteiger werfen, die es in den vergangenen Tagen frisch in ausgesuchte deutschsprachige Bestsellerlisten geschafft haben. Ganze siebzehn Bücher werden es dieses Mal sein. Solltet ihr euch nicht nur für die Neueinsteiger interessieren, sondern für die kompletten Listen, dann solltet ihr euch bei Charts.de, im Literaturbereich der BILD sowie beim Spiegel umschauen.

Print-Verkaufscharts von Media Control

Hierfür wurden die Verkaufsdaten unter die Lupe genommen, zu denen es zwischen dem 4. und 10. Mai gekommen ist. Hier hat sich an der Spitze nicht viel getan: Sebastian Fitzek verharrte mit seinem Nicht-Thriller »Der erste letzte Tag« weiter auf dem ersten Platz vor Juli Zehs Roman »Über Menschen«. David Safier rückte mit seiner »Miss Merkel« wieder auf die dritte Position vor. Der einzige Neueinsteiger schaffte es bis auf den zehnten Rang, nämlich Richard Osman mit seinem Kriminalroman »Der Donnerstagsmordclub« aus dem List Verlag. Das Buch, das zuvor in England zu einem sehr großen Erfolg wurde, bildet den Auftakt zu Osmans »Mordclub-Serie«. Darin geht es in eine luxuriöse englische Seniorenresidenz, in der die beinahe achtzig Jahre alte Joyce gemeinsam mit einer ehemaligen Geheimagentin, einem früheren Gewerkschaftschef und einem einstigen Psychiater versucht, ungelöste Kriminalfälle zu klären. Passenderweise kommt es direkt vor der Haustür der vier rüstigen Senioren zu einem Mord. Laut dem Blog buch-leben hat die Geschichte um die scharfsinnigen und ungewöhnlichen Ermittler »alles, was es braucht, um ein gemütlicher, aber spannender Krimi zu sein«.

E-Book-Verkaufscharts von Media Control

Diese Liste fußt auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 3. und 9. Mai angefallen sind. Hier hat sich schon deutlich mehr getan: Fitzeks »erster letzter Tag« wurde vom ersten auf den zweiten Platz zurückgedrängt, da sich Gisa Pauly mit ihrem neuesten Mamma-Carlotta-Krimi, der den Titel »Lachmöwe« trägt, auf Anhieb ganz nach oben katapultieren konnte. Darin wird es auf Sylt chaotisch, als ein Fernsehteam aufkreuzt: Ein Mann sucht über die Medien nach seiner großen Liebe, die er nun schon jahrzehntelang nicht mehr gesehen hat. Zeitgleich kommt es zum gewaltsamen Tod einer Pflegerin. Mamma Carlotta verdächtigt das Kindermädchen der Familie, für die Tat verantwortlich zu sein, und beginnt deshalb zu ermitteln. »Lachmöwe« wurde im Piper Verlag herausgegeben.

Auf dem vierten Platz reihte sich Claire Douglas mit ihrem Thriller »Beste Freundin« aus dem Penguin Verlag ein. Darin kehrt eine Journalistin nach vielen Jahren erstmals wieder in ihre Heimatstadt an der englischen Küste zurück, nachdem sich hier ein Doppelmord zugetragen hat. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass die Hauptverdächtige ihre einstige beste Freundin ist. Die beiden waren einst durch dick und dünn gegangen, bis es an einem einzigen Tag zu einer solchen Verwerfung gekommen war, dass ihre Freundschaft für immer zerstört wurde. Bloggerin Julie von Recensio Online schrieb, sie sei »absolut begeistert von diesem packenden und fesselnden Thriller, dessen Story [sie] völlig mitfiebern ließ und beinahe wahnsinnig machte«.

Unmittelbar hinter Claire Douglas tauchte Miriam Georg mit ihrem Roman »Elbleuchten« auf. Das Buch aus dem Rowohlt Verlag markiert den Auftakt zur »hanseatischen Familiensaga« der Autorin. Es geht zurück ins Hamburg des Jahres 1886, wo man einer jungen Reederstochter begegnet. Nach einem schlimmen Zwischenfall bei einer Schiffstaufe bekommt sie es mit einem Mann zu tun, der Geld für einen verletzten Freund einfordert. Es beginnt eine leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden, doch der Mann hat ein Geheimnis, das Lily - so der Name der Reederstochter - niemals erfahren sollte. Laut dem Blog Buchlieblinge handelt es sich bei dem Roman um »eine gewaltige Familiensaga«, und auch bei lesehungrig, der Rezensentin und in Friederickes Bücherblog gab es viele warme Worte für den Roman.

Am Ende der Liste schnupperte Charlotte Link mit ihrem Roman »Der Verehrer«, der schon fast ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat, nach langer Zeit noch einmal Bestsellerlisten-Luft. Vor ihr, nämlich auf dem neunten Platz, schaffte indessen ein weiteres nagelneues Werk den Weg auf die Liste. Remy Eyssens Kriminalroman »Verhängnisvolles Lavandou« aus dem Ullstein Verlag schildet den siebten Fall des Rechtsmediziners Leon Ritter. Er und Capitaine Isabelle Morell müssen ermitteln, nachdem die Leiche eines Jungen am Strand von Le Lavandou angeschwemmt wird. Der Knabe ist in ein Kleid gehüllt und wurde wie ein Paket verschnürt. Die ersten Spuren führen zu einem katholischen Internat. Ehe Ritter und Morell jedoch Näheres herausbekommen können, kommt es zum nächsten Mord.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Diese Liste spiegelt die Verkaufszahlen wieder, die Amazon für die Woche vom 10. bis 16. Mai vermelden konnte. Hier gab es viele Wiedereinsteiger, so tauchte Hanni Münzers sechs Jahre alter Roman »Solange es Schmetterlinge gibt« auf dem zwanzigsten Rang wieder auf, Imogen Clarks Buch »Die letzten Worte von dir« kehrte auf dem achtzehnten Platz zurück, Anne Labus positionierte sich mit ihrem Roman »Das kleine Altstadthotel« direkt davor, und Arno Strobel kehrte mit seinem mehr als vier Jahre alten Thriller »Tiefe Narbe« auf dem sechsten Platz zurück. Den Vogel abgeschossen hat allerdings Maja Overbeck: Ihr Liebesroman »Es könnte stürmisch werden« feierte seine Rückkehr auf nichts geringerem als auf dem ersten Platz. Durch ihren Erfolg rutschten die beiden letztwöchigen Erstplatzierten (Elias Haller mit »Der Kryptologe« und Sebastian Fitzek mit seinem »ersten letzten Tag«) um jeweils einen Rang ab.

Es gab allerdings nicht nur Rückkehrer, sondern auch noch sieben ganz frische Neuzugänge. Am weitesten nach vorne ging es dabei für Salim Güler, der sich mit seinem Kriminalroman »Gewagtes Spiel« aus seiner Reihe »Tatort Köln« auf dem vierten Platz einfand. Dieses Mal wird bei ihm ein Mann ermordet, und seine Leiche wird wie eine Vogelscheuche auf einem Feld aufgestellt. Nachdem wenige Tage später eine weitere Leiche auftaucht, deutet alles auf einen verrückten Psychopathen hin, der am Werk ist. Dieser hat schon sein nächstes Opfer im Fadenkreuz: Lasse Brandt von der Kölner Polizei.

Ein Gemeinschaftswerk zweier Self-Publisherinnen holte sich den achten Platz. C.R. Scott und Emily West führen ihre Leser in »Brilliant Deal« in ein Fischerdorf in den Hamptons. Dort leitet die junge und sturköpfige Protagonistin Charlie eine Bar, steht damit jedoch kurz vor dem Bankrott. Passenderweise taucht Moon auf, ein vermeintlich reicher Schnösel. Dieser bietet ihr die Rettung ihres Lebenswerks an, dafür verlangt er jedoch eine höchst fragwürdige Gegenleistung.

Unmittelbar hinter dem Autorinnenduo gelang es Anna Kupka, die Bestsellerliste zu entern. In ihrem Roman »Wiedersehen im Chalet am See« eröffnet Protagonistin Lucy ein Yoga-Chalet am Tegernsee. Dafür muss sie so viel Zeit und Energie investieren, dass alles andere zu kurz kommt ... einschließlich ihres Partners Alex. Da dieser selbst jede Menge um die Ohren hat und es in seinem Luxushotel drunter und drüber geht, stellt er sie vor ein Ultimatum. Daher ist Lucy gezwungen, sich zwischen ihrer Liebe und ihrem Chalet zu entscheiden.

Abgerundet wurde die Top Ten durch niemand geringeren als John Grisham, der die Büchercharts der BILD mit seinem Roman »Der Polizist« aus dem Heyne Verlag auf dem zehnten Platz besuchte. Das Buch markiert den dritten Auftritt seines Reihenhelden Jake Brigance. Dieser hat die Aufgabe, einen jungen Mann als Pflichtverteidiger durch einen Prozess zu begleiten. Sein Mandant hat einen Deputy umgebracht. Obgleich noch nicht sicher ist, ob es sich um einen Mord oder um Notwehr handelte, fordert die Öffentlichkeit einen kurzen Prozess und die Todesstrafe ... dabei war sein Mandant zum Zeitpunkt der Tat gerade einmal sechzehn Jahre alt. Laut The Passion of Books handelt es sich um »ein Buch, das man bis zum letzten Satz atemlos liest«, und auch im Blog Die-Rezensentin wurde »Der Polizist« sehr gelobt.

Die drei übrigen Neuzugänge haben es nicht ganz bis in die Top Ten geschafft, dennoch möchten wir sie an dieser Stelle wenigstens im Schnelldurchlauf erwähnen. Cay Rademacher sicherte sich mit seinem Kriminalroman »Schweigendes Les Baux« den vierzehnten Platz. Das Werk aus dem Dumont Verlag führt seine Leser in die Provence und schildert den neuesten Fall für Ermittler Capitaine Roger Blanc. Unmittelbar hinter Rademacher stieg Mark Sullivan mit seinem historischen Roman »Das letzte grüne Tal« ein. Das Buch aus dem Amazon-Verlag »Tinte & Feder« zählt derzeit zur »AusLese«, mit der Amazon eine Handvoll Bücher mehrere Wochen lang besonders intensiv bewirbt, wodurch der Verkaufserfolg praktisch garantiert ist. Last but not least schnappte sich Self-Publisherin Hannah Kaiser mit ihrem neuesten Roman »All my Love & you« den neunzehnten Rang.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

In dieser Liste gelang es der Vorwochenersten Juli Zeh, mit ihrem Buch »Über Mensch« den Spitzenplatz zu verteidigen. Die letztwöchige Zweite Judith Hermann büßte mit ihrem Buch »Daheim« hingegen einen Rang ein, da sich eine Neueinsteigerin direkt auf die zweite Position katapultieren konnte. Dieser Neueinstieg ist besonders bemerkenswert, denn Lucinda Rileys Roman »Die verschwundene Schwester« ist eigentlich offiziell noch gar nicht erschienen, sondern wird erst ab morgen »richtig« erhältlich sein. Das Buch aus dem Goldmann Verlag bildet das Finale der Erfolgsreihe über die »sieben Schwestern«. Die Schwestern d’Aplièse haben nun schon seit Jahren nichts von der siebten in ihrem Bunde - Merope - gehört, als der Anwalt der Familie behauptet, er habe eine Spur von ihr gefunden. Diese hat etwas mit einem Weingut in Neuseeland und der Zeichnung eines Ringes zu tun und markiert den Startschuss in eine Jagd, die rund um die ganze Welt führt.

Auf dem zehnten Platz landete das Buch »Unzertrennlich« aus dem btb Verlag, auf dessen Deckel die Namen Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom prangen, wenngleich es größtenteils von Ersterem geschrieben wurde. Der Psychotherapeut und die Kulturwissenschaftlerin und Autorin waren sage und schreibe 65 Jahre miteinander verheiratet. Inzwischen ist Marilyn Yalom verstorben. Als sich abzeichnete, dass sie ihre Krankheit nicht überstehen würde, hatten die Eheleute begonnen, dieses Buch zu verfassen. Sie beschäftigen sich darin mit ihrer ungewöhnlichen und intellektuellen Beziehung.

Der achtzehnte Rang ging an Christoph Hein und sein Buch »Guldenberg« aus dem Suhrkamp Verlag. Benannt ist es nach dem kleinen Städtchen Bad Guldenberg, in dem eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird, wodurch sich die Stimmung in dem Örtchen aufheizt, da die Einheimischen der Ansicht sind, die Fremden würden hier nicht hinpassen. Und als es dann angeblich auch noch zu einer Vergewaltigung gekommen sein soll, zeigen alle sofort mit dem Finger auf die jungen Flüchtlinge.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Das Siegertreppchen der Vorwoche zeigte sich wie festzementiert: Sebastian Fitzek verharrte mit dem »ersten letzten Tag« vor David Safiers »Miss Merkel« und vor dem Roman »Die Frauen von Kilcarrion« von Jojo Moyes. Den höchsten Neueinstieg schaffte indessen Sophie Bonnet, die sich mit ihrem Kriminalroman »Provenzalischer Sturm« aus dem Hause blanvalet bis auf die achte Position vorarbeitete. Einmal mehr entführt sie ihre Leser darin in die Provence, um ihnen dort einen neuen Fall ihres liebenswerten Serienermittlers Pierre Durand zu schildern. Dieser plant eigentlich gerade einen Heiratsantrag und befindet sich zu diesem Zwecke in einem Schlosshotel. Dort ist es allerdings innerhalb kurzer Zeit zum Tod eines Winzers und eines Immobilienmaklers gekommen, und ausgerechnet Durands Zukünftige könnte als nächste Person in Lebensgefahr geraten, als sie kurzfristig bei einer Kochshow einspringt.

Der schon bei den BILD-Bestsellern erwähnte Cay Rademacher holte sich mit seinem Krimi »Schweigendes Les Baux« den zehnten Rang. An dieser Stelle noch nicht erwähnt haben wir hingegen Andy Weir, der mit seinem neuesten Roman »Der Astronaut« auf der siebzehnten Position den Neueinstieg schaffte. Wie es der Titel des Werks aus dem Heyne Verlag bereits andeutet, geht es bei Weir einmal mehr in den Weltraum. Dort erwacht ein Mann namens Ryland Grace, der sich auf einer Raumfahrtmission viele Millionen Kilometer von der Erde entfernt befindet. Er muss feststellen, dass er der einzige Überlebende seiner Besatzung ist. Und das ist nicht die einzige Erkenntnis: Bald zeigt sich, dass die Zukunft der ganzen Menschheit in seinen Händen liegt.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Dieser Part ist schnell erzählt: Gisa Pauly rutschte mit ihrer »Lachmöwe« von der ersten auf die dritte Position ab, wodurch sich die Longseller »Der Gesang der Flusskrebse« von Delia Owens und »Achtsam morden« von Karsten Dusse wieder ganz nach oben schieben konnten. Die beiden Bücher, die es frisch auf die Liste geschafft haben (John Grishams »Die Wächter« aus dem Heyne Verlag auf Platz Elf und Katja Oskamps »Marzahn, mon amour« aus dem Suhrkamp Verlag auf Platz Zwanzig) sind eigentlich keine neuen Werke, sondern haben sich beide bereits einzige Zeit in der Spiegel-Bestsellerliste aufgehalten. Damals hatte es sich jedoch noch um die Hardcover-Bestsellerliste gehandelt. Kürzlich sind preisgünstige Taschenbuch-Ausgaben der beiden Bücher erschienen, und so kamen sie nach all der langen Zeit noch einmal zu großen neuen Verkaufserfolgen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der erste letzte Tag vom 17.06.2021 21:02:
» Mit diesem Buch wagt sich Sebastian Fitzek in neue Gefilde – und brilliert! Zugegeben, Protagonist Livius Reimer hat doch die ein oder anderen Thriller-Fantasien, doch das fällt nicht weiter auf. Alles in allem war ich von diesem Buch derart begeistert, das sich es sowohl gelesen als auch gehört habe. Was mir besser gefallen hat, kann ich nicht einmal sagen, denn es war anders. Sprecher Simon Jäger hat das so unglaublich gut gemacht und den Figuren Leben eingehaucht, dass nur Sebastian Fitzek himself mit seinem Timbre das Ganze hätte toppen können. Ich denke, ob Buch oder Hörversion – das muss jeder für sich entscheiden (ich kann beides empfehlen) Aber zur Story. Dass Sebastian Fitzek einen unglaublich tollen Humor hat, durfte ich persönlich schon erleben. Und ich glaube, genau das macht auch den Charme dieses Romans aus. Situationskomik vom Feinsten, ohne das der ernste Hintergrund der Story irgendwie ins Lächerliche gezogen wird. Man …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Martina Suhr
Kommentar zu Miss Merkel vom 14.06.2021 23:28:
» Dieses Hörbuch hat mich sehr gut unterhalten. Ich mochte die Art von David Safier schon in vorherigen Büchern und auch hier steht der Wortwitz m Vordergrund. Es ist also ein Buch , dass auf jeden Fall in die Rubrik Cosy - Crime eingeordnet werden sollte, da das Buch von den Protagonisten lebt und nicht von der eigentlichen Krimihandlung an sich, auch wenn diese ganz vorzüglich und spannend umgesetzt wurde. Das Besondere an dieser Geschichte fand ich , dass man die Protagonistin allgemein kennt in diesem, unserem Lande . Nun ist sie in Rente und beginnt sich zu langweilen. Ehemann Achim und Personenschützer Mike sind ebenso tolle und liebevoll ausgearbeitete Nebenprotagonisten , wie die Dorfbewohner. Dazu sei gesagt, man muss den Humor und den Schreibstil des Autors mögen. Natürlich wimmelt dieses Buch von Klischees, allerdings ist dies gewollt und Teil der humoristischen Beschreibungen. Mögen, muss man auch die verrückte Detailverliebtheit des …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von mellidiezahnfee
Kommentar zu Eine hanseatische Familiensaga 1 - Elbleuchten vom 14.06.2021 19:13:
» Dieser Roman hat mich auf vielfache Weise berührt. Es war auch eine Reise in meine eigene Stadt, immer auch mit prägenden und unvergesslichen Stationen in Wuppertal, der Heimatstadt von Friedrich Engels (1820–1895), der Wirkungsstätte des katholischen Sozialreformers Adolph Kolping (1813 – 1865), vieler Textil- und Metallwarenfabrikanten. Dieser persönliche Bezug ließ mich noch tiefer in diese Geschichte hier eintauchen, das Lebensgefühl dieser Zeit erwachte in mir und die Stadt Hamburg wurde vor meinem geistigen Auge so lebendig wie damals Wuppertal. Ich erinnere mich an vergleichbare Geschichten von menschenunwürdigen Lebensbedingungen vieler Handwerksgesellen, Weber, Bandwirker etc. im sozialgeschichtlichen Kontext vor der Frühindustrialisierung. Barmen und Elberfeld waren ebenso kommerzielle Mittelpunkte – wenn auch ohne Hafen wie Hamburg, jedoch auch soziale Brennpunkte. Armut, Hunger, fehlende Hygiene und Wohnungsnot prägten den …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von easymarkt3
Kommentar zu Die Mordclub-Serie 1 - Der Donnerstagsmordclub vom 14.06.2021 12:36:
» Inhalt Als die 79jährige Joyce in die luxuriöse Seniorenresidenz Coopers Case einzog, dachte sie, es ist ein friedlicher, beschaulicher Ort. Das ändert sich als sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt und Teil des Clubs wird, die sich immer donnerstags im Puzzle-Zimmer treffen, um ungeklärte Mordfälle zu recherchieren. Als dann ein Mordfall quasi vor der Haustür passiert, ist ihr Ermittlerinstinkt geweckt. Meine Meinung Es ist der 1. Teil der Mordclub- Serie und ich war sehr gespannt darauf. Ich muss sagen, am Anfang tat ich mich schwer mit dem Buch. Ich mag Krimis, die in der ich-Perspektive geschrieben sind, fand aber manche Passage zu ausschweifend, hätte ich nicht gebraucht und zieht sich durch das ganze Buch. Die Protagonisten sind gut gelungen und ihre unterschiedlichen Charakterzüge klar heraus gearbeitet und mir sehr sympathisch. Die Tagebucheinträge fand ich gut, genauso wie die Grundidee des Krimis. Das Cover find ich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Cowgirlie Tina
Kommentar zu Pierre Durand 8 - Provenzalischer Sturm vom 05.06.2021 15:45:
» Es bleibt nicht verborgen in Sainte Valérie und so warten auf der Feier anlässlich Pierres Geburtstag alle darauf, dass er Charlotte einen Antrag macht. Doch Pierre hat anderes geplant. Er möchte Charlotte den Antrag ganz romantisch bei einem Wochenendtrip in die Weinregion Châteauneuf-du-Pape machen. Doch es kommt anders als gedacht, denn im Hotel wird für eine Kochshow gefilmt und die beiden Väter reisen ebenfalls an. Dann erfährt Pierre auch noch von merkwürdigen Todesfällen in der Gegend. Als die Teilnehmerin Caterine wegen Migräne absagen muss, springt Charlotte ein. Doch sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich damit bringt. Die Autorin Sophie Bonnet führt uns mit diesem Krimi in die Provence und beschreibt nicht nur die Gegend sehr malerisch, sondern macht auch noch mit den Problemen im Weinbau vertraut. Der Klimawandel macht den Winzern zu schaffen und auch der Verkauf von alten Weingütern an chinesische …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Der erste letzte Tag vom 03.06.2021 22:13:
» Hörbuch #DerersteletzteTag #NetGalleyDE Hörbuch Autor: Sebastian Fitzek ohne Thriller Sprecher: Simon Jäger Herausgeber Argon Verlag AVE GmbH Genre: Belletristik | Geschenkbücher | Humor Art des Mediums: Hörbuch Dauer 4 Stunden, 24 Minuten, 41 Sekunden Der erste letzte Tag Kein Thriller Klapptext: Quelle Netgalley Zum Inhalt „Ein ungleiches Paar. Eine schicksalhafte Mitfahrgelegenheit. Ein Selbstversuch der besonderen Art. WAS GESCHIEHT, WENN ZWEI MENSCHEN EINEN TAG VERBRINGEN, ALS WÄRE ES IHR LETZTER? Ein Roadtrip voller Komik, Dramatik und unvorhersehbarer Abzweigungen von Deutschlands Bestsellerautor Nr. 1 Sebastian Fitzek – mit zwei skurrilen, ans Herz gehenden Hauptfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Rinas Bücherblog
Kommentar zu All my Love & you vom 30.05.2021 21:15:
» In " All my Love & You " hat Hazel ihr altes Leben als Anwältin in Boston hinter sich gelassen, um bei ihrem Bruder in Midway nach vorne zu schauen und sich neu zu orientieren. Bis dies soweit, jobbt sie im Sandwichladen ihrer Schwägerin und lebt in einer WG. Als sie auf der Straße in eine muskulöse Wand läuft und sich in diesem Zusammenhang eine blutige Lippe holt, ändert sich plötzlich alles für Hazel. Denn sie ist mit niemandem geringeren als dem Stürmer der Midway Icefoxes zusammen gestoßen und Colton möchte nur zu gern, dass ihre Aufeinandertreffen keine negativen Folgen hat. Darum kümmert er sich um ihre Verletzung, auch schaut er Tage später erneut nach Hazel und lädt sie spontan auf ein Kaffeedate ein. Das sich daraus erstmal eine Freundschaft ergibt, hätten beide nicht mit gerechnet. Hazel lässt sich zum Katzensitterjob für Coltons Katzen Chip und Chap überreden, und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Nisowa
Kommentar zu Eine hanseatische Familiensaga 1 - Elbleuchten vom 30.05.2021 16:50:
» Elbleuchten ist der erste Teil einer Dilogie der Autorin Miriam Georg. Lily Karsten, Tochter einer reichen Reederfamilie löst versehentlich eine Tragödie aus. Beim Versuch einer Wiedergutmachung trifft sie auf Jo Bolten, einem Hafenarbeiter der in einem Hamburger Elendsviertel aufgewachsen ist. Beide kommen sich näher und lösen somit weitere Tragödien aus. Die Autorin erzählt mit lebendigen Bildern die Geschichte rund um Lily und Jo. Dabei fängt sie gut die Entwicklung von Lily ein als diese sich von einer verwöhnten Tochter aus guten Haus zu einer selbst denkenden jungen Frau entwickelt. Dennoch schafft es Lily immer wieder ,diejenigen die sie liebt, in eine Katastrophe zu ziehen weil sie erst handelt und dann nachdenkt. Das gefiel mir an dieser Akteurin nicht so toll, gehört aber zu der Figur einfach dazu, um die Handlung weiter zu führen. Die Nebendarsteller unterstützen den Fortgang der Geschichte gut und als Leser hat man …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von manu63
Kommentar zu Die Frauen von Kilcarrion vom 28.05.2021 17:16:
» Mein erster Gedanke bei diesem Buch – mal etwas ganz anderes von ihr. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass dies eigentlich ihr Debüt war, das nun erneut übersetzt und aufgelegt wurde. Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr wohl in Kilcarrion gefühlt. Zugegeben, die Zeitwechsel waren manchmal nicht einfach, zumal ich das Buch gehört habe, aber dennoch konnten mich die verschiedenen Schicksale berühren. Es war spannend zu beobachten, dass beinahe jede Frau in diesem Roman eine doch recht schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hat und sich dieser Konflikt in den folgenden Generationen fortführt. Es wird deutlich, wie stark gesellschaftliche Normen und Erfahrungen prägen und auch wenn man sich vornimmt, es ganz anders zu machen, wenn man selbst Kinder hat, so findet sich sicher bei genauer Betrachtung die ein oder andere Parallele. Dies zeigt sich auch in diesem Buch. Jede einzelne Figur ist mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Sie sind alle …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Martina Suhr
Kommentar zu Der erste letzte Tag vom 27.05.2021 20:07:
» Ein "Must-Read" Zitat "Die meisten Menschen haben viel zu viel Angst vor einem kurzen Leben. Dabei sollten sie mehr Angst vor einem schlechten haben." Livius will eigentlich heute noch von Neukölln nach Berlin fliegen, um seine Ehe zu retten, doch irgendwie geht alles schief. Nicht nur, dass der Inhalt seines Koffers gerade verstreut auf dem Förderband in den Magen des Fliegers verschwindet.. der Flug wird wegen eines drohenden Schneesturms auch noch gestrichen und der letzte Mietwagen soll stolze 1200 Euro kosten. Dann muss er sich das Auto auch noch mit einer jungen Frau teilen, die ihm schon im Flieger unangenehm aufgefallen ist und zu der Livius normalerweise Abstand gehalten hätte. Unterschiedlicher wie die Beiden, können zwei Menschen kaum sein. Livius ist Deutsch- und Geschichtslehrer und, wie er selbst von sich behauptet, "normal spießig". Lea hingegen ist Journalistin, laut, schräg und hat sehr …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gila 63

 
Autorentags: Andy Weir, Anna Kupka, Anne Labus, Arno Strobel, Cay Rademacher, Charlotte Link, Christoph Hein, Claire Douglas, C.R. Scott, David Safier, Delia Owens, Elias Haller, Emily West, Gisa Pauly, Hannah Kaiser, Hanni Münzer, Imogen Clark, Irvin D. Yalom, John Grisham, Jojo Moyes, Judith Hermann, Juli Zeh, Karsten Dusse, Katja Oskamp, Lucinda Riley, Maja Overbeck, Marilyn Yalom, Mark Sullivan, Miriam Georg, Remy Eyssen, Richard Osman, Salim Güler, Sebastian Fitzek, Sophie Bonnet
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz